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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Klare Leseempfehlung

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Die Tribute von Panem L ist ein fesselnder und tiefgehender Roman, der die Welt von Panem noch einmal aus einer ganz neuen Perspektive beleuchtet. Besonders beeindruckend fand ich, wie viel intensiver ...

Die Tribute von Panem L ist ein fesselnder und tiefgehender Roman, der die Welt von Panem noch einmal aus einer ganz neuen Perspektive beleuchtet. Besonders beeindruckend fand ich, wie viel intensiver man Haymitchs Charakter nun verstehen kann. In der Originaltrilogie wirkte er oft zynisch und verbittert, obwohl ich ihn dennoch sehr gerne mochte, aber dieses Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, was er durchmachen musste und warum er so geworden ist. Seine Geschichte war bewegend, schmerzhaft und gleichzeitig faszinierend – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Besonders stark fand ich auch die Figur von Maysilee. Sie ist mir im Laufe der Geschichte echt ans Herz gewachsen, weil sie eine unglaublich mutige, kluge und einfühlsame Persönlichkeit ist. Ihre Entwicklung und ihr Schicksal haben mich tief berührt.

Was mir außerdem sehr gefallen hat, war die Art und Weise, wie dieses Buch bereits bekannte Charaktere und ihre Hintergründe weiter ausbaut. Man erfährt nicht nur mehr über Haymitch und Maysilee, sondern auch über das Kapitol, die früheren Hungerspiele und die politische Situation zu dieser Zeit. Dadurch bekommt man ein viel umfassenderes Bild von Panem und erkennt viele Details, die in der Hauptreihe nur angedeutet wurden, nun viel klarer. Die gesamte Geschichte wird dadurch noch stimmiger, und man versteht die Welt viel besser.

Im Buch stecken sehr sehr viele Details, die vieles aus der Trilogie widerspiegeln und ergänzen.

Der Schreibstil hat mich, wie auch in den vorherigen Büchern, vollkommen in die Geschichte hineingezogen. Sie schafft es, Spannung, Emotionen und politische Themen auf meisterhafte Weise zu verbinden. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum weglegen. Es war eine perfekte Ergänzung zur Hauptreihe und hat mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt. Ich freue mich auch sehr auf die Verfilmung!



Für alle Tribute von Panem-Fans ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es erweitert das Universum auf eine sinnvolle und tiefgründige Weise, liefert spannende neue Einblicke und erzählt eine Geschichte, die ebenso erschütternd wie mitreißend ist. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Nicht überraschend, aber dennoch mitreißend und emotional

All In - Tausend Augenblicke
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All in von Emma Sott behandelt Themen wie Liebe, Verlust, das Leben mit Krankheiten und die Frage was man aus seinem Leben machen möchte. Die Geschichte handelt von Kacey und Jonah und zeigt wie tiefe ...

All in von Emma Sott behandelt Themen wie Liebe, Verlust, das Leben mit Krankheiten und die Frage was man aus seinem Leben machen möchte. Die Geschichte handelt von Kacey und Jonah und zeigt wie tiefe Liebe und Verbundenheit das Leben verändern kann.

Die Charaktere waren für mich alle sehr greifbar und Charakterstark.

Kacey ist sehr impulsiv, dennoch verletzlich. Sie versteckt sich hinter ihrer Fassade und hat sich ein Leben aufgebaut, das sie so eigentlich gar nicht weiterleben möchte.

Jonah hingegen nachdenklich und gutherzig. Er hat seine Routine und steht fest im Leben. Seine Geschichte und sein Schicksal hat mich sehr berührt und mitfühlen lassen.

Auch die Nebenfiguren waren sehr stimmig und jeder hatte einen einzigartigen Charakter, den man durch das Buch spüren konnte.

