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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

Flop

Honeybridge. All Mine
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Nach der Scheidung von ihrem Ex-Mann, erfüllt sich Isabella Tucci endlich ihren Traum und kauft in Honeybridge ein Lokal, in dem sie ihr eigenes Restaurant eröffnen will. Von Männern hat sie nach dem Betrug ...

Nach der Scheidung von ihrem Ex-Mann, erfüllt sich Isabella Tucci endlich ihren Traum und kauft in Honeybridge ein Lokal, in dem sie ihr eigenes Restaurant eröffnen will. Von Männern hat sie nach dem Betrug von ihrem Ex erst mal genug. Sie will sich ein Jahr lang nur auf sich und ihre Karriere konzentrieren. Voller Tatendrang startet sie in die Renovierungen, was ich richtig nachempfinden konnte. Doch kaum geht es los, gehen auch schon die ersten Dinge schief. Und leider fand ich das hier schon total künstlich und gewollt. Denn natürlich fängt es mit einem Wasserrohrbruch an und sie hat ein dünnes weißes Shirt an, mit dem sie nun zum Nachbarn muss. Etienne, ihr Nachbar, der ein eigenes kleines Lokal hat, hilft ihr aus und sie lernen sich kennen.

Etienne ist ein Aufreißer, der nichts schnell anbrennen lässt, aber keine zwei Mal will. Entspricht also dem totalen Buch-Playboy-Klischee. Doch Isabella bleibt ihrem Vorsatz treu und geht ganz am Anfang nicht so richtig auf seine Flirt-Versuche ein. Er gibt nicht auf. Was ich aber hier schon wieder unrealistisch fand ist, dass er nun keine andere will. Jetzt schon. Von einer Seite auf die andere. Das war kein Prozess. Stattdessen versucht er es noch energischer bei Isabella und das war mir viel zu viel. Und ja, teilweise cringe. Ich lecke doch Leuten, die ich nicht kenne, das Handgelenk ab? Superseltsam. Entsprechend fand ich die meisten Szenen nicht wirklich spicy. Von Funken kann leider erst gar nicht die Rede sein. Man sollte auch meinen, dass erwachsene Menschen merken, wenn sie sich verlieben, und sich selbst nicht so komische Fragen stellen, als wären sie 15. Das war schon sehr klischeehaft, weswegen ich doch öfter mal die Augen verdreht habe.

Die Kleinstadt-Vibes sind bei mir auch nicht so richtig angekommen, obwohl jeder jedem hilft. Es wirkte alles viel zu gewollt, künstlich und zu schnell. Isabella hat direkt neue beste Freundinnen gefunden. Und dann jagt ein Event das nächste, um neue spicy Szenen zu erzeugen. Dabei hätten manche Themen wirklich interessant werden können, hätte man ihnen denn den Raum gegeben. Aber es geht eben doch nur darum, dass sie sich wieder nahe kommen und Isabella am Ende einen Rückzieher macht. Dann wird direkt das nächste Event gestartet. Ich hätte mir mehr von der Restaurant-Eröffnung und dem Alltag gewünscht. Denn auch als sie mal die Konkurrenz auskundschaftet, wird nur der Besuch in Etiennes Lokal beschrieben, was ich sehr schade fand. Generell geht es auch in den Freundesgruppen nur um das Eine. Man sollte meinen, die Leute hätten mit Mitte 30 auch andere Themen, über die man mal reden kann. Aber die haben sich alle verhalten wie Teenager. Leider hat auch das Ende mit der Spannung das Buch nicht mehr retten können. Denn diese Wendung hat sich schon lange vorher abgezeichnet und hatte dann meiner Meinung nach einige Unstimmigkeiten. Und wieder, ich erwarte von Erwachsenen ein Gespräch und nicht so ein Verhalten. Generell wurde das Ende nochmal total klischeehaft aufgeblasen, war einfach nur drüber.


