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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2020

Tolle saisonale Gerichte!

WW - Genial saisonal!
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Raffiniert, lecker und ganz einfach nachzukochen: Zusammen mit WW hat Sternekoch Andi Schweiger saisonale Gerichte kreiert, die Lust auf eine frische und ausgefallene Küche machen! Jede Jahreszeit hat ...

Raffiniert, lecker und ganz einfach nachzukochen: Zusammen mit WW hat Sternekoch Andi Schweiger saisonale Gerichte kreiert, die Lust auf eine frische und ausgefallene Küche machen! Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Anlässe, Zutaten und Leckereien. In diesem Weight Watchers Kochbuch finden Sie daraus das Beste: frische Kräuter im Frühling, buntes Gemüse und Fisch im Sommer, herbstliche Rezeptideen mit Kürbis und Honig und Wohlfühlküche für den Winter. Zu allen Zutaten gibt es Informationen zu Warenkunde und Produktqualität – denn die Qualität der Lebensmittel steht für Andi Schweiger an oberster Stelle.

Ich wollte in diesem Jahr gerne mehr Regional und daher auch Saisonal kochen und bin auf dieses Buch hier gestoßen. Ich kenne weder Andi Schweiger, noch bin ich WW Mitglied aber die Rezepte haben mich sofort angesprochen.
Die Fotos sind wirklich ansehnlich, was mir bei einem Kochbuch sehr wichtig ist. Ich muss sehen können, wie mein Essen aussehen sollte. Auch die Kochanweisungen sind für den Alltagskoch gut zu bewältigen.
Von warmen Gerichten, über Suppen und Salaten ist alles dabei. Ein Inhaltsverzeichnis verschafft einen guten Überblick.
Für die WW Mitglieder gibt es immer Anzeigen über die Zero-Points bzw. Smart-Points eines jeden Gerichts. Ich kann mir vorstellen, dass das die Auswahl der Gerichte wirklich vereinfacht.
Ich werde noch öfter aus diesem Buch kochen!

Veröffentlicht am 07.02.2020

Dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht

Liebe, als wärst du noch nie verletzt worden
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Beziehungen sind das, was im Leben am meisten zählt. Es ist leicht, andere zu lieben, wenn wir keine Konflikte mit ihnen haben. Aber niemand befindet sich ständig in diesem Idealzustand. Jemand wird etwas ...

Beziehungen sind das, was im Leben am meisten zählt. Es ist leicht, andere zu lieben, wenn wir keine Konflikte mit ihnen haben. Aber niemand befindet sich ständig in diesem Idealzustand. Jemand wird etwas Verletzendes zu uns sagen, wird uns enttäuschen, belügen, im Stich lassen. Meist sind es gerade die Menschen, die wir am meisten lieben, die uns gleichzeitig am meisten verletzen.
Aber damit ist die Geschichte nicht zu Ende. Gott will nicht, dass wir unsere Verletzungen zeitlebens mit uns herumtragen. Er will uns einen neuen Anfang schenken. Er will heilen, was zerbrochen ist. Jentezen Franklin zeigt, wie Sie vergebungsbereit und versöhnt leben und wie Sie gesunde Grenzen setzen können. Und wie Sie lieben können, als wären Sie niemals verletzt worden. Denn das ist möglich!

Ich habe mir dieses Buch besorgt, da ich selbst keine unbeschadete Vergangenheit die meine nenne und gespürt habe, dass mir zu viele Altlasten nachlaufen. Grade das Thema Vergebung hat mich angesprochen, denn wem fällt es nicht schwer anderen zu vergeben?
Das Buch ist optisch sehr schön aufgebaut. Jedes Kapitel ist zu Beginn ein wenig verziert und macht einen fröhlichen Eindruck. Wichtige Aussagen werden optisch hervorgehoben. Für meinen Geschmack eine sehr ansprechende Gestaltung.
Dieses Buch enthält viele Gedanken zum Thema Vergebung und Glauben, die ich sehr gut finde. Sie geben eine Richtung vor und machen Mut. Passende Bibelverse gibt es auch dazu. Schade finde ich, dass dieses Buch sich vor allem an Ehepaare richtet. Viele Kapitel behandeln das Leben einer Ehe. Alleinerziehende Mütter z.B. werden nur am Rande erwähnt. Singles noch weniger. Grade die erste Hälfte des Buchs hat es mir schwer gemacht. Der Autor Jentzen Franklin ist sehr konservativ und lebt das auch aus. Womit ich mich nicht arrangieren konnte war, dass er dabei verurteilend wurde. Die Bibel gibt zu diesen Themen auf jeden Fall eine gute Richtung, doch hier hatte ich eher das Gefühl, dass nur seine Meinung die Richtige ist und alle die anders Leben in die Hölle kommen.
Dieser Umstand hat leider dazu geführt, dass ich das Buch teilweise mehrere Wochen zur Seite gelegt habe.
Gegen Ende wurden seine Worte wieder motivierender und positiver, weniger verurteilend. Grade in den letzten Kapiteln gibt er gute Leitsätze und Tipps mit, die man sich selbst als Regel geben kann.
An sich enthält dieses Buch eine gute Message und eine tolle Idee. Leider gibt der Autor dem Ganzen eine zu verurteilende Richtung, weswegen es nicht ganz mein Fall war. Aufgrund der Kerngedanken in diesem Buch würde ich es jedoch bestimmt mal weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.02.2020

