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Veröffentlicht am 12.03.2026

Schicksal?

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Izzy Astor hat panische Flugangst und trotzdem überwindet sie diese und steigt 2011 in ein Flugzeug. Neben ihr, auf ihrem eigentlichen Platz, Nate Phelan. Die beiden kommen schnell ins Gespräch und sprechen ...

Izzy Astor hat panische Flugangst und trotzdem überwindet sie diese und steigt 2011 in ein Flugzeug. Neben ihr, auf ihrem eigentlichen Platz, Nate Phelan. Die beiden kommen schnell ins Gespräch und sprechen auch über ihre Angst. Ich fand ihren Dialog total schön und schon da hat man gemerkt, dass die beiden eine Verbindung haben. Doch kurz nach Start kommt das Drama. Sie stürzen ab. Nate rettet sie und viele andere, muss aber direkt weiter. Denn er war eigentlich auf dem Weg zum Militär. Die ganze Szene war richtig spannend, aber auch gleichzeitig ziemlich süß.

Nach 10 Jahren treffen sie sich erneut in einem Kriegsgebiet in Afghanistan. Nate hat sein damaliges Ziel erreicht und ist in der Spezialeinheit. Nun muss er Izzy als Personenschützer begleiten. Für ihn schwierig, hängt sein Herz doch immer noch an ihr. Dennoch scheint viel vorgefallen zu sein. Die beiden sind sich nämlich im Laufe der Jahre immer wieder begegnet. Damals schien es noch in eine Richtung zu gehen, die ein Happy End verspricht, heute aber steht sie mit einem Verlobungsring eines anderen vor ihm. Entsprechend explosiv sind die Gespräche. Trotz allem will Nate nur, dass sie in Sicherheit ist und das bedeutet nicht in dem Kriegsgebiet, weswegen er alles dafür tut, um sie da wieder rauszukriegen, richtig süß. Sobald sie aufeinandertrafen, prickelte es ohne Ende und man merkte, dass ihre Gefühle nicht weg sind. Umso gespannter war ich natürlich, was vorgefallen ist, dass sie nun in der Situation sind. Izzy scheint nämlich nicht wirklich glücklich zu sein und auch Nate hängt noch sehr an ihr. Das Ganze aber in dem Kriegsgebiet, wo Izzy sich für ihre Schwester wissentlich in Gefahr bringt, bringt eine extra Portion Spannung mit. Als wäre das alles nicht schon emotional genug, hat Nate über die Zeit alles in sich reingefressen. Er hat das Thema der Einsätze vermieden und entsprechend damit zu kämpfen.

Ich fand es ebenso spannend, dass wir immer wieder Rückblicke hatten, in denen wir erfahren haben, wie es über die Jahre bei denen gelaufen ist. Denn nach dem Flugzeug Absturz haben sie sich durch Zufall noch einmal getroffen und dann daran festgehalten. Trotzdem war es nie der richtige Zeitpunkt. Sie hatten immer nur eine Woche im Jahr zusammen, weil Nate ständig auf Einsätzen war und Izzy ihre Karriere verfolgt hat. Aber beide haben für diese Woche gelebt, das fand ich richtig authentisch. Obwohl Nate immer wieder sagte, sie soll leben und nicht auf ihn warten. Ich habe mich schon gefragt, warum Nate immer weiter im Militär war, wo doch alles, was er wollte, Izzy war. Dennoch blieb er da. Es ist erstaunlich, dass in der kurzen Zeit, die sie sich immer gesehen haben, so viel passiert ist und so viele Gefühle entstanden sind. Aber ich konnte es fühlen. Denn natürlich blieben sie, nachdem sie sich gefunden haben, in Kontakt.

