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Veröffentlicht am 07.06.2018

Oberflächliche Geschichte mit nerviger Protagonistin

Liebessprung
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An "Liebessprung", den Auftakt der "Liz & Vincent"-Trilogie, hatte ich ehrlich gesagt nicht allzu viele Erwartungen, da ich mir im Vorfeld nicht sicher war, ob mir die Geschichte tatsächlich gefallen könnte. ...

An "Liebessprung", den Auftakt der "Liz & Vincent"-Trilogie, hatte ich ehrlich gesagt nicht allzu viele Erwartungen, da ich mir im Vorfeld nicht sicher war, ob mir die Geschichte tatsächlich gefallen könnte. Die niedrigen Erwartungen waren auch letztendlich gut so, denn leider wurde ich mit der Geschichte nur selten warm.

Der Schreibstil ist zwar insgesamt ganz nett, allerdings meiner Meinung nach viel zu einfach gehalten. Dazu kommt es immer wieder zu vielen Wiederholungen und einige Gedanken, besonders die von Liz, drehten sich nur allzu häufig im Kreis, sodass für mich im Laufe der Geschichte nur wenig Spannung aufkam.

Liz arbeitet als Krankenschwester und verliebt sich Hals über Kopf in ihren Arbeitskollegen Dan, der sie jedoch nur ausnutzt und immer wieder verletzt. Um ihn aus dem Weg zu gehen, beschließt sie den Arbeitgeber zu wechseln und arbeitet fortan als Schwester auf einer Intensivstation. Dabei pflegt sie Vincent, der haargenau aussieht wie Dan und somit sein Zwilling sein könnte. Liz kann ihn nur schwer aus den Augen lassen und scheint sich immer mehr in ihn zu verlieben, bis dieser aus dem Koma erwacht und sich auch noch als ein wirklich netter und aufrichtiger Mann herausstellt. Als dieser jedoch spurlos verschwindet, verzweifelt Liz immer mehr und weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht...

An sich klingt "Liebessprung" wirklich interessant, allerdings ist für mich das Problem, dass die Geschichte viel zu oberflächlich bleibt und nur wenig Tiefe besitzt. Dies ist zwar bei dem Genre an sich nicht allzu schlimm, allerdings hätte man aus der Geschichte noch so viel mehr herausholen können, was die Autorin allerdings leider nicht getan hat. Dazu empfand ich Liz oftmals als sehr anstrengend, sodass ich mehrfach von ihr einfach nur genervt war. Somit habe ich aktuell auch nicht den Drang, noch mehr über Liz und Vincent zu erfahren.

Das Cover ist dagegen richtig hübsch anzusehen und ein wahrer Eyecatcher. Die Kurzbeschreibung ist zwar an sich interessant, verrät meiner Meinung nach allerdings schon fast zu viel, sodass man nur noch selten überrascht wird.

Kurz gesagt: "Liebessprung" ist für mich aufgrund der zu oberflächlichen Geschichte und der oftmals sehr nervigen Protagonistin leider nur ein sehr durchwachsener Auftakt der "Liz & Vincent"-Trilogie und konnte mich somit leider nicht in den Bann ziehen. Ob ich somit die anderen Bände noch lesen werde, ist mehr als fraglich.

Veröffentlicht am 07.06.2018

Schöne Geschichte

Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg
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Geschichten, die auf deutschen Inseln spielen, haben es mir schon immer sehr angetan, sodass ich mich schon sehr auf "Mein wunderbarer Buchlanden am Inselweg" von Julie Peters gefreut habe. Da ich selbst ...

Geschichten, die auf deutschen Inseln spielen, haben es mir schon immer sehr angetan, sodass ich mich schon sehr auf "Mein wunderbarer Buchlanden am Inselweg" von Julie Peters gefreut habe. Da ich selbst schon mehrfach auf Spiekeroog war, habe ich mich somit auf eine interessante und liebenswerte Geschichte gefreut und diese letztendlich auch erhalten.

Julie Peters besitzt einfach einen wunderbaren Schreibstil, der sich leicht und locker lesen lässt und dafür sorgt, dass ich mir sehr vieles auf der Insel und in dem Buchladen bildlich vorstellen konnte. Die Figuren, allen voran Frieke, sind liebevoll ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und kann sich gut in sie hineinversetzen.

