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Kuckerneese

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2026

Perfekter isländischer Auftaktthriller!

Schlafende Vulkane
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Der Thriller „Schlafende Vulkane“ von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson hat mich von Beginn an gefesselt und ist für mich perfekt geschrieben. Die Story startet mit einem erschütternden Fund – eine tote ...

Der Thriller „Schlafende Vulkane“ von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson hat mich von Beginn an gefesselt und ist für mich perfekt geschrieben. Die Story startet mit einem erschütternden Fund – eine tote Frau – und schnell wird klar, dass dieser Fall alles andere als gewöhnlich ist. Besonders sympathisch fand ich die Figur der Ermittlerin Helga, die sich in ihrer neuen Rolle behaupten muss und dabei zunehmend in einen komplexen und gefährlichen Fall hineingezogen wird.

Die Handlung nimmt zusätzlich Fahrt auf, als der Sohn der Ermordeten spurlos verschwindet. Die Suche nach ihm sorgt für durchgehende Spannung und immer neue Wendungen. Mit jedem Kapitel verdichtet sich die Atmosphäre, bis schließlich klar wird, dass mehr hinter den Ereignissen steckt, als zunächst vermutet. Spätestens nach dem zweiten Leichenfund sind alle Kollegen der Polizei in Alarmstimmung.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, nahbar und schafft es gleichzeitig, eine düstere, fast beklemmende Stimmung zu erzeugen. Die Beschreibungen der isländischen Landschaft verstärkt diese Atmosphäre und macht den Thriller zu einem intensiven Leseerlebnis. Das Buchcover ist perfekt getroffen und sieht sehr schön aus.

Ein sehr gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht – ich bin gespannt, wie es in der Reihe weitergeht. Für Fans von skandinavischen Krimis definitiv eine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Top-aktueller Thriller

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Ein plötzlicher Stromausfall in Südschweden bildet den Auftakt zu einer Reihe verstörender Ereignisse, mit denen sich Ermittler Fabian Risk und sein Team konfrontiert sehen. Was zunächst wie einzelne, ...

Ein plötzlicher Stromausfall in Südschweden bildet den Auftakt zu einer Reihe verstörender Ereignisse, mit denen sich Ermittler Fabian Risk und sein Team konfrontiert sehen. Was zunächst wie einzelne, voneinander unabhängige Vorfälle wirkt – ein rätselhafter Einbruch, der Tod einer alten Frau und die Entführung eines Kindes – entwickelt sich Stück für Stück zu einem komplexen Geflecht aus Zusammenhängen, das immer größere Ausmaße annimmt.

Besonders gelungen ist die Art, wie die Geschichte aufgebaut ist: Der Autor lässt den Leser lange im Ungewissen und streut immer wieder neue Hinweise ein, die das Gesamtbild zunächst eher verwirren als klären. Gerade dieses Spiel mit offenen Fragen und unerwarteten Wendungen sorgt für eine anhaltende Spannung. Die Handlung wirkt dabei oft beklemmend realistisch, nicht zuletzt durch das Verhalten der Zeugen, die plötzlich schweigen, und durch Szenen, in denen gesellschaftliche Strukturen ins Wanken geraten.

Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend und die Perspektivwechsel sorgen für zusätzliche Dynamik. Immer wieder enden Kapitel an besonders spannenden Stellen, sodass man automatisch weiterlesen möchte. Trotz des großen Umfangs verliert die Geschichte nur selten an Tempo. Für mich ist jede einzelne der über 600 Seiten gerechtfertigt. Es hätte auf keinen Fall kürzer sein dürfen.

Die Figuren sind vielschichtig angelegt und tragen dazu bei, dass man emotional in die Geschichte hineingezogen wird. Vor allem die unterschwellige Bedrohung, die sich durch das gesamte Buch zieht, blieben bei mir lange im Gedächtnis hängen.

Insgesamt ist dies ein anspruchsvoller, spannungsgeladener und top-aktueller Thriller, der mich durch seine komplexe Handlung und Atmosphäre überzeugt hat. Auch die vorherigen Bände gelesen zu haben, kann man das Buch sehr gut lesen. Es ist kein oberflächliches Buch und geht in die Tiefe. Es hat mich lange Zeit eine Weile nach dem Lesen beschäftigt. Von mir ein klare Leseempfehlung und bitte gern mehr Bücher davon!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Verstappen und sein Weg an die Spitze der Formel 1

Sport-Stars. Alles über Verstappen. Vom Rennfahr-Talent zum Megastar
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Die Reihe „Sport-Stars“ bietet jungen interessierten Leserinnen und Lesern einen spannenden Einstieg in die Welt großer Athleten – und auch dieser Band über Max Verstappen überzeugt auf ganzer Linie. ...


