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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2023

Charmante romantische Komödie

Du bist mein Lieblingsgefühl
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Dieses Buch bietet eine charmante romantische Komödie, wie sie sein sollte! Vor allem der Humor der Autorin ist unübertroffen gut - ich habe an manchen Stellen wirklich laut lachen müssen. Auch die Protagonisten ...

Dieses Buch bietet eine charmante romantische Komödie, wie sie sein sollte! Vor allem der Humor der Autorin ist unübertroffen gut - ich habe an manchen Stellen wirklich laut lachen müssen. Auch die Protagonisten sind liebenswert und toll ausgestaltet. Weder Max noch Nele sind auf der Suche nach der Liebe, als sie sich in einem Brautmodengeschäft begegnen. Doch danach geht es bekanntermaßen nicht und bei beiden schlägt der Blitz sofort ein. Beide hat es erwischt, beide gehen davon aus, dass der andere demnächst heiratet - warum sonst sollten sie in einem solchen Geschäft sein? Natürlich laufen sich die beiden permanent über den Weg, aber keiner spricht den anderen darauf an und so ergibt sich ein amüsantes Katz-und-Maus-Spiel, bis sich die beiden einig sind. Dann erfolgen noch einige, zu überwindende Hindernisse... Das zu verfolgen, lässt sich wunderbar lesen und macht wirklich Spaß. Eine wunderbare Romcom.

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Veröffentlicht am 16.04.2023

Tolle Erzählung über eine faszinierende Frauenbiographie

Die Radfahrerin
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Vorab: ich tue mich mit der Bewertung tatsächlich etwas schwer. Der Schreibstil und die Erzählung an sich sind großartig, allerdings habe ich etwas Schwierigeiten damit, wenn ich von der Protagonistin ...

Vorab: ich tue mich mit der Bewertung tatsächlich etwas schwer. Der Schreibstil und die Erzählung an sich sind großartig, allerdings habe ich etwas Schwierigeiten damit, wenn ich von der Protagonistin im Wikipedia Eintrag mehr erfahre, als im Roman insgesamt. Das ist allerdings meine Erwartungshaltung und die Faktenlage, das muss man Frau Leonard wirklich zu Gute halten, ist sehr dünn. Worum geht es? 1894. Anna Kopchovsky, später dann Londonderry, möchte aus ihren ärmlichen Verhältnissen heraus, nutzt die Chance auf einen großen Gewinn und nimmt an einer Wette teil, als erste Frau die Welt mit einem Fahrrad zu umrunden. Diese Reise wird schlaglichtartig erzählt und ist erwartungsgemäß sehr spannend. Annie nutzt die Reise, sich selbst zu emanzipieren, nimmt es dabei aber mit der Wahrheit nicht immer so genau.
Das einige Fragen offen bleiben, ist bei der dünnen Faktenlage, wie gesagt, zu erwarten gewesen. Und doch sind einige Dinge komplett ausgelassen gewesen und der zweite Handlungsstrang für mich zu offen geendet.
Der tolle Stil und Erzählweise haben mich dann alledings bei der Stange gehalten, auch waren die Charaktere sehr authentisch dargestellt.

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Veröffentlicht am 16.04.2023

Atmosphärische Familiensaga mit viel Münchner Flair

Träume aus Eis
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Das Cover mit dem historisch gekleideten, jungen Pärchen ist super gewählt und greift perfekt die Atmosphäre des Buches auf. 1929: Familie Peinkofer eröffnet einen kleinen Eissalon in bester Münchener ...

Das Cover mit dem historisch gekleideten, jungen Pärchen ist super gewählt und greift perfekt die Atmosphäre des Buches auf. 1929: Familie Peinkofer eröffnet einen kleinen Eissalon in bester Münchener Lage. Der Anfang ist holperig, dazu kommt die Weltwirtschaftskrise. Während Vater Josef sich in Luftschlösser verstrickt, Eis am Stiel anzubieten, versucht Mutter Erna alles, um die Familie und das Unternehmen zusammenzuhalten. Doch auch die Töchter bieten Grund zur Besorgnis...
Mit viel Flair (da ich München kenne, hatte ich alle Orte direkt vor Augen) und dem sehr lebendigen Schreibstil ist man wirklich mitten im Geschehen. Die Autorin schafft es, alle Charaktere mit ihren Schwächen und Liebenswürdigkeiten sehr authentisch darzustellen und auch die Nebencharaktere sind stark gestaltet. Die Handlung ist angemessen dramatisch und dem damaligen Zeitgeschehen angepasst - so fiebert und leidet man mit der Familie mit.
Für mich eine tolle, leichte Lektüre mit viel Flair, die ich gerne weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 16.04.2023

Schöne Erzählung mit den bekannten Running-Gags

Asterix und Obelix im Reich der Mitte
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Wer hier einen klassischen Comic erwartet, wird enttäuscht. Es handelt sich hier, wie bei dem Sonderband "Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank gefallen ist" mehr um eine illustrierte Erzählung, ...

Wer hier einen klassischen Comic erwartet, wird enttäuscht. Es handelt sich hier, wie bei dem Sonderband "Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank gefallen ist" mehr um eine illustrierte Erzählung, quasi ein Bilderbuch. "Asterix und Obelix im Reich der Mitte" basiert auf der gleichnamigen Realverfilmung. Unsere beiden Lieblingshelden verschlägt es so weit weg von Zuhause wie selten: ins entfernte China. Dort gilt es einer Prinzessin zur Seite zu stehen und einer Königin zu helfen. Man merkt also: auf Liebgewonnes muss nicht verzichtet werden, auch die gewohnten Running Gags wie Obelix' Gewicht sind wieder mit dabei. Alles in allem hat mir die Geschichte und die Gestaltung außerordentlich gut gefallen, auch wenn es nicht die übliche Bildergeschichte ist. Witzig und mit großartigen Bildern ein schöner Lesespaß für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 02.04.2023

Empowerndes Comic-Erlebnis

M.O.M.: Mother of Madness
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Emilia Clarke entwickelt einen feministisch orientierten Comic? Das klingt nicht nur spannend, ist es auch. Allerdings auch genauso speziell, wie es sich anhört: Maya lebt in der Zukunft, ist Laborangestellte ...

Emilia Clarke entwickelt einen feministisch orientierten Comic? Das klingt nicht nur spannend, ist es auch. Allerdings auch genauso speziell, wie es sich anhört: Maya lebt in der Zukunft, ist Laborangestellte - und war ein Versuchskaninchen ihrer Eltern. Als Ergebnis hat sie Superkräfte, die sich an ihrer Periode orientieren und dementsprechend mal stärker, mal schwächer ausgeprägt sind. Als Mutter eines Sohnes eigentlich schon genug damit beschäftigt, für ihn ein gutes Leben zu führen, begibt sie sich nachts auf Vebrecherjagd und kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur.
Der Comic greift neben der Gleichstellung und dem Feminismus auch andere ernste Themen auf und streift diese. Das Ganze wird in plakativen Zeichnungen dargestellt und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Eine empowernde Botschaft zieht sich bis zum Schluss durch und macht diesen Comic nicht nur speziell, sondern auch inhaltlich gewichtig.

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