Das Hexenkompendium der Monster | In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt
Wieland Freund (Übersetzer), Andrea Wandel (Übersetzer)
Kosaras Kampf mit zwölf Hexenschatten – die mitreißende Fortsetzung von
Tage einer Hexe
In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt:
Rundum gestalteter Farbschnitt
Metallisch glänzende Silberfolie auf dem Schutzumschlag
Wenn im Hochsommer Schnee fällt und eine Hexe mit zwei Schatten tot aufgefunden wird, dann stimmt etwas nicht. Der Feuerhexe Kosara wird schlagartig klar, dass die Grenze zwischen dem Reich der Menschen und dem der Monster durchlässig geworden ist …
Kosara hat ihre Magie zurückgewonnen, eigentlich sollte ihr Leben eigentlich wieder ganz normal sein
– doch so einfach ist es leider nicht. Sie ist nun zwar im Besitz von zwölf Hexenschatten und das sollte ihr ungeahnte Macht verleihen. Dafür müssten die Hexenschatten aber erstmal auf sie hören. Und dann geschieht auch noch ein neuer Hexenmord. Auf der anderen Seite der Mauer, in Belograd, verfolgt Inspektor Asen Bacharow eine einzige Spur, die zu dem Schmugglerboss Konstantin Karaiwanow führt und direkt zurück nach Chernograd. Dort geschehen unheimliche Dinge und es werden Monster, die eigentlich nur in den Tagen nach Neujahr auftauchen dürften, gesichtet. Und Kosara ist sich sicher, dass sie Schuld an der sich anbahnenden Katastrophe trägt. Ein neues Abenteuer beginnt …
»Ein mitreißender Abschluss […] Fans von Dimovas Debüt werden von der Fortsetzung begeistert sein.« Booklist
Das Buch schließt direkt an den ersten Teil an und es geht genauso spannend weiter wie das erste Buch aufgehört hat. Allerdings spürt man die angespanntete Stimmung, weil die Lage kritischer wird und es ...
Das Buch schließt direkt an den ersten Teil an und es geht genauso spannend weiter wie das erste Buch aufgehört hat. Allerdings spürt man die angespanntete Stimmung, weil die Lage kritischer wird und es passt perfekt zur Geschichte. Auch die Beziehungen zwischen den Personen werden angespannter und man merkt einfach wie alles auf ein episches Ende hinausläuft und es sich langsam aufbaut. Das Ende ist dann auch sehr passend. Und auch hier gibt es wieder den Humor, der mir im ersten Buch so gefallen hat. Er ist nicht übertrieben und sorgt für jede Menge witziger Dialoge und Situationen, sodass das Buch noch interessanter wird. Ich liebe einfach alles daran: die schrulligen Charaktere, die slawische Mythologie und allgmein auch das Worldbuilding. Es ist eine Diologie, die auch nach öfterem Lesen noch Spaß macht.
Düster, magisch, tiefgründig ~ ein Finale voller Geheimnisse, Monster und Herzensmomente
Draußen war die Nacht hereingebrochen. Die Kerze auf meinem Schreibtisch war fast heruntergebrannt, ihr warmes ...
Düster, magisch, tiefgründig ~ ein Finale voller Geheimnisse, Monster und Herzensmomente
Draußen war die Nacht hereingebrochen. Die Kerze auf meinem Schreibtisch war fast heruntergebrannt, ihr warmes Licht flackerte sanft. Ich sah aus dem Fenster. Alles war weiß, der Schnee war den ganzen Tag unaufhörlich herabgefallen und hatte die Landschaft in eine geheimnisvoll glitzernde Decke gehüllt. Ich legte das Buch „Nächte einer Hexe“ von Genoveva Dimova, erschienen im Klett-Cotta Verlag, aus der Hand und spürte, wie der Zauber der Geschichte noch in mir nachklang. Ich war in Kosaras Welt zurückgekehrt, um sie noch einmal, ein letztes Mal, zu begleiten und ich fühlte, fieberte und bangte mit ihr, als wären ihre Schritte meine eigenen.
