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Kate_nte

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2021

abstruse Verschwörungstheorien

Ankertod
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In einem Feld wird die Leiche eines Journalisten, der zuletzt an einem Buch über Verschwörungstheorien geschrieben hat, gefunden. Auf seiner Brust prangt ein mysteriöses Zeichen.

Die junge Kommissarin ...

In einem Feld wird die Leiche eines Journalisten, der zuletzt an einem Buch über Verschwörungstheorien geschrieben hat, gefunden. Auf seiner Brust prangt ein mysteriöses Zeichen.

Die junge Kommissarin Kira Jensen und ihr alteingesessener Vorgesetzter Tilmann Baer nehmen die Ermittlungen auf. Kein leichtes Unterfangen, weder alleine noch miteinander. Auch das Auftauchen einer zweiten Leiche macht es nicht einfacher.

Gleich von Beginn an werden zwei Handlungsstränge verfolgt, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Durch die beiden Handlungsstränge die zu Beginn an wirklich nichts, aber auch überhaupt gar nichts gemeinsam haben, wird die Spannung aufgebaut.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und sehr detailreich.

Der Hintergrund der Geschichte ist wirklich geheimnisvoll und sehr gut recherchiert. Des Öfteren musste ich mich wundern an was manche Menschen tatsächlich glauben.

Das Ermittlerduo ist trotz persönlicher Differenzen irgendwie angenehm und sympathisch. Man erfährt während des Buches allerdings nicht sehr viel persönliches über beide. Um hier einen Gesamtblick zu erhalten sollte man das Vorgängerbuch sowie die (hoffentlich) folgenden Bücher lesen. Die Charaktere sind auf eine stetige Entwicklung von Buch zu Buch angelegt.

Den Schluss kann man tatsächlich zum Ende des Buches hin erahnen. Nichtsdestotrotz lässt er einen doch mit einem Staunen zurück nachdem aufgeklärt wurde wie alles miteinander verstrickt ist.

Ich warte gespannt auf weitere Fälle.

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Krimi mit glaubwürdiger Handlung

Simsons Füchse
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Jedes Jahr an Mittsommer kommt es im Münsterland schon seit mehreren Jahren zu Brandanschlägen auf Bauernhöfe. Doch dieses Mal ist alles ganz anders. In der Brandruine wird eine verkohlte Leiche gefunden. ...

Jedes Jahr an Mittsommer kommt es im Münsterland schon seit mehreren Jahren zu Brandanschlägen auf Bauernhöfe. Doch dieses Mal ist alles ganz anders. In der Brandruine wird eine verkohlte Leiche gefunden. Die Person wurde allerdings zuvor erschossen. Die Jagd auf den Mörder beginnt. Je weiter das Team um Friedrich von Coes in die Geschehnisse und die Vergangenheit eintaucht desto mehr geraten sie in das Fadenkreuz rechtsextremistischer Gruppierungen.

Dies ist der dritte Fall von Friedrich von Coes. Alle Bände haben in sich geschlossene Handlungen. Dennoch ist es von Vorteil die beiden vorangegangenen Bände zu kennen. Dadurch lassen sich die zwischnmenschlichen Beziehungen der Charaktere besser greifen. Gleich am Anfang wird man auch mit sehr vielen Personen konfrontiert. Was die ganze Geschichte zu Beginn etwas undurchsichtig gestaltet.

Der Schreibstil besticht durch viele Dialoge. Dies macht die Geschichte lebendig aber dennoch geradlinig.

Durch die sehr gut eingeflochtenen geschichtlichen Passagen wird man schnell in den Bann dieses Buches gezogen.

Alles in allem fließt sehr wenig Blut. Aber nicht jede Story braucht einen blutrünstigen Serienkiller um spannend zu sein. Je realitätsnaher ein Plot ist desto spannender wird das Buch. Was hier sehr gut geglückt ist.

Das Ende ist etwas überraschend, aber zum Teil auch schon vorhersehbar. Trotzdem ist dieser gut ausgearbeitet und logisch.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

solider Reihenstart

Der tote Journalist
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Der Polizeireporter Uwe Stolter wird selbst zum Mordopfer und seine Kollegin Gesa Jansen soll daraus eine Titelstory machen. Doch Gesa will nicht nur eine Story schreiben sondern vorallem den Mord aufklären ...

