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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Nicht ganz rund, 3,5 Sterne

Lonely Survival
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Es sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich ...

Es sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich gestellt und nur mit dem nötigsten ausgestattet überleben. Teilnehmer sind einige sehr erfahrene Leute, aber auch Teilnehmer, die bislang kaum Berührungspunkte haben. Jeder der Teilnehmer ist mit einer speziellen Brille ausgestattet, die alles aufnimmt und im Notfall ein SOS Signal senden kann.
Doch schnell wird einigen klar, dass dies eine Grenzerfahrung wird.

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm und ich konnte der Story an sich sehr gut folgen. Es wurde nicht mit Fachbegriffen um sich geworfen, so dass wirklich alles verständlich war.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und teilweise wurde richtig schön der Unterschied zwischen dem Menschen und dem Influencer dargestellt. Doch leider war keiner der Charakter so richtig sympathisch. Was auch daran liegt, dass es keinen richtigen Schwerpunkt gab und der Einstieg recht kurz war.

Die Story selbst beginnt mit der Show. Wir tauchen direkt in die Story ein. Die Charakter lernt man Stück für Stück kennen. Es beginnt wirklich sehr gut, wie man sich das auch vorstellt. Jeder wird abgesagt, zeigt seine know how und beginnt mit dem Lagerbau. Sehr befremdlich war, dass scheinbar alle sehr schnell weder ein Problem mit Wasser noch mit Nahrung hatten. Auch hat der Großteil sehr schnell ein passendes Lager gefunden. Über einige Teilnehmer hat man dann deutlich mehr erfahren, als über andere. Gerade die Charaktere, die ich als Sympathiträger gesehen hätte, sind da etwas kurz gekommen.
Und nach der ersten Nacht geht es dann Schlag auf Schlag. Es passiert immer etwas und einfach etwas viel. Das war mir persönlich einfach zu viel des Guten. Ich hatte gar keine Zeit eine Bedrohung wirklich wahrzunehmen. Hier wäre der versprochene Horrorfaktor, das Gruseln und die eine Bedrohung wirklich toll gewesen.
Auch wurde sich stark auf ein Dorf konzentriert. An und für sich war es gelungen, aber im Verhältnis passte es nicht ganz.
Alles in allem war der Gedanke super und Teile auch echt gelungen. Aber ich hatte das Gefühl, es war einfach zu viel gewollt.
Ich habe mich für 3,5 Stern entschieden.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Wenn die Vergangenheit uns einholt

Fünf Fremde
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Neuwerk direkt an der Nordsee. Vor Jahren hat sich hier etwas unglaubliches abgespielt, was die Insel niemals ganz aufatmen lässt und bei einigen Leuten seine Spuren hinterlassen hat.
Zwei Kinder sind ...

Neuwerk direkt an der Nordsee. Vor Jahren hat sich hier etwas unglaubliches abgespielt, was die Insel niemals ganz aufatmen lässt und bei einigen Leuten seine Spuren hinterlassen hat.
Zwei Kinder sind verschwunden, eines nach einigen Tagen wieder aufgetaucht. Doch was mit passiert ist und wo das zweite Kind abgeblieben ist, ist bis heute ein Geheimnis.
Jahre später taucht ein Skelett auf. Kann es zu diesem Verschwundenen Kind gehören?
Annika war vor Jahren mit diesen Kindern befreundet. Heute hat sie die Chance, endlich Licht in die Sache zu bringen. Mitten in einem schweren Orkan, muss sie sich einigen Wahrheiten stellen.

Der Schreibstil des Buches war sehr gut. Ich konnte der Story direkt folgen. Auch hat er dazu beigetragen, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und haben nicht nur über die Jahre eine Wandlung durch gemacht. Auch in der Story selbst merkt man, wie sich die Charaktere entwickeln.

Die Story selbst geht zügig los. Am Anfang lernt man die fünf Fremden kennen. Und ebenso jeden Beweggrund, nach Neuwerk zu kommen. Durch immer wieder kehrende Zeitsprünge, rollte sich aber auch die Vergangenheit immer weiter auf.
Es ist allein schon deswegen interessant, weil einige der fünf dadurch besser kennen lernt.
Ich persönlich fand den Orkan und die Abgeschiedenheit während dessen leider eher nebensächlich. Ausser einer Nacht spielt es quasi keine weitere Rolle. Da hatte ich mir aufgrund des Klappentextes mehr versprochen.
Dennoch, alles in allem war es eine sehr interessante Story, die mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Wenn der Tod auf Erden wandelt

Whispers of Destiny
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Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ...

Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ob die Person dann tatsächlich stirbt, ob doch weiter leben darf, trifft nun ein Mitarbeiter des Centers. Doch jeder Tod schenkt auch neues Leben.
Für Blue ist Death Call ein Dorn im Auge. Sie lebt in Stufe 3 und ihr ist klar, das ihre Aussichten somit nicht so gut sind. Die Fluten, welche immer weiter vordringen, das schlechte System mit der kaum ausreichenden Versorgung, der saure Regen. Alles Arbeitet für den Tod und sein Center. Doch welche Möglichkeiten hat eine Stufe 3 schon, etwas daran zu ändern?

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Ich könnte der Story sehr gut folgen und wollte immerzu weiterlesen.