Mit Frieke lernt man eine junge Frau kennen, die mitten im Leben steht und genau weiß, was sie in ihrem Leben möchte: gemeinsam mit ihrem Freund nach Boston. Hierbei hat sie jedoch die Rechnung ohne ihren Chef gemacht, denn dieser gibt ihr noch einen letzten Auftrag, den sie nicht ausschlagen kann. Frieke soll nach Spiekeroog, um dort einen Bericht über den Ornithologen Bengt zu schreiben. Für Frieke wird der Aufenthalt jedoch mehr als nur ein kurzes Interview, denn sie fühlt sich unglaublich heimisch auf der Insel und erfährt mehr über ihre Vergangenheit und ihrem leiblichen Vater, zu dem sie bislang keinerlei Kontakt hatte und der ebenfalls auf der Insel lebt. Und plötzlich scheint Boston doch nicht mehr ein so klares Ziel zu sein...

Auch wenn "Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg" nicht ganz perfekt ist und hier und da auch nicht ohne Klischees auskommt, ist die Geschichte dennoch sehr gut ausgearbeitet, man fühlt sich auf der nordfriesischen Insel einfach wohl und bekommt mit Frieke eine tolle Protagonistin, mit der man gerne ihren Weg geht.

Das Cover ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern verleiht auch direkt ein Urlaubsgefühl, was mir sehr gut gefällt. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die sich gut und stimmig lesen lässt und direkt mein Interesse geweckt hat.

Kurz gesagt: "Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg" besticht mit der wunderbaren Insel Spiekeroog und interessanten Figuren und ist perfekt für einen Nachmittag am Strand oder im Garten geeignet. Ich mochte die Geschichte sehr und kann sie somit nur empfehlen.

Veröffentlicht am 07.06.2018

War leider nicht mein Fall

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
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Ich muss schon sagen, "Mein schwarzes Herz", Band 1 der "Victorian Rebels"-Trilogie, war für mich eine ganz schöne Geburt, denn obwohl die Thematik an sich nicht schlecht ist, wollten die Geschichte und ...

Ich muss schon sagen, "Mein schwarzes Herz", Band 1 der "Victorian Rebels"-Trilogie, war für mich eine ganz schöne Geburt, denn obwohl die Thematik an sich nicht schlecht ist, wollten die Geschichte und ich auf weite Strecken einfach nicht zusammenpassen.

Das Problem ist hierbei nicht zwingend der Schreibstil, denn dieser liest sich an sich leicht und flüssig und bringt auch eine gewisse Spannung mit sich. Problem waren hierbei eher die Charaktere. Normalerweise mag ich es immer, wenn Geschichten direkt aus der Sicht von einer Figur erzählt weerden, in diesem Fall ist dies jedoch für mich nach hinten los gegangen, denn ich wurde mit Farah und Dorian leider nie wirklich warm und fand sie leider auch nicht sonderlich sympathisch.

Farah hat in ihrem Leben bereits einiges mit den Männern erlebt und hat nun die Nase voll und möchte sich vorerst nicht mehr an jemanden binden. Hierbei hat sie jedoch die Rechnung ohne Dorian gemacht, der sie kurzerhand angeblich zu ihrem eigenen Schutz entführt. Dabei wird auch klar, dass sie füreinander keine Unbekannten sind, denn während Dorian ein bekannter Straftäter ist, arbeitet Farah bei Scottand Yard, was für jede Menge Spannung zwischen ihnen sorgt.

An sich klingt die Thematik wirklich gut und man kann der Autorin auch schwer etwas vorwerfen, denn handwerklich ist die Geschichte wirklich gut ausgearbeitet, man lernt die Figuren ausreichend kennen und auch die Dialoge wirken sehr gut durchdacht. Leider wollten die Geschichte und ich dann aber leider doch nicht zusammenpassen, was wirklich schade ist. Hätte ich das Setting etwas interessanter und die Figuren ein wenig sympathischer gefunden, hätte ich durchaus mehr Spaß an der Geschichte haben können.

Das Cover ist dagegen schön anzusehen und gefällt mir weitaus besser als das Cover der englischsprachigen Ausgabe. Auch die Kurzbeschreibung hat mir gut gefallen und mich direkt angesprochen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl "Mein schwarzes Herz" an sich eine gut ausgearbeitete Geschichte mit einem tollen Schreibstil ist, konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen, da ich mit den Figuren auf weite Strecken überhaupt nicht warm wurde. Somit ist es auch mehr als fraglich, ob ich die anderen Bände lesen werde.

