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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2023

Unstimmig

Zwei Fremde
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Remie arbeitet in einem Hotel in den Highlands, in der Nähe eines Gefängnisses, in dem ihr Bruder vor seiner Ermordung einsaß. Nun möchte sie ihrem Leben endlich eine neue Richtung geben, weshalb sie auch ...

Remie arbeitet in einem Hotel in den Highlands, in der Nähe eines Gefängnisses, in dem ihr Bruder vor seiner Ermordung einsaß. Nun möchte sie ihrem Leben endlich eine neue Richtung geben, weshalb sie auch ihren letzten Arbeitstag vor sich hat. Aber mit dem, was sie in ihren verbleibenden Stunden im Hotel erlebt, hat sie nicht gerechnet. Ein Schneesturm legt die Kommunikation lahm, ein Warnton aus der Haftanstalt ertönt, und vor ihrer Tür stehen kurz nacheinander zwei Männer, die beide behaupten Polizisten zu sein. Doch einer lügt...

Die beklemmende Atmosphäre, die stark an Stephen Kings „Shining“ erinnerte, und die Idee der Ungewissheit mit verbundener Gefahr für Leib und Leben, sollten für einen Thriller doch ein wahnsinnig guter Rahmen sein! Trotzdem war ich rückblickend erstaunt, wie viele Unstimmigkeiten dieser Autor in das Geschehen bringen konnte und dem Ganzen damit einen Großteil der Authentizität nahm.

Bereits beim Einstieg in die Geschichte hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich fand die ersten Seiten ziemlich zäh und die Sprache hölzern, bzw. angestrengt, was aber auch mit der Übersetzung des Textes zusammenhängen könnte.

Darüber hinaus wirkte die Protagonistin Remie über das ganze Buch hinweg sehr unscheinbar und uninteressant auf mich, wobei ihr Verhalten manchmal seltsame Züge annahm. Als Hauptfigur war sie dem Autor nicht wirklich geglückt, fand ich. Ihr konzipierter Hintergrund schien überhaupt nicht mit der letztlich gezeigten Figur in Einklang zu stehen, was mich zunehmend irritierte. Außerdem stellte sich Remie meines Erachtens eher als passive Beobachterin dar, rückte gefühlt nie richtig in den Mittelpunkt.

Analog dazu wechselte die Handlung launisch, von durchwachsener Spannung bis hin zu faden Abschnitten, was die Story nicht richtig zum Laufen brachte. Manche Szenen wirkten auf mich zudem ziemlich konstruiert, als wolle man dem Geschehen mehr Länge geben. Ich nahm noch nicht einmal tatsächliche Überraschungen in diesem Thriller wahr; mit einer Ausnahme, die allerdings ziemlich gewollt und wenig authentisch entwickelt wurde. Kein Wunder, dass ich dem Geschehen emotional bestenfalls neutral gegenüberstand - es packte mich einfach nicht. Schuld daran waren gewiss auch die auffälligen Informationslücken im Handlungsablauf und so manches unlogische Vorgehen der Figuren.

Bemerkenswert fand ich allerdings die Momente, in denen die beiden mutmaßlichen Polizisten auftraten. Hier hat der Autor richtig gute Arbeit geleistet, denn über längere Zeit hinweg war wirklich nicht zu erkennen, welcher Besucher der Lügner war und deshalb eine deutliche Gefahr darstellte. Meiner Meinung nach wurde diese dramatische Situation aber leider viel zu schnell aufgelöst.

Generell hat mir „Zwei Fremde“ nur in Ansätzen gefallen. Die Geschichte konnte mich nur zeitweise mitreißen, da mir die Umsetzung oft nicht genug durchdacht vorkam. Ferner fand ich weder die Figuren, noch den Schreibstil auf irgendeine Weise herausragend. Letztlich ergaben sich für mich somit zu viele Fragezeichen, um das Buch genießen zu können; selbst die unheilvolle Atmosphäre konnte meinen Eindruck am Ende leider nicht mehr aufwerten.

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Veröffentlicht am 26.06.2023

Wirkte auf mich zu verzettelt

Katalanisches Schweigen
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Xavi Puig bleibt auch nichts erspart. Gleich an seinem ersten Arbeitstag als Leiter der Mordkommission in Sitges, findet man einen Toten am Strand. Vor Ort lernt er gleich seine Kollegin Carlota kennen, ...