Nahtlos knüpfte die Geschichte an Band 1 ‚Tage einer Hexe‘ an und entführte mich erneut in die düstere, faszinierende Welt von Chernograd, wo Magie in jedem Schatten flüstert, Legenden wie eisige Winde durch die Straßen ziehen und jeder Schritt von Geheimnissen und Gefahr begleitet wird.
Der Schreibstil war atmosphärisch, lebendig und fließend, wie das Licht der Wintersonne, das durch die Äste uralter Bäume bricht und die Seele berührt.
Erzählt wurde abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Kosara und Asen, sodass ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen mit jedem Wort spürbar waren und die Tiefe ihrer Charaktere deutlich wurde. Ihre Liebesgeschichte blieb dabei leise, ehrlich und unaufdringlich, ein kleiner Funken Wärme inmitten der Düsternis.
Die anderen Charaktere waren nur Randfiguren, doch sie verliehen der Geschichte Lebhaftigkeit, brachten die Entwicklung voran und ließen sowohl Kosara wie auch Asen wachsen.
Die Geschichte war von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Dunkler und blutiger als Band 1, mit Bedrohungen, die ständig über Kosara und Chernograd schwebten. Ich wurde von Geheimnissen, Gefahren und überraschenden Wendungen durch die Straßen der Stadt getragen, fieberte mit, schauderte und konnte doch auch dann und wann lächeln.
Und das Ende fühlte sich an wie ein flackerndes Kaminfeuer in einer langen Winternacht, welches mich auch jetzt noch wärmt, während ich das Buch behutsam ins Regal stelle.
So ist „Nächte einer Hexe“ für mich ein wahres Herzensbuch voller Magie, Mut und diesem zauberhaften Gefühl, das nur Geschichten hinterlassen, die das Herz berühren ~
Wenn Schnee im Sommer fällt und ein Varkolak Dir im Dunkeln auflauert, dann stimmt etwas so ganz und gar nicht. Und lässt in Kosara sämtliche Alarmglocken schrillen. Inzwischen zur mächtigsten Hexe Chernograds ...
Wenn Schnee im Sommer fällt und ein Varkolak Dir im Dunkeln auflauert, dann stimmt etwas so ganz und gar nicht. Und lässt in Kosara sämtliche Alarmglocken schrillen. Inzwischen zur mächtigsten Hexe Chernograds aufgestiegen, nimmt sie die unheimliche Spur auf und stößt dabei nicht nur auf Kreaturen und unheimliche Gestalten sondern trifft auch auf alte Bekannte und Verbündete. Denn wenn der Himmel plötzlich in Scherben bricht, sind alle Kräfte gefragt. Und nur gemeinsam kann das Reich der Monster zurückgedrängt werden.
Zur großen Überraschung der Hexe verschlägt es auch Arsen zurück nach Chernograd. In die Falle der korrupten Bürgermeisterin gegangen, steht der ehemalige Polizist plötzlich auf Kosaras verschneiter Fußmatte. Und weckt in ihr Gefühle, die sie die vergangenen Monate erfolgreich überwunden zu haben glaubte. Gemeinsam mit ihren zwölf Hexenschatten wird er schon bald zu ihrem wichtigsten Gefährten und Unterstützer im Kampf gegen die mächtigen Gegner. Und dabei schneller als gedacht selbst zum Teil dieser Welt. Und zur Zielscheibe des Zmey, dem großen Zaren der Monster.
Wieder in die Welt der Hexen, Monster und dunklen Geheimnisse abtauchen und mit Kosara von einem Abenteuer in die nächste Katastrophe stolpern zu können, fühlt sich an wie die Rückkehr in ein warmes, kuschliges Zuhause. In welchem jedoch die Hauskatze unsichtbar um Deine Beine streift. Die Küchenfee mit Deinen Töpfen klappert. Und Deine Glaskugel Deinen Fernseher ersetzt. Und vor allem: Das Du nie wieder verlassen möchtest.
Eine Fortsetzung, auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Endlich geht es weiter mit Kosara. Und wie!
Nachdem sie ihre Magie zurückerlangt hat, sollte ihr Leben zur Normalität ...
Spannung und Mythologie
Eine Fortsetzung, auf die ich mich schon sehr gefreut habe. Endlich geht es weiter mit Kosara. Und wie!
