Wohlfühlbuch
24 gute Taten„24 gute Taten“ von Jenny Fagerlund ist nicht nur eine absolute Wohlfühlgeschichte, sondern kann vor allem auch im Dezember als eine Art Adventskalender genutzt werden, denn jede Tat kann als solches Kapitel ...
„24 gute Taten“ von Jenny Fagerlund ist nicht nur eine absolute Wohlfühlgeschichte, sondern kann vor allem auch im Dezember als eine Art Adventskalender genutzt werden, denn jede Tat kann als solches Kapitel auch pro Tag gelesen werden.
Die Geschichte liest sich flüssig und leicht und die Figuren, allen voran Emma, sind gut ausgearbeitet, liebenswert und man lernt sie ausreichend kennen, um mit ihnen mitzufiebern und mitzufühlen.
Erzählt wird hier Emmas Geschichte auf dem Weg zu sich selbst. Emma hat vor zwei Jahren an Heiligabend ihren Lebensgefährten bei einem tödlichen Unfall verloren und es fällt ihr schwer, wieder zurück ins Leben zu finden. Sie ist hauptsächlich allein und lässt nur noch wenige Menschen an sich heran. Dies ändert sich jedoch, als sie einen älteren Mann bei einem starken Schneesturm nach Hause begleitet. Emma fühlt sich zum ersten Mal wieder lebendig und nimmt sich vor, dass sie noch bis Heiligabend insgesamt vierundzwanzig gute Taten vollbringen möchte. Dabei hilft sie nicht nur anderen, indem sie ihnen etwas Gutes tut, sondern vor allem auch sich selbst, da sie endlich wieder vermehrt am Leben teilnimmt und sich selbst aus ihrer Einsamkeit befreit.
Wunderschön ist auch, wie die Autorin ihr Heimatland Schweden in dem Buch präsentiert, denn die Landschaften werden bildgewaltig und wunderschön beschrieben, sodass ich selbst immer wieder Lust verspürt habe, nach Schweden zu reisen. Auch die insgesamt 24 Taten sind gut ausgewählt, denn diese sind weder zu kitschig, noch zu unglaubwürdig, sondern zeigen vielmehr, dass Nächstenliebe und gegenseitiges Aufeinanderzugehen noch existiert.
Somit ist „24 gute Taten“ insgesamt ein absolutes Wohlfühlbuch, das bestens in die Weihnachtszeit passt und einem dazu auch noch das winterliche Schweden näher bringt.