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Veröffentlicht am 11.05.2020

Gelungenes Debüt

Miracle Creek
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Inhalt:
In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen kommen dabei ums Leben – der achtjährige Henry und Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt. ...

Inhalt:
In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen kommen dabei ums Leben – der achtjährige Henry und Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt. Henrys Mutter Elisabeth gerät unter Verdacht, für den Brand verantwortlich zu sein und ihr eigenes Kind auf dem Gewissen zu haben, und angeklagt. Die Beweise scheinen erdrückend zu sein, zudem sagen sogar ihre Freunde, Verwandten und Bekannten gegen sie aus. Doch sitzt Elisabeth wirklich zu Recht auf der Anklagebank? Und was haben die anderen Bewohner von Miracle Creek zu verbergen?

Meine Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Die Beschreibungen sind sehr fesselnd und bildhaft, sodass die Geschichte den Leser schnell in seinen Bann zieht. Man fliegt förmlich durch die Seiten und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Die Kapitel sind aus Sicht verschiedener, beteiligter Personen geschrieben, sodass man als Leser einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse bekommt und gleichzeitig die Personen besser kennenlernt.

Der Plot ist spannend und fesselnd und behandelt wichtige Themen: beginnend bei Vorurteilen, Lügen und Diskriminierung hin zu Familie und Vertrauen; darüber hinaus spielt aber auch Autismus eine wichtige Rolle, was die Geschichte zusätzlich interessant macht.
Hat Elisabeth wirklich ihren eigenen Sohn Henry sowie Kitt ermordet? Oder ist sie – trotz der scheinbar erdrückenden Beweise und Aussagen gegen sie – vielleicht doch unschuldig? Im Rahmen des Gerichtsprozesses werden die Ereignisse rekonstruiert und der Leser erfährt Stück für Stück, was sich an diesem tragischen Tag wirklich zugetragen hat…

Fazit:
Dieses Buch ist ein gelungenes, wirklich außergewöhnliches Debüt und daher absolut lesenswert! Ich hoffe, in Zukunft noch mehr von der Autorin lesen zu können.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Speziell, aber lesenswert

Das eiserne Herz des Charlie Berg
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Inhalt:
Charlie und sein Großvater machen einen Jagdausflug. Doch der endet anders als gedacht: der Großvater wird von einem Wilderer erschossen und Charlie versucht kurzerhand das Verbrechen zu vertuschen.
Doch ...

Inhalt:
Charlie und sein Großvater machen einen Jagdausflug. Doch der endet anders als gedacht: der Großvater wird von einem Wilderer erschossen und Charlie versucht kurzerhand das Verbrechen zu vertuschen.
Doch was als Krimi beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einem nicht weniger spannenden Roman über Liebe, Freundschaft und Familie....

Meine Meinung:
Optisch ist das Buch ein absolutes Highlight! Das wunderschöne Cover zieht einen als Leser magisch an, sodass ich das Buch unbedingt lesen musste!

Protagonist Charlie ist - wie eigentlich die gesamte Geschichte - einzigartig und besonders - aber auch ein bisschen sonderbar und speziell. Er ist auf seine eigene Art ein liebenswerter Sonderling, der über einen ungewöhnlich ausgeprägten Geruchssinn verfügt, ein schwaches Herz und Talent hat, sich in Schwierigkeiten zu bringen, aber auch, sich geschickt und raffiniert dort wieder hinaus zu manövrieren.

Der Schreibstil des Autors ist sehr sprachgewand und bildreich, aber auch recht ausschweifend. Kein Wunder also, dass das Buch über 700 Seiten besitzt. Die Geschichte ist voller Gefühl und Wärme, hält aber auch so einige Abstrusitäten für den Leser bereit. Manches, insbesondere die Charaktere, sind überzeichnet und an der einen oder anderen Stelle war es für meinen Geschmack einfach too much. Trotzdem hat mich das Buch, das gekonnt Krimihandlung mit Familiengeschichte in sich vereint, gut unterhalten.

Fazit:
Ein faszinierendes Debüt, das sicherlich polarisiert. Mir hat es gut gefallen, auch wenn es mir an der einen oder anderen Stelle etwas too much war.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Nachts auf dem Wiener Zentralfriedhof

VANITAS - Grau wie Asche
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Inhalt:

Nach ihrem verdeckten Einsatz in München ist Caro zurück in Wien. Ihren Verfolgern - einem Clan, in dem sie früher im Auftrag der Polizei Mitglied war und der sie bis vor kurzem noch für tot hielt ...