Fazit:

Für mich war das Buch leider ein Flop und ich belasse es nun beim ersten Band. Etienne und Isabella harmonieren meiner Meinung nach nicht wirklich. Die ganze Storyline zielt auf den nächsten intimen Moment der beiden ab und die sind oft eher seltsam als spicy. Es werden viel zu viele Themen angeschnitten und keine erhält so richtig Raum zum Entfalten, weswegen alles zu gewollt wirkt. Auch die Entwicklung der Charaktere erfolgt zu abrupt und damit unauthentisch, außerdem verhalten die sich generell eher wie Teenager und nicht wie Erwachsene mit eigenem Lokal. Es plätscherte alles vor sich hin und das Ende war vorhersehbar und hat keine spannende Wendung gebracht, stattdessen war sie leider einfach nicht stimmig und eher drüber.

2/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2025

Seicht

Creekside Haven - Eine Liebe, die bleibt
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Summer kommt ursprünglich aus einer Kleinstadt, aber schon immer wollte sie da weg und ein Großstadt-Mädchen sein. Und sie hat es geschafft. Sie lebt in Toronto und arbeitet als Projektmanagerin in einer ...

Summer kommt ursprünglich aus einer Kleinstadt, aber schon immer wollte sie da weg und ein Großstadt-Mädchen sein. Und sie hat es geschafft. Sie lebt in Toronto und arbeitet als Projektmanagerin in einer großen Firma. Als ihr Chef ihr eine Beförderung in Aussicht stellt, zögert sie also nicht lange und sagt dem neuen Projekt zu. Auch wenn sie das wieder in eine Kleinstadt führt, bei der sie die Besitzerin eines Bed & Breakfast davon überzeugen soll zu verkaufen. So weit, so gut.

Auf dem Weg dahin trifft sie auch schnell auf Jaxon, einem Vollblut-Kleinstädter, der ihr bei einer Panne auch direkt hilft. Leider fand ich dieses erste Aufeinandertreffen und auch die nachfolgenden so gar nicht gelungen. Summer ist total pampig und wirkt leider ziemlich arrogant. Ein Knistern war da also nicht zu spüren. Aber auch Jaxon haut einiges raus, was voll von Vorurteilen ist und teilweise sehr herablassend. Würde man das so bei Fremden machen? Ich weiß nicht. Doch sie treffen sich oft wieder. Denn das Bed & Breakfast gehört seiner Mutter, wo er auch viel aushilft. Auch seine Tochter Hazel ist dort oft zu treffen, auch wenn sie oft nur Mittel zum Zweck war. Für Szenen, die das Geschehen weiterbringen war sie da, ansonsten gar nicht. Es gab nicht eine Szene, wo er einen typischen Dad-Alltag hatte. Immer nur haben andere auf Hazel aufgepasst. Das fand ich ziemlich schade, weil dieses Single-Dad-Thema dadurch konstruiert wirkte.

Das Kleinstadt-Leben in Creekside Haven ist schön und authentisch beschrieben. Die Gerüchteküche ist wahnsinnig schnell, aber es gibt eben auch dieses tolle Gemeinschaftsgefühl. Jeder kennt jeden und jeder ist auch für jeden da. Dieses Gefühl kommt auch bei Summer wieder zurück. Denn statt ihrer eigentlichen Aufgabe nachzugehen, verbringt sie viel Zeit mit Alice, Jaxons Mutter, und den anderen Bewohnern. Eine schöne Sache, aber eben auch nicht zielführend. Man wusste von Anfang an, worauf es hinausläuft und bis dahin plätscherte es langsam vor sich hin und es gab ein paar gestellte künstliche Szenen, die für mich drüber waren. Es wirkte nicht echt. Entsprechend konnte ich auch der Liebesgeschichte nicht so viel abgewinnen. Es fehlte mir an Emotionen und Tiefe. Die Anziehung war wohl eher körperlich. Und das Drama drüber.

Fazit:

Seichte Liebesgeschichte in einer netten Kleinstadt. Die Story ist sehr vorhersehbar und plätschert eher vor sich hin. Dazu gab es mir zu viele künstliche Szenen und zu wenig Authentische. Ich hätte mir mehr Tiefe von den Charakteren erhofft. Creekside Haven ist aber dennoch eine schöne Kleinstadt, die Potential hat. Ich denke, da hätte man deutlich mehr draus machen können. Dennoch bin ich schnell durch das Buch gekommen und wurde gut unterhalten.