Xavi Puig bleibt auch nichts erspart. Gleich an seinem ersten Arbeitstag als Leiter der Mordkommission in Sitges, findet man einen Toten am Strand. Vor Ort lernt er gleich seine Kollegin Carlota kennen, die noch an ihrer Karriere feilt. Während ihrer Ermittlungen fällt ihnen ein Cold Case in die Hände, der mit dem Ermordeten zusammenhängt. Allerdings wurde damals ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen. Für Xavi und Carlota stellt sich nun die Frage, ob damals etwas vertuscht werden sollte.

Wenn eine neue Krimireihe veröffentlicht wird, nehme ich gerne die Gelegenheit wahr, die Serie von Beginn an zu verfolgen. In diesem Fall verschlug es mich nach Katalonien, was mich ausgesprochen interessierte, denn literarisch gesehen, kam diese südliche Region bei mir bisher immer etwas zu kurz. Ich war also sehr gespannt, auf welche Art die dort verwurzelten Ermittler ihr Können zeigen würden.

Rückblickend hält sich meine Begeisterung jedoch in Grenzen. Mir war der Krimi-Charakter einfach nicht eindeutig genug, vor allem, weil der Protagonist Xavi, in Anbetracht seiner Position, viel zu unscheinbar und nicht entschlossen genug auf mich wirkte. Er konnte sich nicht durchsetzen, kam gefühlt kaum in die Gänge und dachte viel zu oft auf sinnliche Art an seine neue kluge, gutaussehende, ehrgeizige, sexy Kollegin Carlota, was auf mich nicht charmant, sondern im Kontext eher unpassend wirkte. Meiner Meinung nach kam Xavi insgesamt nicht wirklich gut weg - wenn ich vergleichsweise an andere, chaotische oder unkonventionelle Kommissare denke, die mir in anderen Buchreihen schon untergekommen sind. Natürlich hat Xavi nun künftig Entwicklungspotenzial, machte aber auf die Art leider keinen bleibenden ersten Eindruck auf mich.

Auch der Fall an sich konnte mich nicht vom Hocker reißen. So richtig viel los war während der Spurensuche nämlich nicht. Mit Blicken in die Vergangenheit wurde für mich schon so einiges klar, und Xavi musste, meiner Ansicht nach, auch nicht zu tief graben. Insgesamt fühlte sich die Geschichte für mich mehr nach einem Roman über Partnerschaften und Beziehungen an. Selbstredend muss man in einem Krimi auch den Romananteil berücksichtigen, aber trotzdem war mir die Geschichte in der Summe zu eintönig und verzettelt, und hat mich nicht fesseln können. Vielleicht war es auch die Stimmung, die ich als seltsam verschwommen empfand, zudem ich das landestypische Flair nur in Ansätzen spüren konnte.

Leider konnte „Katalanisches Schweigen“ nicht bei mir punkten. Ein unscheinbarer Kommissar, der kaum Führungsqualitäten zeigte, schleppende Handlung in diffuser Atmosphäre, und meiner Meinung nach merkwürdig gesetzte Schwerpunkte, waren am Ende einfach nicht nach meinem Geschmack. Ich werde die Reihe daher künftig nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 19.06.2023

Gutes Ermittler-Team

Nicht ein Wort zu viel
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Ein Mitglied aus Fanjas Buchblogger-Gruppe wird entführt! Der Täter fordert sie daraufhin auf, ihm eine spannende Geschichte zu erzählen, die nur aus fünf Wörtern bestehen darf. Nicht mehr. Nur so kann ...

Ein Mitglied aus Fanjas Buchblogger-Gruppe wird entführt! Der Täter fordert sie daraufhin auf, ihm eine spannende Geschichte zu erzählen, die nur aus fünf Wörtern bestehen darf. Nicht mehr. Nur so kann Fanja ihren Kollegen retten. Sie ist fassungslos, denn warum sollte der Entführer sich ausgerechnet an sie richten? Mit der Zeit gibt es Hinweise auf noch mehr involvierte Personen, wobei sich die Frage stellt, ob überhaupt ein konkreter Zusammenhang besteht, oder der Täter einfach seinen Wahnsinn auslebt.

Ich habe bisher so viele begeisterte Stimmen über die Thriller von Andreas Winkelmann gehört, dass ich mir unbedingt einmal ein eigenes Bild machen wollte. Und da mich der Klappentext seiner aktuellen Neuerscheinung „Nicht ein Wort zu viel“ richtig neugierig machte, griff ich zu.

