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Veröffentlicht am 29.09.2025

Wenn Träume wahr werden

Dreams Lie Beneath
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Im Reich Azenor werden einmal im Monat die Albträume der Bewohner Wirklichkeit. In dieser Neumondnacht ist es die Aufgabe von Clementine und ihrem Vater diese Albträume zu bekämpfen und die Stadtbewohner ...

Im Reich Azenor werden einmal im Monat die Albträume der Bewohner Wirklichkeit. In dieser Neumondnacht ist es die Aufgabe von Clementine und ihrem Vater diese Albträume zu bekämpfen und die Stadtbewohner zu beschützen. Doch als sie eines Tages von den Magierbrüdern Phelan und Lennox herausgefordert werden und den Kampf verlieren, müssen sie die Stadt und ihr Zuhause aufgeben. Clementine schwört Rache und greift dabei zu drastischen Mitteln.
Die Welt die Rebecca Ross hier erschaffen hat ist wirklich einnehmend und gut gelungen. Die Aufzeichnung und Bekämpfung der Albträume fand ich sehr interessant und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist verständlich, so dass es dem Leser leicht gemacht wird sich in Clementine und ihre Umgebung hineinzuversetzen.
Die Geschichte nahm immer wieder ein paar Wendungen und überraschte mich des Öfteren. Nur die tiefen Liebesgefühle kamen für mich nicht zu 100 % rüber.
Dennoch eine sehr lesenswerte Fantasygeschichte.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Zu viel Zufall

Versprich mir, dass du tanzt
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Adams letzter Wunsch war es, dass seine Frau Lily ihren ehemals besten Freund Josh aufsucht und sich mit ihm ausspricht. Nachdem sie dazu bereit ist, macht sie sich auf den Weg um Josh zu finden, aber ...

Adams letzter Wunsch war es, dass seine Frau Lily ihren ehemals besten Freund Josh aufsucht und sich mit ihm ausspricht. Nachdem sie dazu bereit ist, macht sie sich auf den Weg um Josh zu finden, aber das insgeheim ersehnte Aufeinandertreffen nach all den Jahren verläuft ganz anders als sie es sich erhofft hat.
Dani Atkins hat hier wieder eine emotionale Geschichte über Verluste und Neuanfänge geschrieben. Der Schreibstil ist dennoch angenehm und obwohl sehr ehrlich, nicht zu melancholisch. Die vielen Rückblicke aus Lilys Perspektive sorgen dafür, dass man Adam auch, obwohl er bereits verstorben ist, noch gut kennenlernt. Ebenso auch Lily und Josh in der Vergangenheit. Alle sind sehr gefühlvolle Menschen und jeder auf seine Weise liebenswert.
Ich muss schon sagen, diese Geschichte baut sehr auf Zufällen und Schicksal auf. Das war meist ok, aber manchmal war es mir dann auch einfach zu viel. Es vergeht mir zu viel Zeit, bis etwas passiert und zum Ende hin wurden die Ereignisse nur noch angerissen. Dort hätte ich mir dann ein bisschen mehr gewünscht.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

tierisch lustig

Alle nennen mich Nein-Sam – Ein ahnungsloser Mops beißt sich durch
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Hund Sam kann sein Glück kaum fassen, als er aus dem Gefängnis befreit wird und von nun an bei Justin und seiner Familie bleiben darf. Natürlich ist es seine Aufgabe die Nacktaffenwesen vor den vielen ...

Hund Sam kann sein Glück kaum fassen, als er aus dem Gefängnis befreit wird und von nun an bei Justin und seiner Familie bleiben darf. Natürlich ist es seine Aufgabe die Nacktaffenwesen vor den vielen Gefahren zu beschützen. Sam nimmt seine Aufgabe sehr ernst und richtet dabei einiges an Chaos an.
Die Geschichte von Sam, dem Mops, der denkt er sei ein Mensch, aus seiner Sicht in Tagebuchform zu lesen, hat uns schon sehr gut gefallen. Die Erzählung ist super amüsant, weil Sam einfach vieles missversteht oder gar nicht weiß – angefangen schon bei seinem Namen. Er denkt nämlich er heißt Nein-Sam, weil er das so oft hört.
Die Situationen sind komisch, aber dann doch so alltäglich, dass die Kinder schon verstehen, wie es eigentlich wirklich ist. Fast auf jeder Doppelseite gibt es eine Zeichnung passend zum Text. Manchmal auch mit Sprechblasen. Das lockert die Geschichte unheimlich auf, da es ja schon recht viel Text ist.
Mein jüngerer Sohn (mittlerweile 5) konnte nicht immer so aufmerksam zuhören, auch wenn wir das Buch in mehrere Abschnitte aufgeteilt haben, aber der Große (8 Jahre) fand es super und hat teilweise auch selber vorgelesen.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Wohin mit so viel Wut?

