Nicht ganz rund, 3,5 Sterne
Lonely SurvivalEs sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich ...
Es sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich gestellt und nur mit dem nötigsten ausgestattet überleben. Teilnehmer sind einige sehr erfahrene Leute, aber auch Teilnehmer, die bislang kaum Berührungspunkte haben. Jeder der Teilnehmer ist mit einer speziellen Brille ausgestattet, die alles aufnimmt und im Notfall ein SOS Signal senden kann.
Doch schnell wird einigen klar, dass dies eine Grenzerfahrung wird.
Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm und ich konnte der Story an sich sehr gut folgen. Es wurde nicht mit Fachbegriffen um sich geworfen, so dass wirklich alles verständlich war.
Die Charakter waren sehr unterschiedlich und teilweise wurde richtig schön der Unterschied zwischen dem Menschen und dem Influencer dargestellt. Doch leider war keiner der Charakter so richtig sympathisch. Was auch daran liegt, dass es keinen richtigen Schwerpunkt gab und der Einstieg recht kurz war.
Die Story selbst beginnt mit der Show. Wir tauchen direkt in die Story ein. Die Charakter lernt man Stück für Stück kennen. Es beginnt wirklich sehr gut, wie man sich das auch vorstellt. Jeder wird abgesagt, zeigt seine know how und beginnt mit dem Lagerbau. Sehr befremdlich war, dass scheinbar alle sehr schnell weder ein Problem mit Wasser noch mit Nahrung hatten. Auch hat der Großteil sehr schnell ein passendes Lager gefunden. Über einige Teilnehmer hat man dann deutlich mehr erfahren, als über andere. Gerade die Charaktere, die ich als Sympathiträger gesehen hätte, sind da etwas kurz gekommen.
Und nach der ersten Nacht geht es dann Schlag auf Schlag. Es passiert immer etwas und einfach etwas viel. Das war mir persönlich einfach zu viel des Guten. Ich hatte gar keine Zeit eine Bedrohung wirklich wahrzunehmen. Hier wäre der versprochene Horrorfaktor, das Gruseln und die eine Bedrohung wirklich toll gewesen.
Auch wurde sich stark auf ein Dorf konzentriert. An und für sich war es gelungen, aber im Verhältnis passte es nicht ganz.
Alles in allem war der Gedanke super und Teile auch echt gelungen. Aber ich hatte das Gefühl, es war einfach zu viel gewollt.
Ich habe mich für 3,5 Stern entschieden.