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Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein Rachefeldzug

Das Schweigen der Kegelrobben
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In diesem Fall gibt es einen kleinen Ortswechsel, denn Kommissarin Nicole Stappenbek macht gerade einen Kurzurlaub auf Amrum, um ihre Allergiker-Jugendgruppe wieder zu treffen. Sonderlich begeistert ist ...

In diesem Fall gibt es einen kleinen Ortswechsel, denn Kommissarin Nicole Stappenbek macht gerade einen Kurzurlaub auf Amrum, um ihre Allergiker-Jugendgruppe wieder zu treffen. Sonderlich begeistert ist sie zwar nicht gerade, aber ihre Neugierde ist um einiges größer, was aus den Teenies von damals wohl geworden ist.
Zuerst gibt es einen Vermissten, aber die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Und mit genau dieser Person hatte Nicole am Vorabend etwas engeren Kontakt.
Dorfpolizist Thies reist an und hat zur Verstärkung gleich eine Praktikantin vom BKA im Schlepptau. Und nach und nach tummeln sich auch alle anderen Stammgäste der „Hidde Kist“ auf der Insel und ermitteln fröhlich mit, denn die zweite Leiche folgt sogleich.
Es braucht ein bisschen Zeit, um alle Puzzleteilchen zusammenzusetzen und Licht ins Dunkel zu bringen, denn das „wer“ und „warum“ wird erst gegen Ende klar.
Auch der 13. Fall hat mir wieder dank des trockenen Humors und gut platzierter Situationskomik amüsante Lesestunden beschert. Das Cover macht schon gute Laune und passt perfekt zu den Vorbänden, und dank des bildhaften Schreibstils von Krischan Koch habe ich während der gesamten Lesezeit ein herrliches Kopfkino genießen dürfen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Wohlfühlbuch zum Entspannen und Genießen

Der Duft von Kuchen und Meer
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Ich habe schon einige Romane der Autorin Anne Barns gelesen, und sie hat es immer schnell geschafft, mich in Urlaubslaune zu versetzen. So auch dieses Mal auf der schönen Nordseeinsel Amrum. ...

Ich habe schon einige Romane der Autorin Anne Barns gelesen, und sie hat es immer schnell geschafft, mich in Urlaubslaune zu versetzen. So auch dieses Mal auf der schönen Nordseeinsel Amrum. Für die sympathische Protagonistin Maren mit Tochter Leni bietet ein Reetdachhaus, das Oma Undine ihr schenken will, Platz für eine spontane Auszeit. Und nebenbei bleibt auch genug Zeit, um ein Familiengeheimnis nach und nach zu einem guten Ende zu bringen.
Anne Barns hat auch in diesem Roman wieder eine zauberhafte Inselstimmung geschaffen, so dass man im Geiste mit Maren und Leni zusammen über die Insel streift und die Lieblingsorte kennen lernt. Aber diese Geschichte bietet viel mehr als nur Urlaubsfeeling, denn im Mittelpunkt stehen mehrere Generationen starker Frauen und es lohnt sich, sie alle kennenzulernen.
Auch dieses Buch war wieder ein Wohlfühlbuch zum Entspannen und Genießen und viel zu schnell ausgelesen. Und wem beim Lesen schon das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, der kann sich an den Rezepten am Ende des Buches versuchen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Wohlfühlroman mit viel Inselcharme

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Eigentlich war die 55-jährige Journalistin Anna mit der 85-jährigen Lister Bücherfrau Fenja Lorenzen zu einem Interview verabredet, trifft sie allerdings zu Hause nicht an. Stattdessen erhält sie unerwartet ...

Eigentlich war die 55-jährige Journalistin Anna mit der 85-jährigen Lister Bücherfrau Fenja Lorenzen zu einem Interview verabredet, trifft sie allerdings zu Hause nicht an. Stattdessen erhält sie unerwartet Einblick in die Familiengeschichte und wird mit einem Geheimnis konfrontiert, das sich bis in die Gegenwart erstreckt.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin Gabriella Engelmann gelesen und war gespannt auf die Sylt-Dilogie.
Was für ein schönes Cover, bei dessen Anblick meine Gedanken gleich mal ans Meer vorausgeeilt sind. Und auch im Inneren des Buches hat jedes Kapitel eine kleine liebevolle Illustration.
Es gibt zwei Handlungsstränge in Gegenwart und Vergangenheit. Diese hat die Autorin so geschickt miteinander verbunden, dass sie sich ergänzen, aber nicht zu viel verraten, so dass sich erst im Laufe der Handlung beim Blick zurück so einiges erklärt.
Die Geschichte lebt von ihren starken Frauencharakteren, die realistisch geschildert werden und mit denen ich mitgefiebert und mitgelitten habe. Darüber hinaus hat Gabrielle Engelmann eine einzigartige Inselatmosphäre entstehen lassen, die mir ein lebendiges Kopfkino beschert hat. Es ist mir schwergefallen, das Buch aus der Hand zu legen.
„Der Gesang der Seeschwalben“ hat mir schöne Lesestunden mit viel Inselcharme beschert und mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Netter Roman für zwischendurch mit viel maritimen Flair

Die Inselfamilie
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„Die Inselfamilie“ ist der 2. Band von Jette Hansens und spielt auf der Nordseeinsel Amrum. Obwohl ich Band 1 nicht gelesen habe, ist mir der Einstieg in die Geschichte problemlos gelungen.
Immer, wenn ...