3/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2025

Schöne und emotionale Fortsetzung

Wild Side
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Tabitha ist die jüngere Schwester von Erika, die alleinerziehende Mutter ist. Leider hatte sie in der Vergangenheit auch immer mal wieder Suchtprobleme. Entsprechend hat Tabitha einen großen Beschützerinstinkt ...

Tabitha ist die jüngere Schwester von Erika, die alleinerziehende Mutter ist. Leider hatte sie in der Vergangenheit auch immer mal wieder Suchtprobleme. Entsprechend hat Tabitha einen großen Beschützerinstinkt ihr gegenüber. Doch es kommt, wie es kommen muss und sie verliert ihre Schwester. Nun ist der kleine Milo alleine, doch das Sorgerecht hat Erika ihrem Vermieter und Nachbarn Rhys Dupris übertragen. Auf diesen ist Tabitha aber sauer, weil er Erika, als es ihr schlecht ging, rausgeworfen hat und sie ihm sogar sagte, er solle sich bei Problemen bei ihr melden. Was er nicht tat. Die beiden geraten viel aneinander, was natürlich umso intensiver ist, weil Tabitha um ihre Schwester trauert. Ihr Schmerz ist nahezu spürbar, aber sie muss nun für Milo da sein.

Rhys ist da in einer Zwickmühle. Er war schon immer viel für Milo da, kann seine aktuelle Situation gut nachempfinden, will ihn aber auch nicht von seiner Familie wegreißen, da es scheint, dass auch Tabby viel auf ihn aufgepasst hatte. Auch wenn sie das voneinander nicht wissen. Generell gibt es viele Missverständnisse zwischen den beiden. Ich muss ehrlich sagen, das hat mich etwas gestört, weil es schien als wollten sie immer mal darüber sprechen und dann hat jemand das Gespräch abgebrochen. Es hätte viel eher geklärt werden können. Stattdessen haben sie hitzige Dialoge, wo es auch schonmal gefunkt hat. Außerdem wollen beide für Milo nur das Beste, weswegen sie sich für ihn oft zusammenreißen, aber sich ansonsten aus dem Weg gehen.

Das funktioniert natürlich nicht ganz so gut, wenn man zusammenlebt. Sie lernen sich von einer ganz anderen Seite kennen. Rhys ist zu Beginn sehr distanziert und abweisend. Auch Tabitha ist eher abweisend und doch sind sie füreinander da und öffnen sich langsam. Besonders zu Beginn ist Rhys sehr vorsichtig mit Tabitha. Spätestens mit der Heirat, wo sie allen eine Fake-Ehe vorspielen müssen, geht es kaum anders und es beginnt noch mehr zu funken. Die körperliche Anziehung wird noch stärker, aber auch emotional ist es nun ganz anders. Ihre Annäherungen fand ich süß und authentisch. Trotzdem gab es einige Szenen, die zu gestellt waren und damit leider eher unauthentisch. Außerdem habe ich nicht verstanden, warum besonders Tabitha sich so gegen die Anziehung gewehrt hat und später war es dann doch okay. War für mich nicht komplett schlüssig. Auch der Beruf von Rhys hat mir etwas zu viel Raum eingenommen, auch wenn es der Storyline natürlich zugutekam. Dafür fand ich es umso schöner die ganze Truppe weiterzuverfolgen. Ford, West, Skylar, Rosie und natürlich die Kids.

Fazit:

Eine schöne Fortsetzung der Reihe mit neuen sympathischen Charakteren und ganz viel Emotionen. Die Storyline selber hat mich ganz gut unterhalten, auch wenn sie ziemlich vorhersehbar ist und vieles im Klappentext gespoilert wird. Dafür geben die Charaktere einiges her und sind interessant. Außerdem fand ich die Liebesgeschichte echt süß. Es kommt nicht an den Vorgänger heran, aber der war ja auch ein Highlight. ;)

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Fesselnd

The Temporary Wife
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Luca Windsor ist schon länger CEO bei einem Finanzunternehmen seiner Familie. Über viele Jahre hinweg unterstützt Valentina ihn dabei als Assistentin. Eingestellt wurde sie damals von Lucas Großmutter, ...

