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Veröffentlicht am 13.02.2017

Zuckersüße Geschichte

Du und ich und die Liebe in Echtzeit
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"Du und ich und die Liebe in Echtzeit" ist mir aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen, sodass ich sofort neugierig wurde und der Geschichte eine Chance gegeben habe. Da das Buch von der Kurzbeschreibung ...

"Du und ich und die Liebe in Echtzeit" ist mir aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen, sodass ich sofort neugierig wurde und der Geschichte eine Chance gegeben habe. Da das Buch von der Kurzbeschreibung her sehr interessant klang, habe ich mir hier eine süße Geschichte für zwischendurch erhofft und wurde nicht enttäuscht.

Man muss zwar sagen, dass der Schreibstil recht einfach gehalten ist, dieser mich aber dennoch unterhalten konnte, denn aufgrund der kurzen und knackigen Kapitel fliegt man geradezu durch die Seiten und somit konnte ich mit Hannah und Nick nicht nur mitfiebern, sondern auch mit ihnen lachen und mich über sie aufregen. Erzählt wird die Geschichte hierbei aus der Sicht von Hannah, sodass man sie bestens kennen lernt. Da sie aber auch sehr viel über Nick spricht und über ihn nachdenkt, erfährt man auch sehr viel über ihn, sodass ich die beiden direkt ins Herz geschlossen habe.

Während Hannah in einem ruhigen Ort lebt und als Musterschülerin gilt, die nie die Regeln bricht und sich auf das Wesentliche konzentriert, ist Nick dagegen die perfekte Ergänzung: Er ist zwar auch ruhig und kann sich nur schwer auf Menschen einlassen, allerdings ist er risikofreudiger als Hannah und lässt auch fünf gerne mal gerade sein. Hannah und Nick haben u.a. telefonisch jeden Tag Kontakt miteinander, sind beste Freunde und kennen jedes Geheimnis voneinander, allerdings gibt es auch einen kleinen Haken, denn sie kennen sich nur online und das bereits seit vier Jahren.

Als Hannah jedoch immer neugieriger auf Nick wird und sich eingestehen muss, dass sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für ihn hegt, fährt sie mit ihrer Schwester Grace und ihrer besten Freundin spontan nach Las Vegas, um Nick bei einem Konzertauftritt zu überraschen, was sich jedoch auf den ersten Blick als Fehler herausstellt, denn Hannah muss schmerzlich erfahren, dass Nick doch nicht immer ganz ehrlich zu ihr war und somit ihre gesamte Freundschaft auf dem Spiel steht.

Dennoch bleibt Hannah die Nacht über in Vegas und verbringt Zeit mit Nick und seinen Freunden und bekommt einen guten Einblick in sein echtes Leben und lernt dabei auch sich selbst von einer ganz neuen Seite kennen, denn plötzlich muss Hannah auch Fehler eingestehen und erkennt, dass man manchmal über sich hinauswachsen muss, um sein Glück zu finden...

Auch wenn "Du und ich und die Liebe in Echtzeit" oftmals sehr vorhersehbar ist, lernt man hier dennoch sehr interessante und vielseitige Figuren kennen, die die Geschichte deutlich aufwerten. Dazu ist die Geschichte sehr unterhaltsam, bringt den Leser zum Lachen und gleichzeitig zum Nachdenken, sodass man hier durchaus eine tiefgründige Geschichte erhält. Gleichzeitig wird Las Vegas so lebhaft beschrieben, dass ich zwischendurch immer wieder das Gefühl hatte, als wäre ich selbst mit vor Ort.

Die Covergestaltung ist zwar ein wenig kitschig, aber dennoch sehr schön anzusehen und dazu noch sehr passend zur Geschichte, sodass ich das Cover immer wieder gerne anschaue. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und fasst die Geschichte gut zusammen, ohne dabei jedoch zu viel zu verraten, sodass ich neugierig genug war, um der Geschichte spontan eine Chance zu geben.

Kurz gesagt: Jessica Love hat mit "Du und ich und die Liebe in Echtzeit" ein tolles Debüt hingelegt, das mich aufgrund von vielseitigen und liebenswerten Figuren und einem tollen Setting sofort begeistern konnte. Auch wenn hier manches durchaus sehr vorhersehbar ist, wurde ich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten, sodass ich die Geschichte sehr gerne gelesen habe. Somit kann ich das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 10.02.2017

wunderbare Briefesammlung

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
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Tumblr fand ich schon immer toll und so schau ich mir dort wahnsinnig gerne viele Bilder an, lese aber auch viele Texte, die ich oftmals interessant finde. So bin ich auch schon vor Jahren auf Briefe gestoßen, ...