Der Polizeireporter Uwe Stolter wird selbst zum Mordopfer und seine Kollegin Gesa Jansen soll daraus eine Titelstory machen. Doch Gesa will nicht nur eine Story schreiben sondern vorallem den Mord aufklären und begibt sich mit ihrem neuen Kollegen auf Spurensuche durch die letzten Recherchen des ermordeten Journalisten.

Das Buch besteht hauptsächlich aus Dialogen, was mir ganz gut gefällt, aber nicht jedermanns Sache ist. Die Kapitellänge ist sehr angenehm.

Die Charaktere sind authentisch dargestellt und entwickeln sich im Laufe der Geschichte.

Eine gewisse Grundspannung ist vorhanden. Es fehlt allerdings am Anfang noch etwas der "Kick". Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran.
Es gibt zwar viele Verdächtige aber leider keine heiße Spur.

Man muss sich bei diesem Buch darauf einlassen, dass eine Journalistin die Ermittlungsarbeit leistet und eigentlich nur mit guter Recherchearbeit ans Ziel gelangt. Wer sich darauf einlässt hat Freude mit dem Buch. Es muss nicht immer zwangsläufig noch ein Mord oder eine Entführung sein um ein Buch spannend zu gestalten.

Das Team hat auf jeden Fall Potenzial für noch mehr spannende Fälle.

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Veröffentlicht am 24.07.2021

Es geht ordentlich zur Sache.

Tod in der Waschmaschine
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Als Harry nach einer anstrengenden Reise nach Formentera zurückkehrt findet er an seinem Esstisch einen Toten. Zum Leidwesen Harrys bleibt dies nicht der einzigste Fund in seiner Behausung. Eine Suche  ...

Als Harry nach einer anstrengenden Reise nach Formentera zurückkehrt findet er an seinem Esstisch einen Toten. Zum Leidwesen Harrys bleibt dies nicht der einzigste Fund in seiner Behausung. Eine Suche  nach der Identität der Leiche beginnt.

Dies ist schon der zweite Teil mit Harry und seinem Freund Carlos. Die Handlungen sind weitestgehend abgeschlossen. Wenn man Band   eins allerdings nicht kennt vermisst man die Vorgeschichte von Harry und die Tatsache warum Harry als Zivilist bei polizeilichen Ermittlungen helfen darf.

Das Buch ist hauptsächlich in der Ich-Form geschrieben und hat einen flüssigen, leichten Schreibstil.

Das Cover und der Buchtitel wirken im Vergleich zum Inhalt des Buches recht unscheinbar, denn es geht manchmal ordentlich zur Sache. Dabei gerät das Genre Krimi gelegentlich in den Hintergrund.

Das eigentliche Thema Kindesmissbrauch wird weitestgehend nur oberflächlich angeschnitten. Was vielleicht auch besser so ist.

Der Schluss im Hinblick auf den Mörder ist zufriedenstellend. Im Hinblick auf den Rest eher unbefriedigend.

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Veröffentlicht am 24.07.2021

kurz und knackig

Der Todesschwur
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Zwei Menschen werden auf offener Straße hingerichtet. Ein kaltblütiger Killer treibt in Seattle sein Unwesen. Jeder Hinweis führt Special Agent Mila Lamont tiefer in ihre eigene Vergangenheit zurück. Schon ...

Zwei Menschen werden auf offener Straße hingerichtet. Ein kaltblütiger Killer treibt in Seattle sein Unwesen. Jeder Hinweis führt Special Agent Mila Lamont tiefer in ihre eigene Vergangenheit zurück. Schon bald gerät die junge Agentin selbst ins Fadenkreuz des Täters. Ihr Kollege Fred Bucannen ahnt nicht, dass dies ihr letzter gemeinsamer Fall sein wird. Achtung! Dies ist kein neuer Thriller. Sollten Sie, liebe Leserinnen und Leser, Leichengesang gelesen haben, kaufen Sie dieses Buch nicht. Sie kennen das Ende bereits. In Todesschwur wird die Geschichte des Täters eingehender beleuchtet.Alle anderen folgen mir bitte zu der Bushaltestelle in Seattle. Aber geben Sie acht auf Ihren Kopf. (Klappentext)

Aufgrund der geringen Seitenzahl ist dieses Buch sehr gut für zwischendurch geeignet. Man kann es gut in einem Schwung durchlesen.

Die kurzen Kapitel und Perspektivwechsel, auch in die Vergangenheit, sorgen für ein ordentliches Erzähltempo und ausreichend Spannung. Es wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet sondern es geht direkt zur Sache.

Wer ein Fan von amerikanischen Krimiserie ist, ist hier genau richtig.

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