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Veröffentlicht am 04.03.2023

Das Gewicht der Verantwortung

Die Queen
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„Die Queen“ von Eva-Maria Bast erzählt die Geschichte von Queen Elizabeth II. Von kurz vor ihrer Verlobung mit Prinz Philip bis hin zu ihrer Krönung. Es sind Einblicke in ihr Privatleben und die Umstände ...

„Die Queen“ von Eva-Maria Bast erzählt die Geschichte von Queen Elizabeth II. Von kurz vor ihrer Verlobung mit Prinz Philip bis hin zu ihrer Krönung. Es sind Einblicke in ihr Privatleben und die Umstände von der hinausgezögertem Verlobung, über die Krankheit des Vaters hin zum bedeutendsten Moment ihres Lebens, der Krönung zur Königin des britischen Empires.

Mir gefallen die wunderschönen Cover und die Aufmachungen der Bücher dieser Reihe über erfolgreiche und bedeutende Frauen. Sie wirken auf jeden Fall sehr edel.
Die Kapitel sind übersichtlich und ich habe es genossen, die Charaktere, die sich um die junge Elizabeth befanden, näher kennenzulernen. 
Eva-Maria Bast schafft es herauszustellen, was es für die junge Lilibeth bedeutete, in solch einer Rolle aufzuwachsen und diese große Verantwortung in so jungen Jahren zu übernehmen. 
Gleichzeitig schafft sie es, den inneren Konflikt Prinz Philips aufzuzeigen und auch Lilibeths innere Konflikte als junge Mutter zweier Kinder, die aber nie ein freier Leben leben durfte.
Der Konflikt, den in späteren Jahren auch andere Mitglieder des Königshauses ausfochten- den mit der Presse bzw. der Öffentlichkeit- ist auch nachvollziehbar dargestellt.
Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin relativ authentisch geschrieben hat und auch einige historische Aspekte mit aufgenommen wurden, die mir bisher nicht so bekannt waren (Smog in London).
Ebenso erschien mir Queen Elizabeth früher immer als unnahbar, was nur logisch ist aufgrund der Stellung, die sie innehatte. Eva-Maria Bast gelingt es aber eine ganz andere Elizabeth herauszuarbeiten und ich finde, das ist eine gelungene Leistung.

Mein Fazit: Eine bewundernswerte, bodenständige, aber auch ihrer Aufgabe bewusste Frau. Der Roman ist damit eine Empfehlung für all jene, die gerne historische Romane lesen, aber auch die Geschichte des britischen Königshauses mögen.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Bis bald, mein Mädchen

Sonnenplätze
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Hörgeschädigt, von der Liebe nicht erhört, von den Eltern enttäuscht, im Job frustriert und dann stirbt ihr Vater - Friederikes Leben ist frustrierend. Da kommt ein dreiwöchiger Urlaub im Sunshinestate ...

Hörgeschädigt, von der Liebe nicht erhört, von den Eltern enttäuscht, im Job frustriert und dann stirbt ihr Vater - Friederikes Leben ist frustrierend. Da kommt ein dreiwöchiger Urlaub im Sunshinestate Florida eigentlich gerade recht. Doch die Rechnung hat sie wohl ohne ihre Mutter gemacht. Denn diese will den Urlaub nutzen, um einem Geheimnis ihres verstorbenen Mannes auf den Grund zu gehen. Eine abenteuerliche Reise beginnt.

„Sonnenplätze“ von Anke Schläger ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Der Schreibstil dieses Buches war für mich am Anfang gewöhnungsbedürftig. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven von Friederike und ihrer Mutter Karin erzählt. Allerdings ist die Perspektive von Karin in einem Briefstil geschrieben. Dieser Schreibstil ist mir völlig neu gewesen, aber ich fand ihn mit der Zeit gut, denn er hatte für mich etwas Sensibles. Es wirkte, als würde Karin ihre Gefühle preisgeben und der Leser darf mit ihr fühlen.
Auch die Thematik des Buches fand ich interessant. Das Thema Inklusive und auch wirtschaftliches Überleben in der heutigen Zeit waren Themen, die dieses Buch zu etwas Besonderem gemacht haben.
Mutter und Tochter waren beide recht sympathisch, nur tat mir Friederike manchmal leid, wie unbefriedigt sie mit ihrem Leben war und vor allem, wie ihr berufliches sich entwickelte.
Gerade bei letzterem zweifelte ich manchmal an ihren Eltern.
Die männlichen Charaktere des Buches waren durchaus sehr verschieden. Jeder einzelne hat andere Ecken und Kanten gehabt, die der Geschichte aber das gewisse Etwas verliehen haben.

Ein sehr schönes Buch für Leser, die sich für Inklusion interessieren und gerne Familien- und Liebesgeschichten lesen.

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Veröffentlicht am 23.02.2023

Wenn einfach alles schief geht

Gipfelgold
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Manchmal hat man Phasen im Leben, da geht einfach alles schief und je mehr Mühe du dir gibst, umso schlimmer wird’s. So geht es auch Mona, beruflich holperts nur so dahin und die Liebe ist auch weit und ...

Manchmal hat man Phasen im Leben, da geht einfach alles schief und je mehr Mühe du dir gibst, umso schlimmer wird’s. So geht es auch Mona, beruflich holperts nur so dahin und die Liebe ist auch weit und breit nirgendwo zu finden. Dann will man sie auch noch abschieben in einen sogenannten Wellnessurlaub in die Alpen und sie begegnet prompt ihrem super unfreundlichem Nachbarn David. Irgendwie scheint sich also alles gegen sie verschworen zu haben.

