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Veröffentlicht am 31.05.2026

Düsterer dritter Band

Nebelbeute
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Inhalt:
Nachdem lange erhofften Hinweis auf Johannes Toblachs Aufenthaltsort macht sich Mila Weiss auf den Weg in ein abgelegenes Bergdorf. Dort soll sich Toblach, mit dem Mila noch eine sehr persönliche ...

Inhalt:
Nachdem lange erhofften Hinweis auf Johannes Toblachs Aufenthaltsort macht sich Mila Weiss auf den Weg in ein abgelegenes Bergdorf. Dort soll sich Toblach, mit dem Mila noch eine sehr persönliche Rechnung offen hat, angeblich verstecken. Doch anstelle von Toblach taucht dort schon einen Tag nach ihrer Ankunft eine brutal zugerichtete Leiche auf. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Mord und Milas Jagd nach Toblach? Als Mila kurze Zeit später verschwindet, beginnt für ihre Kollegen der Sondereinheit Gruppe 4 ein Wettlauf gegen die Zeit.

Meine Meinung:
"Nebelbeute" ist der dritte Band der Reihe um die Mitglieder der Gruppe 4, einer Sondereinheit zur Verfolgung von Serientätern. Entsprechend brutal sind die Taten, mit denen sie es zu tun bekommen, und so ist die Reihe sicher nichts für Zartbesaitete.

Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre des eher abgeschieden gelegenen Bergdorfes, in dem Mila anstelle von Freundlichkeit und Offenheit eher Schweigen und Skepsis entgegengebracht werden. Das Wetter - in Form von Regen und Nebel - sowie der dichte Wald, der das Dorf umgibt, sorgen zusätzlich für eine düstere und bedrohliche Stimmung. Ebenso wie Mila weiß auch der Leser nicht, wem von den Dorfbewohnern zu trauen ist und wer vielleicht ein dunkles Geheimnis hütet.

Der Plot des Buches ist verzwickt und spannend. So einige Vorkommnisse und ungeahnte Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch - spätestens ab Milas Verschwinden - kaum aus der Hand legen kann und mag.

Fazit:
Fesselnder dritter Band der Reihe, der insbesondere mit einem spannenden, gut konstruierten Plot und düsterer Atmosphäre punktet. Definitiv eine Must-Read-Reihe für alle nervenstarke Thriller-Fans.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Wo ist Mattias?

Den Tod belauscht man nicht
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Inhalt:
Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt zieht nach ihrer Haftentlassung in die Kleinstadt Våmhus. Während sie noch auf der Suche nach einem neuen Job ist, erfährt sie vom 12-jährigen Mattias, der ...

Inhalt:
Die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt zieht nach ihrer Haftentlassung in die Kleinstadt Våmhus. Während sie noch auf der Suche nach einem neuen Job ist, erfährt sie vom 12-jährigen Mattias, der seit dem letzten Sommer verschwunden ist. Ingrid beschließt, einen Neustart als Detektivin zu wagen, und wird von den Eltern des Jungen gebeten, endlich herauszufinden was mit ihm passiert ist. Schon schnell findet Ingrid Spuren, die der hiesigen Polizei, die von einem Badeunfall ausging, entgangen sind. Und das Verschwinden von Mattias in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen..

Meine Meinung:
"Den Tod belauscht man nicht" ist der Auftakt zur neuen Krimireihe der schwedischen Autorin Ninni Schulman, in deren Zentrum die ehemalige Polizistin Ingrid Wolt steht. Diese hat gerade erst eine Haftstrafe abgesessen, deren Grund sich dem Leser aber erst im Laufe des Buches erschließt. Ich mochte Ingrid auf Anhieb. Sie ist eine gute Beobachterin und Ermittlerin, muss sich nun aber ein ganz neues Leben aufbauen. Entsprechend spielt neben den Ermittlungen auch Ingrids Privatleben eine große Rolle im Buch. Ich fand es schön zu sehen, wie sie nach und nach immer mehr auf die Beine kommt, und habe sehr mit ihr mitgefühlt.

