Düster
Don't Let The Forest InDas Cover hatte direkt meine Aufmerksamkeit und hatte mich neugierig gemacht. Es passt ausgesprochen gut zur Geschichte und ich nag es sehr.
Auch der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, denn er ...
Das Cover hatte direkt meine Aufmerksamkeit und hatte mich neugierig gemacht. Es passt ausgesprochen gut zur Geschichte und ich nag es sehr.
Auch der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend und voller Emotionen. Und erstaunlich düster. Klar man ahnt es bei dem Klappentext, aber es ist wirklich düster geworden. Ich muss zugeben, dass mich die erste Hälfte bzw knapp über das erste Drittel weniger in den Bann gezogen hat. Danach konnte ich das Buch dann aber nicht mehr aus den Händen legen. Da unser Protagonist vielleicht nicht immer ganz vertrauenswürdig ist, in dem was er sagt oder denkt, tappt man eine Weile im Dunkeln rum, was da passiert. Das Ende kam für mich sehr überraschend. Da hätte ich so gerne noch das ein oder andere Kapitel gehabt.
Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Viele Emotionen, mal offen, mal versteckt. Mochte ich sie alle? Nein, aber gut geschrieben fand ich sie trotzdem. Bei den Nebencharakteren hätte ich gerne noch ein bisschen mehr gesehen. Aber wie die Welt durch die Augen des Protagonisten beschrieben wurde, fand ich unglaublich gut gemacht. Auch die Repräsentation von Asexualität fand ich gut, das kommt viel zu selten on Büchern vor und wird sonst oft unter den Teppich gekehrt.
Insgesamt also ein wirklich sehr spannendes und düsteres Buch, das mir sehr gefallen hat. Nach dem ersten Drittel wollte und konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Die Monster und auch die Emotionen und der düstere Wald. Echt gut gemacht. Das Ende hat mich persönlich völlig überrascht. Ich hatte noch auf das ein oder andere Kapitel gehofft. Irgendwie würde ich es Fans von The Wicker King und All for the Game empfehlen.
4,25/5 Sterne