Fazit:

Wenn das Schicksal einen immer wieder zusammenführt, muss es doch was bedeuten? Das scheint bei Izzy und Nate definitiv der Fall zu sein. Die Verbindung der beiden spürt man vom ersten Moment an. Und doch führen ihre Wege sie immer wieder auseinander. Ich fand es richtig schön, wie sie sich kennenlernten und wie sie über die Jahre immer für diese paar Tage richtig gelebt haben. Es prickelte gewaltig, damals und heute. Nur ist sie heute mit einem anderen verlobt und im Kriegsgebiet, wo er sie beschützen muss. Ihre Dynamik ist explosiv und gleichzeitig wahnsinnig authentisch. Ich fand die Emotionen kamen richtig gut rüber, sowohl die Sehnsucht als auch die Liebe, die sie füreinander empfinden. Dazu noch die Spannung, die im Kriegsgebiet einhergeht. Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Klare Leseempfehlung.

5/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2026

Interessante Idee

My Darkest Revenge (Demons of New York 1)
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Alexis de Silvers hat als Kind bei einem Brand ihre Eltern verloren und gleichzeitig ihre Schwester, die entführt wurde. Dafür verantwortlich sind die Grays, unsterbliche Wesen, die oft ziemlich viel Macht ...

Alexis de Silvers hat als Kind bei einem Brand ihre Eltern verloren und gleichzeitig ihre Schwester, die entführt wurde. Dafür verantwortlich sind die Grays, unsterbliche Wesen, die oft ziemlich viel Macht haben. Ihr Ziel ist es, die Monster auszulöschen und ihre Schwester zu finden. Alexis ist ziemlich tough und ehrgeizig. Gemeinsam mit Domenico, ihrem Partner, der im Hintergrund agiert, spürt sie einen nach dem anderen auf, befragt und vernichtet sie. Der Anfang der Story war für mich ziemlich sperrig. Ich kam nicht richtig rein und die Rückblicke in die Vergangenheit haben es mir zusätzlich erschwert, der Handlung zu folgen. Natürlich ist es interessant, wie sie dort ankam, wo sie jetzt ist, aber für mich wirkte es doch etwas überladen zu Beginn. Auch fand ich den Hund Pax, der ihrer Schwester gehörte und den sie nun hat, ziemlich unnötig, aber das ist wohl Geschmackssache.

Bei der nächsten Zielperson kommt ihr aber jemand anderes zuvor: Corin. Ihre direkte Anziehung fand ich ziemlich unrealistisch. Generell ist Alexis ja eine sehr misstrauische Person, nur eben nicht bei Corin. Die Beziehung und Dialoge der beiden war für mich viel zu künstlich, wobei Corin als Person Leichtigkeit in die Story gebracht hat. Als dann noch Lesander dazu kam, wurde es aber leider eher albern. Dennoch tun sich Alexis und Corin zusammen und jagen gemeinsam die Grays. Jeder mit seiner eigenen persönlichen Mission. Dabei merkt sie, dass Corin mehr ist als sie dachte, was sie versucht, herauszufinden. Corins und auch Lesanders Kräfte sind natürlich nützlich, wirkten aber oft eher übertrieben. Ständig ging es irgendwie um Anziehung. Ich hätte mir bei den dreien eine andere Dynamik gewünscht. Natürlich waren die Kämpfe interessant, auch wenn ich nicht verstanden habe, warum Corin so Probleme hatte. Doch das klärt sich tatsächlich im Laufe der Story. Trotzdem fand ich das nicht ganz rund. Auch fand ich Alexis im Laufe der Story immer naiver, was ich wirklich schade fand, wo sie am Anfang so durchdacht wirkte.

Das Ende hatte einige spannende Wendungen parat, die ich nicht habe kommen sehen. Dennoch muss ich sagen, konnte mich das Buch im Gesamten nicht so richtig packen. Ich habe keinen richtigen Zugang zu den Charakteren gefunden. Wobei ich Delilah, Alexis‘ Freundin, ziemlich spannend fand. Die Handlung hat mich nicht wirklich überzeugt, dabei waren es wirklich gute Action-Szenen. Aber das Drumherum hat für mich einfach nicht so richtig gepasst. Für mich bleibt es tatsächlich bei dem einen Band.

