Cover-Bild Der tote Journalist
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 10.08.2021
  • ISBN: 9782496708820
Hanna Paulsen

Der tote Journalist

Reihenstart um die Polizeireporterin Gesa Jansen und ihren schöngeistigen Kollegen Björn Dalmann. Ein klug gesponnener Krimi mit viel Hamburg-Flair von Hanna Paulsen.

Im Hamburger Nieselregen steht Polizeireporterin Gesa Jansen vor dem Haus, in dem ihr Kollege Uwe Stolter ums Leben gekommen ist. Das Urgestein der lokalen Tageszeitung wurde selbst zum Mordopfer. Gesa hat wenig Zeit für Trauer, denn ihre knallharte Chefredakteurin will, dass sie den Fall vor der Polizei aufklärt. Für die Titelstory. Um jeden Preis. Dass ihr dazu der smarte Björn Dalmann aus der Kulturredaktion an die Seite gestellt wird, der seiner verpassten Opernaufführung nachtrauert, ist wenig hilfreich. Aber dann entdecken Gesa und Björn in Stolters Notizbuch Hinweise auf seine letzten Recherchen. Eine dieser Geschichten sollte besser nicht ans Licht kommen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2021

Hamburg

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Das ist der erste Teil einer Reihe um die Poliezireporterin Gesa und und ihren kulturinteressierten Kollegen Björn. Diesmal ist ein Kollege von ihm ums Leben gekommen und Gesa soll herausfinden warum. ...

Das ist der erste Teil einer Reihe um die Poliezireporterin Gesa und und ihren kulturinteressierten Kollegen Björn. Diesmal ist ein Kollege von ihm ums Leben gekommen und Gesa soll herausfinden warum. Björn ist anfangs nicht hilfreich und gegensätzlicher könnten die beiden kaum sein, aber dann finden sie ein prekäres Notizbuch des Opfers und fortan setzen sie alles daran den Fall aufzuklären. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Dass er in Hamburg spielt, fand ich zusätzlich toll. Der Schreibstil ist sehr schön und auch das Tempo der Geschichte. Der Fall ist spannend und überrascht immer mal wieder. Auch das Cover passt. Von der Reihe dürfte es wegen mir ruhig noch einige Teile geben.

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Veröffentlicht am 02.09.2021

Gelungener Auftakt

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Da ich früher selbst als Journalistin gearbeitet habe, war ich umso neugieriger auf dieses Buch. Ich mag Krimis oder Thriller, die mich in eine Welt entführen, die ich zumindest teilweise selbst kenne ...

Da ich früher selbst als Journalistin gearbeitet habe, war ich umso neugieriger auf dieses Buch. Ich mag Krimis oder Thriller, die mich in eine Welt entführen, die ich zumindest teilweise selbst kenne – sei es die Landschaft oder Gegend, in der der Roman spielt, oder auch das Umfeld. Hamburg kenne ich auch gut, so war das Buch schon auf den ersten Blick ein Treffer für mich. Und auch nach dem Lesen kann ich sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat.

Ein spannender Krimi, der vielschichtig aufgebaut ist, und sich erst zum Ende hin löst. Ich hatte zum Schluss einen Verdacht, aber lange Zeit war ich wirklich ahnungslos. Der Fall ist wunderbar verwinkelt und ein bisschen verworren, sodass die Spannung bleibt. Ereignisse aus Gegenwart und Vergangenheit spielen eine Rolle und werden von der Autorin geschickt miteinander verwebt. So mag ich das.

Was ich ebenfalls schätze, ist, wenn man auch zu den Hauptfiguren mehr erfährt, wenn auch ihr Privatleben Thema ist. Das macht die Protagonisten für mich greifbarer und authentischer. Ein toller Auftakt dieser Reihe um Polizeireporterin Gesa Jansen und ihren schöngeistigen Kollegen Björn Dalmann. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht mit den beiden – auf privat – und freue mich auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 30.08.2021

Klasse Krimi

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„...Gesa zwängte sich an ihm vorbei durch das Gedränge. Wieder einmal verfluchte sie ihre Größe von einem Meter neunundfünfzig, die Schuld daran war, dass jeder in der Menschenmenge sie überragte...“

Gesa ...