Inhalt:

Nach ihrem verdeckten Einsatz in München ist Caro zurück in Wien. Ihren Verfolgern - einem Clan, in dem sie früher im Auftrag der Polizei Mitglied war und der sie bis vor kurzem noch für tot hielt - scheint sie vorerst entkommen zu sein. Doch kaum hat sie sich in ihr gewohntes Leben wieder einigermaßen zurechtgefunden und ihre Arbeit in der Blumenhandlung am Zentralfriedhof wieder aufgenommen, kommt es auf dem Friedhof zu seltsamen Vorfällen: mitten in der Nacht scheint jemand Tote auszugraben und deren Grab und Knochen zu schänden. Und es dauert nicht lange, bis auf einem der Gräber die erste frische Leiche auftaucht. So sehr Caro aufgrund ihrer Vorgeschichte die öffentliche Aufmerksam und die Polizei scheut, kann sie doch einfach nicht ihre Nase aus den Ermittlungen halten. Kein Wunder, dass sie schnell die Aufmerksamkeit der Polizei erregt – und auch die der Täter. Doch damit nicht genug! Seit kurzem kommt Alex, ein junger, gutaussehender Mann, fast täglich in das Blumengeschäft. Angeblich hat er Interesse an Caros Kollegin, doch in Caro keimt ein ganz anderer, grauenvoller Verdacht…

Meine Meinung:

„Vanitas – Grau wie Asche“ ist der zweite Teil der Reihe um die Wiener Blumenhändlerin Carolin. Der Schreibstil ist - wie von der Autorin nicht anders gewohnt – sehr flüssig und angenehm zu lesen. Schon nach wenigen Seiten ist man als Leser eingetaucht in die Handlung, die genau dort ansetzt, wo der erste Teil der Reihe endete. Daher empfiehlt es sich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn sich das Buch theoretisch auch ohne Vorwissen lesen lässt.

Protagonistin Caro ist mir bereits aus dem vorherigen Buch sympathisch, auch wenn nicht alle ihre Handlungen vollkommen nachvollziehbar sind. In diesem Teil der Reihe lernt der Leser sie besser kennen und erfährt eine Menge aus ihrer Vergangenheit. Insbesondere über die Zeit, in der Caro für einen gefährlichen Verbrecherclan in Frankfurt gearbeitet und die Polizei mit Insiderinformationen versorgt hat. Bis sie schließlich aufflog und mit ihrem Leben bezahlte – zumindest sollten ihre Feinde das glauben. Doch seit ihrem Einsatz in München wissen die Clan-Mitglieder, dass Caro noch lebt und jagen sie. Kein Wunder also, dass Caro dauerhaft in Angst lebt und hinter jeder Ecke eine Gefahr wähnt. Trotzdem manövriert sie sich selbst immer mehr in die Ermittlungen um die Grabschändungen und Morde und damit in eine gefährliche und ausweglose Situation hinein. Als Leser fragt man sich im Laufe des Buches mehr als einmal, wieso sie nicht einfach die Füße stillhält und wie sie da je unbeschadet wieder herauskommen will…

Der Plot an sich ist spannend und mysteriös. Was hat es mit den Grabschändungen und den auf den Gräbern gemalten Symbolen auf sich? Und warum treibt Alex sich andauernd beim Blumenladen herum und benimmt sich sehr verdächtig? Lange bleibt unklar, wie und ob beides zusammenhängt. Die schlussendliche Auflösung aber konnte mich überzeugen, insbesondere was die Hintergründe der Grabschändungen angeht. Ebenso war ich froh darüber, dass es ein realistisches Ende gibt, das Lust auf einen dritten Teil macht – ein absolutes Happyend wäre dann doch irgendwie unglaubwürdig gewesen.

Fazit:

Spannender, unkonventioneller Thriller, meiner Meinung nach noch besser als der Vorgänger. Besonders das Ende samt Auflösung konnte mich überzeugen und ich freu mich schon jetzt auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Humor- und gefühlvoll

Feeling Close to You
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Inhalt:
Um sich ein Studium zu finanzieren, macht Teagan aus ihrem Hobby Geld: Sie streamt nachts online Videospiele. Dabei tritt sie unbeabsichtigt dem bekannten YouTuber Parker auf die Füße, indem sie ...

Inhalt:
Um sich ein Studium zu finanzieren, macht Teagan aus ihrem Hobby Geld: Sie streamt nachts online Videospiele. Dabei tritt sie unbeabsichtigt dem bekannten YouTuber Parker auf die Füße, indem sie ihn besiegt. Parker möchte unbedingt wissen, wer Teagan ist, und sie kennenlernen. Die beiden beginnen zu chatten - und kommen sich dabei sicher schon bald näher....

Meine Meinung:
"Feeling close to you" ist der zweite Teil der Was-auch-immer-geschieht-Reihe von Bianca Iosivoni, den man aber auch sehr gut ohne Vorwissen lesen kann.

