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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Emotional, unterhalsam, tiefgründig

Stepbrother Dearest
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Bücher aus dem "New Adult"-Genre gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, da ist es besonders schwer, die richtig guten Perlen herauszufinden. Da ich schon sehr früh auf "Stepbrother Dearest" gestoßen bin, ...

Bücher aus dem "New Adult"-Genre gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, da ist es besonders schwer, die richtig guten Perlen herauszufinden. Da ich schon sehr früh auf "Stepbrother Dearest" gestoßen bin, stand für mich schon vor Monaten fest, dass ich die Geschichte unbedingt lesen möchte, denn diese klang einfach zu gut, um diese zu ignorieren. Als ich das Buch dann endlich in den Händen halten durfte, habe ich auf eine prickelnde Geschichte gehofft, bei der das Thema Geschwisterliebe im Vordergrund steht, doch am Ende musste ich feststellen, dass "Stepbrother Dearest" so viel mehr ist.

Die Autorin hat hier eine Geschichte geschaffen, die mich auch nach dem Auslesen lange beschäftigt hat, über die ich lange nachgedacht habe und die mich emotional sehr mitgenommen hat, denn hier geht es nicht um die typische Art von Geschwisterliebe, bei der immer wieder betont wird, dass diese verboten ist, denn hier geht es um so viel mehr. Dabei liest sich die Geschichte trotz der manchmal bedrückenden Thematik sehr locker und leicht, einige Dialoge sind salopp und sarkastisch, aber immer unterhaltsam. Gleichzeitig sind die Figuren so gut ausgearbeitet, dass ich nahezu alle ins Herz schließen konnte.

Hierbei geht es um Elec, der für ein Jahr zu seinem Vater und seiner neuen Familie zieht und dort nicht nur auf seine neue Stiefmutter, sondern auch auf seine Stiefschwester Greta trifft. Obwohl vom ersten Augenblick an klar ist, dass Elec mit der Situation unzufrieden ist und lieber wieder zu seiner Mutter zurückkehren würde, bleibt er, will aber auf keinen Fall an Familienaktivitäten teilnehmen. Besonders sein Vater ist ihm hierbei ein Dorn im Auge, denn bis auf gegenseitige Beleidigungen haben sie sich nichts zu sagen. Lediglich Greta schafft es, sich ihm anzunähern und somit entsteht nicht nur ein Waffenstillstand zwischen ihnen, sondern auch eine Freundschaft, die jedoch voller Spannungen steckt. Somit ist es auch kein Wunder, dass sich Greta und Elec irgendwann näher kommen, sich danach aber genauso wieder aus den Augen verlieren und sich erst nach vielen Jahren wieder begegnen.

Wer hier jetzt eine typische Teenie-Geschichte erwartet, bei dem es die typischen "Er will mich, er will mich nicht"-Momente gibt, der wird vielleicht enttäuscht sein, denn "Stepbrother Dearest" ist eine sehr tiefgründige Geschichte, die Elecs Leben aufzeigt und sich oftmals mit dem Verhältnis zwischen ihm und seinen Vater auseinandersetzt. Gleichzeitig geht es darum, Greta und Elec auf dem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten. Obwohl die Geschichte auf den ersten knapp zweihundert Seiten nur aus Gretas Sicht erzählt wird, lernt man nicht nur sie sehr gut kennen, sondern auch Elec, denn auf den letzten ca. einhundert Seiten lernt man eine ganz andere Seite von ihm kennen, die mich zum Großteil sehr berührt hat und zum Nachdenken anregen konnte.

Gleichzeitig muss ich auch zugegeben, dass ich im Laufe der Geschichte die ein oder andere Träne vergossen habe, denn die Autorin beschreibt Gretas Gedanken und Gefühle so intensiv, dass wohl jeder Leser sich in irgendeiner Art und Weise wiedererkennen kann, denn es ist nie leicht, wenn eine Liebe zerbricht und erst recht nicht, wenn man beobachten muss, wenn eine Protagonistin lange Zeit darunter leidet. Ich konnte mich somit sehr gut in Greta hineinversetzen und habe die Geschichte somit als sehr intensiv empfunden.

