Cover-Bild Don't Let The Forest In
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 01.09.2025
  • ISBN: 9783733609917
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
CG Drews

Don't Let The Forest In

Gefährlich süchtig machender Jugendbuch-Horror mit poetischem Dark Academia Feeling (Deutsche Ausgabe)
Britta Keil (Übersetzer)

Zwei Jungs, die in ihrer düsteren Kunst Rückzug suchen und ein Wald, den sie besser nicht betreten hätten. – Der gefährlich süchtig machende Horror-Bestseller von CG Drews für alle ab 16
»Es hatte ihm nicht wehgetan, sich das Herz herauszuschneiden.«
Andrew und Thomas, Schüler der Wickwood Academy, sind besondere Freunde: Andrew erfindet Märchen, so schön wie befremdlich, und Thomas schenkt ihnen in seinen Bildern von Monstern und Dunkelheit Leben. Doch als das neue Schuljahr beginnt, verhält Thomas sich seltsam. Die Kunst interessiert ihn nicht mehr und er kommt mit Blut am Ärmel zur Schule. Eines Nachts folgt Andrew Thomas in den verbotenen Wald – und trifft auf seine Albträume. Die Monster sind zum Leben erwacht und sie töten jeden, der ihnen zu nahe kommt. Gemeinsam müssen Andrew und Thomas die dunklen Kreaturen bekämpfen. Getrieben von Angst – und Liebe – begeben sich die Jungen in große Gefahr. 
Doch was, wenn das Schicksal der Monster untrennbar mit dem ihres Schöpfers verbunden ist?

- Der neue YA Botanical Horror-Roman von Bestseller-Autor*in CG Drews – für Leser*innen ab 16

- Eine einzigartig poetische Erzählweise, märchenhafte Monster und schrecklich schöne Liebe – das ist Dark Academia, wie du sie lieben wirst

- Für alle Fans von »Der Märchenerzähler«, »Scholomance« und »Wilder Girls«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2025

irrer Ritt

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Da ich von dem Buch schon Einiges gehört hatte, wollte ich es unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist einmalig und geht in die poetische Richtung, wirkte auf mich aber nicht zu ...

Da ich von dem Buch schon Einiges gehört hatte, wollte ich es unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist einmalig und geht in die poetische Richtung, wirkte auf mich aber nicht zu überladen und ist gut verständlich. Für mich sehr passend zur Thematik der Handlung, mir hat der Stil enorm gut gefallen. Trotz vielen blutigen Szenen liegt der wahre Horror hier auf einer ganz anderen Ebene und auch das hat mir zugesagt. Gerade am Anfang dachte ich mir: was ist das denn und mit zunehmender Seitenzahl verschwommen immer mehr die Grenze zwischen Realität und Fantasie - ich war irgendwann etwas verwirrt. Gerade im Mittelteil fand ich es ziemlich wirr und ich hatte kurz Schwierigkeiten zu folgen, aufgefallen ist mir das besonders weil ich bis dahin extrem gefesselt war. Hier ging mir auch der Hauptcharakter Andrew kurz auf die Nerven. Zwischendrin hatte ich immer mal wieder die Ahnung einer Richtung, in die die Handlung gehen könnte und obwohl ich damit gar nicht so weit ab vom Schuss lag wurde ich im Finale überrascht. Die Figuren waren gut ausgearbeitet, nur so manche Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da fehlte es mir noch an bisschen an Charaktertiefe und hätte etwas mehr ausgearbeitet sein können, was aber vermutlich dann zu Lasten der Handlung gegangen wäre. Insgesamt ein Buch, dass aus dem Rahmen fällt und entweder man mag den Schreibstil und die Handlung oder nicht. Als Tipp: durchhalten lohnt sich. Mir hat dieser irre Ritt jedenfalls bis auf die kleine wirre Durststrecke in der Mitte sehr gut gefallen und ich würde mir mehr Bücher in diese Richtung wünschen.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

märchenhafte Monster

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"Don't Let The Forest In" besticht schon allein durch das Cover und hebt sich sogleich von der Masse der Bücher positiv ab. Zusätzlich hat der Klappentext einen ziemlich neugierig gemacht. CG Drews mischt ...

