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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2026

Absolute gelungener Mysterie-Thriller

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Mallory hat eine schwere Zeit hinter sich, als sich endlich ein Glücksgriff auftut. Sie kann als Babysitterin für den fünf Jährigen Teddy arbeiten. Eine liebevolles und aufmerksames Kind. Da der Job täglich ...

Mallory hat eine schwere Zeit hinter sich, als sich endlich ein Glücksgriff auftut. Sie kann als Babysitterin für den fünf Jährigen Teddy arbeiten. Eine liebevolles und aufmerksames Kind. Da der Job täglich für mehrere Stunden ist, wohn sie in dem kleinen Cottage auf dem Grundstück der Familie. Schnell werden Mallory und Teddy warm miteinander und Teddy malt täglich schöne Bilder für Mallory. Doch die Bilder werden nach einiger Zeit düsterer und scheinen nicht mehr von Kinderhand gezeichnet. Sie zeigen einen Mord, als grausame Bildergeschichte. Doch wie kommt Teddy darauf und was soll Mallory nur tun. Die Eltern glauben ihr nicht und Mallory bekommt es mit der Angst zu tun.

Das Buch war wirklich sehr gut geschrieben. Ich wollte immerzu wissen, wie es weitergeht.

Die Charakter war sehr gut ausgearbeitet. Jeder Charakter hatte kleine Eigenheiten und von allen wusste man genau, um die Story lebendig erscheinen zu lassen.

Die Story selbst beginnt damit, dass man Mallory und ihren Leidensweg etwas kennen lernt. Doch über die Story hinweg, erfährt man immer mehr Details zu ihr. Relativ schnell beginnt sie ihren Job und das Spiel nimmt seinen Lauf. Man lernt Teddy kennen und lieben und Fiebert umso mehr mit. Die Schrullige Nachbarin ist ein super Nebencharakter, die noch einige interessante Details einfließen lässt.
Die Story hält einen immer in Atem, ist aber, aus meiner Sicht, weniger Horror oder Grusel, als ein sehr gelungen Mysterie Thriller.
Immer wieder passiert etwas, ich wollte wissen, was als nächstes kommt und wie es weitergeht. Aber eine Gänsehaut ist nicht aufgekommen. Das Ende war wirklich absolut gelungen und erst ab einem gewissen Punkt zu erahnen. Wahnsinnig gut. Von mir daher eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 20.08.2026

Jugenddystopie mit genialem Ende

The Factory – Es gibt kein Entkommen
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Asher und einige andere Jugendliche nehmen für ein Jahr an einem Experiment der Factory teil. Die Wartelisten sind lang, denn die Factory gibt den Angehörigen viele und die Experimente dienen der Stromgewinnung ...

Asher und einige andere Jugendliche nehmen für ein Jahr an einem Experiment der Factory teil. Die Wartelisten sind lang, denn die Factory gibt den Angehörigen viele und die Experimente dienen der Stromgewinnung aus menschlicher Energie. Für die Zukunft könnte so quasi jeder selbst sein Haus mit Strom versorgen.
Doch als Asher und einige andere ankommen, wirkt die Factory keineswegs wie das Paradies, als das sie beworben wird. Wachen, Stacheldraht, feste Zeitpläne. Die totale Kontrolle. Schnell wird Asher klar, dass es hier wohl nicht um den Strom den Zukunft geht. Asher und seine Freunde müssen herausfinden, was hier vor sich geht. Bevor es zu spät ist.

Der Schreibstil war angenehm und definitiv als Jugendbuch gedacht. Man kann leicht in die Story finden und ihr ohne Probleme folgen.

Die Charakter sind 13 Jahre und dies ist der Story ebenfalls klar zu entnehmen. Auch wenn sie keinesfalls auf den Kopf gefallen sind. Eine wirklich Charakterentwicklung finden nicht statt. Wobei die Zerrissenheit einiger erwachsener Charakter wirklich sehr gut dargestellt war.