Fazit:

Eine interessante Story-Idee, die mich in ihrer Umsetzung nicht überzeugen konnte. Der Einstieg fiel mir recht schwer und Alexis, die erst tough wirkte, wurde mit der Zeit immer naiver, was wirklich schade ist. Corin hat mit seiner Art zwar Leichtigkeit in die Story gebracht, aber die Liebesgeschichte war für mich leider zu künstlich. Generell fehlte mir der große Spannungsbogen. Es drehte sich irgendwie ein bisschen im Kreis und die Dynamik der Gruppe fand ich nicht besonders gelungen.

3/5 Sterne

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2026

Gelungener Start für das Spin-Off

Dunbridge Academy - Wherever
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Ich habe die Dunbridge Academy geradezu geliebt, daher konnte ich natürlich nicht an der Spin-Off Reihe vorbei. Ich freue mich, dass wir wieder dahin zurückkehren dürfen. Nun mit einer neuen Generation ...

Ich habe die Dunbridge Academy geradezu geliebt, daher konnte ich natürlich nicht an der Spin-Off Reihe vorbei. Ich freue mich, dass wir wieder dahin zurückkehren dürfen. Nun mit einer neuen Generation von Schülern. Im Fokus steht zuerst Scarlett, eine eher für mich nicht ganz so sympathische Protagonistin. Sie ist eine Streberin, befolgt jegliche Regeln, erinnert Lehrer an Hausaufgaben und verpetzt andere. Kein Wunder also, dass sie bei ihren Mitschülern nicht ganz so beliebt ist. Nach und nach versteht man natürlich, warum sie sich so verhält und warum es ihr auch so wichtig ist. Dennoch war es für mich nicht ganz so einfach mit ihr warm zu werden. Insbesondere weil sie mir zur Mitte des Buches zu weinerlich geworden ist. Das war zu anstrengend.

Wegen ihres Stipendiums will sie auch Schulsprecherin werden, denn mit diesem Amt ist ihr Stipendium sicher. Nicht so einfach, wenn man so wenig soziale Kontakte pflegt. So ist es kein Wunder, dass Cleo, eine Mitschülerin ebenso viele Stimmen erhält. Cleo ist jemand, den ich zuerst nicht so richtig einschätzen konnte. Und auch Scarlett hat sich mit ihr schwer getan, wo sie doch so schnell Anschluss findet und sie sich neben ihr geradezu minderwertig fühlt. Aber ich fand Cleo im Laufe des Buches immer sympathischer und zugänglicher. Umso mehr hat es mich gefreut, dass aus ihrer anfänglichen Feindschaft um das Schulsprecherinnenamt eine Freundschaft entstanden ist. Das hat sich auch sehr authentisch und schön angefühlt. Generell war der Mix aus Alltag und Story hier sehr gut gewählt. Es wurde nicht langweilig und gleichzeitig hat man mit so vielen Charakteren mitgefiebert.

Unter anderem natürlich mit George, Scarletts Erzfeind. Er ist im letzten Schuljahr neu dazugekommen und seither ihr größter Konkurrent. Nicht nur ist er schulisch auf gleichem Niveau, er ärgert sie ständig, indem er sie verbessert, was sie zur Weißglut treibt. Das fand ich schon ziemlich amüsant. Aber wieder ein Punkt, den ich bei Scarlett nicht komplett greifen konnte. Sie verbessert auch ständig alle, aber wenn man das bei ihr macht, ist sie sauer. Nicht gerade cool. Die Gruppe rund um George mit zum Beispiel Oscar oder Gus fand ich auch sehr lustig und einfach harmonisch. Ihre Dynamik hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Die Story umfasst ziemlich viele Punkte, war wahrscheinlich auch der Grund, warum es nicht langweilig wurde. Denn jedes Thema hat auch seinen Raum bekommen. Scarlett hat eine wahnsinnige und authentische Entwicklung durchgemacht. George und Scarlett kommen sich trotz der Feindschaft näher, denn die beiden verbindet so viel. Ihr Näherkommen war voller Gefühle, süßer Momente und viel Prickeln. Besonders lustig fand ich, dass auch Henry wieder da ist und George so eifersüchtig war. Einfach genial. Ich fand es aber generell gut, dass die Probleme angesprochen wurden. Naja, bis auf die Sache mit George. Aber das ist definitiv vertretbar. Seine Storyline hat nochmal etwas düsteres und actionreiches mitgebracht.

