Cover-Bild Don't Let The Forest In
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19,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 24.09.2025
  • ISBN: 9783737375658
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
CG Drews

Don't Let The Forest In

Gefährlich süchtig machender Jugendbuch-Horror mit poetischem Dark Academia Feeling (Deutsche Ausgabe)
Britta Keil (Übersetzer)

Zwei Jungs, die in ihrer düsteren Kunst Rückzug suchen und ein Wald, den sie besser nicht betreten hätten. – Der gefährlich süchtig machende Horror-Bestseller von CG Drews für alle ab 16

»Es hatte ihm nicht wehgetan, sich das Herz herauszuschneiden.«

Andrew und Thomas, Schüler der Wickwood Academy, sind besondere Freunde: Andrew erfindet Märchen, so schön wie befremdlich, und Thomas schenkt ihnen in seinen Bildern von Monstern und Dunkelheit Leben. Doch als das neue Schuljahr beginnt, verhält Thomas sich seltsam. Die Kunst interessiert ihn nicht mehr und er kommt mit Blut am Ärmel zur Schule. Eines Nachts folgt Andrew Thomas in den verbotenen Wald – und trifft auf seine Albträume. Die Monster sind zum Leben erwacht und sie töten jeden, der ihnen zu nahe kommt. Gemeinsam müssen Andrew und Thomas die dunklen Kreaturen bekämpfen. Getrieben von Angst – und Liebe – begeben sich die Jungen in große Gefahr. 

Doch was, wenn das Schicksal der Monster untrennbar mit dem ihres Schöpfers verbunden ist?

  • Der neue YA Botanical Horror -Roman von Bestseller-Autor*in CG Drews – für Leser*innen ab 16

  • Eine einzigartig poetische Erzählweise , märchenhafte Monster und schrecklich schöne Liebe – das ist Dark Academia , wie du sie lieben wirst

  • Für alle Fans von » Der Märchenerzähler «, » Scholomance « und » Wilder Girls «

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Wow, hat mich der Roman geflasht!

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Andrew freut sich sehr, dass die Ferien endlich zu Ende sind, und er wieder ins Internat kann. Nicht, weil er die Schule und den Unterricht so toll findet, sondern weil er endlich seinen Freund Thomas, ...

Andrew freut sich sehr, dass die Ferien endlich zu Ende sind, und er wieder ins Internat kann. Nicht, weil er die Schule und den Unterricht so toll findet, sondern weil er endlich seinen Freund Thomas, für den er sehr tiefgehende Gefühle hegt, wiedersehen wird. Doch Thomas ist anders als sonst, und Andrew erfährt bald auf brutale Weise, warum das so ist.

Wow, dieser Roman hat mich sehr schnell gepackt, und noch nicht einmal am Ende wieder losgelassen. CG Drews schreibt unglaublich eindringlich, oft sehr poetisch, wenn auch manchmal grausam poetisch, they malt regelrecht mit Worten. Wir erleben die Geschichte ganz aus Sicht Andrews, erfahren seine tiefsten Gefühle und Gedanken, sind bei ihm, wenn er schlimmes erlebt, hoffen mit ihm und für ihn, und fragen uns manchmal, was real ist, und was nicht. Am Ende konnte ich mich nicht gut lösen, musste das Gelesene erst einmal sacken lassen, und denke immer noch darüber nach. Nicht jede meiner Fragen wurde beantwortet, vieles ist interpretierbar, und gerade das finde ich hier sehr passend und spannend.

Neben den schon erwähnten gemalten Worten, gibt es auch mehrere Illustrationen im Buch, die manche der Wesen zeigen, denen Andrew und Thomas begegnen, und die von ihrer eigenen Fantasy erdacht wurden, denn Andrew schreibt düstere Märchen, von denen man auch ein paar zu lesen bekommt, und Thomas malt, besonders gerne die Wesen aus Andrews Märchen, auch von denen erhält man, wie schon erwähnt, Kostproben. So düster wie diese Märchen und Zeichnungen ist auch der Roman und sind ebenfalls Andrews Gedanken.