Die Story selbst ist sehr interessant. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, mehr über die Umstände auf der Welt zu erfahren. Sie Story beginnt direkt am Tor der Factory, so dass der Kontakt mit der Außenwelt sehr gering ist. Die strengen Regeln und das Negative der Factory wird Schnell klar und es wird sich erst auf Ashers dortiges Leben und danach auch auf die Aufdeckung der Machenschaften gelegt. Ein richtiger Spannungsbogen baut sich nicht auf. Es ist wirklich interessant, aber es könnte auch etwas spannender sein. Wobei gewisse Aktionen durchaus ihre Momente haben.
Das Ende war dann ein Moment des Staunens. Als mir klar war, was genau los ist und der Endknall folgte, war dies der Momente, wo ich mich für 4 Sterne entschieden habe.
Eine interessante Story mit einem genialen Ende.

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Veröffentlicht am 11.08.2026

Eine unmögliche Liebe? 3,5 Sterne

Fable for the End of the World
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Neuamsterdam, das Wasser steigt immer weiter. Das Leben ist nicht leicht. Viele Tiere sind bereist mutiert, um überleben zu können. Neuamsterdam liegt in der Hand von Caerus. Einem Konzern, welcher auch ...

Neuamsterdam, das Wasser steigt immer weiter. Das Leben ist nicht leicht. Viele Tiere sind bereist mutiert, um überleben zu können. Neuamsterdam liegt in der Hand von Caerus. Einem Konzern, welcher auch für die Läufe verantwortlich ist. Wenn jemand zu viele Schulder aufbaut, qualifizierte er sich für die Läufe. Als Lamm muss man den Lauf gegen einen Engel gewinnen. Doch die Engel sind dazu erschaffen, die Lämmer zu jagen und zu töten.
Inesa ist ein solches Lamm. Doch was passiert, wenn man sich in seinen Engel verliebt?

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Ich konnte der Story durchgehend folgen.

Die Charakter waren ihrer Welt und Umgebung angepasst. Hart und auf das Überleben fokussiert. Wobei ich mir von Inesa im Lauf etwas mehr Härte gewünscht hätte und auch Melinoë hätte zu Beginn stärker sein können.

Die Story selbst beginnt damit, dass man kurz in Inesas Leben und die Läufe eingeweiht wird. Auf der anderen Seite lernt man Melinoë kennen und erfährt wie es als Engel ist. Mir persönlich wird Melinoë bereits hier etwas zu schwach dargestellt.
Dann geht es relativ schnell mit dem Lauf los und der Start ist auch sehr gelungen. Mir hätte der Fokus auf die Hetzjagd und dem Kampf ums Überleben stärker und länger sein dürfen.
Die Widrigkeiten der neuen Welt sind während des Laufs sehr gut eingebundenen, aber das Input zu der Weltsituation hätte mehr sein dürfen. Die Informationen kommen erst spät und sind überschaubar.
Das Ende war wirklich gelungen. Damit hätte ich nicht gerechnet und ich war positiv überrascht.
Alles in allem ein gutes Buch, was für Fans von Romance in einer unwirtlichen Umgebung sehr gelungen ist. Für mich hätte es noch mehr Härte vertragen. Die Spannung ist mir etwas zu kurz gekommen. Daher würde ich mich für 3,5 Sterne entscheiden.

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Veröffentlicht am 04.08.2026

Cinderella in dunklem Gewand

Bearbind Lyceum - Thilda
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Thildas Mutter ist tot und ihr Vater hat eine neue Frau. Die beiden Töchter der neuen Frau und diese machen es Thilda alles andere als leicht. Bis dahin, dass sie sie einfach los werden wollen und Thilda ...