Der Krimiplot des Buches ist spannend und verzwickt. Die hiesige Polizei glaubt, dass Mattias ertrunken ist, und hat den Fall mehr oder weniger zu den Akten gelegt. Doch Ingrid findet schnell Indizien die gegen einen Unfall sprechen. Und mit ihrer Kombinationsgabe und Hartnäckigkeit gelingt es ihr nach und nach immer mehr über das, was letzten Sommer in der Kleinstadt vorgefallen ist, ans Licht zu bringen. Es macht Spaß Ingrid bei ihren Ermittlungen zu begleiten und eigene Theorien zu entwickeln. Denn Dank so einiger neuer Hinweise, die in unterschiedliche Richtungen weisen, bleibt es durchweg spannend und der Ausgang unvorhersehbar. Gut gefallen haben mir auch die Rückblicke aus Mattias Perspektive, durch die der Leser erfährt, was in den Tagen vor seinem Verschwinden passiert ist. Dadurch lernt man den Jungen besser kennen und hofft umso mehr, dass sein Verschwinden endlich geklärt werden kann. Die schlussendliche schockierende Auflösung ist stimmig und stellt ein gelungenen Abschluss der Buchs dar. Der Cliffhanger ganz am Ende macht zudem bereits neugierig auf den nächsten Band.

Fazit:
Toller Schwedenkrimi, der Dank vieler Verdächtiger und so einiger Wendungen bis ganz zum Schluss spannend und fesselnd bleibt. Die finale Auflösung ist gleichermaßen überraschend, schockierend und stimmig. Ein gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Die Natur schlägt zurück

EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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Inhalt:

Auf der ganzen Welt häufen sich besorgniserregende Vorkommnisse: Tiefseefische, die sich aufgrund fehlender Nahrung nah an die Wasseroberfläche wagen, Fischsterben, Versteppungen am Amazonas... ...

Inhalt:

Auf der ganzen Welt häufen sich besorgniserregende Vorkommnisse: Tiefseefische, die sich aufgrund fehlender Nahrung nah an die Wasseroberfläche wagen, Fischsterben, Versteppungen am Amazonas... Vysyon, das Prognosetool des KI-Experte Piero Manzano schlägt Alarm und sagt ein weltweites Schreckensszenario voraus. Zusammen mit seinem Neffen Linus Strand, einem Influencer mit Millionen an Followern, sowie der Meeresbiologin Sarah Keller versucht er, die Öffentlichkeit zu warnen. Doch nicht allen ist daran gelegen, dass diese Informationen publik gemacht werden. Und so finden sich Piero und Co schon bald selbst im Fadenkreuz wieder.

Meine Meinung:

"Eden - Wenn das Sterben beginnt" war mein erstes Buch von Bestsellerautor Marc Elsberg. Aufgrund der spannenden Thematik hat mich das Buch sofort angesprochen und binnen weniger Seiten in seinem Bann gezogen.

Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Die Handlung wird in sehr kurzen Kapiteln aus der sich verschiedenster Akteure erzählt. Dadurch entsteht viel Dynamik, es gibt mehrere über die Welt verteilte Handlungsstränge, die für Spannung sorgen. Gleichzeitig ist es aber zu Beginn nicht immer leicht, den Überblick zu behalten, weswegen ich das Personenverzeichnis am Ende des Buches als sehr hilfreich empfand.

Die Charaktere der Buches sind zum Teil mehr, zum Teil weniger sympathisch. Besonders Piero und Sarah haben mir sehr gefallen, insbesondere auch aufgrund ihres Engagements für den Schutz der Natur. Daher habe ich sehr mit ihnen mitgefiebert.

Der Plot ist spannend und sehr gut konstruiert. Man merkt, dass der Autor sehr gut recherchiert hat, denn neben der fiktiven Handlung enthält das Buch eine Menge interessanter Fakten. (Weitere Hintergrundinformationen darüber hinaus finden sich für interessierte Leser auch auf der Verlagsseite.) Ich fand es zugleich unglaublich interessant und sehr erschütternd, wie wir Menschen mit der Natur umgehen und die Augen vor den Folgen verschließen. Mich hat das Buch sehr zu Nachdenken angeregt und ich hoffe, dass es das auch bei vielen anderen Lesern bewirkt!

Fazit:

Erschreckend realistisch, gut recherchiert und absolut packend. Meiner Meinung nach definitiv ein MustRead 2026!

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Spannender Jugendthriller

Revenge
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Inhalt:
Eigentlich will Liv spätabends während einer Lernpause nur schnell noch etwas einkaufen. Doch dann wird sie Zeugin, wie ein maskierter Mann mit Waffe die Tankstelle betritt und auf den Mitarbeiter ...