Vor allem der Zielfahnder Jaro gefiel mir gut. Er schien mir klug, hatte Mut und Herz, und war sich auch nicht zu schade, seine berufliche Position in Gefahr zu bringen, indem er das ein oder andere Mal seine Menschlichkeit über so manche Vorschrift stellte. Auch die Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Simon mochte ich sehr. Sie ergänzten sich sofort ausgezeichnet auf allen Ebenen und verstanden sich oft ohne große Worte. Die beiden gaben alles und brachten damit Tempo in die Geschichte. Trotzdem fehlte es mir an der gewissen Atmosphäre, die hervorragende Thriller in der Regel mit sich bringen.

Außerdem zeichnete der Autor eine sehr gutes Bild der digitalen Welt und den Umgang damit. In diesem vermeintlich sicheren, virtuellen Raum brach plötzlich die Realität ein und traumatisierte auf die Art gefühlt in doppelter Hinsicht. Das Schwarmwissen, was später als positives Gegengewicht ins Spiel gebracht wurde, wog meiner Ansicht nach aber die Verletzung des gekaperten Raumes der Buchcommunity nicht auf. Es blieb ein Gefühl des Ausgeliefertseins, was ich hier absolut als wichtige Botschaft wertete.

Den Fall an sich fand ich jedoch leider ziemlich vertrackt. Was im Klappentext noch äußerst spannend daherkam, wirkte auf mich im Laufe der Handlung nicht authentisch genug und warf rückblickend noch einige Fragen auf. Diese 5-Wort-Forderung schien mir in ihrer Bedeutung etwa nebulös und auch später in der Auflösung nicht ganz überzeugend, und zusätzlich für die laufende Ermittlung nicht wirklich relevant. Diesbezüglich war ich ziemlich enttäuscht. Ebenso vom Motiv des Täters, das mir lediglich ein Stirnrunzeln entlocken konnte.

Letztlich überzeugte mich diese Geschichte nicht restlos. Gut geschrieben, mit sympathischen Figuren und interessanten Schauplätzen. Doch insgesamt wirkte der Fall auf mich bis zuletzt nicht so ganz stimmig. Trotzdem hat mich Andreas Winkelmann mit seinem Buch gut unterhalten, daher werde ich auch weiterhin die Augen nach seinen künftigen Neuerscheinungen offen halten. / 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 15.06.2023

War nicht nach meinem Geschmack

City on Fire
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Rhode Island, 1986: Danny und Pat betätigen sich als Räuber und Schmuggler. Die Familie Moretti, die ebenfalls zur ansässigen Mafia zählt, lässt sie gewähren. Bis Pats Bruder einem Moretti die Frau ausspannt. ...

Rhode Island, 1986: Danny und Pat betätigen sich als Räuber und Schmuggler. Die Familie Moretti, die ebenfalls zur ansässigen Mafia zählt, lässt sie gewähren. Bis Pats Bruder einem Moretti die Frau ausspannt. Ab dem Zeitpunkt steht Rhode Island Kopf. Niemand ist mehr sicher. Als Danny dann an die Führungsspitze seines Clans kommen soll, beschließt er sein Leben zu ändern. Ein letzter Deal, und er ist raus aus dem Business. Doch dafür muss er sich mit dem Feind einlassen...

Da habe ich doch tatsächlich gedacht, ich müsste einmal einen Mafia-Thriller lesen. Letztlich habe ich mir damit aber keinen Gefallen getan, denn mir war die Erzählung eindeutig zu grausam.

Unbarmherzig schleuderte mich der Autor in eine Story, in der mir Korruption, Hass, Neid, Gewalt und Rachefeldzüge um die Ohren gehauen wurden. Zudem stieg ich mit den vielen Figuren, deren Namen ich mir kaum merken konnte, irgendwann nicht mehr so richtig durch. Zumindest der ekelhafte Liam und der sympathische Danny sind mir im Gedächtnis geblieben. Dass die weiblichen Nebenfiguren eine Stimme bekamen, und ich somit auch deren Ansicht zu den Geschehnissen erfahren durfte, war allerdings ein Pluspunkt für die Erzählung. Ansonsten war mir das alles etwas zu viel und streckenweise zu langatmig.

Don Winslows gut lesbarer Schreibstil hat mich dann aber letztlich doch noch dazu gebracht, dass ich mir das Buch bis zum Ende zu Gemüte geführt habe – allerdings mit Lesepausen. Gegen Ende konnte ich den Thriller allerdings nicht mehr aus der Hand legen, denn hier überschlugen sich die Ereignisse. Überraschungen inklusive.

Insgesamt werde ich diese Reihe jedoch nicht weiter verfolgen. Ist einfach nicht mein Geschmack. Mögen sich Fans des „Paten“ oder der „Sopranos“ daran erfreuen.