Die Charakter sind der Story und ihrer Umgebung/Stufe angepasst. Blue ist sehr rebellisch und Vorlaut. Einerseits erfrischend und unterhaltsam, andererseits in manchen Situationen unglaubwürdig und etwas drüber. Aber der Gedanke bleibt eher im Hintergrund unf stört nicht beim Lesen.

Die Story selbst beginnt damit, dass wir Blue kennenlernen und verstehen. Man lernt Stufe drei und seine Härte kennen.
Dann wandelt sich die Story und man lernt die Missstände, aus Blues Sicht, besser kennen. Death Call und auch die Magenta Moms. Blues neuer Arbeitsalltag ist sehr interessant. Aber für mich war teilweise nicht nachvollziehbar, warum sie alles Böse in Death Call sieht. Obwohl so vieles in eine andere Richtung deutet. Hier hätte es gern etwad deutlicher sein dürfen.
Der Schlagabtausch zwischen dem Mister und Blue ist immer erheiternd, wenn auch unrealistisch. Aber wenn wir ehrlich sind, ist dies nicht unbedingt eine Story, die Realismus an erster Position hat.
Dann wandelt sich die Story nochmal komplett. Das folgende hat mir zwar sehr gut gefallen, in der Story wars aber etwas komisch. Als beginne ein komplett neuer Handlungsstrang und alle bisher angestellten Handlung und Überlegungen verlieren an Bedeutung.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es Logikfehler gibt und der rote Faden gern mal die Richtung ändert.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Düster, mit viel Gefühl

Don't Let The Forest In
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Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen ...

Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen betrachtet, die Kreise um ihn rum noch größer.
Dove scheint sich nur noch auf sie Schule zu konzentrieren und Thomas zieht sich zurück. Nicht nur von Thomas und Dove, sondern auch von seiner Liebe, der Kunst.
Andrew weiss nicht vor und nicht zurück,er fühlt sich allein und hintergangen und so folgt er Thomas heimlich und kann seinen Augen und seinem Verstand nicht trauen.

Der Schreibstil des Buches war gut und fesseld. Wenn mir persönlich auch manchmal ein bisschen zu poetisch und melancholisch.

Die Charakter passen sehr gut zu der Beschreibung. Sie sind seht tiefsinnig, haben viele Schichten. Es war sehr interessant, mehr über sie zu erfahren.

Die Story selbst beginnt mit dem neuen Schuljahr und dem Wiedersehen. Andrew scheint verwirrt und zerbrechlich. Die Geschehnisse sind interessant, auch wenn mir auf den letzten 100 bis 150 Seiten klar war, worauf das ganze hinaus läuft. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, waren viele Feinheiten absolut gelungen.
Allerdings stand die Gefühlswelt von Andrew klar im Vordergrund. Von einem Horrorroman hätte ich mir mehr Gänsehaut, mehr bedrückendes Gefühl gewünscht.
Die Stimmung war düster, aber auf eine andere Art und Weise.
Insgesamt war es ein interessanter und gut gemachtes Buch mit sehr gelungenen Feinheiten. Aber nicht das, was ich erwartet habe.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Geniales Buch für die Zielgruppe

Erde 13
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Die Erde hat sich verändert. Wenig Nahrung, Überschwemmungen und andere Katastrophen. Aus diesem Grund werden Leute in Schiffen zum erkunden und kolonialisieren von Planeten ausgesandt.
Im Schiff nach ...

Die Erde hat sich verändert. Wenig Nahrung, Überschwemmungen und andere Katastrophen. Aus diesem Grund werden Leute in Schiffen zum erkunden und kolonialisieren von Planeten ausgesandt.
Im Schiff nach Erde 13 sitzen unter anderem Levi und seine Mutter. An Bord sind wenig Kinder, doch Gwen, die Tochter das Commander, ist eines davon.
Als sie auf Erde 13 landen wollen, kommt es zu einem Unfall und alle Passagiere müssen über die Notkapseln notlanden. So kommt es auch, dass Levi, seine Mutter, Gern und ein weiterer Passagier alleine laden. Weit und breit ist keine Notkapsel zu sehen. Und so beginnt das Abenteuer auf Erde 13 und die Suche nach den anderen Passagieren.

Der Schreibstil war sehr angenehm und angepasst auf die Zielgruppe. Für Erwachsene etwas einfach, für Kinder/Jugendliche im Alter ab ca 10 Jahren, perfekt.

Die Charaktere sind gut durchdacht und ebenfalls sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Es liest sich, als könnte der Leser selbst sich in den Figuren von Levi und Gwen wieder finden.

Die Story selbst ist sehr gelungen uns süß. Levi und Gwen stolpern quasi von einem Abenteuer in das Nächste.
Mir persönlich hat es etwas an Tiefe gefehlt. Der Fokus liegt sehr stark auf dem Hier und Jetzt. Was in der Vergangenheit passiert ist und wie Levi und Gwen zu allem stehen, sind eher Randbemerkungen. Nur Gwens Mutter findet immer wieder Erwähnung.
Schön ist, wie die beiden auch ergänzen und gemeinsam agieren. Manchmal läuft es mir etwas zu rund und Levi ist schon fast etwas zu ausgefuchst. Aber für ein Kind/Jugendlichen ist es wahrscheinlich genau das richtige Maß an Spannung.
Alles in allem ist dieses Buch ein sehr schöner Einstieg in ein großartiges Abenteuer und eine spannende Reise. Ich habe mich für 4 Sterne entschieden, kann das Buch aber wirklich wärmstens empfehlen.

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