Eins der letzten Bücher, die ich gelesen habe, ist "An Optimist's Guide to Heartbreak" von Jennifer Hartmann. 🌸🌞
Es ist mein zweites Buch des Verlags und wie auch das vorherige hat es mir gut gefallen. ...
Eins der letzten Bücher, die ich gelesen habe, ist "An Optimist's Guide to Heartbreak" von Jennifer Hartmann. 🌸🌞
Es ist mein zweites Buch des Verlags und wie auch das vorherige hat es mir gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil, die Charas (v.a. die Prota; sie ist echt zum Liebhaben 🥺🥰) und die Emotionen.
Ein bisschen gestört hat mich das teilweise machohahafte Verhalten des männlichen Protas. Dennoch mochte ich die beiden als Paar, wenngleich mich das Ende echt zerstört hat. 💔🥺
Auf jeden Fall fiebere ich jetzt auf Band 2 hin, damit ich herausfinden kann, wie es (nach diesem üblen Cliffhanger 😭) weitergeht.
Titel: Could it be Love?
Autorin: Lea Kaib
Verlag: ONE
[ unbezahlte Werbung | ReziEx von @Lesejury ]
Bei „Could it be Love?“ geht es um die 17-jährige Bonnie, die zwar schon oft verliebt war, aber auch ...
Titel: Could it be Love?
Autorin: Lea Kaib
Verlag: ONE
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Bei „Could it be Love?“ geht es um die 17-jährige Bonnie, die zwar schon oft verliebt war, aber auch viiieel zu schüchtern, um ihre Crushes anzusprechen. Stattdessen erstellt sie lieber für jede unerfüllte Liebe eine Playlist — bis sie beim Hören der Songs plötzlich in eine Alternativwelt versetzt wird. Dort begegnet sie ihrer ersten Sommerliebe, was alles für Bonnie verändert. Aber es bleibt nicht bei einem Weltensprung und mit jedem Mal kommt Bonnie nicht nur sich selbst, sondern auch ihrer großen Liebe etwas näher…
„Could it be Love?“ erinnert mich ein bisschen an „Zimt und weg“, eines meiner liebsten Kindheitsbücher — deshalb waren meine Hoffnungen bezüglich der Geschichte auch dementsprechend hoch. Letztendlich muss ich sagen, dass das Buch diese nicht erfüllen konnte — weshalb, das erzähle ich gleich.
Zuerst möchte ich aber auf die wunderschöne Gestaltung hinweisen. Farbschnitt, Charakterkarte und hübsches Cover — besser geht es doch nicht. Auch die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gefallen und mit Bonnie als Prota konnte ich mich gut identifizieren.
Dennoch habe ich einige Kritikpunkte. Zum einen sind da die vielen, vielen ungeklärten Fragen. Wie kommt es zu den Zeitsprüngen? Was ist der Auslöser? Existiert Bonnie dann in beiden Welten parallel oder verschwindet sie? Auf keine dieser Fragen habe ich eine Antwort erhalten. Das fand ich schon etwas schade.
Auch der Konflikt zwischen Bonnie und Dee (ihrem love interest in der „richtigen“ Welt) kam mir sehr inszeniert vor. Typisches miscommunication trope. Zudem vergibt Bonnie ihr am Ende sooo schnell — da war ich schon enttäuscht. Generell fand ich diesen Konflikt unnötig.
Des weiteren gab es wahnsinnig viele Andeutungen, dass Amy (Bonnies beste Freundin) Gefühle für diese hegt. In einer der Parallelwelten sind die beiden sogar ein Paar — und Bonnie gefällt das! Ständig ist Amy eifersüchtig und verhält sich so, wie sich nur ein Mädchen verhalten würde, das einen Crush hat. Am Ende wurde dieses Verhalten mit irgendwelchen an den Haaren hergezogenen Gründen erklärt und dann gar nicht mehr thematisiert. Ich fand diese ganze Sache einfach nur seltsam und erneut schlecht gemacht. Sollte das die Leserinnenschaft einfach nur auf eine falsche Fährte führen? Wenn ja, dann fand ich es nicht gut umgesetzt, da es mich einfach nur verwirrt hat.
Schlussendlich ist „Could it be Love?“ ein cutes Sommerbuch — das allerdings einige Schwächen hat. Jüngeren Leser*innen mag es vielleicht gefallen, mich hat es aber nicht überzeugen können. Von dem her werde ich es auch nicht weiterempfehlen.