Braucht ein wenig um in Fahrt zu kommen – lohnt sich jedoch!

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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Nachdem ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, zieht die sechzehnjährige Aria Clark von New York zu ihrer Patentante auf eine Pferderanch im Hinterland von Texas. Aria hat weder ...

Nachdem ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, zieht die sechzehnjährige Aria Clark von New York zu ihrer Patentante auf eine Pferderanch im Hinterland von Texas. Aria hat weder Lust auf den Umzug noch auf Stallausmisten und erst recht nicht auf die provinzielle Littlecreek-Highschool. Prompt findet sie dort in Noemi eine „Frenemy“ erster Güte. Allein Arias Leidenschaft für Düfte und die Kerzen, die sie mit zahlreichen Aromen kreiert, spenden ihr etwas Trost. Als sie in der Schule zwei Typen kennenlernt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, steht Aria auf einmal im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Offensichtlich hat der charmante Baseballer Simon ein Auge auf sie geworfen. Gleichzeitig ist da der notorische Bad Boy und Einzelgänger Dean, der Aria wider Willen fasziniert. Doch als sich Arias Haare über Nacht weißblond verfärben, eine Algenplage das Wasser vergiftet und urplötzliche Gewitter über Littlecreek hereinbrechen, wird Aria klar, dass in der Kleinstadt etwas ganz und gar nicht stimmt. Eine dunkle Bedrohung aus der Unterwelt erhebt. Das Ende der Welt naht und Aria ist die erste von vier Todesboten.



Romantasy trifft es bei diesem Buch hier wirklich ganz gut. Die ersten zwei Drittel des Buchs geht es vor allem um Arias Anfangszeit und ihr Hin und Her zwischen Simon und Dean. Auch um ihre Zickereien mit Noemi sind oft und lange Thema. Selbst als dann ihre Haare die Farbe ändern, dauert es noch, bis es richtig los geht. Klar, es passieren merkwürdige Dinge aber man wartet darauf, dass einfach endlich mal so richtig was passiert, was in den Fantasybereich fällt. Im letzten Drittel des Buchs, ist das Warten dann vorbei und geht bald darauf schon wieder los. Denn kaum, dass es mal in die Fantasy-Richtung geht, ist das Buch auch schon vorbei und wir müssen auf den zweiten Teil warten.

Die Idee dieses Buchs ist richtig gut und über das spannende letzte Drittel schreibe ich jetzt nichts, um die Überraschung nicht zu verderben, aber ich hätte mir schon eher ein wenig mehr Tempo gewünscht. Mir dauert es ein wenig zu lange, bis es richtig los geht.

Trotzdem gefallen mir die Charaktere und das Setting richtig gut. Auch der Schreibstil ist einfach typisch Kira Licht, also gut – abgesehen vom Tempo.

Ich freue mich sehr auf den zweiten und letzten Band, denn ich denke und hoffe, dort wird es richtig zur Sache gehen.

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Veröffentlicht am 28.01.2020

Ein richtig spannender Cold-Case-Krimi!

Wisting und der Tag der Vermissten
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Seit 24 Jahren hat Kommissar William Wisting ein Ritual. Am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen nimmt er sich die Fallakten erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe. Jedes ...