Veröffentlicht am 07.06.2018

Abgebrochen

Fische
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"Fische" von Melissa Broder gehörte zu den Büchern, die ich unbedingt lesen wollte, da die Geschichte zwar skurril, aber dennoch interessant klang. Meine Erwartungen waren somit enorm hoch, allerdings ...

"Fische" von Melissa Broder gehörte zu den Büchern, die ich unbedingt lesen wollte, da die Geschichte zwar skurril, aber dennoch interessant klang. Meine Erwartungen waren somit enorm hoch, allerdings wurde ich letztendlich doch schwer enttäuscht, sodass ich das Buch sogar abgebrochen habe.

Dabei hat "Fische" tatsächlich sehr gute Ansätze, die vielversprechend waren und einen recht klaren und flotten Schreibstil, das Problem ist jedoch, dass die Umsetzung leider viel zu häufig vollkommen überzogen und anstrengend ist sodass mir das Buch absolut keinen Spaß gemacht hat.

Ebenfalls anstrengend war die Protagonistin, denn mit Lucy wurde ich leider nie wirklich warm, fand sie zum Teil unausstehlich und konnte mich auf sie leider nicht einlassen, sodass mich ihre Geschichte weder berühren, noch großartig ansprechen konnte.

Da ich mich leider immer mehr dabei ertappt habe, wie ich nur noch die Augen verdreht habe und letztendlich nur noch hier und da quer gelesen habe, habe ich mich dazu entschieden, das Buch nach etwas mehr als 70 Prozent abzubrechen. Manchmal soll es einfach nicht sein.

Veröffentlicht am 07.06.2018

prickelnde Geschichte

The Fix Up
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"The Fix Up", der erste Band der "First Impressions"-Dilogie, ist mir bereits vor dem Erscheinungstag positiv aufgefallen, sodass ich diesen schon sehr herbeigesehnt habe, um die Geschichte endlich lesen ...

"The Fix Up", der erste Band der "First Impressions"-Dilogie, ist mir bereits vor dem Erscheinungstag positiv aufgefallen, sodass ich diesen schon sehr herbeigesehnt habe, um die Geschichte endlich lesen zu können. Hierbei habe ich mir eine prickelnde und unterhaltsame Liebesgeschichte erhofft und diese auch letztendlich bekommen.

Tawna Fenske besitzt hierbei einen sehr angenehmen und unterhaltsamen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Obwohl es hier einige durchaus prickelnde Momente gibt, bleibt aber auch der Humor nicht auf der Strecke, sodass hier eine tolle Mischung geschaffen wurde. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen und ich habe ihre Geschichte wahnsinnig gern verfolgt.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Ben Langley, dem neuen CEO von Langley Enterprises und Holly Colvin, einer Expertin in Sachen PR. Ben wird optisch bislang eher als Nerd eingestuft, der zwar an sich ganz niedlich ist, allerdings optisch noch nicht in die Rolle eines CEOs hineingewachsen ist. Holly soll ihm dabei helfen, sich und sein Image zu verbessern, allerdings merkt sie schnell, dass sie ihn gar nicht verändern möchte, da Ben ihr genau so gefällt, wie er in Wirklichkeit ist...

Dabei kommt es zwischen ihnen immer wieder zu einigen witzigen, aber auch spritzigen Momenten, da beide Charaktere einfach wunderbar miteinander harmonieren, sympathissch sind und zusammen ein gutes Team ergeben. Die Geschichte ist zwar hier und da sehr vorhersehbar und besitzt auch so manches Klischee, allerdings hat mich dies nur sehr wenig gestört, da ich die Figuren und ihr Leben bereits schnell ins Herz schließen konnte.

Beim Cover bin ich dagegen ein wenig zwiegespalten, denn das Model, das Ben verkörpern soll, ist meiner Meinung nach schon fast zu perfekt. Hier wäre es schöner gewesen, wenn noch ein wenig die unbeholfene Art sichtbar gewesen wäre. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt überzeugen können, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "The Fix Up" ist insgesamt eine prickelnde, unterhaltsame und gut ausgearbeitete Liebesgeschichte, die mich voll und ganz überzeugen konnte. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band "The Hang Up", welcher im September erscheinen wird.