„Actually Yours“ ist der zweite Band der „Napa Valley“-Reihe von New-York-Times-Bestsellerautorin Tessa Bailey. Es geht dabei um August Cates, der ohne viel Geld, aber dafür mit dem Traum von einem eigenen Weingut nach Napa Valley zieht. Dort trifft er auf Natalie Vos: eine gut aussehende, schlagfertige Weinguterbin. Auch Natalie hat einen Traum: eine eigenen Investment-Firma. Dafür braucht sie Startkapital, doch an ihren Treuhandfonds kommt sie nur, wenn sie verheiratet ist. Die Lösung: Eine Scheinehe zwischen August und Natalie. Nur, was tut man, wenn aus dem Schein langsam Realität wird? 🤭💭
Obgleich Tessa Bailey schon mehrere Bücher geschrieben hat und durch „It happened one Summer“ sehr bekannt wurde, ist „Actually Yours“ meine erste RomCom von ihr. Aber nach dem Lesen kann ich sagen, dass es definitiv nicht die letzte sein wird! 😍
Nicht nur ist das Cover super cute, die Geschichte ist auch wahnsinnig lustig und humorvoll. Der Schreibstil ist flüssig; er hat mich direkt gefesselt und die Charaktere sind einzigartig und super relatable. Ich musste sooo oft lachen oder grinsen und bin mir sicher, dass mir im Zug der ein oder andere irritierte Blick zugeworfen wurde. 🙈😂
Zudem hat mir die Kleinstadt-Atmosphäre richtig gut gefallen, ebenso wie die Tropes. I mean, wer kann bei fake marriage, enemies to lovers und he falls first schon nein sagen?? Eben. Geht nicht. Und wer sich fragt, wer die cute Katze auf dem Cover ist: Sie heiß Menace und macht „Actually Yours“ durch ihre launischen Auftritte noch unwiderstehlicher. 🐈
Einzig die emotionale Tiefe hat mir manchmal gefehlt — was bei einer RomCom aber natürlich zu erwarten ist. Ebenso gab es einige Klischees — genauso erwartbar. 🤷🏼♀️
Fazit: „Actually Yours“ ist ein Buch, das sich perfekt für den Sommer eignet. Es vereint die besten Tropes, ist witzig und unterhaltsam — ich kann es nur weiterempfehlen! ☀️🌻
Titel: Imogen, Obviously
Autorin: Becky Albertalli
Verlag: ONE
Die 17-jährige Imogen ist der größte Ally der Welt. Sie unterstützt ihren queeren Freunde, geht zu jedem LGBTQIA+ ...
Rezi „Imogen, Obviously“
Titel: Imogen, Obviously
Autorin: Becky Albertalli
Verlag: ONE
Die 17-jährige Imogen ist der größte Ally der Welt. Sie unterstützt ihren queeren Freunde, geht zu jedem LGBTQIA+ Treffen und zu allen Pride Paraden. Aber sie ist hetero. Glaubt sie zumindest. Denn als sie ihre beste Freundin Lili am College besucht und von der erfundenen Beziehung zwischen Lili und sich selbst erfährt, ist sie sich da gar nicht mehr so sicher. Und dann ist da auch noch die charmant-chaotische Tessa, die Imogens Herz zum Rasen bringt…
Becky Albertalli ist eine Autorin, die ich sehr liebe. „Love, Simon“ und die „What if it‘s Us“-Dilogie habe ich gerne gelesen und von dem her waren meine Hoffnungen bezüglich ihres neusten Buches groß! Und wie immer hat mich Becky Albertalli nicht enttäuscht: Ich habe auch „Imogen, Obviously“ total gefeiert.
Zunächst ist da das wunderschöne Cover, in das ich mich augenblicklich verliebt habe. Die Farben sind ansprechend, die Illustrationen ebenso und es ist einfach hübsch anzusehen.
Auch der Schreibstil war toll; flüssig und emotionale mit der richtigen Prise an Humor führt die Autorin die Leserinnen durch die Geschichte. Ich war so invested, dass ich das Buch an einem Tag, in einem Rutsch gelesen habe!
Und dann noch die Charas — ahh, ich komme gar nicht mehr raus aus dem Schwärmen! Ich liebe, liebe, liebe Imogen! Sie ist einzigartig, dreidimensional und einfach greifbar. Ich mochte ihre tief gehenden Gedankengänge, ihre Unsicherheit, den Humor und ihre seltsamen kleinen Macken. Sie ist einfach ein Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann.
Des weiteren behandelt Becky Albertalli wie in jedem ihrer Bücher wichtige Themen. Es geht in „Imogen, Obviously“ um Identitätsfindung, die erste Liebe und topics aus der LGBTQIA+ community. Da mich all dies selbst interessiert, war ich natürlich umso gefesselter.