Das Cover ist typisch für das Genre und sieht an sich ganz nett aus, wird aber meiner Meinung nach der Geschichte absolut nicht gerecht, was ich aber durchaus verschmerzen kann. Die Kurzbeschreibung liest sich dagegen sehr gut und war der Grund, weshalb ich das Buch bereits vor vielen Monaten entdeckt und entgegen gefiebert habe.

Kurz gesagt: "Stepbrother Dearest" ist eine tiefgründige, emotionale und dennoch unterhaltsame Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite an packen konnte. Ich werde Elec und Greta sehr vermissen und freue mich bereits auf viele weitere Bücher von der Autorin.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

Violet - So hot
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Ich liebe die Bücher von Monica Murphy und war somit schon sehr auf ihre neueste Trilogie "Sisters in Love" gespannt. Durch die Tatsache, dass ich alle drei Bücher vorab erhalten habe, konnte ich alle ...

Ich liebe die Bücher von Monica Murphy und war somit schon sehr auf ihre neueste Trilogie "Sisters in Love" gespannt. Durch die Tatsache, dass ich alle drei Bücher vorab erhalten habe, konnte ich alle Bände am Stück lesen und ich bin wieder einmal begeistert. Den Anfang macht dabei "Violet: So hot".

Monica Murphy konnte mich auch hier mit ihrem unvergleichbaren Schreibstil wieder einmal überzeugen. Das Setting ist super, die Figuren gut ausgearbeitet, ab und zu erlebt man sarkastische und melancholische Momente und die prickelnden Augenblicke dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Dazu liest sich die Geschichte wieder einmal sehr flott, sodass ich das Buch leider viel zu schnell wieder ausgelesen habe.

Zunächst muss ich sagen, dass mir der Einstieg ein wenig schwer fiel, da ich mich mit Violet zuerst nicht anfreunden könnte und sie auf mich unnahbar wirkte. Je mehr ich allerdings über ihr Leben erfahren durfte, umso sympathischer wurde sie mir und ich konnte mich immer mehr in sie hineinversetzen.

Hier geht es hauptsächlich um Violet, das mittlere Kind von insgesamt drei Töchtern, die im Kosmetik-Unternehmen ihrer Familie arbeitet und oftmals viel zu streng mit sich selbst ist und sich nur wenig im Leben gönnt. Sie ist mit Zachary seit zwei Jahren zusammen, arbeitet mit ihm gemeinsam im Kosmetik-Unternehmen und wünscht sich nichts mehr, als endlich einen Antrag von ihm zu erhalten, doch stattdessen erzählt er ihr, dass er eine Stelle im Ausland annehmen und den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen möchte. Für Violet ist dies alles nur schwer verständlich, allerdings hat sie auch gleich die nächste Sorge, da sich Ryder, der ebenfalls in dem Unternehmen arbeitet und nicht gerade zu ihren und Zacharys Freunden gehört, hocharbeiten und das Unternehmen irgendwann selbst führen möchte.

Obwohl hierbei schnell klar ist, worauf die Geschichte hinausläuft und gleichzeitig ersichtlich ist, welche Figuren hier tatsächlich in Ordnung sind und welche nicht, fand ich die Geschichte niemals langatmig oder allzu vorhersehbar. Klar, dass Prinzip, dass sich pro Band jeweils eine Schwester verliebt, hat man bereits bei anderen Autoren wie z.B. Susan Mallery erlebt, allerdings hat Monica Murphy hier eine tolle und vor allem prickelnde Geschichte geschaffen, sodass mich dies nicht weiter gestört hat.

Das Cover ist unglaublich schön anzusehen und wirkt auf mich sehr edel, sodass dies für mich ein absoluter Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung verrät nicht allzu viel über den Inhalt, konnte mich allerdings auf Anhieb überzeugen, sodass ich Monica Murphys Buch, die mittlerweile mit zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, unbedingt lesen musste.

Kurz gesagt: "Violet: So hot" ist ein würdiger, prickelnder und gut ausgearbeiteter Auftakt der "Sisters in Love"-Trilogie und konnte mich mit sympathischen und vielseitigen Figuren und einen großartigen Schreibstil trotz anfänglicher Schwierigkeiten überzeugen. Somit freue ich mich bereits auf die anderen beiden Bände.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

Glück ist, wenn man trotzdem liebt
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Petra Hülsmann konnte mich bereits mit ihren ersten beiden Werken "Hummeln im Herzen" und "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" vollends begeistern, sodass ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk "Glück ...

