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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2024

Langweilig war gestern

Lesen NERVT! – Bücher? Nein, danke! (Lesen nervt! 1)
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Lesen Nervt! Das Cover ist in einem auffälligen Gelbton gestaltet und die Überschrift so groß und ROT zu lesen, dass es ins Auge sticht. Wunderbar gelungen ist die Illustration von Karoline Kneberwecht, ...

Lesen Nervt! Das Cover ist in einem auffälligen Gelbton gestaltet und die Überschrift so groß und ROT zu lesen, dass es ins Auge sticht. Wunderbar gelungen ist die Illustration von Karoline Kneberwecht, einer Weberknechtspinne, die den Leser durch das Buch begleitet. Die Illustrationen von Steffen Winkler sind ansprechend, die Bilder farbenfroh und klar gestaltet. Die Gemütsverfassung von Karoline ist thematisch treffend gelungen. Der Autor Jens Schumacher versteht es in diesem Buch sehr abwechslungsreich in einen Dialog zwischen Karoline und dem Leser zu treten. Dabei rückt in den Vordergrund, dass Karoline überhaupt nicht begeistert ist, von ihrem Gegenüber gestört zu werden, ist sie absolut überzeugt, in einem Bücherregal ungestört leben zu können, da sie meint, Lesen nervt und kein Kind würde sich für Bücher interessieren. Der Autor versucht durch die Weberknechtspinne den jungen Leser von Büchern, Texten, Buchstaben fernhalten zu können und weckt dadurch die Neugier. Es werden in großer Schrift sehr abwechslungsreiche Texte mit Übungen eingebaut, bei denen es immer mehr Spaß macht, weiter durch das Buch zu schmökern und Karoline dabei zu beobachten, wie sich ihr Gemütszustand verändert. Dem Buch fehlt es weder an witzigen kleineren Geschichten noch an der wichtigen Botschaft, dass Menschen und Spinnen ihre Meinung auch ändern können und dabei viel lernen dürfen.
Zum gemeinsamen Lesen mit Kindern ab der 1. Klasse geeignet aber auch für Kinder, die mit dem Lesen Schwierigkeiten haben, kann dieses Buch eine freudvolle Unterstützung sein, demnächst mal eine Bibliothek aufzusuchen.

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Veröffentlicht am 21.12.2023

Die Welt dazwischen

Der Achte Tag
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Der achte Tag von Diane K. Salerni ist der Auftakt einer Triologie, die zur Jugendliteratur gehört.
Die Beschreibung im Klappentext ist sehr treffend. Der Leser fragt sich, wie es zu einem achten ...

Der achte Tag von Diane K. Salerni ist der Auftakt einer Triologie, die zur Jugendliteratur gehört.
Die Beschreibung im Klappentext ist sehr treffend. Der Leser fragt sich, wie es zu einem achten Tag kommen kann. Sehr spannend und eindrucksvoll sowie gut nachvollziehbar ist das Phänomen des achten Tages beschrieben. Dies hat mir sehr gut gefallen und auch die Erklärungen, was es für die einzelnen Charaktere bedeutet, in ihrer Welt zu leben. Schwierig fand ich die Struktur der einzelnen Familien und deren Abstammung nachvollziehbar einprägsam zu verfolgen, dass erforderte hohe Konzentration beim Lesen. Hilfreich war dabei eine Skizze der Stammbäume genau an der Stelle im Buch, als ich selbst schon die einzelnen Verwandtschaftsverhältnisse für mich notieren wollte. Je weiter man in die Geschichte eintaucht, desto verzwickter und verworrener wird die Handlung, die stark mit ihrer Spannung anzieht und nichts für schwache Nerven ist. Szenen wie eine Entführung, brennendes Haus, Eingesperrt sein und körperliche Auseinandersetzungen kommen im Buch vor.
Betrachtet man das Cover, zeigt sich schon durch die Farbgestaltung, dass es eine eher düstere Handlungen beinhaltet und die Bilder erklären dich später beim Lesen. Die einzelnen Kapitel mit der Illustration zur 8 zu beginnen, finde ich sehr gelungen. Im Ganzen ein Buch, was ich für Kinder ab 13 Jahren empfehlen würde, da der Protagonist Jax als jüngster Charakter in diesem Alter ist. Durch die doch sehr anspruchsvolle Erzählung, die teilweise Konzentration verlangt, sollten die Leser nicht jünger sein.
Wer sich im Genre der sagenhaften Erzählungen wohl fühlt, kommt hier ganz sicher auf seine Kosten - liegt die Spannung auf den zweiten Teil regelrecht in greifbarer Nähe, die einen zu verschlingen droht.