Tumblr fand ich schon immer toll und so schau ich mir dort wahnsinnig gerne viele Bilder an, lese aber auch viele Texte, die ich oftmals interessant finde. So bin ich auch schon vor Jahren auf Briefe gestoßen, die nie verschickt wurden, die mich oftmals berührt und nachdenklich gestimmt haben. Umso schöner ist es nun, dass Emily Trunko, die selbst auch auf Tumblr aktiv ist, eine Reihe von anonymen Briefen in Buchform veröffentlicht hat.

Diese Briefe sind zwar nicht immer unbedingt tiefgründig, aber stets unterhaltsam, mal traurig, mal witzig und vor allem oftmals sehr nachdenklich stimmend, sodass ich nahezu jeden Text genossen habe. Dabei geht es um abwechslungsreiche Themen, sodass auch für jeden Leser etwas dabei sein dürfte.

In vielen Briefen geht es um Trauer, um Verlust, die erste Liebe, die entweder zerbrochen oder erst gar nicht erwidert wurde, aber es geht auch um mehr. So gibt es Briefe an sich selbst, in denen man sich Mut zuspricht und hofft, dass man möglichst viele Fehler macht, aber auch möglichst viel lernt und sich selbst mehr zutraut.

Aber auch die Familie kommt nicht zu kurz. So bittet man seine Geschwister und Eltern um mehr Aufmerksamkeit oder auch um Verständnis, wenn man mal nicht so funktioniert, wie man es vielleicht von einem erwartet hat. Schön sind auch manche Briefe über Freundschaften, in denen sich nicht nur für alles bedankt wird, sondern auch einige zerbrochene Freundschaften aufgearbeitet werden, sodass man endlich loslassen kann.

Auch wenn die meisten Briefe meistens von jüngeren Tumblr-Nutzern verfasst wurden, kann sich wohl nahezu jeder Leser in die Gedanken, Ängste und Gefühle von den Schreibern hineinversetzen, da wohl jeder schon einmal eine ähnliche Situation erlebt hat. Mich hat besonders ein Brief berührt, wo drum gebeten wird, ihm, bzw. ihr noch mehr Zeit zu geben, da er/sie oftmals so still ist, was aber nicht daran liegt, weil man nichts zu sagen hätte, sondern einfach nur noch Zeit braucht, seine Gedanken zu ordnen.

Die Aufmachung des Buches ist ebenfalls ganz großes Kino: Bunt, viele verschiedene Schriftarten und immer wieder kleine Details wie Sterne oder auch Herzen machen dieses Buch zu einem absoluten Hingucker, in das ich wohl auch zukünftig immer wieder gerne blättern werde. Auch das Cover ist herrlich bunt und ist ein absoluter Hingucker. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die mich ebenfalls direkt angesprochen hat, sodass ich das Buch direkt verschlingen musste.

Kurz gesagt: "Ich wollte nur, dass du noch weißt..." ist eine wunderbare, emotionsgeladene und mal witzige Briefesammlung von zahlreichen Tumblr-Nutzen, die mich stet unterhalten und zum Nachdenken anregen konnte, sodass ich sehr begeistert bin und das Buch somit nur empfehlen kann.

Veröffentlicht am 09.02.2017

Wunderbare Geschichte

Mein Leben als Zucchini
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Ich muss gestehen, dass ich "Mein Leben als Zucchini" wohl nie gelesen hätte, wenn ich nicht einen Wink vom Verlag bekommen hätte. Da ich die Beschreibung des Buches allerdings sehr süß fand, wollte ich ...

Ich muss gestehen, dass ich "Mein Leben als Zucchini" wohl nie gelesen hätte, wenn ich nicht einen Wink vom Verlag bekommen hätte. Da ich die Beschreibung des Buches allerdings sehr süß fand, wollte ich dem Buch doch noch eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht, sondern mehr als positiv überrascht.