Die Reihe „Sport-Stars“ bietet jungen interessierten Leserinnen und Lesern einen spannenden Einstieg in die Welt großer Athleten – und auch dieser Band über Max Verstappen überzeugt auf ganzer Linie. Das Buch „Alles über Verstappen – vom Rennfahr-Talent zum Megastar“ erzählt die beeindruckende Karriere des Formel-1-Champions in einer leicht verständlichen und unterhaltsamen Sprache und Aufmachung.

Besonders gelungen ist meiner Meinung nach die kindgerechte Aufbereitung: Kurze Texte, eine angenehme Schriftgröße und farbenfrohe Illustrationen machen das Buch ideal für Leseanfänger. Die Mischung aus biografischer Geschichte und interessantem Hintergrundwissen rund um den Motorsport sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Bei uns hat der Papa dieses Buch mit ebenso großer Begeisterung verschlungen.

Man erfährt nicht nur, wie Verstappen seinen Weg an die Spitze geschafft hat, sondern bekommt auch Einblicke in die Welt der Formel 1 – von Rennen über Technik bis hin zu Rekorden. Dadurch wirkt das Buch gleichzeitig lehrreich und motivierend.

Unser Fazit: Bei diesem Buch handelt es sich rundum um ein gelungenes Kinderbuch, das Wissen und Spaß am Lesen perfekt verbindet. Besonders für alle Motorsportfans eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Schönster Wohlfühlkrimi!

Mord & Breakfast
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Das Buch „Mord & Breakfast“ der Autorin Anne Gordon bietet genau das, was man sich von einem Cosy Crime erhofft: Eine stimmungsvolle Kulisse, eine sehr sympathische Hauptfigur und eine spannende, aber ...

Das Buch „Mord & Breakfast“ der Autorin Anne Gordon bietet genau das, was man sich von einem Cosy Crime erhofft: Eine stimmungsvolle Kulisse, eine sehr sympathische Hauptfigur und eine spannende, aber angenehm leichte Handlung.

Melody Moss steht plötzlich vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens und wagt einen Neuanfang in Schottland – allerdings unter denkbar ungewöhnlichen Umständen. Das geerbte Bed & Breakfast wird schnell mehr als nur ein Ort der Veränderung, denn der mysteriöse Tod ihrer Tante wirft viele Fragen auf. Besonders gelungen ist, wie sich die anfängliche Neugier Schritt für Schritt in eine ernsthafte Spurensuche entwickelt.

Die Geschichte lebt von ihrer Atmosphäre: die raue Küste, das kleine bezaubernde Dorf und seine reizenden Bewohner verleihen dem Ganzen einen besonderen Charme. Gleichzeitig sorgen humorvolle Dialoge und kleine skurrile Momente dafür, dass die Handlung nie zu schwer wirkt.

Zwar ist der Kriminalfall nicht übermäßig komplex, doch genau das passt gut zum Genre. Wer eine unterhaltsame, leichtgängige Lektüre mit einer Prise Spannung sucht, wird hier fündig. Insgesamt ein gelungener Auftakt, der Lust auf weitere Fälle mit Melody macht. Ich freue mich jeden schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Zaghafte Gefühle des Erwachsenwerdens

Schwarzer September
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Dieser kleine Roman entführt die Leser in den Sommer der frühen 70er-Jahre an der ligurischen Küste und erzählt von Gigio, der mit zwölf Jahren zum ersten Mal verliebt ist. Gemeinsam mit Astel, der Tochter ...

Dieser kleine Roman entführt die Leser in den Sommer der frühen 70er-Jahre an der ligurischen Küste und erzählt von Gigio, der mit zwölf Jahren zum ersten Mal verliebt ist. Gemeinsam mit Astel, der Tochter einer äthiopischen Familie, entdeckt er nicht nur Musik und Sprache, sondern auch die ersten zaghaften Gefühle des Erwachsenwerdens. Diese leisen, kleinen Momente machen den Einstieg besonders ehrlich. Ich fand die Erkundung seiner eigenen Haare, die sich in eine Lockenpacht entwickelte richtig süss.

Doch die anfängliche Leichtigkeit hält nicht lange an, denn als Astels Vater ermordet wird und der Verdacht auf ihre Mutter fällt, gerät alles ins Wanken. Gigios Vater übernimmt die Verteidigung und plötzlich ist die unbeschwerte leichte Sommerzeit von Konflikten und Unsicherheit durchzogen.

Der Erzählstil ist zunächst ungewohnt, aber sehr Niveauvoll geprägt. Er entfaltet schnell seinen eigenen Reiz und passt gut zu rückblickenden Perspektiven. Besonders eindrucksvoll sind die fein gezeichneten Familienkonstellationen und die dichte, fast greifbare Atmosphäre. Insgesamt ein ruhiger, aber intensiver Roman, der noch lange nachhallt und definitiv lesenswert ist.

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