Das Buch ist - wie von der Autorin gewohnt - sehr humorvoll und gefühlvoll geschrieben. Es lässt sich sehr angenehm lesen und schon nach wenigen Seiten ist man als Leser in die Geschichte eingetaucht.
Ein wichtiges Stilmittel im Buch sind die Nachrichten, die Teagan und Parker sich gegenseitig schreiben. Die Kommunikation zwischen ihnen findet insbesondere zu Beginn via chatten bzw. Nachrichten statt, die auch in dieser Form in den Text integriert sind und so für Auflockerung sorgen.

Besonders gelungen sind der Autorin die beiden Protagonisten sowie das sehr humorvolle Zusammenspiel der beiden. Teagan war mir sofort sympathisch! Ich habe selbst jahrelang bspw. WoW gezockt und mich daher von Anfang an mit ihr identifizieren können. Aber auch Parker hat mir gut gefallen, er wirkt ebenso wie Teagan sehr authentisch.
Der Umgang der beiden miteinander ist sehr humorvoll und zum Ende hin auch sehr liebevoll. Die beiden necken sich gegenseitig gerne, ihre Kommunikation trieft nur so vor Sarkasmus. Dadurch bringen sie den Leser mehr als einmal zum schmunzeln.
Aber auch die übrigen Charaktere sind gut gelungen. Mein absolutes Highlight: die WG, in der Parker lebt.

Der Plot ist spannend und der Kontext Videospiele und ComicCons war sehr interessant und unterhaltsam. Natürlich haben die Protagonisten im Laufe des Buches auch mit den einen oder anderen Sorgen und Problemen zu kämpfen. Zum Ende hin waren mir das fast zu viele, hier wären weniger vielleicht mehr gewesen. Trotzdem hat mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite mitgenommen und begeistert.

Fazit:
Ein sehr humorvolles und gefühlvolles Buch über Liebe gepaart mit Videospielen und ComicCons, das mich sehr gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 24.03.2020

Sehr gefühlvoll

Das Licht von tausend Sternen
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Inhalt:

Harpers Alltag ist nicht der einer typischen Studentin. Nach dem Lernen kümmert sie sich um ihren autistischen Bruder, während ihre Mutter arbeitet. Doch dann begegnet sie Ash - der ihr zeigt, ...

Inhalt:

Harpers Alltag ist nicht der einer typischen Studentin. Nach dem Lernen kümmert sie sich um ihren autistischen Bruder, während ihre Mutter arbeitet. Doch dann begegnet sie Ash - der ihr zeigt, was andere Leute in ihrem Alter machen: Freunde treffen, feiern... Doch ihre neu entdeckte Freiheit hat Konsequenzen...

Meine Meinung:

Schon beim ersten Blick auf dieses Buch war ich verzaubert - sowohl vom Titel als auch von dem wunderschönen Cover. Aber auch inhaltlich konnte mich das Buch überzeugen bzw. begeistern.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Mit viel Charme, Humor, Gefühl und einer gewissen Leichtigkeit erzählt die Autorin Harpers und Ashs Geschichte. Die Handlung wird abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten geschildert, wodurch man die beiden und ihre Gefühlwelt näher kennenlernt und in Folge dessen mit ihnen mitfühlt und -fiebert.

Die beiden Protagonisten sind gleichermaßen authentisch und sympathisch,weshalb ich sie schon nach kurzer Zeit ins Herz geschlossen habe. Harper kümmert sich wirklich rührend um ihren Bruder, was nicht immer einfach ist und wobei sie oftmals selbst zurückstecken muss. Sie hat keine Zeit für Freunde, Hobby, Partys, Geschweige denn Dates oder eine ernsthafte Beziehung. Wie sie sich für ihre Familie aufopfert und mit wieviel Disziplin sie gleichzeitig ihr Studium durchzieht, ist wirklich bewundernswert... Ashs Leben entspricht hingegen eher dem eines typischen Studenten. Gleichzeitig hat aber auch er sein Päckchen zu tragen... Trot allem, was er in der Vergangenheit durchmachen musste, hat er sein Lächeln aber nicht verloren. Er ist ein wirklich charmanter, sehr gefühlvolle Typ, der aber auch sehr hartnäckig sein kann wie Harper zu spüren bekommt..

Die Handlung hat mir gut gefallen. So einige wichtige Themen spielen im Laufe des Buches eine (mal mehr, mal weniger) große Rolle: Familie, Freundschaft, Liebe, aber auch der Alltag bzw das Leben mit Autismus. Das Buch vereint eine gelungene Mischung aus Spaß und dem Ernst des Lebens.

Fazit:

Eine sehr gefühlvolle, tiefsinnige Liebesgeschichte zweier sympathischer Protagonisten, die mich verzaubern konnte. Sehr angenehm zu lesen.

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