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Kristja

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2025

Düster und spannend

King of Envy
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Ayana Kidane ist Supermodel, aber schon seit Jahren an ihre Agentur gefesselt. Um da rauszukommen hat sie einen Deal mit ihrem Kumpel Jordan geschlossen. Sie heiraten, damit Jordan sein Erbe erhält und ...

Ayana Kidane ist Supermodel, aber schon seit Jahren an ihre Agentur gefesselt. Um da rauszukommen hat sie einen Deal mit ihrem Kumpel Jordan geschlossen. Sie heiraten, damit Jordan sein Erbe erhält und sie das Geld, um sich aus ihrem Knebelvertrag zu befreien. Eine echte Beziehung führen sie also nicht, auch wenn sie es allen anderen vorspielen. Die Hochzeitsplanung steht an und da kommt Vuk ins Spiel. Er ist der Trauzeuge von seinem besten Freund Jordan und damit natürlich mit in die Planung involviert. Vuk ist ein super interessanter Charakter und moralisch sehr grau. Seine Narben verleihen ihm dazu etwas düsteres, wobei er auch so oft grimmig wirkt.

Während der Planung müssen auch Ayana und Vuk öfter zusammen los. Wegen Vuks Art, denkt Ayana er mag sie nicht. Dabei ist das genaue Gegenteil der Fall. Denn er verzehrt sich schon lange nach ihr. Entsprechend beschützerisch ihr gegenüber ist er. Er setzt sich im Hintergrund für sie ein, bedroht Leute, die ihre Grenzen überschreiten und tut auch so absolut alles für sie. Das fand ich schon süß. Auch wenn er dabei oft ziemlich brutal vorgeht. So oder so herrscht zwischen den beiden zu Beginn eine ordentliche Spannung mit der sie beide nicht so richtig umzugehen wissen. Immerhin will Vuk seinem Kumpel gegenüber loyal bleiben. Ihr Kennenlernen fand ich authentisch und gut in die Story zwischen der Hochzeitsplanung integriert. Allerdings finde ich hat die Spannung der beiden mir etwas zu schnell nachgelassen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn sie früher ehrlich zueinander gewesen wären. Denn der Switch war mir dann zu plötzlich.

Die Nebenhandlung fand ich sehr fesselnd. Vuk wird nämlich verfolgt und es folgen Anschläge. Er ist auf der Suche nach den Tätern und forscht denen hinterher. Das war spannend gemacht. Dabei geht es auch hier öfter mal brutal zu. Besonders der große Showdown hat mir gefallen. Aber auch Ayana behauptet sich immer mehr gegen ihre Agentur. Eine tolle Entwicklung, welche die beiden durchmachen. Es gab aber einige Situationen, die schon etwas klischeehaft und drüber waren. Außerdem war es auch unrealistisch, wie Vuk gegen eine ganze Organisation vorgeht.

Fazit:

Düster und moralisch etwas in der Grauzone, aber das mochte ich. Wer Lust auf einen sich in der moralischen Grauzone befindlichen Mann hat, der alles für seine Frau tut, ist hier genau richtig. Vuk und Ayana sind zwei sehr interessante Charaktere, deren Kennenlernen authentisch ist. Allerdings ging mir die Annäherung trotzdem etwas zu schnell. Die Nebenhandlung war dafür sehr fesselnd und spannend, wenn auch etwas vorhersehbar.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Okay

Mornings in Boston - The Stories We Tell
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Penelope hat ihren Traum wahrgemacht und darf ab jetzt die Morgenshow „Mornings in Boston“ gemeinsam mit Connor moderieren. Als neues Team-Mitglied ist es nicht immer einfach, aber sie findet sich doch ...

Penelope hat ihren Traum wahrgemacht und darf ab jetzt die Morgenshow „Mornings in Boston“ gemeinsam mit Connor moderieren. Als neues Team-Mitglied ist es nicht immer einfach, aber sie findet sich doch schnell ein und findet auch gut Anschluss. Besonders mit Grayson, dem Wettermoderator, der immer gute Laune zu haben scheint, und Scarlett. Schon vor dem ersten Tag wird sie quasi vor Connor gewarnt und er macht es ihr tatsächlich nicht einfach. Er wurde nicht in die Auswahl für die Co-Moderation mit einbezogen, was ihm ordentlich gegen den Strich geht. Doch das ist nicht alles, denn es hat einen Grund, warum Connor so ist. Kaum ist Penelope da, ziehen die Chefs sie für das Abendprogramm in Betracht, was wohl prestige-trächtiger ist, und wo Connor immer hinwollte. Entsprechend bricht ein Konkurrenzkampf aus. Sollte man meinen. Penelope weiß nur nichts davon.