Seit 24 Jahren hat Kommissar William Wisting ein Ritual. Am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen nimmt er sich die Fallakten erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe. Jedes Jahr trifft er zudem Martin Haugen, den Ehemann der Vermissten und damaligen Hauptverdächtigen, dem nie eine Schuld nachgewiesen werden konnte. Doch dieses Jahr sind zwei Dinge anders: Aus Oslo reist Adrian Stiller an, der in einem anderen Fall über die Fingerabdrücke von Martin Haugen gestolpert ist. Und als Wisting Haugen wie immer treffen will, ist dieser spurlos verschwunden.

Der erste Teil der Wisting-Reihe ist wirklich ein richtig schön klassischer Krimi. Ich bin ein großer Fan, wenn es um Cold-Cases geht. Ich finde besonders die Aufklärung alter Fälle sehr spannend. Das Thema wird hier wunderbar ohne große Aufregung angegangen.
Wisting ist ein sehr sympathischer und Bodenständiger Hauptcharakter. Er hat keine psychischen Probleme oder sonst irgendwie Dreck am Stecken, sondern versucht einfach nur diesen einen Fall aufzuklären, der ihn immer wieder umtreibt.
Besonders die Aufklärungsarbeiten haben mir gut gefallen. Es war sehr plausibel, wie die Ermittler zu neuen Hinweisen gekommen sind und für mich als Leser gut nachvollziehbar.
Der Krimi kommt ohne Blutvergießen und ohne große Action-Szenen aus und beinhaltet trotzdem eine fesselnde Grundspannung. Mir hat es gut gefallen, dass wir hier wirklich mal wieder von einem Kriminalroman und nicht von einem Thriller sprechen.
Wisting ist ein durch und durch solider und guter Krimi, der mich begeistern konnte. Ich freue mich schon sehr darauf die Fortsetzung zu lesen!

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Veröffentlicht am 23.01.2020

Eine schöne Geschichte aber lang

Wo man im Meer nicht mehr stehen kann
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Fabio ist der Mittelpunkt seiner verrückten Großfamilie in der Toskana. Als Liebling seiner zehn »Großväter« – den schrulligen, unverheirateten Brüdern seines Opas – wird er zu den seltsamsten Unternehmungen ...

Fabio ist der Mittelpunkt seiner verrückten Großfamilie in der Toskana. Als Liebling seiner zehn »Großväter« – den schrulligen, unverheirateten Brüdern seines Opas – wird er zu den seltsamsten Unternehmungen mitgenommen. Die sind zwar selten kindgerecht, aber dafür immer unvergesslich. Doch als sein Vater nach einem Unfall im Koma liegt, muss Fabio sich dem richtigen Leben stellen. Er beginnt, seinem Vater selbst verfasste Geschichten vorzulesen. Denn was kann jemanden besser ins Leben zurückholen, als all die Abenteuer mit seinen zehn Großvätern.

Fabio Genovesis Schreibstil muss man mögen. Nach dem ich nun das zweite Buch von ihm gelesen habe stelle ich fest, ich werde mit ihm nicht ganz warm.
Er schreibt ohne allzu sichtbaren roten Faden und erzählt eben eine Geschichte. Hier die von dem jungen Fabio, der ziemlich merkwürdig aufwächst. Er erzählt, wie Fabio langsam das Leben entdeckt und dabei merkt, dass er nicht so normal ist, wie alle dachten aber er versucht, das Beste daraus zu machen.
Die Geschichte an sich ist wirklich schön. Ich kann die ganzen positiven Kritiken durchaus nachvollziehen und sehe, was die anderen Leser meinen. Doch leider ist dies nicht meine Art Buch. Mir ist es zu langatmig. Es passiert mir zu wenig Wichtiges. Denn, wenn alles wichtig ist, ist dann überhaupt etwas wichtig? Die Geschichte läuft so vor sich hin, wie eine leichte aber schöne Hintergrundmusik. Ich bin wohl mehr der Typ für direkte Beschallung.
Gegen Ende hin, habe ich mich öfter dabei erwischt, wie ich Passagen nur überflogen habe. Als ich nur noch 50 Seiten zu lesen hatte, habe ich 40 davon übersprungen und festgestellt, dass ich nichts Großes verpasst hatte. Ich konnte die letzten Seiten weiterhin so verstehen, als hätte ich alles gelesen.
Ich denke, es gibt viele Leser, die mögen Geschichten, die einfach nur so vor sich hin erzählen und Genovesis Erzählstil in seiner Besonderheit, ist bestimmt auch das Lesen wert. Aber, wie oben erwähnt, man muss es mögen und meins ist es leider nicht. Trotz schöner Idee und im Prinzip guter Umsetzung.

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