Neben den beiden spielen weitere Charaktere eine, wenn auch wesentlich kleinere Rolle. Da ist zum Beispiel Dove, Andrews Zwillingsschwester, die sich ebenfalls verändert hat. Oder Lana Lang, ja, ich musste auch an Superman denken, Doves Freundin, die versucht, sich um Andrew zu kümmern, was nicht immer einfach ist. Und dann gibt es noch die Gang, die sich einen Spaß daraus macht, Thomas und vor allem Andrew zu mobben, was wenige Konsequenzen hat, da der Drahtzieher aus einer sehr reichen Familie stammt. Lehrpersonal wird auch erwähnt, nur wenige spielen aber eine Rolle.

Die Geschichte ist sehr düster, darauf muss man sich einlassen. Auch, dass man ständig unsicher ist, was real ist, und was nicht, ist eine Herausforderung. Mich hat der Roman sehr berührt, er ist eindringlich und die Charaktere wecken Emotionen, ich habe ihn nahezu atemlos gelesen. Besonders gelungen ist die poetische Sprache, die das Lesen zum Vergnügen macht, auch wenn die Handlung auf Grund der Düsternis der Ereignisse nicht immer ein Vergnügen ist. Für mich ist der Roman eines meiner Jahreshighlights.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Wenn der Wald in dir weiterflüstert

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Don’t Let the Forest In hat mich vom ersten Satz an verschluckt wie ein Schatten, der sich unbemerkt über die Schulter legt. C. G. Dews schreibt mit einer Intensität, die gleichzeitig zart und unerbittlich ...

Don’t Let the Forest In hat mich vom ersten Satz an verschluckt wie ein Schatten, der sich unbemerkt über die Schulter legt. C. G. Dews schreibt mit einer Intensität, die gleichzeitig zart und unerbittlich ist: Jede Szene wirkt wie ein Atemzug im Dunkeln, jeder Satz wie ein Schritt tiefer in einen Wald, der mehr über dich weiß, als du über ihn.

Die Mischung aus psychologischer Spannung, leiser Magie und dieser unheimlichen, fast poetischen Atmosphäre hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach liest, sondern erlebt — ein Flüstern, das bleibt, selbst wenn man längst die letzte Seite umgeblättert hat.

Für mich ein klares Highlight: mutig, ungewöhnlich, eindringlich. Ein Buch, das zeigt, wie nah Schönheit und Bedrohung beieinander liegen können.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Düsteres Märchen

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DON’T LET THE FOREST IN von CG Drews war ein echter Mood Reed. Nachdem ich um das Buch zunächst ein wenig herumgeschlichen bin, ging es mir dann plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte es unbedingt ...

DON’T LET THE FOREST IN von CG Drews war ein echter Mood Reed. Nachdem ich um das Buch zunächst ein wenig herumgeschlichen bin, ging es mir dann plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte es unbedingt haben und sofort lesen und habe mich mit Feuereifer in die Geschichte hineingestürzt.
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Darum geht’s: Andrew und Thomas sind Schüler an der Wickwood Academy. Andrew schreibt düstere Märchen. Thomas haucht ihnen mit gruseligen Bildern Leben ein. Gefährlich wird es, als die Monster zum Leben erwachen…
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Dieses Buch ist viel und deshalb schwer in Worte zu fassen. Es ist poetisch, märchenhaft, düster und bis zum Schluss rätselhaft. Der Verlag beschreibt diesen besonderen Mix als „süchtig machenden Jugendbuch-Horror mit Dark Academia Feeling.“ Für mich persönlich gilt, dass ich hier mal wieder etwas gänzlich abseits meiner gewohnten Pfade gelesen habe. Etwas auf das ich gerade absolut Lust hatte. Und entsprechend gut hat mir das Buch dann auch gefallen.
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Schreibstil und Story haben mich regelrecht aufgesogen. Das Buch ist einfach faszinierend schaurig schön. Die darin enthaltene Lovestory habe ich mit jeder Faser meines Körpers gefühlt. Die Bildhaftigkeit ist kraftvoll. Die Poesie sanft. Das Ganze in Verbindung mit atmosphärischem Grusel-Horror war für mich eine ganz neue Leseerfahrung. Zwischendurch haben mich vielleicht ein paar gefühlte Wiederholungen, Hinauszögerungen und dadurch entstehende Längen gestört. Aber dann kommt dieses Ende, dass irgendwie wiederum auch kein Ende ist und jede Menge Spielraum lässt. Das Buch hat mein Herz jedenfalls gleich auf mehrere Arten schneller schlagen lassen. Ich könnte DON’T LET THE FOREST IN sicherlich noch unzählige weitere Male lesen und würde jedes Mal etwas Neues darin entdecken und die Geschichte anders interpretieren. So etwas liebe ich einfach!