Luca Windsor ist schon länger CEO bei einem Finanzunternehmen seiner Familie. Über viele Jahre hinweg unterstützt Valentina ihn dabei als Assistentin. Eingestellt wurde sie damals von Lucas Großmutter, weswegen sie am Anfang einige Schwierigkeiten hatte, denn er verstand nicht, warum sie eingestellt wurde. Er hat ihr das Leben wirklich schwer gemacht, doch Valentina war ehrgeizig und hat durchgehalten. Mittlerweile sind sie ein eingespieltes Team und necken sich viel. Auch bei der Hochzeit von Ares und Raven soll Valentina dabei sein und networken. Liebe oder Zuneigung scheint nicht im Spiel zu sein, wobei es bei den Neckereien schon ordentlich geknistert hat. Doch als Lucas Großmutter Andeutungen macht, Valentina mit einem Feind zu verkuppeln, brennt bei Luca etwas durch. Er will Valentina nicht verlieren. Was die Großmutter da generell im Sinn hatte, war ja von Anfang an ziemlich klar.

Eins kommt zum anderen und die zwei kommen sich körperlich sehr nah. Es gab ein kleines hin und her, aber eins, das ziemlich authentisch wirkte. Ich fand es auch gut, dass Valentina nicht hat alles mit sich machen lassen und Abstand gesucht hat. Erschwerend kommt hinzu, dass ihr Mutter bereits schlechte Erfahrungen mit reichen Männern gemacht hat und Lucas Verlobung bekannt gegeben wurde. Eine komplizierte Situation für die beiden. Aber Luca hat gemerkt, dass er Valentina will und nicht seine Verlobte. Er bemüht sich sehr um sie und versucht alles, damit sie bei ihm bleibt. Das fand ich schon ziemlich süß. Auch seine Eifersucht konnte ich ihm abnehmen. Entsprechend nutzt er es also sofort aus, als Valentina in eine Notlage gerät und sie Hilfe braucht. Sie machen einen Deal, dass sie heiraten und er ihr dafür hilft. Dass sie das wirklich tun, wissen wir schon aus dem ersten Band. Dennoch fand ich es interessant, wie es dazu gekommen ist.

Und nun geht es auch weiter. Sie haben nämlich Bedingungen. Verlieben verboten, nach drei Jahren wird die Ehe vorbei sein und auf der Arbeit soll es auch keiner erfahren. Für Luca ist die Ehe eigentlich von Anfang an echt. Valentina versucht sich nicht ganz darauf einzulassen, aber es fällt ihr mit der Zeit immer schwerer. Insbesondere weil Luca sich halt so bemüht und sie sich nochmal ganz anders kennenlernen. Sehr gefühlvoll. Ihre Story war wirklich total süß und schön. Denn auch die Hürden, die da noch auf sie zukamen, haben sie erstaunlich gut und erwachsen gemeistert. Daneben gibt es aber eben noch ihren Job. Valentina will ihn nicht verlieren, stattdessen will sie endlich aufsteigen und COO werden. Für den Posten kandidiert aber auch ihr Ex-Freund. Es bleibt also spannend, sowohl in ihrer Beziehung als auch in ihrem Alltag. Als wäre das nicht genug, geht es Valentinas Großmutter immer schlechter und sie muss dafür sorgen, dass sie entsprechende Pflege erhält.