Der schreibstil war sehr flüssig und emotional. Mir fiel es leicht in die Geschichte einzutauchen und mir alles bildlich vorzustellen. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Dennoch war es eben sehr vorhersehbar und ich fand manche Momente hätte ich mir ausführlicher gewünscht, um die Geschichte noch greifbarer zu machen. Manche Stellen gingen mir einfach zu schnell wohingegen andere weiter ausformuliert wurden, die meiner Meinung nach weniger Relevanz hatten.

Wer nach einem emotionalen Liebesdrama zum eintauchen sucht, sollte dieses Buch lesen.

Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich freue mich auf Band 2!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Stimmige Vollendung der Geschichte

All In - Zwei Versprechen
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Dieses Buch hat mich emotional komplett mitgenommen – auf die bestmögliche Weise. Ich habe so viele Gefühle durchlebt: Trauer, Hoffnung, Liebe, Schmerz, Glück. Und gerade diese Mischung hat den zweiten ...

Dieses Buch hat mich emotional komplett mitgenommen – auf die bestmögliche Weise. Ich habe so viele Gefühle durchlebt: Trauer, Hoffnung, Liebe, Schmerz, Glück. Und gerade diese Mischung hat den zweiten Teil für mich so besonders gemacht.

Die Geschichte greift die Tiefe aus dem ersten Band wieder auf und führt sie sehr berührend zu Ende. Die Entwicklung der Hauptfiguren war diesmal für mich noch spürbarer und greifbarer. Man konnte richtig miterleben, wie sich Kacey und Jonah verändern, wachsen, kämpfen – und wie sie versuchen, mit dem umzugehen, was das Leben ihnen zumutet.

Was ich besonders schön fand: Das Ende hat sich für mich absolut stimmig und rund angefühlt. Kein offenes Fragen, kein unbefriedigender Abschluss – sondern einfach ein Ende, das gepasst hat. Es hat sich angefühlt, als würde sich ein Kreis schließen, und das auf eine ruhige, emotionale und sehr würdige Art.

Im Vergleich zum ersten Teil fand ich das Tempo diesmal deutlich angenehmer. Nichts hat sich gezogen, nichts ging zu schnell – alles hatte genau das richtige Maß. Und auch wenn einige Szenen wieder sehr intensiv waren, hat sich für mich alles viel ausgewogener angefühlt.

Für mich war dieser zweite Band eine echte Herzensgeschichte. Emotional, tiefgehend, manchmal schmerzhaft – aber auch voller Wärme und Hoffnung.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Schöne Lovestory

Truly
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In Truly von Ava Reed geht es um Andie, die den Traum verfolgt mit ihrer besten Freundin an der Harbour Hill University in Seattle zu studieren.

Allerdings sind kein Geld, keine Wohnung und kein Job nicht ...

In Truly von Ava Reed geht es um Andie, die den Traum verfolgt mit ihrer besten Freundin an der Harbour Hill University in Seattle zu studieren.

Allerdings sind kein Geld, keine Wohnung und kein Job nicht gerade die besten Voraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen.

Als hätte sie ohnehin nicht schon genug Sorgen tritt auch noch Cooper in ihr Leben, der ihr ständig näher kommt, um sie anschließend wieder wegzustoßen, was sie verwirrt. Jedoch fühlt sie sich von ihm angezogen und es fällt ihr schwer ihn loszulassen...



Die Gestaltung des Buches fand ich toll. Mir hat das Cover ganz okay gefallen, ich mag Playlists zu Büchern gerne und die Zitate vor jedem Kapitel fand ich auch gut, sie haben immer gut zu dem darauffolgenden Kapitel gepasst und irgendwie habe ich mich immer auf den nächsten Spruch gefreut. Außerdem fand ich die Idee mit der Karte, die in der Erstauflage enthalten, und auf der Andie und ein Steckbrief von ihr abgebildet ist, richtig toll. Alles in Allem fand ich die Aufmachung schlicht und schön.