Thildas Mutter ist tot und ihr Vater hat eine neue Frau. Die beiden Töchter der neuen Frau und diese machen es Thilda alles andere als leicht. Bis dahin, dass sie sie einfach los werden wollen und Thilda fortan Schülerin auf der Internatsschule Bearbind Lyceum ist. Doch auch dort, wird ihr das Leben zur Hölle gemacht. Keiner redet mit ihr und alles ist dunkel und einsam. Als Thilda dann mehr über sich und uhre Fähigkeiten herausfinden, kann sie es nicht glauben. Sie ist eine Hexe und die Schule bildet Hexen aus. Als dann noch ein böser Djinn an sie gebunden wird, muss Thilda sich eingestehen, dass es keine Märchen sind.

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Ich könnte der Story sehr gut folgen. Besonders das leichte dunkle, was über allem liegt, hat mir sehr geht gefallen.

Die Charakter waren, bis auf einige wenige, nur Randfiguren und man erfährt auch so gut wie nichts über sie. Ich hätte mir hier etwas mehr Input gewünscht. Bis jetzt sind mir z.B. Annas Beweggründe oftmals undurchsichtig.

Das Buch selbst ist wirklich sehr unterhaltsam und erinnert tatsächlich an die Geschichte um Cinderella. Mit einem schönen dunklen Hauch über allem, erhält die Story ein neues Gewand. Alles in allem hätte es von mir aus gern etwas mehr Bewegung geben dürfen.
Der Auftritt sowohl von Prias Tante, als auch von Thilas Oma sind denkbar kurz, hier hätte man mehr machen können. Auch hätte mich die Geschichte um Thilas Familie sehr interessiert. Herzerwämend fand ich Charakter wie Miss Äpfelchen. Schön war es, die Charaktere mit denen aus Cinderella zusammen zu führen. Die Story hat was bekanntes und was neues und war wirklich einfach schön.

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Abgedreht ... gut

Ghost Virus
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Jerry Pardoe und Jamila Patel sehen sich einem Fall gegenüber, der undurchsichtiger nicht sein könnte. Lauter gewaltaten von verschiedensten Menschen. Und allem Anschein nach, laufen die Spuren nicht zusammen. ...

Jerry Pardoe und Jamila Patel sehen sich einem Fall gegenüber, der undurchsichtiger nicht sein könnte. Lauter gewaltaten von verschiedensten Menschen. Und allem Anschein nach, laufen die Spuren nicht zusammen. Ein Mädchen übergießt sich mit Säure, eine Frau tötet ihren Freund im Bett, eine Schulleiterin schubst zwei Kinder aus dem Fenster. Doch was kann dahinter stecken. Alle sind sich in einem einig, nicht sie haben diese Taten vollbracht, sondern ihre Jacken. Jacken, welche sich Kaum vom Körper lösen lassen. Doch alles Pardoe und Patel denken, sie haben schon alles gesehen, erwachen Kleidungsstücke zum Leben und greifen die Menschen an.

Der Schreibstil des Buches war sehr gelungen und interessant. Obwohl die Story einige Sprünge hatte, konnte man ihr sehr gut folgen.

Der Sprecher passt sehr gut zu der Story. Die Stimme verleiht dem ganzen eine gewisse Tiefe, die die Story noch etwas unheimlicher wirken lässt.

Die Charakter sind interessant gewählt. Besonders interessant fand ich, dass sie alle völlig unterschiedlich waren und auch diverse religiöse Hintergründe oder andere Informationen mit geteilt wurden.

Die Story selbst geht sehr zügig los. Anfangs ist alles noch etwas wild, weil doch sehr viel auf einen einfließt. Da die Story sich dann aber immer weiter aufbaut und man immer wieder Bezug zum Beginn hat, ist es eine runde Sache. Ich fand die Story wahnsinnig spannend, weil nicht absehbar war, in welche Richtung es geht. Immer wieder flossen von den Seiten weitere Taten ein, die dem ganzen noch mehr Brutalität und Dringlichkeit verliehen. Das Ende war dann sehr wild, doch irgendwie schlüssig. Die Auflösung hatte einen interessant Ansatz und konnte vorher nicht recht erahnt werden. Die Story war einfach völlig anders, spannend und interessant. Die Zeit beim Hören ist quasi verflogen.

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