Gilles Paris, seines Zeichens Pressechef einen großes Verlagshauses in Paris, besitzt einen angenehmen Schreibstil, der kindgerecht ist und mich dennoch verzaubern konnte. Zwar gibt es hier und da kleinere Stolpersteine, allerdings glaube ich, dass dies eher mit der Übersetzung zu tun hat, da sich das Buch ansonsten sehr leicht und flüssig lesen lässt.

Die Figuren sind allesamt liebevoll ausgearbeitet, oftmals sehr sympathisch und ich habe die Geschichte von Icare, der von allen nur Zucchini genannt wird, sehr gerne verfolgt. Dieser ist nach dem tragischen Tod seiner oftmals verhassten Mutter in das Waisenhaus gebracht worden, wo er zum ersten Mal in seinem Leben tatsächlich Kind sein darf. Zuvor war er immer auf sich alleine gestellt und musste ohne Vater bei seiner Mutter leben, die ihr Leben allerdings nie im Griff hatte und ihren Sohn stets vernachlässigt hat. Im Waisenhaus lernt er dagegen erstmals wahre Freude kennen und lernt dabei, dass man auch eine Familie sein kann, ohne miteinander blutsverwandt zu sein.

Sehr schön ist auch, dass der Autor hierbei auf viele Klischees verzichtet und das Waisenhaus nicht - wie meist üblich - kalt und dunkel dargestellt hat. Hier lernt man vielmehr einen warmherzigen Ort kennen, in dem Kinder ihre Kindheit noch genießen dürfen, Freundschaften geschlossen werden und man so gut es geht versucht, den Kindern ein sorgenfreies Leben zu bereiten. Zwar sollte es jedem klar sein, dass es in der Realität oftmals dann doch anders aussieht, allerdings fand ich den Ort, der hier geschaffen wurde, einfach wunderbar.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und zeigt die Figuren - wie auch im gleichnamigen Film - als Knetfiguren, was ich sehr gelungen finde. Die Kurzbeschreibung hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Mein Leben als Zucchini" ist ein wunderbares Kinderbuch über das Leben im Waisenhaus und der Tatsache, dass es nicht immer schlecht sein muss, wenn man fernab der Familie einen Neuanfang starten darf. Aufgrund der liebenswerten Figuren und dem angenehmen Schreibstil habe ich mich bestens unterhalten gefühlt, sodass ich die Geschichte nur empfehlen kann.

Veröffentlicht am 09.02.2017

Belanglos und unrund

Spark (Die Elite 1)
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"Spark", der Auftakt der "Die Elite"-Dilogie, hat bereits lange vor dem Erscheinungstag mein Interesse geweckt, da sowohl das Cover als auch die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend waren. Dementsprechend ...

"Spark", der Auftakt der "Die Elite"-Dilogie, hat bereits lange vor dem Erscheinungstag mein Interesse geweckt, da sowohl das Cover als auch die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend waren. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, die aber leider absolut nicht erfüllt werden konnten.

Problem ist, dass mir hier etwas Eigenes gefehlt hat, denn Themen wie besonderen Gaben, der Aufstieg in der Gesellschaft und Auswahlverfahren gibt es bereits in anderen zahlreichen Büchern. Hier habe ich mir erhofft, dass die Autorin noch besondere Themen hat, die mich überrascht hätten, doch leider war dies nicht der Fall. Stattdessen wirkt die Geschichte oftmals leider sehr belanglos und ich hatte häufig den Eindruck, als wäre die Geschichte unfertig und wurde kurz vor Deadline noch schnell beendet.

Dies macht sich besonders beim Schreibstil bemerkbar, denn die Geschichte liest sich oftmals holprig, unrund und mir hat der berühmte rote Faden gefehlt. Auch mit den Figuren wurde ich leider alles andere als warm, da ich weder Manila noch Christopher sympathisch fand und sie unnahbar auf mich wirkten. Dabei hätte man aus den beiden Figuren deutlich mehr machen können, denn es war genug Potential da. Leider hat sich die Autorin nur leider dazu entschieden, dass Christopher den typischen Bad Boy verkörpert, während Malia schon fast wie ein naives Dummchen wirkt, da sie sich fast alles von ihm gefallen lässt, weil er ja ach so sexy ist.