Der Schreibstil war genau meins. Geschrieben ist das Buch im Präsens und in der ersten Person. Die Sicht wechselt zwischen Andie und Cooper. Er hat etwas fesselndes an sich, da die Charaktere, ihre Emotionen und die Situationen gut beschrieben sind, man sich somit sehr gut in der Geschichte einfinden kann und er trotzdem sehr leicht und flüssig wirkt. Ein guter Lesefluss ist auf jeden Fall gegeben, ich bin nur selten über Worte oder Sätze gestolpert, was ich sehr gut fand.



Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen auch gut gefallen.

Andie: Andie hat auf mich sehr echt gewirkt. Sie hat sich zu allem ziemlich viele Gedanken gemacht und trotz dessen, dass sie mir teilweise ziemlich labil und gebrechlich vorkam, hat sie in einigen Situationen ihre Stärke, ihren Ehrgeiz und Unabhängigkeit bewiesen.

Cooper: Mit Cooper hatte ich eher Schwierigkeiten. Ich habe ihn anfangs nicht so ganz verstanden, was aber auch einfach daran liegen könnte, dass er fast das ganze Buch über ein sehr verschlossener Charakter war und sich dann am Ende sehr abrupt geöffnet hat. Man hat von Anfang an gemerkt, dass er nicht das einfachste Leben führt und dass irgendwas zentrales in seiner Vergangenheit passiert ist, was ihn geprägt hat. Trotzdem hat mich irgendwas an seiner Art und Weise damit umzugehen gestört. Sein kompletter Charakter war gefühlt darauf aufgebaut und mich hat sein Verhalten in vielen Situationen eher gestört, als wie vermutlich gewollt, neugierig gemacht.

June: June ist sehr Charakterstark. Ich kann mir vorstellen, dass sie eine sehr gute Freundin ist, da sie in jedem Moment sowohl für sich als auch für Andie einsteht. In manchen Momenten war sie mir allerdings etwas zu forsch und temperamentvoll und hat Andie, die Protagonistin in den Schatten gestellt.

Mason: Mason fand ich als Charakter toll. Auch er hat Probleme in seinem Leben, die kurz aber nicht zu kurz aufgegriffen werden. Er war sehr geduldig, verständnisvoll und nett. In meinen Augen hat er alle anderen Charaktere in gewisser Weise durch das Buch getragen, war immer für alle da und hat im Endeffekt nicht nur sein Leben gemanaged. Ich würde sagen, dass er mir von allen Charakteren am sympathischsten war. Er hat nie einen besonderen Dank erwartet obwohl er sehr viel gegeben hat. Aber auch bei ihm hat man gemerkt, dass er sich eine Mauer gebaut hat, hinter der er sich teilweise versteckt und sein Leben wenn überhaupt, nur halb so perfekt ist, wie es wirkt.



Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich fand es gut, wie man Cooper und Mason mit Andie und June zusammen kennenlernen konnte. Mir ist es gut gelungen in die Geschichte einzutauchen. Es gab einige lustige Stellen, die mich zum schmunzeln gebracht haben in einigen Momenten hatte ich aber auch Mitleid und das Bedürfnis einzelne Charaktere zu umarmen.Der einzige Kritikpunkt fällt auf die Beziehung zwischen Andie und Cooper. Die Spannung zwischen ihnen war von Anfang an spürbar und hat sich im Laufe des Buches verstärkt. Dass sich das alles so langsam entwickelt hat fand ich gut, weil es zu ihren Persönlichkeiten gepasst hat und so alles ganz intensiv war. Allerdings ist die Spannung zum Ende hin viel zu schnell abgefallen. Cooper hat sich von jetzt auf gleich komplett geöffnet, obwohl ihm das die ganze Zeit über so schwer fiel und am Ende war dann ganz plötzlich alles perfekt zwischen Andie und Cooper. Auf den letzten Seiten ist dann alles in sich zusammengefallen. Da hätte ich mir gewünscht, dass dies ebenso langsam oder zumindest etwas langsamer passiert und man noch mehr von ihnen zusammen mitbekommt und wie es weitergeht.



Ich freue mich auf die beiden noch folgenden Teile! :)

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