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Veröffentlicht am 26.11.2023

Aus dem Leben

Was wir uns versprechen (Light in the Dark 3)
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Liebe Antonia Wesseling, danke für dieses Buch! Es hat mich sehr berührt.
„Was wir uns versprechen“, ist der dritte Roman aus einer tollen Reihe, der mich in besonderer Weise angesprochen und ergriffen ...

Liebe Antonia Wesseling, danke für dieses Buch! Es hat mich sehr berührt.
„Was wir uns versprechen“, ist der dritte Roman aus einer tollen Reihe, der mich in besonderer Weise angesprochen und ergriffen hat. Die Darstellung der beiden Charaktere Alicia, die ihre leiblichen Eltern nicht kennt und Julian, der mit Schwierigkeiten beim Reden zu kämpfen hat, sind gut ausgesucht und nachfühlbar beschrieben. In diesem Buch gefällt mir besonders, dass alles, was man meint zu Erwarten, doch immer wieder eine andere interessante und teilweise spannende Wendungen nimmt. Der Leser braucht nicht unbedingt die beiden Vorgänger-Romane gelesen zu haben, auch wenn die Protagonisten aus den anderen Bücher in die Handlung einbezogen werden. Das Situationen, die uns im täglichen Leben begegnen und auch so geschehen, immer von uns beeinflusst werden können - dass wir unser Leben selbst in der Hand haben auch wenn uns so einiges ausweglos erscheint, dass kommt beim Leser in Resonanz bei dieser tollen Erzählung. Am Ende fehlte mir die Danksagung, doch da fiel mir auf, dass die Autorin Antonia Wesseling diesen Text voran gestellt hatte. Das machte den Roman zu einer wirklich in sich runden Sache und klingt in mir nach. Gerade auch der besondere Schreibstil jeweils aus Sicht des einzelnen Protagonisten, die Mitteilung seiner Gedanken sind so intensiv und nachvollziehbar beschrieben, dass der Leser dadurch sehr nah an der Handlung dran ist und es für ihn alles so real erscheinen lässt.
Dieser Roman hält vielseitige Erlebnisse und Gefühlslagen von Alicia und Julian bereit, dass sich das Werk sehr zügig liest aber keineswegs verwirrt. Das kann ich versprechen!

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Veröffentlicht am 11.10.2023

Farbenle(e/h)re

Die graue Stadt
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„Die graue Stadt“ von Torben Kuhlmann, ist ein Kinderbuch, was mit einer Geschichte von Robin, die gerade in eine Stadt gezogen ist, beginnt. In dieser Stadt ist alles grau in grau und sie fühlt sich unwohl. ...

„Die graue Stadt“ von Torben Kuhlmann, ist ein Kinderbuch, was mit einer Geschichte von Robin, die gerade in eine Stadt gezogen ist, beginnt. In dieser Stadt ist alles grau in grau und sie fühlt sich unwohl. Allmählich findet sie heraus, dass in dieser Stadt etwas nicht stimmt und macht sich zusammen mit ihrem neuen Freund aus der Schule auf den Weg, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Die Idee dieses Buches ist der interessante Ansatz, das Thema Licht und Farben für Kinder verständlich aufzunehmen, allein der Titel, sagt wenig über den Inhalt aus, dass es sich hier um ein Sachbuch im Rahmen einer Geschichte handelt. Am Ende des Buches werden kurz sehr detaillierte Informationen zum Thema Licht und Farbmischung gegeben. Geeignet scheint das Buch für Kinder im Grundschulalter, auch wenn thematisch der Inhalt physikalische Grundlagen enthält und Robins Schulfreund mit Kopfhörern in der Aula dargestellt wird, hängt im Klassenraum über ihr die Buchstabenfolge des Alphabets und lässt vermuten, dass Robin noch in die Grundschule geht, wie auch die Zielgruppe der Leser. Das Buch hat einen tollen Ansatz, konnte mich jedoch in der thematischen Umsetzung nicht ganz überzeugen, wenn neben der Geschichte dem Autor die Wissensvermittlung wichtig war. Jedoch empfinde ich das als Erwachsener nur so, denn meine Kinder konnten sehrwohl die Botschaft verstehen und sind intensiv in die Erzählung eingetaucht und haben nachhaltig gespannt gelauscht.
Gefallen hat mir an diesem Buch die Illustration, die sich zum Einen durch das Thema erstmal von anderen Kinderbüchern abhebt, zum Anderen ist auch die Gestaltung - ist hier mit weniger klaren Linien gearbeitet worden und gibt es auf den doch sehr vielen Illustrationen einiges detailreiches zu entdecken - vom Illustrator Torben Kuhlmann in dem A4 großen Kinderbuch wunderbar gelungen. Mit dem Hinweis auf ein Sachbuch ist „Die graue Stadt“ empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 12.07.2023

