Cover-Bild Anna und die Wut
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 40
  • Ersterscheinung: 24.09.2025
  • ISBN: 9783737373579
  • Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Christine Nöstlinger

Anna und die Wut

Neuausgabe des Bilderbuch-Klassikers über starke Gefühle mit Illustrationen von der grandiosen Anke Kuhl
Anke Kuhl (Illustrator)

Das Bilderbuch über Wut von Christine Nöstlinger mit neuen Illustrationen von Anke Kuhl für Kinder ab 4 Jahren.

Anna hat ein großes Problem. Sie wird unheimlich schnell und schrecklich oft wütend. Viel schneller und viel stärker als die anderen Kinder. Und die Wut ist immer riesengroß. Wenn die Wut über Anna herfällt, werden ihre Haare zu Igelstacheln, sie muss heulen, fluchen, beißen und spucken. Jeder, der nur in ihre Nähe kommt, bekommt etwas von ihrer Riesenwut ab. Die anderen Kinder wollen nicht mehr mit Anna spielen. Und Anna mag gar nicht mehr aus ihrem Zimmer kommen. Mama und Papa und auch Oma versuchen es mit Tipps, wie Anna die Wut bändigen kann. Der Wut aus dem Weg gehen, hilft aber ebenso wenig, wie der Versuch, sie runterzuschlucken. Die Wut ist stärker als Anna. Bis Opa eine tolle Idee hat und ihr eine Trommel schenkt. Immer wenn die Wut kommt, trommelt Anna ganz laut. Bis sie sie schließlich weggetrommelt hat.

Der Kinderbuchklassiker unter den Wutbüchern neu interpretiert von der renommierten Bilderbuchillustratorin Anke Kuhl . Für alle Familien mit kleinen Wüterichen .

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2025

Eine Geschichte über große Gefühle

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Die kleine Anna wird sehr schnell, außerordentlich wütend. So wütend, dass die anderen Kinder nicht mit ihr spielen wollen, so wütend, dass sie die Wut manchmal an anderen auslässt, die gar nichts zu ihrer ...

Die kleine Anna wird sehr schnell, außerordentlich wütend. So wütend, dass die anderen Kinder nicht mit ihr spielen wollen, so wütend, dass sie die Wut manchmal an anderen auslässt, die gar nichts zu ihrer Wut beigetragen haben.
Nachdem nichts gegen Annas Wutausbrüche hilft, außer dass sie versucht, ihre Gefühle komplett zu unterdrücken, indem sie vor sich hin starrend in ihrem Zimmer sitzt, kommt ihr Opa mit einer Idee daher.

'Der brachte für Anna eine Trommel und zwei Schlägel mit. Er sagte:
"Anna, mit der Trommel kannst du die Wut verjagen!" ' (S.25)

Tatsächlich schafft Anna es mit der Idee ihres Opas, ihre Wut in kreative Bahnen zu lenken.

"Anna und die Wut" ist ein Buch über ein kleines Mädchen mit großen Gefühlen.
Häufig sind große Gefühle in unserer Gesellschaft nicht gerne gesehen und werden mit negativen Eigenschaften wie beispielsweise Schwäche assoziiert.
In Annas Geschichte sind einige Erwachsene involviert, die ihr nicht helfen konnten oder wollten, bis ihr Großvater kommt, der Anna ihre Gefühle zugestanden und ein Ventil für sie gefunden hat.
Gefühle, und diese zeigen zu können, ist stark! Dass Gefühle oftmals nicht unkontrolliert nach außen gelassen werden können, ist durchaus klar: So bekommt in der Geschichte unter anderem die Katze einen weggeworfenen Baustein an ihren Kopf. Dennoch ist es keine Lösung, Gefühlen aus dem Weg zu gehen oder zu versuchen, sie permanent zu unterdrücken.

Man merkt dem Titel gar nicht an, dass er bereits über zwanzig Jahre auf dem Buckel hat. Das Thema ist immer noch aktuell und Anke Kuhls Illustrationen sind frisch und frech.
Fast bis zum Ende kommen die Illustrationen mit den Farben Blau und Rot aus, wobei Rot Annas Wut symbolisiert und alles andere in Blautönen daherkommt. Erst gegen Ende, als Anna ihre Wut mit der Trommel in den Griff bekommt und für ihr Trommeln ehrliches Lob erntet, erstrahlen die Illustrationen im vollen Farbspektrum.
Anke Kuhls Stil in diesem Buch ist eine Mischung aus Bilderbuch und Comic. Sie schafft es, Annas Gefühle sehr stark und klar mit ihren Bildern zu vermitteln. Neben der ganzen "roten" Wut, kommt auch der Humor nicht zu kurz. Die Mimik der Figuren ist manchmal so auf die Spitze getrieben, dass man sich das Lachen kaum verkneifen kann.