Nachdem sie ihre Magie zurückerlangt hat, sollte ihr Leben zur Normalität zurückkehren. Doch die zwölf Hexenschatten, die ihr große Macht verleihen sollen, gehorchen ihr nicht. Als ein weiterer Hexenmord geschieht und die Grenze zwischen der Menschenwelt und der Welt der Monster brüchig wird, ahnt Kosara, dass sie selbst Teil der drohenden Katastrophe ist. Parallel ermittelt Inspektor Asen Bacharow in Belograd und stößt auf Verbindungen nach Chernograd, wo sich Unheimliches zusammenbraut.
Hier werden wieder slawische Mythologien verwendet und vielleicht liegt es daran, dass ich aus einem Gebiet stamme, in dem die slawische (sorbische) Sprache noch präsent ist, aber ich liebe es einfach. Es ist nicht so typisch und daher etwas ganz anderes zu lesen.
Kosara entwickelt sich endlich etwas weiter und sieht ein, dass man nicht alles alleine machen muss. Auch wenn sie eine starke Frau ist - ab und zu ist Hilfe doch angebracht. Auch die anderen Protagonisten fand ich gut dargestellt und glaubwürdig. Soweit es in einer Fantasywelt eben möglich ist.
Für mich jedenfalls eine gelungener Abschluss und die Reihe hat definitiv einen großen Platz in meinem Herzen eingenommen.
Und ja, man soll ein Buch nicht nach dem Äußeren bewerten, aber hier muss es sein. Denn es ist nicht nur allein für sich ein Hingucker, es passt auch richtig gut zu seinem Vorgänger und sollten einen schönen Platz im Bücherregal bekommen.
Es sind einige Monate vergangen, seit Kosara den Zmey in die Mauer eingebettet hat. Doch obwohl in Chernograd Sommer sein sollte ist es eisig kalt. Noch dazu treiben Monster ihr Unwesen in der Stadt, die ...
Es sind einige Monate vergangen, seit Kosara den Zmey in die Mauer eingebettet hat. Doch obwohl in Chernograd Sommer sein sollte ist es eisig kalt. Noch dazu treiben Monster ihr Unwesen in der Stadt, die bis zu den nächsten Schmutzigen Tagen eigentlich im Reich der Monster verweilen sollten. Dann wird auch noch die Hexe Sofiya enthauptet in ihrem Salon aufgefunden. Auf der anderen Seite der Mauer, in Belograd, gab es einen ähnlichen Mord. Asens Ermittlungen zu letzterem führen ihn zurück nach Chernograd und zu Kosara. Kann es ihnen gelingen, die Mordfälle zu lösen, die Monster in Schach zu halten und endlich Karaiwanow das Handwerk zu legen?
„Nächte einer Hexe“ spielt rund ein halbes Jahr nach den Ereignissen von „Tage einer Hexe“. Nach nur wenigen Seiten war ich wieder ganz in die Welt der Hexen und Monster eingetaucht. Zwei Enthauptungen sorgen für Aufsehen, eine Ruba muss gerettet werden und ein riesiger Mratinyak, der alle Hühner und Hähne tötet, muss zurück ins Reich der Monster geschickt werden. Ist ein Problem gelöst, tauchen gefühlt zwei neue auf. Dass Kosaras zwölf Schatten, die ihr große Macht verleihen sollten, ihren eigenen Willen haben, ist dabei nicht unbedingt hilfreich.
Das Tempo bleibt hoch und ich fieberte mit, ob Kosara und Asen gemeinsam mit ihren Verbündeten wieder Ordnung schaffen können. Es gibt spannende Kämpfe und auch emotionale Momente. Niemand ist sicher, nicht alle liebgewonnenen Charaktere überleben bis zum Schluss. Immer wenn die Geschichte Anstalten macht, cozy zu werden, kommt kurz darauf eine böse Überraschung daher, welche die Spannung wieder auflädt. Wer den ersten Teil gelesen hat, der wird nicht umhin kommen, mit „Nächte dieser Hexe“ ein weiteres Mal in die magische Welt Chernograds einzutauchen. Ich gebe eine große Leseempfehlung an alle, die Lust auf eine kurzweilige, abenteuerliche Hexen- und Monsterfantasy haben!