"Don't Let The Forest In" besticht schon allein durch das Cover und hebt sich sogleich von der Masse der Bücher positiv ab. Zusätzlich hat der Klappentext einen ziemlich neugierig gemacht. CG Drews mischt in diesem Werk mehrere Genres, unter anderem Horror und Dark Academia Feeling. Das gelingt der Autor*in CG Drews wirklich gut und trägt auch perfekt zu schaurig schönen Lesestunden bei. Dass die ganzen märchenhaften Monster so gut rüberkommen, liegt nicht nur am wirklich schönen Schreibstil, sondern natürlich auch an den tollen Illustrationen. Das wirkt einfach nochmal ganz anders.
Mir persönlich gefällt es ja, dass man nicht mehr weiß wo die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verlaufen und auch wenn die Story etwas verwirrend zu sein scheint. Das macht es interessanter.
Bei den Figuren hätte ich mir teils doch etwas mehr Tiefgang erhofft. Auch, dass die Themen Panik, Mobbing und Selbstverletzung etwas ausgearbeiteter sein könnten, hätte dem Buch gutgetan.
"Don't Let The Forest In" ist ein tolles Buch, das mich emotional nicht ganz erreicht hat, aber durchgängig schön düster war. Die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Gerade für dunkle Abende bietet sich der Jugendbuch-Horror bestens an.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Düster

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Das Cover hatte direkt meine Aufmerksamkeit und hatte mich neugierig gemacht. Es passt ausgesprochen gut zur Geschichte und ich nag es sehr.

Auch der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, denn er ...

Das Cover hatte direkt meine Aufmerksamkeit und hatte mich neugierig gemacht. Es passt ausgesprochen gut zur Geschichte und ich nag es sehr.

Auch der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend und voller Emotionen. Und erstaunlich düster. Klar man ahnt es bei dem Klappentext, aber es ist wirklich düster geworden. Ich muss zugeben, dass mich die erste Hälfte bzw knapp über das erste Drittel weniger in den Bann gezogen hat. Danach konnte ich das Buch dann aber nicht mehr aus den Händen legen. Da unser Protagonist vielleicht nicht immer ganz vertrauenswürdig ist, in dem was er sagt oder denkt, tappt man eine Weile im Dunkeln rum, was da passiert. Das Ende kam für mich sehr überraschend. Da hätte ich so gerne noch das ein oder andere Kapitel gehabt.

Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Viele Emotionen, mal offen, mal versteckt. Mochte ich sie alle? Nein, aber gut geschrieben fand ich sie trotzdem. Bei den Nebencharakteren hätte ich gerne noch ein bisschen mehr gesehen. Aber wie die Welt durch die Augen des Protagonisten beschrieben wurde, fand ich unglaublich gut gemacht. Auch die Repräsentation von Asexualität fand ich gut, das kommt viel zu selten on Büchern vor und wird sonst oft unter den Teppich gekehrt.

Insgesamt also ein wirklich sehr spannendes und düsteres Buch, das mir sehr gefallen hat. Nach dem ersten Drittel wollte und konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Die Monster und auch die Emotionen und der düstere Wald. Echt gut gemacht. Das Ende hat mich persönlich völlig überrascht. Ich hatte noch auf das ein oder andere Kapitel gehofft. Irgendwie würde ich es Fans von The Wicker King und All for the Game empfehlen.

4,25/5 Sterne

Veröffentlicht am 16.02.2026

Düster, mit viel Gefühl

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Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen ...

Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen betrachtet, die Kreise um ihn rum noch größer.
Dove scheint sich nur noch auf sie Schule zu konzentrieren und Thomas zieht sich zurück. Nicht nur von Thomas und Dove, sondern auch von seiner Liebe, der Kunst.
Andrew weiss nicht vor und nicht zurück,er fühlt sich allein und hintergangen und so folgt er Thomas heimlich und kann seinen Augen und seinem Verstand nicht trauen.