Fazit:

Eine fesselnde und schöne Romance. Luca und Valentina sind zwei starke und tolle Protagonisten, die wirklich gut harmonieren. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und authentisch. Ebenso waren ihre Gefühle greifbar. Die Story selbst ist natürlich zu einem Teil vorhersehbar, weil man schon etwas aus dem vorherigen Band weiß und der Klappentext recht viel anteasert. Aber ich fand es dennoch sehr interessant. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Dazu gab es eben auch recht viel drumherum, was man noch nicht wusste. Außerdem wurde schon der dritte Band etwas angeteasert, der mich auch schon sehr neugierig gemacht hat. Ich bin gespannt, was die Großmutter da noch so für Tricks auf Lager hat und wie sich die Beziehung da entwickelt. Eine klare Empfehlung für das Buch und die Reihe!

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Süßer Abschluss

I Do Resist You
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Wie wir ja wissen, ist Emmas Hochzeit alles andere als gut gelaufen und entsprechend sind die daraus entstandenen Videos viral gegangen, weswegen sie erst mal untertaucht. Doch im Urlaub trifft sie dann ...

Wie wir ja wissen, ist Emmas Hochzeit alles andere als gut gelaufen und entsprechend sind die daraus entstandenen Videos viral gegangen, weswegen sie erst mal untertaucht. Doch im Urlaub trifft sie dann unverhofft auf Jonas Rutherford, ein bekannter Filmstar und ihr Celebrity-Crush. Dieser liegt nämlich eines Morgens schlafend auf ihrer Veranda. Die ersten Gespräche der beiden sind sehr authentisch. Denn sowohl Emma als auch Jonas sind vorsichtig und tasten sich nur langsam im Gespräch voran. Immerhin vermutet Jonas mal wieder Paparazzi und Emma denkt auch, er wäre wegen des Videos bei ihr. Doch als sie merken, dass beide ehrlich sind, tauen sie langsam, aber sicher, auf. Sie fangen an viel zu miteinander zu unternehmen und sind füreinander da, wobei mir das etwas sehr schnell ging. Lag vielleicht aber auch einfach daran, dass die Autorin schnell in die Story starten wollte, immerhin wissen wir, dass Jonas dann einfach abhaut.

Nach zwei Jahren treffen sie sich wieder. Emma hat in der Zeit ihren Sohn geboren und auch versucht Jonas zu kontaktieren, doch das hat nicht funktioniert. Dass er nun aus dem Nichts aufkreuzt, passt ihr gar nicht. Sie hat sich ein Leben aufgebaut und ihre Freunde unterstützen sie bei allem. Dennoch gibt Jonas nicht auf, er will Emma zurück und seinen Sohn kennenlernen. Emma hat verständlicherweise Angst vor potentiellen Anwälten von Jonas, daher gibt sie ihm eine Chance und lässt es zu, dass er seinen Sohn wenigstens sieht. Dabei merkt man aber auch ihren wahnsinnigen Beschützerinstinkt. Sie würde alles für ihren Sohn tun. Jonas aber auch. Er bemüht sich wirklich sehr und ich fand es gut, dass Bash, Emmas Sohn, eben nicht direkt so fokussiert auf Jonas war, wie es sonst oft in Büchern so ist. Es gab einige witzige und auch sehr süße Momente.

Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Jonas fand ich ziemlich süß. Gut, wie bereits beschrieben, gingen mir die ersten Annäherungen im Urlaub etwas schnell. Aber später als Jonas sich um Emma bemüht hat, war es wieder angemessen. Außerdem wirkte es authentisch, besonders dass Emma eben so lange distanziert blieb und ihren Sohn als Priorität gesehen hat. Ihre Mutterrolle habe ich ihr total abgekauft und ich fand es richtig schön, wie sehr sie sich von Band eins bis jetzt entwickelt hat. Insgesamt muss man den Humor in dem Buch aber einfach mögen.


Fazit:

Ein süßer Abschluss der Reihe. Emma und Jonas sind zwei authentische und sympathische Charaktere, die eine wirklich schöne Liebesgeschichte hatten. Emma als Mutter fand ich glaubwürdig und gut dargestellt. Das Buch selbst hat wieder den gleichen Humor wie die vorherigen Bände. Es ist eine Chaotentruppe und den Humor muss man mögen, ich sag nur es gibt viele Hühner. Meins war es nicht immer.

4/5 Sterne

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