Ein immer noch aktueller Klassiker von Christine Nöstlinger, der durch Anke Kuhls Illustrationen eine Frischzellenkur erfahren hat.
Das Buch eignet sich sehr gut, um mit Kindern über Gefühle zu sprechen, aber auch, um sich als Erwachsener zu reflektieren und zu hinterfragen, wie man mit starken Gefühlen (bei anderen) am besten umgeht.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Von der Wut zur Wunderkraft!

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Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Anna. Und Anna hatte ein großes Problem. Ihre Wut kam schneller als der Blitz — und sie war riesengroß! Wenn Anna wütend wurde, dann fühlte es sich an, als ob ...

Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Anna. Und Anna hatte ein großes Problem. Ihre Wut kam schneller als der Blitz — und sie war riesengroß! Wenn Anna wütend wurde, dann fühlte es sich an, als ob in ihrem Bauch ein Vulkan brodelte.
Ihre Haare standen wie Igelstacheln zu Berge, ihre Augen funkelten wie Blitze, und sie musste schreien, stampfen, heulen, spucken und manchmal sogar beißen. Dann war ihre Wut überall — in der Luft, im Zimmer, auf den Gesichtern der anderen. Die Kinder auf dem Spielplatz wollten nicht mehr mit ihr spielen. „Oh nein, da kommt der Giftzwerg!“, riefen sie. Und Anna blieb traurig zurück. Sie wollte gar nicht mehr aus ihrem Zimmer kommen. Mama versuchte es mit leisen Worten. „Anna, du musst lernen, deine Wut runterzuschlucken!“, sagte sie. Papa versuchte es mit Geduld. „Anna, du musst der Wut aus dem Weg gehen!“, sagte er. Aber nichts half. Die Wut war einfach stärker. Eines Tages kam Opa vorbei. Er lächelte nur und gab Anna eine kleine Trommel. „Anna, mit der Trommel kannst du die Wut verjagen!“ Anna ist skeptisch, ob das wohl klappt — und als die Wut das nächste Mal in Anna hochkroch, griff sie beherzt nach der Trommel…
Der Kinderbuchklassiker über die große, wilde Wut – neu erzählt von der preisgekrönten Bilderbuchkünstlerin Anke Kuhl. Für alle Familien mit kleinen Wüterichen und großen Gefühlen. In klaren, rhythmischen Sätzen fängt die Autorin das Lodern und Überkochen der Wut ein – so unmittelbar, dass man sie fast spüren kann. Die Illustrationen leuchten in den Farben der Emotion: feurig, stürmisch, dann sanft und hell. Gesichter, Gesten, Körper – alles ist überzeichnet, als würde die Wut selbst aus den Seiten springen. Die Geschichte macht aus Annas Kampf mit der Wut ein poetisches Drama voller Herz. Man sieht, wie sie leidet, wie sie sich verliert – und doch nach einem Weg sucht. Bis eine pfiffige Idee das Blatt wendet: Mit einer Trommel verwandelt Anna ihre Wut in Klang, in Rhythmus, in Kraft. Und so wird aus ihrer größten Schwäche ihre stärkste Gabe.
Ein poetisches Bilderbuch über große Gefühle, kleine Wunder - und die Kraft, die zu verwandeln!
🥁🥁🥁🥁🥁 | 5

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Gefühle, die Platz brauchen

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Christine Nöstlinger erzählt in ihrer klassischen Geschichte von einem Gefühl, das jedes Kind kennt – und das doch oft tabuisiert wird: Wut. In der Neuausgabe mit den lebendigen Illustrationen von Anke ...

Christine Nöstlinger erzählt in ihrer klassischen Geschichte von einem Gefühl, das jedes Kind kennt – und das doch oft tabuisiert wird: Wut. In der Neuausgabe mit den lebendigen Illustrationen von Anke Kuhl gewinnt die Geschichte neue Kraft.

Anna wird schnell und heftig wütend. Dann schreit sie, spuckt oder beißt, bis niemand mehr in ihrer Nähe sein will. Die Ratschläge der Erwachsenen helfen nicht – „runterschlucken“ oder „ruhig bleiben“ verschärfen das Problem nur. Erst ihr Opa versteht: Wut muss raus. Mit seiner Idee, die Kraft beim Trommeln zu entladen, findet Anna einen ersten Weg, ihre Gefühle zu bewältigen.

Besonders eindrücklich sind die Illustrationen: In Momenten voller Zorn leuchtet Anna in kräftigem Rot, während ihre Umgebung blass bleibt. So wird unmittelbar sichtbar, wie sehr Wut alles andere überstrahlt.