Das Thema Nachrichtensendung und Moderation einer solchen fand ich sehr interessant und wurde auch fesselnd umgesetzt. Es ist schön mal hinter die Kulissen zu schauen. Entsprechend spannend war der Arbeitsalltag auch. Sowohl Connor als auch Penelope sind beide sehr professionell und haben jegliche Situationen oder Probleme super gelöst. Die Sticheleien waren natürlich witzig, aber eben auch noch im Rahmen. Anders fand ich den Rest von Connors Verhalten. Ich hätte von ihm mehr Ehrgeiz erwartet und auch Selbstbewusstsein, dass er es mit etwas mehr Mühe auch schaffen würde für den Job ausgewählt zu werden. Denn wie gesagt, dadurch dass Penelope nicht mal wusste, warum Connor so war, war es sehr einseitig und eigentlich einfach nur blöd von Connor. Entsprechend souverän wirkte aber Penelope, weil sie ihn oft genug mit seinen eigenen Waffen geschlagen hat.

Natürlich kommen sie sich in einigen Sendungen näher, wobei ich die Annäherungen sehr klischeehaft und teils viel zu gestellt fand. Die Dialoge und das Verhalten wirkten da nicht mehr sehr realistisch. Es war für mich kein Kribbeln da. Und erst recht kein Enemies-to-Lovers. Penelope hat sich immer bemüht mit Connor eine gute Show abzuliefern. Es gab auch hier und da süße Momente, aber so richtig nahbar war das alles nicht. Es wirkte mir zu platt und oberflächlich. Und das trotz der teils sehr schweren Themen. Denn sowohl Connor als auch Penelope haben eine nahestehende Person verloren und verarbeiten immer noch den Verlust. Mir fehlte hier der Raum für die Gefühle. Es war vielleicht auch einfach zu viel und zu gewollt. Dieser Teil war sowieso von Anfang an sehr vorhersehbar und war vielleicht auch dadurch künstlich.


Fazit:

Mir fehlten hier oft die Gefühle und besonders die Enemies-to-Lovers-Vibes. Im Grunde war nur Connor der Enemy und Penelope durfte das alles ausbaden, was ich nicht sehr cool fand. Entsprechend war ihre Annäherung für mich nicht so explosiv, wie sie hätte sein können. Es war eher klischeehaft und oft etwas zu gestellt. Was ich aber sehr interessant fand war die Nachrichtensendung und den ganzen Background.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Zum Wohlfühlen

Holly – Eine Belladonna-Novelle (Belladonna 4)
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Eine weitere Geschichte der Belladonna Reihe, wie schön. Ich habe mich sehr gefreut alle wiederzusehen und zu erfahren, wie es denn nun weitergegangen ist. Insbesondere bei Aris und Blythe. Denn die haben ...

Eine weitere Geschichte der Belladonna Reihe, wie schön. Ich habe mich sehr gefreut alle wiederzusehen und zu erfahren, wie es denn nun weitergegangen ist. Insbesondere bei Aris und Blythe. Denn die haben sich nach all den Jahren und der Wiedergeburt von Aris tatsächlich wiedergefunden und wollen nun ihr erstes gemeinsames Weihnachtsfest feiern. Mit dabei sind natürlich auch Signa und Sylas. Alle freuen sich darauf, bereiten alles vor und machen sich auf die Suche nach Geschenken. Besonders Blythe ist euphorisch am Schmücken. Es kommt richtige Weihnachtsstimmung auf. Außerdem ist es einfach schön zu sehen, wie sie alle miteinander umgehen. Es ist so harmonisch und zum Wohlfühlen. Auch mit Neckereien, aber genau das macht die Beziehung der Charaktere ja aus.