Der Schreibstil des Buches war gut und fesseld. Wenn mir persönlich auch manchmal ein bisschen zu poetisch und melancholisch.

Die Charakter passen sehr gut zu der Beschreibung. Sie sind seht tiefsinnig, haben viele Schichten. Es war sehr interessant, mehr über sie zu erfahren.

Die Story selbst beginnt mit dem neuen Schuljahr und dem Wiedersehen. Andrew scheint verwirrt und zerbrechlich. Die Geschehnisse sind interessant, auch wenn mir auf den letzten 100 bis 150 Seiten klar war, worauf das ganze hinaus läuft. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, waren viele Feinheiten absolut gelungen.
Allerdings stand die Gefühlswelt von Andrew klar im Vordergrund. Von einem Horrorroman hätte ich mir mehr Gänsehaut, mehr bedrückendes Gefühl gewünscht.
Die Stimmung war düster, aber auf eine andere Art und Weise.
Insgesamt war es ein interessanter und gut gemachtes Buch mit sehr gelungenen Feinheiten. Aber nicht das, was ich erwartet habe.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Atmosphärisch, verstörend und emotional – aber letztlich zu verworren

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„Don’t Let the Forest In“ ist ein Buch, das mich mit seiner düsteren Atmosphäre und dem psychologischen Horror sofort neugierig gemacht hat. Die Horror-Aspekte sind wirklich stark umgesetzt – teils bildlich, ...

„Don’t Let the Forest In“ ist ein Buch, das mich mit seiner düsteren Atmosphäre und dem psychologischen Horror sofort neugierig gemacht hat. Die Horror-Aspekte sind wirklich stark umgesetzt – teils bildlich, eklig und schockierend, aber immer so beschrieben, dass man sich das Grauen genau vorstellen kann. C.G. Drews hat ein echtes Talent dafür, unheimliche Szenen so zu schreiben, dass sie unter die Haut gehen.

Die Liebesgeschichte hingegen ist das genaue Gegenteil: sehr sanft, fast unschuldig und jugendlich, was gut zum Alter der Protagonisten passt. Sie bietet kurze Momente der Ruhe zwischen all dem Chaos, ohne den Horror zu verdrängen – das war ein schöner Kontrast.

Thematisch wagt das Buch sich an große Themen wie Trauer, Selbstfindung und Mobbing, doch leider werden diese Punkte nicht so tief aufgearbeitet, wie ich es mir gewünscht hätte. Es passieren Dinge und dadurch sind die Probleme dann "einfach" gelöst. Es fiel mir außerdem schwer eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, Andrew hat man zwar sehr gut kennengelernt, jedoch fehlten mir weitere Informationen über Thomas.

Ein weiterer starker Aspekt ist die verschwimmende Grenze zwischen Realität und Fiktion. Dieses Element sorgt für konstante Verwirrung und Spannung – man weiß nie, was tatsächlich passiert und was nur in der Vorstellung von Andrew existiert. Allerdings wurde genau das am Ende zu viel: Das Finale war so verwirrend, dass ich selbst nach dem Zuschlagen des Buches nicht sicher war, was nun echt war und was nicht.

Die Auflösung selbst habe ich teilweise kommen sehen, trotzdem hat sie mich emotional getroffen. Es war traurig und aufwühlend – aber gleichzeitig ließ es mich etwas ratlos zurück. Durch das offene Ende blieb für mich zu viel unklar, um richtig zufrieden zu sein.

Fazit: „Don’t Let the Forest In“ ist ein intensiver, atmosphärischer Jugendhorror mit starken Bildern und emotionalen Momenten, der aber an seiner Verwirrung und fehlenden Tiefe scheitert. Ich mochte die Idee und den Mut zur Dunkelheit – doch leider hat die Geschichte mich zwischendurch zu oft verloren.

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