Inhalt:
Eigentlich will Liv spätabends während einer Lernpause nur schnell noch etwas einkaufen. Doch dann wird sie Zeugin, wie ein maskierter Mann mit Waffe die Tankstelle betritt und auf den Mitarbeiter Vince schießt. Liv kennt Vince vom Sehen, er geht auf die selbe Schule wie sie, ebenso wie dessen Freundin Sara, die auch vor Ort ist und den Angriff auf ihren Freund mit ansehen muss. Während die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, stolpern auch Sarah und Liv über einige Sachen, die nicht so recht zu passen scheinen. Und sie glauben, dass der Angreifer es gezielt auf Vince abgesehen hatte. Doch aus welchem Grund?

Meine Meinung:
Nachdem mir die bisherigen Thriller der Autorin sehr gut gefallen haben, war ich gespannt auf diesen Stand-Alone-Jugendthriller. Der Schreibstil ist zielgruppengerecht und gewohnt angenehm zu lesen. Schon nach wenigen Seiten ist man als Leser mitten drin im Geschehen, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass er direkt Zeuge des besagten Überfalls wird.

Die Protagonistinnen des Buches, Liv und Sara, die im Laufe der Handlung immer mehr zu Freundinnen werden, haben mir sehr gut gefallen. Liv ist eine fleißige Schülerin, doch hütet sie auch ein Geheimnis, von dem niemand wissen soll. Auch bei Sara, die mit Vince zusammen ist, ist nicht alles eitler Sonnenschein, auch wenn es auf den ersten Blick so wirken mag. Entsprechend spielen die jeweiligen familiären Situationen eine durchaus große Rolle im Laufe des Buches.

Der Plot an sich ist gut durchdacht. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, denn fast jeder scheint irgendetwas zu verheimlichen. Dank so einiger Wendungen bleibt es durchweg spannend und sehr lange unklar, wer der Täter ist und was hinter der Tat steckt. Die Auflösung hat mir gut gefallen und geht unter die Haut, der finale Showdown war mir hingegen ein wenig too much.

Fazit:
Spannender Jugendthriller. Für meinen Geschmack wäre am Ende weniger mehr gewesen, aber nichtsdestotrotz konnte mich das Buch von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Eine verhängnisvolle Nacht

Fünf Fremde
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Inhalt:

Neuwerk. Vor 30 Jahren verschwanden in einer Sommernacht zwei Kinder aus dem Schullandheim. Nach tagelanger Suche konnte das Mädchen gefunden werden - vom Jungen fehlt bis heute jede Spur. An ...

Inhalt:

Neuwerk. Vor 30 Jahren verschwanden in einer Sommernacht zwei Kinder aus dem Schullandheim. Nach tagelanger Suche konnte das Mädchen gefunden werden - vom Jungen fehlt bis heute jede Spur. An einem stürmischen Oktoberwochenende kehren Vier von denen, die damals auf der Insel waren, zurück. Sie alle haben Erinnerungen an die verhängnisvolle Nacht. Als Neuwerk aufgrund eines Sturms von der Außenwelt abgeschnitten wird, kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht. Was geschah damals wirklich?

Meine Meinung:

Da ich die bisherigen Bücher der Autorin Romy Fölck allesamt verschlungen habe, war ich gespannt auf diesen Stand-Alone-Thriller. Vorallem das Setting hat mich von Anfang an begeistern können. Die Beschreibungen der Insel Neuwerk sind sehr bildhaft und authentisch. Zudem gelingt es der Autorin eine bedrohliche und düstere Atmosphäre zu schaffen, was nicht nur am stürmischen Wetter liegt.

Die Handlung wird abwechselnd aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Bis auf eine von ihnen eint sie, dass sie in jener Nacht vor 30 Jahren auf der Insel waren und mehr wissen, als sie zugeben wollen. Durch die stetigen Perspektivwechsel bleibt es spannend und abwechslungsreich. Darüber hinaus gibt es einige Rückblendungen die zusätzlich für Spannung sorgen.

Der Plot an sich hat mir gut gefallen. Mich haben vorallem die Ereignisse von vor 30 Jahren in ihren Bann gezogen - ich wollte unbedingt wissen, was damals wirklich geschehen ist. Dank einiger Wendungen bleibt es bis zum Schluss spannend und so einiges unvorhersehbar. Die Auflösung - insbesondere der heutigen Ereignisse - hat mich aber leider nicht 100%ig überzeugen können, da wäre meiner Meinung nach deutlich mehr (und realistischeres) möglich gewesen.

Fazit:

Spannender Plot mit atmosphärischem Setting. Nur die Auflösung konnte mich leider nicht so richtig überzeugen.

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