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Wenn aus Worten Monster werden

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Dunkle Augen schauten mir entgegen, mitternachtsschwarz und darin ein gefährliches Funkeln, das letzte Licht des Tages, ehe es hinter dem Sturmwolkengrau eines in Aufruhr geratenen Himmels verschwand. ...

Dunkle Augen schauten mir entgegen, mitternachtsschwarz und darin ein gefährliches Funkeln, das letzte Licht des Tages, ehe es hinter dem Sturmwolkengrau eines in Aufruhr geratenen Himmels verschwand. Der Wind sang sein wildestes Lied, Geister eines anderen Lebens streiften meinen Blick. Ich richtete mich auf, umfasste das Buch in meinen Händen fester… und verlor mich zwischen den Zeilen.

„Don’t Let The Forest In“ aus der Feder von CG Drews, übersetzt von Britta Keil und erschienen im Fischer Sauerländer Verlag, ist ein Jugendbuch-Horror, der mich tiefer berührte, als ich erwartet hätte. Düster, melancholisch und schaurig schön zog mich die Geschichte in ihren Bann ~
Getragen von einem märchenhaft poetischen Schreibstil wird die Geschichte aus Andrews Sicht erzählt und immer wieder stolperte ich über den Gedanken, ob die Ereignisse nun wirklich geschehen oder sich lediglich in seinem Geist abspielen. Denn Andrew ist eine Figur, die einen immerwährenden inneren Kampf austrägt. In seine Geschichte weben sich Themen wie Angststörungen, Selbstzweifel und eine tiefe Zerrissenheit. Ich schwankte beim Lesen zwischen tiefem Mitgefühl und dem Wunsch er möge sich Hilfe suchen. Und auch Thomas hat nicht nur mit den Monstern des Waldes zu kämpfen. So werden diese schweren Themen auf lyrische Weise mit der Geschichte verwoben und verleihen ihr einen ganz eigenen Hauch von Finsternis und Licht.
Und obschon manche Szenen nichts für schwache Nerven waren, empfand ich den Horror weniger als gruselig, sondern vielmehr als aufwühlend und vor allem als atmosphärisch. Immer wieder verschwammen die Grenzen zwischen Realität und Einbildung und es war gerade diese Verwirrung, diese nagende Unsicherheit, die mich fesselte und mich unaufhaltsam durch die Zeilen trieb. Seite um Seite verstrich und ich wollte mehr, ich wollte verstehen welche Wahrheit der Wald verbirgt.

Am Ende schloss ich das Buch mit einem tiefen Seufzen. Die Schatten des Waldes hatten sich gelichtet, doch sein Flüstern hallt in meinem Herzen wieder. Dies ist eine Geschichte, die nicht gelesen, sondern erlebt wird und die ihre Spuren im Herzen hinterlässt.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Düsterer, poetischer und absolut packender Jugendbuch-Horror

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Es hatte ihm nicht wehgetan, sich das Herz herauszuschneiden. - Seite 7

Ich liebe düstere Geschichten und aktuell habe ich richtig Bock auf Bücher, die in Richtung Horror gehen. Als ich "Don't Let The ...