Fazit:

Ein gelungener Start in die Spin-Off Reihe. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht wieder an die Dunbridge Academy zurückzukehren. Die Charaktere sind individuell und bekommen alle ihren Raum, dazu harmonieren sie sehr gut. Die Storyline hatte einiges zu bieten, sodass man permanent gefesselt war. Und auch wenn ich Schwierigkeiten mit Scarlett hatte, fand ich die Liebesgeschichte ziemlich süß und authentisch. Außerdem war es schön, dass ein paar der „alten“ Charaktere nun auch wieder zurückgekommen sind.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Nett für zwischendurch

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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Rose hat in New York einen Neuanfang gemacht, weil sie von zu Hause wegmusste. Denn ihr Ex Jonathan ist nun mit ihrer Zwillingsschwester zusammen. Es ist nicht das erste Mal, dass ihr Crush ihre Schwester ...

Rose hat in New York einen Neuanfang gemacht, weil sie von zu Hause wegmusste. Denn ihr Ex Jonathan ist nun mit ihrer Zwillingsschwester zusammen. Es ist nicht das erste Mal, dass ihr Crush ihre Schwester besser findet, mit Jonathan hatte sie aber tatsächlich etwas. Und sie hängt ihm auch noch hinterher, weswegen die Gespräche mit ihrer Schwester für sie eher Quälerei sind. Generell merkt man schnell, dass es ihr unter anderem dadurch extrem an Selbstvertrauen mangelt. Sie hat viele Unsicherheiten und schafft es auch nicht mal nein zu sagen. Als sie dann in der Kinderbuchhandlung ihrer Freundin aushelfen soll, sagt sie daher auch kurzerhand zu. Und das, obwohl ihr Wochenende eigentlich voll mit Arbeit ist. Dennoch bringt sie alles irgendwie unter einen Hut und blüht in der Aushilfe sogar auf.

Aber dann macht ein Tattoo-Laden neben der Buchhandlung auf, was bei einigen Unsicherheit und Skepsis aufkommen lässt. Kann das wirklich abschrecken? Scheinbar schon, die Umsätze rauschen in den Keller. Rose trifft recht früh auf den Besitzer und Tattoo-Artist Zane. Die beiden lernen sich kennen und kommen sich schnell näher. Für mich ging das alles etwas zu schnell, andererseits ist es eben ein kurzes Buch und da ist nicht viel Raum für mehr. Die zwei arbeiten zusammen an dem Problem mit den Kunden und stellen coole Aktionen auf die Beine. Rose blüht in der Beziehung schon auf. Sie lernt seine Eltern kennen, was mir aber alles zu harmonisch war bzw. hat es nicht wirklich was zur Story beigetragen. Aber die Probleme verschwinden natürlich nicht einfach. Und so lügt sie Zane öfter an. Ich verstehe, warum sie das tut, aber andererseits auch wieder nicht, weswegen ich mir da viel mehr Ehrlichkeit von ihr gewünscht. Das Drama, das damit einherging, war mir zu unnötig und zu vorhersehbar. Die Charaktere blieben mir zu blass, vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich die anderen Bände nicht kenne? Die Story hätte auch besser sein können.


Fazit:

Nett für zwischendurch. Zane ist ein interessanter Charakter, der mir aber, genau wie die anderen, zu blass blieb. Rose ist eher schwierig, ihre Art macht es einem nicht einfach. Sie ist mir zu unsicher und durch ihr fehlendes Selbstvertrauen zu unehrlich. Echt schade. Die Story war ganz nett, aber eben sehr vorhersehbar. Auch der Liebesgeschichte konnte ich auf den wenigen Seiten nicht viel abgewinnen. Es war süß, aber da fehlte der Raum zum Entfalten der Gefühle. Dafür waren es wahrscheinlich auch zu viele Themen.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Habe mehr erwartet

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht ...

Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht vor Energie und hat zahlreiche Ideen, um das Hotel weiter nach vorne zu bringen, denn die Konkurrenz, und leider auch die Presse, schläft nicht. Für eine Idee konnte sie ihren Vater aber doch begeistern: Eine exklusive Hochzeit im Hotel. Ihre Organisation scheint sehr durchdacht zu sein und sie weiß, was sie tut. Das mochte ich sehr. Zumindest bis sie auf Noah Benz trifft, der als Florist unter falschem Namen einspringen will. Von Anfang an ließ ihre Professionalität, sobald er da war, total zu wünschen übrig. Dabei hat sie vorher noch betont, dass Charme und gutes Aussehen sie nicht aus dem Konzept bringen, so viele Prominente, wie dort schon waren. Von daher fand ich es schon etwas übertrieben, dass sie vor ihm dann plötzlich immer so unprofessionell war.

Noah ist der Sohn ihres größten Konkurrenten, nur weiß sie das nicht, da er scheinbar aus der Presse rausgehalten wurde. Dennoch ist er für seinen Vater nur Mittel zum Zweck, weswegen er erpresst wird. Noah hat kaum eine Wahl, weswegen er sich darauf einlässt und dem nachgeht. Aber auch er ist natürlich sofort von Leli fasziniert und es kommen ständig solche Wortfloskeln mit „Wo kommt das denn her?“. Woher wohl? Interesse. Ich finde, in dem Alter, in dem sich die beiden befinden, versteht man, woher solche Gedanken und Gefühle kommen. Deswegen wirkte es etwas künstlich und albern. Generell konnte ich aber die Annäherung der beiden überhaupt nicht nachempfinden. Es wirkte total emotionslos, weil sie sich auch kaum richtig kennengelernt haben. Es gab ein paar Zweisamkeit Momente, aber die waren eher zäh und nicht süß. Dazu gab es mir viel zu viel Hin und Her, denn immer wieder hat sie ihn gefeuert, damit er danach wiederkommt und doch wieder für sie arbeitet. Noch ein Punkt, der gegen ihre Professionalität spricht. Aber eben auch generell, es fehlte das Prickeln zwischen den beiden.

Die Charaktere blieben mir zu oberflächlich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich ihre Emotionen gut nachempfinden kann. Aber ich fand es schön, wie Noah in seiner Arbeit als Florist aufgeblüht ist. Außerdem war sein Wandel recht authentisch. Gut, dass er dann weiter lügt, war ziemlich unnötig. Das hätte ihm klar sein müssen. Das Thema rund um das Hotel-Setting fand ich recht spannend, kam mir aber doch etwas zu kurz, weil eben das Event im Vordergrund stand. Die Nebencharaktere fand ich bis auf Dante auch eher blass und austauschbar. Besonders weil es in Dialogen immer nur um Noah und Leli ging. Auch das wirkte wieder künstlich und sollte die beiden immer wieder in eine Richtung drängen. Einfach zu gewollt.

Fazit:

Ich habe leider mehr von dem Buch erwartet und erhofft. Die Liebesgeschichte fand ich recht emotionslos und künstlich ohne richtige Kennenlernphase. Leli als Charakter ist spannend. Aber schade, dass sie bei Noah direkt ihre komplette Professionalität verloren hat. Wäre authentischer, wenn sie weiter professionell geblieben wäre. Auch das hin und her war einfach drüber und passt eigentlich nicht in so ein Luxushotel-Setting. Das Setting ist an sich super interessant, leider war es mir aber zu sehr im Hintergrund, weil das Event so viel Raum eingenommen hat. Es plätscherte alles so vor sich hin, die Charaktere machen kaum eine Entwicklung durch. Es war ganz nett, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die Folgebände noch lesen werde.

3/5 Sterne

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