Dabei hätte man so viel mehr aus der Geschichte machen können, denn ich fand es eigentlich ganz interessant, dass Manila, die oftmals recht unscheinbar wirkt, plötzlich eine Gabe hat und dadurch in die Elite aufgenommen wird. Hier hätte man viele spannende Momente schaffen können, doch leider hat man die Geschichte zu einem absoluten Klischee verkommen lassen, sodass es häufig einfach nur darum geht, dass Christopher heiß ist und Malia bereits seit Jahren heimlich in ihn verliebt ist. Dafür hätte es meiner Meinung nach keine Dystopie gebraucht, um so eine Geschichte zu schreiben.

Die Covergestaltung ist dagegen wunderschön, wirkt edel und hat mich direkt angesprochen, sodass ich bereits im Vorfeld sehr neugierig auf die Geschichte war. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich sofort überzeugen, sodass ich hier hohe Erwartungen hatte. Schade, dass der Inhalt letztendlich nicht mithalten konnte.

Kurz gesagt: "Spark" hätte so gut werden können, hat mich aber letztendlich enttäuscht zurückgelassen, da die Geschichte häufig sehr belanglos ist und oftmals unfertig wirkt. Somit konnte mich Malia und ihr Aufstieg in die Gesellschaft leider nicht überzeugen und es ist mehr als fraglich, ob ich noch die Fortsetzung "Fire" lesen werde.

Veröffentlicht am 07.02.2017

Leider oftmals sehr vorhersehbar

Deadline
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Da "Deadline" nach einer spannenden und ereignisreichen Geschichte klang, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben. Ich muss zwar jetzt im Nachhinein sagen, dass die Geschichte nicht ganz das war, ...

Da "Deadline" nach einer spannenden und ereignisreichen Geschichte klang, wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben. Ich muss zwar jetzt im Nachhinein sagen, dass die Geschichte nicht ganz das war, was ich erwartet hatte, ich aber dennoch unterhalten wurde und meinen Spaß an dem Buch hatte - auch wenn dieses nicht ganz ohne Schwächen auskommt.

Obwohl sich "Deadline" an sich recht zügig und leicht lesen lässt, hatte ich besonders am Anfang große Probleme mit dem doch recht eigenwilligen Schreibstil und ich konnte mich nur schwer darauf einlassen, sodass es gut und gerne knapp einhundert Seiten gebraucht hat, ehe ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Ein weiteres Problem ist zudem, dass die Geschichte zwar hier und da recht spannend daherkommt, allerdings größtenteils leider viel zu vorhersehbar war, sodass ich dann doch nicht so mitfiebern konnte, wie ich es mir zuvor erhofft habe.

Dennoch ist das Buch alles andere als schlecht, denn es gibt durchaus Momente, die für jede Menge Nervenkitzel sorgen und auch die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet worden - auch wenn ich zugeben muss, dass mir nicht alle sympathisch waren, was ich allerdings bei dem Genre auch nicht voraussetze.

In "Deadline" geht es um Catherine, die auf den ersten Blick ein ziemlich perfektes Leben führt: Verheiratet mit dem Traummann, erfolgreich im Job und auch der Sohn steht bereits auf eigenen Beinen, sodass Catherine Sorgen und Co. nicht wirklich kennt. Als sie bei sich jedoch ein Buch findet, dass ihre eigene Geschichte erzählt, gerät ihr ganzes Leben aus den Fugen, denn derjenige, der das Buch verfasst hat, kennt all ihre Geheimnisse, von denen auch heute, zwanzig Jahre danach, niemand etwas wissen darf. Noch schlimmer wird es für sie allerdings, als das Ende des Buches ihren eigenen Tod voraussagt und auch andere Menschen sind in Gefahr, denn auch ihr Sohn hat ein Exemplar des Buches erhalten, sodass nach und nach Catherines Leben offen gelegt wird.

Das Cover ist hübsch, schlicht und passt dennoch hervorragend zur Geschichte, sodass es da nichts zu bemängeln gibt. Auch die Kurzbeschreibung hat mir sehr gut gefallen und somit stand für mich schnell fest, dass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: "Deadline" ist an sich ein netter Thriller, der allerdings auch so manche Schwäche mit sich bringt. So hatte ich leider lange Zeit Probleme mit dem Schreibstil und auch die Vorhersehbarkeit war alles andere als gut für die Geschichte. Dennoch bringt "Deadline" auch seine ganz eigene Faszination mit sich, sodass ich nicht gänzlich enttäuscht bin.