Es hatte ihm nicht wehgetan, sich das Herz herauszuschneiden. - Seite 7

Ich liebe düstere Geschichten und aktuell habe ich richtig Bock auf Bücher, die in Richtung Horror gehen. Als ich "Don't Let The Forest In" entdeckt habe, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Ich fand nicht nur das Cover sofort ansprechend, auch die Story klang nach genau dem, was ich gesucht habe.

Hier geht es um die beiden Schüler Andrew und Thomas, die zusammen auf die Wickwood Academy gehen. Sie verbindet eine tiefe Freundschaft und zusammen erschaffen sie immer wieder dunkle Kunstwerke - Andrew schreibt düstere, märchenhafte Geschichten und Thomas nutzt diese Geschichten und Monster als Inspiration für seine Zeichnungen. Mit dem Start des neuen Schuljahres ändert sich aber plötzlich alles. Thomas verhält sich komisch, interessiert sich immer weniger für die Kunst und kommt sogar mit Flecken an der Kleidung zum Unterricht, die verdächtig nach Blut aussehen. Andrew folgt ihm eines Nachts in den verbotenen Wald.. und steht den Monstern plötzlich in der Realität gegenüber.

Sehr schnell war mir klar, dass ich mit "Don't Let The Forest In" ein besonderes Buch in den Händen halte. Die Atmosphäre ist so melancholisch, unheimlich und düster und hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Jede Lesepause fiel mir schwer, gleichzeitig wollte ich aber auch, dass das Buch niemals endet.

CG Drews Art zu schreiben hatte etwas magisches und poetisches. Der Schreibstil ist märchenhaft, dark und gefiel mir wirklich unfassbar gut. Ich habe mich zwischen den Zeilen verloren, war teilweise verwirrt, was jetzt tatsächlich Wirklichkeit ist und was nicht. CG Drews hat einen so krassen Sog auf mich ausgeübt, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch verschlungen hätte. Das wird definitiv nicht mein letztes Buch von CG Drews sein!

Aber nicht nur die Atmosphäre und der Schreibstil gefielen mir richtig gut, auch die Charaktere, die CG Drews hier erschaffen hat, haben mich vollkommen überzeugt. Sowohl Andrew als auch Thomas sind so spannende Figuren und ich habe so sehr mit ihnen mitgefiebert. Es geht hier um so viel mehr als den Kampf gegen Monster, auch die eigene Identität und Sexualität spielen eine Rolle und es werden sensible Themen wie beispielsweise Mobbing oder Essstörungen thematisiert - schaut euch hier vor dem Lesen unbedingt die Content Notes an!

In "Don't Let The Forest In" findet ihr eine queere Lovestory, die aber in meinen Augen nicht im Vordergrund steht und grandios mit der düsteren und märchenhaften Geschichte voller Monster und Grausamkeit verflochten wurde. Es gab einige Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Die Entwicklung der Handlung hat mich teils ganz schön verwirrt, da ich, wie schon gesagt, manchmal nicht mehr wusste, was nun tatsächlich passiert und was vielleicht Einbildung ist. Dadurch konnte mich CG Drews nur noch mehr packen, weil ich unbedingt wissen wollte, was Sache ist, was hinter den Monstern steckt und wie der Wald damit zusammenhängt. Das Ende.. hat mich tatsächlich mit einigen Fragezeichen zurückgelassen, passt aber auf seine eigene Art wirklich perfekt zu dem, was hier alles passiert ist. So weit ich weiß handelt es sich bei dem Buch um einen Einzelband, ein paar Fragen wurden beantwortet, anderes bleibt aber offen.

Mein Fazit:
Mit "Don't Let The Forest In" konnte mich CG Drews wirklich begeistern. Diese gleichzeitig märchenhafte, melancholische und düstere Atmosphäre, der poetisch-düstere und märchenhafte Schreibstil, die Geschichte voller Monster.. ich war vollkommen im Bann des Buches gefangen.