Petra Hülsmann konnte mich bereits mit ihren ersten beiden Werken "Hummeln im Herzen" und "Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen" vollends begeistern, sodass ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" gefreut habe. Meine Erwartungen waren dementsprechend riesig und ich wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Petra Hülsmann mischt auch hier wieder Humor mit Romantik, was mir bereits bei ihren anderen Büchern gefallen hat. Dazu liest sich die Geschichte so flott, sodass man nur so durch die Geschichte fliegt. Dazu kommen noch gut ausgearbeitete Dialoge und liebenswerte Figuren, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe.

Erzählt wird hierbei Isabelles Geschichte, die ein Gewohnheitstier ist und mit Überraschungen und Unregelmäßigkeiten in ihrem Leben nur schwer klar kommt. So sind ihr z.B. ihre heißgeliebte Daily Soap und der Restaurantbesuch in der Mittagspause absolute Pflicht. Als in ihrem Lieblingsrestaurant allerdings in neuer Koch anheuert und dieser sich weigert, Isabelles Lieblingsessen zuzubereiten, gerät Isabelles Leben glatt aus den Fugen, denn obwohl ihr Jens in vielerlei Hinsicht ein Dorn im Auge ist, lässt er sie nicht los. Gleiches gilt auch für seine Schwester Merle, die ebenfalls ein interessanter Charakter ist.

Sämtliche Figuren sind hier gut ausgearbeitet. Obwohl mir Isabelle stellenweise leid tat, dass sie so in einer Art Trott festsitzt, war sie mir dennoch sofort sympathisch. Gleiches gilt auch für Jens und seine Schwester Merle, sowie Alex und viele weitere Figuren. Hier hatte jeder seine Macken, allerdings gab es niemanden, der mir unsympathisch war, sodass ich mich bei der Geschichte pudelwohl gefühlt habe.

Obwohl hierbei recht schnell klar ist, worauf die Geschichte letztendlich hinausläuft, muss ich dennoch sagen, dass die Geschichte nicht gänzlich vorhersehbar ist, denn die Autorin hält für ihre Figuren, aber auch ihre Leser so manche Überraschung parat, was mir sehr gut gefallen hat und sich das Buch somit auch klar von anderen Büchern aus dem Genre unterscheidet.

Das Cover ist wunderschön und ein absoluter Hingucker. Hier wurde zwar erstmals vom Verlag auf gehäkelte Tiere verzichtet, allerdings kann ich dies sehr gut verschmerzen. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt.

Kurz gesagt: Petra Hülsmann konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil, einer wunderbaren Liebesgeschichte sowie interessanten Figuren wieder einmal begeistern, sodass ich "Glück ist, wenn an trotzdem liebt" sehr gerne gelesen habe. Wer also schon ihre ersten beiden Werke mochte, wird dieses Buch lieben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Abgebrochen

Heat of the Moment
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Lauren Barnholdt und ich hatten es bereits in der Vergangenheit etwas schwer miteinander, da ich vor einigen Jahren ein Buch von ihr abgebrochen habe, weil mir die Geschichte leider nicht gefallen hat. ...

Lauren Barnholdt und ich hatten es bereits in der Vergangenheit etwas schwer miteinander, da ich vor einigen Jahren ein Buch von ihr abgebrochen habe, weil mir die Geschichte leider nicht gefallen hat. Nun ist es ein zweites Mal passiert und ich habe "Heat of the Moment", den ersten Band der "Moment"-Trilogie abgebrochen.

Dabei hätte ich es dieses Mal nicht erwartet, denn die Geschichte klang so gut, dass ich direkt neugierig wurde und der Autorin somit noch einmal eine Chance geben wollte. Das Problem ist jedoch, dass die Protagonisten mir von Anfang an so dermaßen unsympathisch war, dass es mir sehr schwer fiel, mich überhaupt auf die Geschichte und die Figuren einzulassen.