„Die Inselfamilie“ ist der 2. Band von Jette Hansens und spielt auf der Nordseeinsel Amrum. Obwohl ich Band 1 nicht gelesen habe, ist mir der Einstieg in die Geschichte problemlos gelungen.
Immer, wenn du anfängst Pläne zu schmieden, grätscht das Leben dazwischen. Und das trifft auf die Handlung hundertprozentig zu. Die junge Liebe zwischen Anne und dem Insulaner Ben wird schnell auf die Probe gestellt, als seine Ex-Freundin ihm ihre gemeinsame 5-jährige Tochter Marie vorstellt, um die er sich die nächste Zeit kümmern soll. Anstrengend ist auch immer noch das angespannte Verhältnis zwischen Anne und ihrer leiblichen Mutter Emma, und eine gute Freundin der beiden hat auch gesundheitliche Probleme. Und dann spielt Anne noch mit der Idee, einen Pflegedienst zu gründen.
Das Cover fügt sich gut in die „Inselreihe“-Bände ein und macht allein schon Lust auf eine Auszeit am Meer. Und auch während der Handlung kommt die Inselatmosphäre nicht zu kurz. In Gedanken kann man gut mit den Protagonisten über Amrum spazieren und das malerische Ambiente genießen.
Der Schreibstil gefällt mir, die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich zügig lesen. Die Protagonisten wirken auf den ersten Blick durchweg sympathisch, aber im Laufe der Handlung konnte ich doch manche Vorgehensweise nicht nachvollziehen. Es gibt einige Höhen und Tiefen zu meistern, doch für die 251 Seiten des eher dünneren Romans waren es mir dann doch zu viele Baustellen auf einmal, die dann auch recht oberflächlich behandelt worden sind.
Das Ende war recht schnell vorhersehbar und einige Fragen sind am Ende offen geblieben. Aber vllt. gibt es im 3. Band die Lösung dazu.
„Die Inselfamilie“ ist kein reiner Wohlfühlroman, bietet aber viel maritimes Flair. Ein netter Roman für zwischendurch, den ich mit 3,5 Sternen (aufgerundet 4) bewerte.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Spannender Fall mit ganz spezieller Atmosphäre

Verlassen
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Mehrere Generationen des vermögenden Snæberg-Clans treffen sich für ein Wochenende zu einem Familienfest in einem stylischen Hotel irgendwo im isländischen Nirgendwo. Neben gemeinsamen Unternehmungen wird ...

Mehrere Generationen des vermögenden Snæberg-Clans treffen sich für ein Wochenende zu einem Familienfest in einem stylischen Hotel irgendwo im isländischen Nirgendwo. Neben gemeinsamen Unternehmungen wird auch das gesellige Beisammensein an einer langen Tafel ganz groß geschrieben, und vor allem am Alkohol wird nicht gespart. Aber nicht nur deshalb kommt es zu verbalen Entgleisungen. Viele der so unterschiedlichen Familienmitglieder scheinen noch das eine oder andere Geheimnis mit sich herumzutragen und Reibereien sind an der Tagesordnung. Und dann wird eine Leiche entdeckt…
„Verlassen“ ist bereits der 4. Band der Autorin Eva Björg Ægisdóttir. Ich kenne bisher nur Band 1.Die Reihe lässt sich aber auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Auch dieser Teil hat mich fasziniert. Der Schauplatz im von Lavagestein umgebenen Hotel hat schon etwas Surreales und wirkt nicht gerade einladend und dazu dann noch diese anstrengende Familie mit ihrer internen „Hackordnung“. Der Wechsel zwischen den einzelnen Familienmitgliedern war zum Teil verwirrend, andererseits aber auch sehr abwechslungsreich. Hilfreich war bei der Fülle der Namen der Stammbaum, der mir wiederholt bei der Zuordnung der Verwandtschaftsverhältnisse behilflich war.
Zum Teil fiel es mir schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen, denn aufgrund der angenehmen Kapitellänge ging irgendwie immer noch ein Kapitel.
Die Handlung spielt im Zeitraum von Freitag Nachmittag bis Sonntag (jetzt), wobei dieser Tag den Ermittlern gehört. In der Zeit „vor 2 Tagen“ bekommt man einen Einblick in die unterschiedlichen Familiengeschichten, die weit entfernt vom „Heile-Welt“-Eindruck sind. Durch die ständigen Zeit-Wechsel braucht es etwas, um den roten Faden zu entdecken, aber auf diese Weise bleibt der Spannungsbogen auch hoch, denn um wen es sich bei der Leiche handelt, wird erst sehr spät klar.
Ein spannender Fall mit einer ganz speziellen Atmosphäre.

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