Interessanter Fall für die Eifel-Hexe
Eifler TreibjagdUm Ruhe zu finden nimmt Ella Dorn an einem mehrtägigen Ritual teil, dass sie in die Einsamkeit der Eifler Wälder verschlägt. Doch schon bald ist es mit der Ruhe vorbei, als Ella nicht nur einen verletzten ...
Um Ruhe zu finden nimmt Ella Dorn an einem mehrtägigen Ritual teil, dass sie in die Einsamkeit der Eifler Wälder verschlägt. Doch schon bald ist es mit der Ruhe vorbei, als Ella nicht nur einen verletzten Wolf, sondern auch einen angeschossenen Jäger vor ihrem Lager findet. Anstatt der Polizei die Ermittlungen zu dem vermeintlichen Jagdunfall zu überlassen, versucht Ella auf eigene Faust ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, ohne zu ahnen, dass sie sich damit in Gefahr begibt.
Ella Dorn hat mir als Figur sehr gut gefallen. Als „Eifel-Hexe“ bekannt, fällt es ihr nicht leicht, neue soziale Kontakte zu knüpfen, verbiegen lässt sie sich dafür aber auch nicht. Auch den Fall fand ich wirklich gut, weil er im Laufe des Buches Ausmaße angenommen hat, die man anfangs überhaupt nicht erahnen konnte. So durfte ich also bis zum Ende rätseln, wer der Täter sein könnte.
Schlussendlich kam auch das Eifler Flair mit seinen kleinen Eigenarten und der schönen Landschaft sehr gut rüber.