Anna und die Wut
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Anna ist eigentlich ein ganz normales Kind, das aber ziemlich schnell und dazu noch sehr wütend wird. Da das nicht immer so weitergehen kann, muss Anna lernen mit der Wut umzugehen und ihre Gefühle zu ...

Anna ist eigentlich ein ganz normales Kind, das aber ziemlich schnell und dazu noch sehr wütend wird. Da das nicht immer so weitergehen kann, muss Anna lernen mit der Wut umzugehen und ihre Gefühle zu verarbeiten. Sie probiert mehrere Sachen aus, aber es hilft nichts, bis ihr Opa ihr eine Lösung bietet.
Anna erlebt viele alltägliche Situationen, die jedes Kind kennt und vermutlich in den meisten auch schon mal wütend war. Ich konnte zumindest meinen älteren Sohn in vielem wiedererkennen. Es ist schön, dies mal bildlich zu sehen, so dass die Kinder sich vielleicht auch wiedererkennen können.
Das Buch beinhaltet viele Bilder, die relativ einfach gestaltet sind. Zunächst ist alles in grau-blau gehalten. Nur Anna ist rot hinterlegt, wenn sie wütend ist. Als sie lernt, mit der Wut umzugehen, werden die Bilder bunter. So ist die Entwicklung sehr gut dargestellt.
Der Schreibstil ist kindgerecht und das Buch hat eine angenehme Länge, so dass mein 4 Jähriger Sohn aufmerksam zuhören konnte und auch den Sinn der Geschichte verstanden hat.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Boys of Tommen 5: Taming 7
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Endlich die lang ersehnte Geschichte von Gibsie und Claire. Sind die beiden wirklich solche Sonnenscheine oder verbirgt sich dahinter doch eine andere Seite?
Bereits in Binding und Keeping 13 fand ich ...

Endlich die lang ersehnte Geschichte von Gibsie und Claire. Sind die beiden wirklich solche Sonnenscheine oder verbirgt sich dahinter doch eine andere Seite?
Bereits in Binding und Keeping 13 fand ich Gibsie besonders interessant und so witzig. Auf den ersten Blick meint man er ist wirklich so ein kleiner unbeholfener Spaßvogel, aber das meiste ist nur Fassade. Ich habe mich unglaublich auf seine Geschichte gefreut und natürlich gehofft, dass er und Claire zueinander finden.
Ich fand es toll, dass man auch weiterhin von den anderen aus der Freundesgruppe gelesen hat und nicht so viel Zeit vergangen ist. Allerdings muss ich sagen, dass ich teilweise andere Vorstellungen von Gibsie hatte. In Band 1 und 2 kam er mir eher wie ein typischer Draufgänger vor. Immer Mädels am Start und sehr erfahren. Ich weiß nicht ob ich das falsch verstanden habe oder es einfach nie richtig deutlich geäußert wurde. Außerdem dachte ich die Gefühle zwischen Gibsie und Claire sind zwar für die anderen bekannt, aber nicht, dass sie das so offen untereinander kommuniziert haben. Sie sagen andauernd, dass sie sich lieben und dennoch passiert nicht mehr. Ich hatte vorher auch eher den Eindruck, dass sie privat nicht sooo viel Zeit miteinander verbringen und etwas unbeholfen und schüchtern sind, aber gut.
Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass die beiden nur ein Buch bekommen und nicht wie die anderen zwei. Teilweise war mir dann das ewige hin und her zu langatmig. Es ist eigentlich nicht wirklich was passiert. Die beiden kamen lange Zeit keinen Schritt weiter und ich habe keine Entwicklung in der Beziehung gesehen. Lediglich am Schluss ist Schwung in die Geschichte gekommen. Hier hätte ich mir dann einige Szenen ausführlicher gewünscht und auch die Gedankengänge wären wichtig gewesen. Interessant wäre auch noch das Leben nach der Enthüllung für mich und wie sich die Charaktere dadurch entwickeln, aber vielleicht liest man dazu noch was in einem anderen Buch.
Lizzie kam mir in Johnnys und Shannons Bücher auch anders vor. Dass sie so permanent gegen Gibsie schießt war mir gar nicht so bewusst. Ich hätte auch gern noch Caiomhes Brief gelesen um es besser zu verstehen, aber vielleicht ist dies Teil von Lizzies Geschichte.
Der Schreibstil ist gewohnt einfach und locker. Meiner Meinung nach waren manche Szenen aber wirklich schlecht übersetzt.
Ich bin gespannt wie es mit den Tommen Boys und Girls weitergehen wird.

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