„...Gesa zwängte sich an ihm vorbei durch das Gedränge. Wieder einmal verfluchte sie ihre Größe von einem Meter neunundfünfzig, die Schuld daran war, dass jeder in der Menschenmenge sie überragte...“

Gesa ist Polizeireporterin. Sie ist gerade an einer Unfallstelle und sucht einen Ansprechpartner, als sie einen Anruf ihrer Vorgesetzten erhält. Ihr Kollege Uwe Stolter ist nicht erreichbar. Gesa nimmt an, dass er sich um den ungeklärten Todesfall kümmert, der ihnen gemeldet wurde. Noch ahnt sie nicht, dass Uwe selbst der Tote ist.
Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Der Fall hat mich schnell in seinen Bann gezogen, zumal es ein ungewöhnliches Ermittlerpärchen gibt.
Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er passt sich gekonnt der entsprechenden Situation an. Die Ermittlungen liegen bei den Journalisten, die nicht warten wollen, bis die Polizei in die Gänge kommt.
Gesa ist ehrgeizig. Sie weiß, was sie will und beherrscht ihr Handwerk. Das zeigt sich insbesondere an ihrer geschickten Fragetechnik. Allerdings schleppt sie aus ihrer Vergangenheit als Kriegsberichterstatterin ein heftiges Päckchen mit sich.
Wegen Uwes Tod wird ihr Björn Dalmann als neuer Mitarbeiter zugeteilt. Der war bisher im Kulturressort und galt dort zwar als akribischer Arbeiter. Trotzdem rissen seine Artikel niemand vom Hocker. Gesa ist alles andere als begeistert. Sein Auftreten würde man am besten mit dem Begriff „Gentleman“ umschreiben. Damit kann Gesa genauso wenig umgehen wie mit seiner Liebe zur klassischen Musik.

„...Natürlich trug er wieder ein weißes Hemd und eine dunkle Stoffhose, aber zumindest hatte er auf die Krawatte verzichtet und den obersten Knopf am Kragen offen gelassen...“

Verdächtige gibt es eine Menge. Journalismus ist ein hartes Geschäft – und Uwe war gut. Das sorgte für Konkurrenten und Neider. Weitere Motive finden sich in seinem Privatleben. Und dann hat er erneut Kontakt zu einem Mann aufgenommen, dem er vor Jahren gehörig auf den Schlips getreten war. Außerdem hat er in einem Fall von Baumanipulation recherchiert. So unterschiedlich wie die möglichen Täter, so verschieden sind deren eventuellen Motive.
Akribisch geht Gesa jeder Spur nach. Dabei erwartet ihre Chefin allerdings, dass sie außerdem jeden Tag einen schlagkräftigen Artikel formuliert. Björn lernt schnell. Er hat zwar nicht Gesas Tempo, äußert aber nach und nach eigene Ideen.Noch ahnt er allerdings nicht, dass es ein Zurück ins Kulturressort nicht geben wird.
Das Buch zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen aus. Der ergibt sich aus den diffizilen Beziehungsgeflecht im beruflichen und privaten Umfeld des Toten. Gleichzeitig wird deutlich, wie Gesa und Björn immer mehr zu einer Einheit zusammenwachsen, wo jeder seine besonderen Fähigkeiten einbringt. Mir gefällt insbesondere Björns Großmut und Empathie.
Ich mag es auch, dass neue Ermittlungsmethoden einbezogen werden. So lässt die Redaktion über an Uwe geschickte Drohbriefe eine linguistischen Gutachten anfertigen. Deutlich wird, was die Fachfrau aussagen kann und wo ihre Grenzen liegen.

„...Leider übersteigt es meine wissenschaftlichen Möglichkeiten, Ihnen eine seriöse Prognose zu geben, ob dieser Mann seine Aggressionen nur verbal auslebt oder eine echte Gefahr darstellt...“

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Am Ende werden sämtliche Handlungsstränge und Ermittlungsansätze gekonnt zusammengeführt.

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Veröffentlicht am 18.08.2021

Ein sehr gelungener Krimi im wunderschönen Hamburg

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Was für ein Debütroman....
Zum Inhalt will ich gar nicht viel schreiben, dazu sagt der Klappentext genug aus und ich will ja nicht spoilern.
Die Autorin hat mich mit dem Krimi, von der ersten bis zur ...