Doch natürlich gibt es kein Belladonna Buch ohne Geister und ein Rätsel zu lösen. Und so trifft Signa auf eine ganze Schar von Geistern, die damals dort gestorben sind und nun ihr Unwesen im Wisteria Gardens treiben. Blythe soll davon nichts mitbekommen und so versuchen sie das vor ihr zu verbergen, was nicht ganz so gut funktioniert. Im Endeffekt müssen sie auch alle zusammenarbeiten, um die Geister zu erlösen. Damit hat es auch direkt viel besser funktioniert als vorher, wo Signa allein versucht hat das Rätsel zu lösen. Es war eine superschöne Geschichte rund um das Weihnachtsfest und für mich ein perfekter Abschluss der Belladonna-Reihe.

Ein wundervoller Zusatz, der das Buch versüßt hat, sind die ganzen Illustrationen im Buch. Die sind wirklich sehr schön und haben einen gleich noch tiefer in die Geschichte eintauchen lassen, weil es einfach noch lebendiger gewirkt hat.

Fazit:

Eine wundervoller Zusatz-Abschluss der Belladonna-Reihe, der einen schon richtig in Weihnachtsstimmung bringt. Es ist ein Buch zum Wohlfühlen und gleichzeitig gibt es immer noch den typischen Vibe der Reihe. Denn natürlich gibt es Geister und ein Rätsel zu lösen und natürlich necken sich Aris und Sylas. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und konnte richtig abtauchen. Besonders die Illustrationen haben mir sehr gefallen und haben das Buch noch lebendiger gemacht.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Guter Abschluss

Inferno – The Secrets of Dracon Rock
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Das große Finale, doch es stehen noch so viele Konflikte im Raum. Einige der Gilde haben sich bereits den Rebellen angeschlossen. Ihr Weltbild steht auf dem Kopf und sie müssen nun erst mal damit klarkommen. ...

Das große Finale, doch es stehen noch so viele Konflikte im Raum. Einige der Gilde haben sich bereits den Rebellen angeschlossen. Ihr Weltbild steht auf dem Kopf und sie müssen nun erst mal damit klarkommen. Darunter auch Brynn. Als wäre das nicht genug, herrscht ein ziemlich großes Misstrauen zwischen den zwei Parteien. Können die Rebellen den ehemaligen Gildenmitgliedern vertrauen? Dieses Misstrauen fand ich authentisch. Dennoch hat es die Story meiner Meinung nach etwas aufgehalten. Währenddessen rackert sich Lys mit Rowan immer ab, um die Schutzzauber zu verstärken und die weiteren Tagebücher ihres Vaters zu öffnen. Entsprechend war der Anfang doch eher ruhig. Es laufen halt viele Vorbereitungen.

Im Laufe des Buches wird es dann spannender. Es ergeben sich einen Haufen neue Informationen, sowohl aus dem Tagebuch als auch durch andere Wege. Die fand ich interessant und teilweise überraschend unerwartet, genauso wie die kleinen Missionen zwischendurch und das Training. Dafür war der große Kampf erstaunlich schnell vorbei. Ich hätte in diesem Band eher erwartet, dass dieser Kampf und diese Mission, die sie zum Ende gemacht haben, mehr Raum einnimmt. Fand ich etwas schade, denn es war spannend, aber eben doch etwas zu kurz und einfach. Dennoch war der finale Kampf natürlich spannend und gut gemacht. Der Spannungsbogen hätte etwas mehr ausgebaut sein können.

Da wir die Charaktere schon kennen, konnte man sich gut in sie einfühlen. In ihren Frust, in ihren Kampfgeist und in ihrem Gefühlschaos. Ich finde die Charaktere weiterhin gut ausgearbeitet, sympathisch und authentisch. Dennoch muss ich sagen, dass die Liebesgeschichte stark in den Hintergrund gerückt ist und die intimen Szenen mit den beiden nicht so wirklich in die Story vom dritten Band passten. Aber die waren hier sowieso eher rar gesät, was gut war.

Fazit:

Guter Abschluss der Reihe. Ich muss aber sagen, dass ich den ersten Band am stärksten fand und die Spannung und die Sogwirkung im Laufe der Bände eher abgenommen hat. Auch in diesem Band liegt der Fokus eher auf Informationen und kleinen Missionen und nicht auf dem großen Kampf, was ich schade fand. Es war interessant, keine Frage, aber die Spannungsspitze hat mir etwas gefehlt. Dennoch ein gelungenes Ende für diese tolle Reihe!