Hierbei geht es hauptsächlich um Layla, die unbedingt auf die Abschlussfahrt ihres Jahrgangs mit möchte, allerdings den Bus zum Flughafen verpasst. Da Layla - warum auch immer - ihre Mutter einfach wegschickt, ist sie somit auf ihren Mitschüler Beckett angewiesen, der ebenfalls den Bus verpasst hat, sie jedoch beide auf seinem Motorrad zum Flughafen bringen kann. Hier könnte man nun eigentlich denken, dass alles gut wird, doch Layla hat dazu noch Streit mit ihrem Freund Derrick, der ebenfalls mit auf Abschlussfahrt kommt und muss sich dazu noch mit ihren ehemals besten Freundinnen Quinn und Aven auseinandersetzen, mit denen sie sich unfreiwillig ein Zimmer teilen muss.

An sich klingt das alles ganz nett, aber Layla ging mir schlicht und ergreifend ständig nur auf die Nerven, denn es geht immer nur um sie und was andere denken oder fühlen könnten, scheint ihr meistens egal zu sein. Die Abschlussfahrt soll nur zu einem Zweck dienen: Sie möchte unbedingt ihre Jungfräulichkeit an Derrick verlieren. Dabei kommt sie so dermaßen unreif und unsympathisch rüber, dass ich oftmals nur genervt die Augen verdreht habe. Hätte ich hierbei nicht gewusst, dass es sich um eine Abschlussfahrt handelt, hätte ich Layla höchstens auf 13-14 Jahre eingeschätzt.

Da Layla für mich somit ein absolutes No Go war und auch die anderen Figuren nicht gerade das Gelbe vom Ei waren, habe ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren, sodass ich das Buch nach knapp zweihundert Seiten abgebrochen habe. Hätte die Autorin nicht ständige langatmige Szenen in die Geschichte eingebaut und hätte man den Figuren mehr Tiefe und Reife verliehen, hätte "Heat of the Moment" etwas werden können, so wurde es nur leider eine große Enttäuschung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Thriller

Hell-Go-Land
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Geschichten, die auf Inseln spielen, haben mich schon immer angesprochen, von daher war ich schon sehr gespannt auf "Hell-Go-Land". Hier habe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte erhofft ...

Geschichten, die auf Inseln spielen, haben mich schon immer angesprochen, von daher war ich schon sehr gespannt auf "Hell-Go-Land". Hier habe ich mir eine spannende und ereignisreiche Geschichte erhofft und zum Glück auch bekommen, denn der Autor konnte mich mit seinen vielen Ideen von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann ziehen.

Der Autor hat nicht nur die Fähigkeit, den Leser an das Buch zu fesseln, sondern besitzt auch einen angenehmen Schreibstil, der sehr detailverliebt ist und sich flott lesen lässt. Obwohl ich leider selbst noch nicht auf Helgoland war, hat der Autor die Insel und die Geschehnisse dort so lebhaft beschrieben, dass ich mir nahezu alles bildlich vorstellen konnte. Dazu sind die Dialoge sowie die Figuren mehr als gut ausgearbeitet, sodass ich die Figuren gut kennen lernen durfte und stellenweise auch sympathisch fand.

"Hell-Go-Land" handelt von Anna, einer Polizistin, die auf Helgoland eine neue Stelle annimmt und fortan dort leben und arbeiten wird. Anna selbst stammt zwar aus Helgoland, hat der Insel jedoch vor langer Zeit den Rücken gekehrt und möchte ihre Rückkehr so geheim wie möglich halten. Nach und nach erfährt man dabei als Leser, wie ihr Leben früher auf der Insel war und was sie durchmachen musste und dabei wird auch so manches Geheimnis aufgedeckt.

Besonders interessant ist hierbei, dass man Anna und ihre Vergangenheit zwar gut kennen lernt, vieles jedoch so aufgedeckt wird, dass die Spannung tatsächlich fast durchweg aufrecht erhalten bleibt und man viele unvorhersehbare Momente erlebt. Ich habe mir zwar im Vorfeld von schon einige Dinge denken können, allerdings wurde ich vom Autor auch so manches Mal überrascht.

Das Cover ist zwar an sich kein wirklicher Eyecatcher, konnte mich allerdings dennoch überzeugen. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die vieles nur andeutet und dadurch mein Interesse geweckt hat, sodass ich der Geschichte sehr gerne ein Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Hell-Go-Land" konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil, einem tollen Setting, jeder Menge Spannung und interessanten Figuren in den Bann ziehen, sodass ich die Geschichte rund um Anna sehr gerne verfolgt habe. Ich bin somit begeistert und kann die Geschichte nur empfehlen.