Spaßiges Vergnügen

SAMi – dein Lesebär - Meine liebsten Kinderlieder
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Das Buch „Meine liebsten Kinderlieder“ ist aus der Reihe von SAMI dem Lesebären. Wer hätte gedacht, dass aus Sami ein musikalischer Tanzbär wird, gibt es doch schon einige Bücher dieser Reihe, bei denen ...

Das Buch „Meine liebsten Kinderlieder“ ist aus der Reihe von SAMI dem Lesebären. Wer hätte gedacht, dass aus Sami ein musikalischer Tanzbär wird, gibt es doch schon einige Bücher dieser Reihe, bei denen SAMI die Geschichten vorliest.
Zuerst braucht es eine Internetverbindung mit WLAN und nachdem die Datei ganz mühelos heruntergeladen werden konnte, geht der Spaß auch schon los. Die Lieder sind von verschiedenen Kindern und auch Erwachsenen gesungen Der Text ist mit Akkorden versehen, sodass Erwachsene auch auf Instrumenten begleiten können. Die Illustrationen sind farbintensiv und -froh gestaltet. Der Text hebt sich mit einem immer passend zum Lied gestalteten Rahmen von der Doppelseite ab.
Sami motiviert den Zuhörenden zum Mittanzen und gibt im Laufe der Lieder auch direkte Anweisung was der Zuhörer machen möchte.
Die freundlichen Bilder haben etwas von einem Wimmelbuch, weil sooo viel entdeckt werden kann. Thematisch zu den Liedern passend und ergänzend gibt es auch so manche lustige Situation zum Anschauen, worüber Erwachsene mit ihren Kindern wunderbar ins Gespräch kommen können. So viel zu entdecken und zu erzählen, da kommt keine Langeweile auf!
Die Lieder sind thematisch sehr gut mit den Illustrationen umgesetzt, so findet sich bei Lied „Grün ja grün sind alle meine Kleider“ die Doppelseite in einzelne Bereiche der Farben eingeteilt. Die Kinder können so erfassen was es bedeutet, wenn alles nur einfarbig wäre und was es heißt, wenn alles bunt ist.
Die gängigen Kinderlieder sind hier beinhaltet - die Wissen vermitteln aber auch lustige Lieder wie: „Meine Oma fährt im Hünerstall Motorrad“ oder „Eine Seefahrt die ist lustig“. Das Buch ist gleichsam ansprechend für Jungen wie Mädchen geeignet, ist die Liederauswahl gut getroffen. Auch Märchen, wie Dornröschen lassen keinen Wunsch offen, was Kindern mit diesem Set aus SAMI und dem Buch musikalisch geboten werden kann, denn auch das Lied: „Old MacDonald had a farm“ bringt die Kinder mit der englischen Sprache in Kontakt.
Mit Herzen oder einfach durch die harmonische Gestaltung kommt beim Betrachten des Buches ganz viel Liebe an und jedes Kind kann sogar herausfinden, dass das Buch ein wenig nach dem Jahreskreis gestaltet ist, um ganz am Ende mit dem Schlaflied: „Weißt du wieviel Sternlein stehen?“ behütet den Tag abschließen zu können und in eine entspannende Nacht zu gehen.
Ein Buch dass Potenzial bietet als Ritual in den Tagesablauf der Kinder eingebaut zu werden.
Geeignet scheint mir das Buch unter Aufsicht sogar schon für Kinder ab 1 Jahr. Durch die dünnen Seiten ist es zum selber blättern dann doch eher ab einem Alter von 3 Jahren geeignet. Im Ganzen kommen hier kleine wie große Leute zu viel gemeinsamer Freude und Spaß.
Jedes SAMI Buch endet immer mit dem SAMI Song, der auch in dieser Ausgabe nicht fehlt und nach wertvollen 50 Minuten das Buch schließt.

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