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Veröffentlicht am 14.06.2023

Bin begeistert

Das romantische Château in Frankreich – Ein Neuanfang für Élodie
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Als Élodie aus der Metropole Paris anreist, um ihren verschlafenen Heimatort Courléon zu besuchen, fällt sie aus allen Wolken. Denn dort ist reichlich los: Ein Filmteam ist vor Ort, was die Einwohner in ...

Als Élodie aus der Metropole Paris anreist, um ihren verschlafenen Heimatort Courléon zu besuchen, fällt sie aus allen Wolken. Denn dort ist reichlich los: Ein Filmteam ist vor Ort, was die Einwohner in Aufregung versetzt. Als auch Hollywoodstars für die Dreharbeiten des Historienfilms anreisen, wird sie kurzerhand als Aufsichtsperson für die junge Alice abgestellt, die als Komparsin im Film mitwirken möchte. Doch dort wird es turbulent für Élodie, denn nicht nur der attraktive Hauptdarsteller Paul interessiert sich für sie, sondern auch der junge Schlossherr Nicholas, den sie noch aus Kindertagen kennt.

Ich hatte schon immer eine kleine Schwäche für französische Filme und Geschichten, die mich nach Frankreich entführen. Daher kam ich an diesem Buch natürlich nicht vorbei, dessen Cover so schön beschwingt gestaltet wurde. Voller Vorfreude auf eine reizende Liebesgeschichte und entspannte Lesestunden, war ich zudem neugierig auf die Ideen der mir bisher unbekannten Autorin, die selbst einige Zeit in Frankreich verbrachte.

Schon auf den ersten Seiten war ich dem Schreibstil von Claire Bonnett sehr angetan. Mir gefiel die authentische und ausdrucksvolle Sprache, wobei im Hintergrund immer eine wohlwollende Note mitschwang, welche die Geschichte durchgehend positiv und lebendig hielt - egal, welche Situation sich für Élodie zeigte. Ich hatte richtig viel Vergnügen beim Lesen, denn die eingebundenen französischen Ausdrücke ließen mich unmittelbar das Savoir-vivre unseres Nachbarlandes erahnen. Dementsprechend wurde mein Kopfkino mit wunderbaren Bildern überflutet, während sich mein Gefühlsregler ganz auf das charmante Miteinander der Einwohner, und die Beziehungen zwischen den Protagonisten einstellen konnte.

Aber nicht nur der sprachliche Ausdruck, sondern auch die Handlung konnte sich sehen lassen. Abwechslungsreich, mit humorvollen Momenten und einer Prise Glamour gewürzt, gab das Geschehen den Figuren Raum für Entwicklungen und Erkenntnisse. Vor allem beobachtete ich interessiert Élodies Lebensweg in dieser Phase, während sie lernte, ihrem Herzen zu folgen. Die Französin war eine Protagonistin, der ich ohne Zögern meine ganze Sympathie schenkte. Sie war einfach „eine von uns“; präsent und dennoch angenehm zurückhaltend, wobei ihre Gedanken und Reaktionen sehr bodenständig blieben und mich in ihrer Authentizität meist sehr berührten.

Die Männer in dieser Geschichte, Paul und Nicholas, blieben mir jedoch eher fremd. Hauptsächlich über Nicholas hätte ich gerne mehr gewusst. Seinem freundlichen Charakter fehlte es meines Erachtens leider etwas an Strahlkraft, und seine bisherige Vergangenheit blieb vorwiegend im Dunkeln. Trotzdem mochte ich diese Figur. Er war auf seine Art der tröstliche Anker im Hintergrund – ein Fels in der Brandung, aber auch genauso schwer zu bewegen.
Das Gegenteil schien Paul zu verkörpern: Ein Charmeur, wie er im Buche stand, aber letztlich emotional verkümmert. Es war interessant, wie die beiden Männer um Élodie kreisten und welche Wendungen sich diesbezüglich zeigten. Zugleich wurde die Erzählung durch die Suche und Aufdeckung eines Saboteurs am Set aufgepeppt, was zusätzliche Spannung und Rätselraten mit sich brachte, meiner Meinung nach den Roman damit aber auch stellenweise zu sehr in die Länge zog.

Doch insgesamt hat mich die Geschichte begeistert! Romantisch, ohne ins Kitschige zu verfallen, mit sympathischen, nahbaren Figuren, einem zauberhaften Handlungsschauplatz, und dem ganz normale Chaos der Liebe. Zudem rahmten wichtige Lebensentscheidungen diese Erzählung ein. Die künftigen Neuerscheinungen der Autorin werde ich ganz sicher im Auge behalten! / 4,5 Sterne

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