Das Bilderbuch zeigt eindrucksvoll, dass Wut kein „schlechtes“ Gefühl ist, sondern ein starkes Signal, das Beachtung verdient. Es bietet Kindern Identifikationsmöglichkeiten und Erwachsenen einen wertvollen Anlass, über Gefühle ins Gespräch zu kommen. Ein wichtiges, ehrliches und Mut machendes Buch über den Umgang mit Emotionen.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Starke Gefühle? Anna zeigt, wie’s geht!

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Ich habe „Anna und die Wut“ von Christine Nöstlinger und Anke Kuhl mit großer Begeisterung gelesen. Besonders gut gefällt mir der klare und direkte Text. Er spricht die kleinen Leserinnen und Leser unmittelbar ...

Ich habe „Anna und die Wut“ von Christine Nöstlinger und Anke Kuhl mit großer Begeisterung gelesen. Besonders gut gefällt mir der klare und direkte Text. Er spricht die kleinen Leserinnen und Leser unmittelbar an, ohne Umwege und ohne Schnörkel. Genau das macht das Buch so stark – man fühlt sich sofort ernst genommen und verstanden.
Im Mittelpunkt steht Anna, die manchmal so wütend wird, dass sie gar nicht mehr weiß, wohin mit all ihren Gefühlen. Ihre Wut ist groß und mächtig, sie wirbelt alles durcheinander und reißt andere mit. Doch schnell merkt Anna, dass es nicht funktioniert, die Wut einfach freien Lauf zu lassen – am Ende steht sie ganz schön alleine da. Gleichzeitig ist auch das Herunterschlucken keine Lösung. Zum Glück hat Annas Opa eine wunderbare Idee, wie sie lernen kann, mit der Wut besser umzugehen.
Sehr eindrücklich wird damit gezeigt, dass man mit seinen Gefühlen umgehen lernen muss, und dass es völlig in Ordnung ist, wütend zu sein – solange man Wege findet, diese Energie zu kanalisieren.
Die Neuinterpretation ist in meinen Augen äußerst gelungen. Besonders mag ich die farbliche Unterlegung der Wut in den Illustrationen – sie macht die Gefühle sichtbar und für Kinder nachvollziehbar.
Für mich ist „Anna und die Wut“ ein rundum gelungenes Kinderbuch, das wichtige Themen verständlich, ehrlich und zugleich liebevoll vermittelt. Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Wunderbar anschaulich illustriert

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Ich habe als Kind viel von Christine Nöstlinger gelesen, aber „Anna und die Wut“ ist mir erst jetzt in die Hände gefallen. In dieser neuen Ausgabe wird der Text um Bilder der Illustratorin Anke Kuhl ergänzt, ...

Ich habe als Kind viel von Christine Nöstlinger gelesen, aber „Anna und die Wut“ ist mir erst jetzt in die Hände gefallen. In dieser neuen Ausgabe wird der Text um Bilder der Illustratorin Anke Kuhl ergänzt, und das auf so stimmige Weise, als hätte beides von Anfang an zusammengehört. Die Farbgebung verstehen schon kleine Leserinnen und Leser: Wenn Anna rot sieht, wird sie rot eingefärbt – ist sie so cool wie ihre Umgebung, dominiert blau/türkis. Und ganz am Ende, als Anna das richtige Ventil für ihre Wut gefunden hat, wird die Welt bunt. Schön auch Anfang und Ende – auf dem Vorsatzpapier sieht man die wütend weinende Baby-Anna, auf dem Nachsatz eine Schlagzeug spielende junge Frau, offensichtlich mit der Welt im Reinen.

Der Text hat mich selbst kurz in meine Kindheit zurück katapultiert, denn er ist unverkennbar Christine Nöstlinger – der Tonfall, die Direktheit, der österreichische Einschlag. Ich war gespannt, ob es für meine Kindergartenkinder zu viel ist, wenn Anna sich in den Daumen beißt, bis er blutet, oder wenn sie von den vier großen Jungs im Park vorgeführt wird. Aber nein: Sie sind von Anfang bis Ende fasziniert. Wie Annas Wut auf andere wirkt, wie sie selbst darunter leidet und gar nicht weiß, wie sie gegen dieses große Gefühl ankommen soll – das ist hier schon für Kleine sehr gut nachvollziehbar dargestellt. Und so freuen sie sich auch am Ende für Anna, wenn die – durch die Hilfe ihres Opas – endlich ein wirksames Mittel gegen ihre Wutanfälle findet: Sie trommelt sie weg! Ein tolles Kinderbuch mit wunderbar illustrierten Emotionen.

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