Was für ein Debütroman....
Zum Inhalt will ich gar nicht viel schreiben, dazu sagt der Klappentext genug aus und ich will ja nicht spoilern.
Die Autorin hat mich mit dem Krimi, von der ersten bis zur letzten Seite, gefesselt.
Die Figuren sind so klasse ausgearbeitet und so richtig typisch für Hamburg. Die Orte sind authentisch beschrieben, Hamburg und das alte Land absolut getroffen, ohne fiktive Orte und Plätze. Ich habe Lust zur Apfelernte zu fahren oder die Speicherstadt mal wieder zu besuchen.
Mein erster Verdacht und auch der nächste haben sich als falsch herausgestellt und es war jemand anderes, das macht eine guten Krimi aus.Dadurch wurde die Spannung zu keiner Zeit unterbrochen und ich habe das Buch fast gar nicht aus der Hand gelegt, ich musste einfach wissen wie es weitergeht.
Hut ab für dieses tolle Debüt, ich bin wirklich begeistert und hoffe vielleicht noch mehr über Gesa und Björn zu lesen. Vielen Dank für die spannenden Lesestunden...
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Ein superspannender Krimi mit viel Hamburg-Flair und einem tollen Ermittlerteam

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Die Hamburger Polizeireporterin Gesa Jansen wird von ihrer Chefin zu einem unklaren Todesfall geschickt, über den eigentlich ihr Kollege Uwe Stolter berichten soll. Doch dieser meldet sich trotz mehrerer ...

Die Hamburger Polizeireporterin Gesa Jansen wird von ihrer Chefin zu einem unklaren Todesfall geschickt, über den eigentlich ihr Kollege Uwe Stolter berichten soll. Doch dieser meldet sich trotz mehrerer Anrufe nicht. Deshalb macht sich Gesa auf den Weg und ist zutiefst geschockt, als sie erfährt, dass Stolter selbst das aufgefundene Opfer ist. Eine unglaubliche Story, die ihre Chefin exklusiv im Hamburger Abendblatt haben will. Ohne Skrupel zu hegen, setzt sie Gesa unter Druck und verlangt, dass diese den Fall vor der Polizei aufklären soll. Gemeinsam mit dem aus der Kulturredaktion stammenden Björn Dalmann macht sich Gesa daran, Stolters Notizen durchzusehen, und stößt auf einen ungeklärten Todesfall aus der Vergangenheit und Hinweise auf eine neue Spur.

„Der tote Journalist“ ist der Serienauftakt für die Polizeireporterin Gesa Jansen, die für das Hamburger Abendblatt schreibt und als ehemalige Kriegsberichterstatterin nicht gerade zart besaitet ist. Eigentlich wollte sie Polizistin werden. Doch dafür war sie mit ihren 159 cm Körpergröße zu klein. Deswegen lebt sie ihre Passion für die Aufklärung von Verbrechen auf eine ganz andere Weise aus und das mit großen Erfolg. Eine oft unterschätzte Journalistin, die mit Mut und Beharrlichkeit ihre Ziele erreicht und Konkurrenten im Regen stehen lässt. Und ausgerechnet dieser taffen Frau wird mit Björn Dalmann ein kulturversessener Softi an die Seite gestellt, der lieber die Berichterstattung zu einem klassischen Konzert verfasst, als in Hamburgs Straßen auf Spurensuche zu gehen.

Voll gepackt mit einer ordentlichen Portion Ermittlungsarbeit, mit authentischen Figuren und interessanten Einblicken in die Arbeit einer Polizeireporterin versteht es, der Krimi fesselnd zu unterhalten. Dabei gibt es neben einem durchgängigen Spannungsbogen auch einen abwechslungsreichen Handlungsverlauf mitsamt dem dazu passenden Humor und einen Kriminalfall, der es in sich hat. Das alles wird angenehm flüssig und mit knackigen Dialogen und bildhaften Beschreibungen erzählt, sodass sich der Leser stets mitten im Geschehen wähnt. Deshalb fällt es nicht schwer, eigene Vermutungen anzustellen. Doch die wirklich wichtigen Informationen gibt es erst zum Schluss, wie auch die Auflösung, die allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich überrascht.

Fazit und Bewertung:
Ein gelungenes Krimidebüt mit einem tollen Ermittlerteam, interessanten Einblicken in die journalistische Tätigkeit und einem Kriminalfall, der angenehm knifflig ist.

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