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Schwacher Band

Falling for No. 89
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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich überzeugen können. Es war alles zu viel und einfach drüber. Kayce ist damals wohl, ohne ein Wort zu irgendjemandem, aus seiner Heimatstadt abgehauen und hat auch den Kontakt gemieden. Er ist nun erfolgreicher NFL Spieler. Nur hat er aktuell ein Problem. Denn nachdem er in einem wichtigen Spiel mal den Football hat fallen lassen, hat er sich in diese Thematik sehr reingesteigert. Mittlerweile hat er mit Versagensängsten und Panikattacken zu tun, die ihm sehr zu schaffen machen. Sagen kann er es schlecht, denn er weiß, sollte irgendwer seine Schwäche mitkriegen, ist er sicher raus aus dem Team.

Shaila ist eine alte Freundin von Kayce, die schon lange total verliebt in ihn war und auch jetzt noch ist. Sie ist geradezu besessen von ihm, auch hier war mir das schon etwas zu viel. Jetzt hat sie die Chance ihn wiederzusehen, denn sie wurde für das Medical Programm ausgewählt und soll bei den L.A. Vipers unterstützen. Hier kommt schon der nächste Punkt, der mich sehr gestört hat. Denn scheinbar besitzt Shaila heilende Wunderhände, die auch immer wieder erwähnt werden mussten. Das war mir etwas zu unrealistisch und drüber, besonders weil sie ständig bessere Diagnosen gestellt hat als erfahrene Ärzte, klar. Außerdem hat man so wenig vom eigentlichen Ablauf einer Sportmedizinerin mitbekommen. Schade eigentlich, denn das wäre sehr interessant gewesen. Dazu war sie mir viel zu voll mit Selbstzweifeln, die bei kleinsten Schwierigkeiten abhauen und aufgeben. Es war anstrengend und zäh.

Ähnlich ging es mir bei der Liebesgeschichte. Die konnte ich leider so gar nicht fühlen. Es war alles die ganze Zeit sehr drückend mit sehr komischen künstlichen Szenen. Denn natürlich will Shaila nicht in ein Wohnheim und natürlich hat Kayce gerade ein Zimmer frei. Ihre ersten Begegnungen waren sehr explosiv, aber leider nicht im positiven Sinn. Kayce vermutet einen Plan hinter ihrem Erscheinen. Doch kurz darauf machen sie dann schon ein Deal, wo sie sich helfen wollen? Das ist irgendwie sehr sprunghaft bei den beiden. Sie sprechen nicht offen miteinander, haben Streitereien und plötzlich kommen sie sich näher. Das passt nicht zusammen. Möglicherweise gab es deswegen keine Funken. Oder durch Shailas jahrelange Besessenheit. Für mich war das einfach nichts. Auch die intimen Szenen waren mir oft zu viel und drüber.

Das ganze Thema Sport-Verletzungen und Langzeitfolgen fand ich dafür schon interessant. Insbesondere bei so brutalen Sportarten ist das ein wichtiges Thema. Die meisten Spieler spielen ihre Verletzungen runter, um wieder aufs Feld zu kommen und riskieren es zu verschlimmern. Hauptsache sie können spielen und zeigen keine Schwäche. Doch gerade das ist so gefährlich. Aber auch die alltäglichen Verletzungen, die sie sich dort zuziehen sind nicht ohne. Auch hier hätte ich gerne noch einen tieferen Einblick gehabt als ein paar Szenen mit Shailas Wunderhänden. Außerdem war die Entwicklung von Kayce total schön mitanzusehen und wirkte authentisch.

Fazit:

Eher ein schwächerer Band der Reihe und das obwohl ich mich so auf Kayces Geschichte gefreut habe. Das Buch war oft eher zäh und anstrengend. Insbesondere Shaila mit ihren Wunderhänden, die für mich super unrealistisch waren, und ihren Selbstzweifeln haben mich schon sehr genervt. Viel besser wäre es, hätten wir eine realistische Sport-Medizinerin gehabt. Aber auch die Liebesgeschichte konnte es nicht herumreißen. Die war nämlich voll von künstlichen und übertriebenen Szenen. Dafür war das Thema Football und Sport-Verletzungen spannend.

3/5 Sterne

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