Stina Jensens Roman „Gipfelgold“ ist der zweite Band ihrer Gipfelfarben-Reihe. Ihr gelingt mit diesem Roman die Darstellung einer überarbeiteten Frau, die immer wieder in alte Muster verfällt und ihre Arbeit über alles stellt.
Ich finde dieses Thema sehr wichtig und gut dargestellt. Am Anfang ging mir die Hauptperson Mona etwas auf die Nerven mit ihrem Gezeter, aber von Seite zu Seite baute sich mehr Verständnis auf.
Weiterhin sind alle anderen Charaktere auch sehr interessant dargestellt, könnten sie doch nicht unterschiedlicher sein. Vor allem übermittelt die Autorin eine gute Botschaft, nämlich wie wichtig Offenheit und Kommunikation, aber auch Transparenz und Loyalität sind.

Die Darstellung des tollen Hotels und der Landschaft hat mir gut gefallen, denn ich liebe es in den Alpen Urlaub zu machenden so bescherte mir dieses Buch ein paar schöne Stunden, um sich in den Urlaub zu träumen und zu entspannen.

Ein schönes Buch für all jene, die Liebesgeschichten mit Hindernissen mögen und sich auch gerne mal in die Berge träumen.

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Veröffentlicht am 22.02.2023

Die Fälle und Geschichten der Alma Engel

Das Schiff der Träume
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„Das Schiff der Träume“ von Sophie Marthaler erzählt vonAlma Engel, die den mutigen Entschluss gefasst hat, als Zimmermädchen auf der Regina Danubia, einem Flusskreuzfahrtschiff, zu fahren.
Während der ...

„Das Schiff der Träume“ von Sophie Marthaler erzählt vonAlma Engel, die den mutigen Entschluss gefasst hat, als Zimmermädchen auf der Regina Danubia, einem Flusskreuzfahrtschiff, zu fahren.
Während der Beginn an Bord holprig und schwierig ist, nimmt das Ganze jedoch eine spannende Richtung an.

Da ich selbst die Seefahrt liebe, wurde ich durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam.

Sophie Marthaler ist es gelungen aus einem historischen Roman über Glanz und Pomp auf einem Flusskreuzfahrtschiff der 1920er Jahre einen regelrechten Krimi zu machen.
Ihr gelang es des Öfteren mich auf falsche Fährten zu führen und immer. Wenn ich dachte, es hat sich etwas aufgeklärt, tat sich eine neue Überraschung auf. Dieses Buch wurde zu keiner Zeit langweilig und blieb spannend bis zuletzt.
Die Aufteilung der Kapitel ist gut gewählt und der Leser kann zu jeder Zeit nachvollziehen, auf welchem Stück der Reise sich die Regina Danubia befindet.

Auch die Hauptcharaktere sind sehr gut gestaltet. Es „menschelt“ des Öfteren und knirscht im Gebälk, aber das macht den Roman so authentisch. Sicher ist auch mal die Ein oder Andere Heldengeschichte dabei, die in Wahrheit vielleicht nicht so abgelaufen wär, aber das machte für mich die Spannung des Buches aus.

Bewundernswert fand ich vor allem den Charakter der Hauptperson Alma. Sie ist ein Herzensmensch, der sich aber auch nicht verbiegen lässt, sondern ihre Meinung wiedergibt und absolut ehrlich und bescheiden ist.

Für mich ist das Buch eine absolute Empfehlung für Liebhaber historischer Romane, aber auch leichter Krimis und eignet sich ebenso als wunderbare Reiselektüre!

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Stärke und Mut zahlen sich aus

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
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Jojo Moyes‘ „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ - Alice ist blutjung und kommt aus England. Sie ist ihrem jungen, bildhübschen Ehemann in die USA gefolgt, um an seiner Seite glücklich zu werden. Doch das ...

Jojo Moyes‘ „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ - Alice ist blutjung und kommt aus England. Sie ist ihrem jungen, bildhübschen Ehemann in die USA gefolgt, um an seiner Seite glücklich zu werden. Doch das entpuppt sich für Alice als echter Albtraum. Ihre größte Ablenkung von all dem ist die Satteltaschenbibliothek. Deren Leiterin Marge wird ihr schnell zu einer guten Freundin. Doch diese trägt eine große Last auf sich, die sie eines Tages einholt und damit auch Alice.

Dieses Cover ist wunderschön und typisch für die Autorin.
Ich habe bereits viele Bücher von Jojo Moyes gelesen und auch dieses hat mich wieder begeistert.
Sie erzählt über einen wichtigen historischen Part in der Bildungsgeschichte Kentuckys. Ich fand das sehr interessant und da bewundernswerte Engagement der damaligen Zeit beeindruckend.
Jojo Moyes schreibt von Frauen, die mitten in der Gesellschaft leben, ein fester Bestandteil sind, aber dennoch aufgrund von Klischees und Vorurteilen, an deren Rand gedrängt werden.
Diese Frauen stehen sinnbildlich für die Veränderung der Geschichte und damit der Rolle der Frau in der damaligen Zeit, auch wenn am Ende doch etwas die alten Rollenbilder siegen.
Doch der bildhafte und flüssige Schreibstil machen es einfach der Geschichte zu folgen.
Auch kam für mich die Spannung in diesem Buch nicht zu kurz.

Alles in allem für mich eine tolle Geschichte über Liebe, Macht, Rollenbilder und wichtige historische Aspekte des Amerika der 1930er und mittendrin unkonventionelle, selbstbewusste Frauen.
Eine Empfehlung für alle Jojo Moyes Fans und für Fans historischer Romane!!!

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