Einzig die Kirsche auf der Torte hat mir für die fünf Sterne gefehlt. Dieses letzte Bisschen, das dazu führt, dass einem das Buch für immer im Gedächtnis bleibt. Vielleicht liegt es daran, dass „Imogen, Obviously“ ein Jugendbuch ist, und somit nicht mehr ganz in meine Zielgruppe fällt — ich kann es nicht genau bestimmen. Dennoch empfehle ich das Buch definitiv weiter! Alle Fans von Adam Silvera, Casey McQuiston und Anne Freytag werden es lieben!
Titel: Corrupt — Dunkle Versuchung
Autor*in: Penelope Douglas
Verlag: everlove
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In "Corrupt" dem Auftakt zu einer Dark ...
Rezi „Corrupt — Dunkle Versuchung“
Titel: Corrupt — Dunkle Versuchung
Autor*in: Penelope Douglas
Verlag: everlove
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In "Corrupt" dem Auftakt zu einer Dark Romance-Reihe, geht es um Rika, die schon ihr ganzes Leben lang einen Crush auf Michael hat — den großen Bruder ihres Freundes. Aber Michael ist Teil der Apokalyptischen Reiter, einer Gang, die Thunder Bay jedes Jahr zur Devil's Night gehörig aufmischt. In einer dieser Nächte folgt Rika den Apokalyptischen Reitern heimlich - und was sie beobachtet, verändert ihr gesamtes Leben. ✨
Doch drei Jahre später ist die Gruppe rund um Michael zerbrochen und Rika zieht für ihr Studium in eine Großstadt. Sie möchte lernen, wie es ist, alleine klar kommen zu müssen - bis sie merkt, dass sie nicht alleine ist. Die Apokalyptischen Reiter sind zurück. Und sie haben es auf Rika abgesehen.
„Corrupt“ ist mein drittes Buch der Autorin — und leider auch das, das mir am wenigsten gefallen hat. „Punk 57“ und „Birthday Girl“ habe ich aufgrund der moralisch grauen Charas, der gut geschriebenen Spice-Szenen und der Sogwirkung geliebt. Somit bin ich mit hohen Erwartungen an Penelope Douglas‘ neustes Buch herangegangen.
Bereits das Cover weist darauf hin, dass es in „Corrupt“ heftiger zugehen wird als in den anderen Werken. Dabei habe ich gerade die Tatsache geliebt, dass „Punk 57“ und „Birthday Girl“ noch nicht als Dark Romance zählen, sondern nur an dessen Oberfläche kratzen. „Corrupt“ tut dies nicht; es befindet sich mittendrin. Heißt, die Charas waren nicht mehr hell-, sondern dunkelgrau und die spicy Szenen grenzten an Missbrauch. Die Sogwirkung jedoch war nach wie vor sehr groß.
Des weiteren fiel es mir schwer, die Apokalyptischen Reiter ernst zu nehmen. Generell finde ich solche Gruppen immer einfach nur lachhaft. Ein paar gut aussehende Schüler, die sich zusammenschließen, randalieren und dafür gefeiert werden? Ich weiß ja nicht, aber meinen Geschmack trifft das nicht. Vor allem auch, da sie ALLES dürfen, aber die anderen nichts. Das ist Messen mit verschiedenen Maßstäben.
Aber mal was Positives: Sowohl Schreibstil als auch Prota haben mir gut gefallen. Penelope Douglas schreibt flüssig und fesselnd; das ist, was mich auch an früheren Büchern beeindruckt hat. Zudem ist Rika taff und selbstständig; sie lässt sich nicht so einfach herumschubsen. Das mochte ich auch. Trotzdem finde ich, sie hätte sich einen besseren Partner suchen können…
Schlussendlich noch einige Worte zu der Handlung: Diese hat zumindest ein paar Punkte enthalten, die mich (etwas) überrascht haben. Ich hatte bezüglich des Plots bereits eine Vermutung, war mir jedoch nicht zu hundert Prozent sicher. Somit konnte die Autorin mich zum Ende hin doch nochmal fesseln. Auch gefällt mir die Drama und der Spannungsbogen, der die ganze Zeit oben gehalten wird.
Fazit: „Corrupt“ ist kein Buch, das ich weiterempfehlen werde. Meiner Meinung nach sind die anderen Bücher von Penelope Douglas viel besser; die habe ich geliebt! Falls ihr also etwas von der Autorin lesen möchtet, dann startet mit „Punk 57“ oder „Birthday Girl“!