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Langeweile

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Veröffentlicht am 10.04.2021

Gegen Liebe ist kein (Küchen) Kraut gewachsen

Liebe schmeckt so süß
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Inhalt übernommen:

Frisch, frech, humorvoll.
Die fetzigste Mädels-WG von Portobello ist endlich zurück!

Köchin Zoey Desmond hat fast alles erreicht, wovon sie geträumt hat: ihren Traumjob, eine Wohnung ...

Inhalt übernommen:

Frisch, frech, humorvoll.
Die fetzigste Mädels-WG von Portobello ist endlich zurück!

Köchin Zoey Desmond hat fast alles erreicht, wovon sie geträumt hat: ihren Traumjob, eine Wohnung im hippen Notting Hill und die besten Freundinnen auf der ganzen Welt.
Doch dann kommt der neue Souschef Cole und stört Zoeys Frieden. Er wirbelt die Abläufe durcheinander, stellt das Menü um und erobert die Herzen des Kochteams im Sturm.
Zoey ist entsetzt.
Das bedeutet Krieg! Sie fährt alle Stacheln aus, um Cole in seine Schranken zu weisen.
Ärgerlich nur, dass er nicht nur äußerst schlagfertig und gutaussehend ist, sondern dass seine Desserts auch noch so verführerisch süß schmecken.
Aber Zoey hat eine eiserne Regel: Küsse niemals einen Kollegen.

Meine Meinung:

Es ist für mich das erste Buch von den Portobello Girls,warum sind die anderen Bände nur an mir vorbeigegangen?

Jedoch habe ich schon andere Bücher der Autorin gelesen und konnte auch hier sofort durch den lockeren und leichten Schreibstil in die Geschichte eintauchen. Die im Mittelpunkt stehende Köchin Zoey war mir auf Anhieb sympathisch und auch die individuelle WG habe ich gleich ins Herz geschlossen.

Schon das erste Zusammentreffen mit ihrem neuen Kollegen barg ordentlich Zündstoff. Als Leserin war mir natürlich ziemlich schnell klar, in welche Richtung sich die Sache entwickeln würde, auch wenn Zoey ihrem selbst auferlegten Schwur(fange nie etwas mit einem Kollegen an) ziemlich lange treu blieb, mir hat die langsame Vorgehensweise gut gefallen. Ihre Wortgefechte waren mit viel Humor gewürzt und der Weg zu ihrem Glück war teilweise steinig.

Der Dreh und Angelpunkt war natürlich die Mädels WG,eine eingeschworene Gemeinschaft,in der wahre Freundschaft praktiziert wurde. Man lebte, lachte, stritt und vor allen Dingen feierte zusammen. Alleine die Beschreibung der tollen Dachterrasse weckte regelrechte Neidgefühle.

Bedingt durch eine plötzliche Krankheit ihres Vaters, fährt Zoey nach Hause,wo sie nach langer Zeit auf ihre vier älteren Brüder trifft.Auch hier geht es hoch her, Machosprüche und ganz viel Zuneigung halten sich die Waage. Mittendrin Zoey, die mit viel Liebe aber auch mit Schlagfertigkeit und Durchsetzungsvermögen ihre Position bestimmt.

Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit förmlich durch gesuchtet und war traurig,als es zu Ende war.Ach ja, eines haben alle Bücher dieser Autorin gemeinsam, man sollte sie nie mit leerem Magen lesen, da gutes Essen und Trinken immer eine wesentliche Rolle spielen.

Fazit:

Ein sehr schöner, humorvoller Roman, der mich einige Stunden äußerst gut unterhalten hat. Eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.ich freue mich schon auf neues Lesefutter.

Veröffentlicht am 08.04.2021

Toni und Edgar -Ein starkes Team

Lockvogel
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In Tonis Leben läuft gerade alles schief. Ihr Freund hab sie betrogen und ist mit dem Geld und den Schmuck ihrer Großmutter abgehauen, wie soll sie nun die Kosten für die Seniorenresidenz aufbringen? Auch ...

In Tonis Leben läuft gerade alles schief. Ihr Freund hab sie betrogen und ist mit dem Geld und den Schmuck ihrer Großmutter abgehauen, wie soll sie nun die Kosten für die Seniorenresidenz aufbringen? Auch in der Schauspielschule steht sie quasi auf der Abschussliste, obwohl sie sehr talentiert ist.
In dieser Situation trifft sie auf Edgar, der seinen Job bei der Polizei verloren hat und sich als Privatdetektiv mehr schlecht als recht über Wasser hält. Ihm ist gerade ein lukrativer Job angeboten worden, bei dem er Tonis Hilfe sehr gut gebrauchen kann. Beide schließen eine Übereinkunft, Edgar versucht ihren Freund, oder vielmehr Exfreund, ausfindig zu machen und Geld und Schmuck ihrer Großmutter zurückzubekommen, dafür hilft ihm Toni,unter Einsatz ihrer schauspielerischen Fähigkeiten ,bei seinem neuen Fall, bei dem es um Mord geht.

Der Autorin ist bei ihren Protagonisten ein guter Wurf gelungen.Obwohl beide mit Feuereifer bei der Sache sind, stolpern Sie in manche Falle und nehmen auch das ein oder andere Fettnäpfchen auf ihrem Weg mit. Unterstützt werden sie bei ihren Bemühungen von Edgars ehemaliger Kollegin , Tonis Freundin und nicht zu vergessen ihrer Großmutter. Mit ihrer resoluten Art und einem ganz speziellen Humor, half sie bei der Umschiffung so mancher Klippe,sie war in meinen Augen ein großer Gewinn.

Mir hat der Schreibstil, eine gelungene Mischung aus geschickt gelegten Fährten, reichlich Humor und Wiener Charme sehr gut gefallen.Kurz vor Schluss war ich mir eigentlich sicher, die richtige Lösung gefunden zu haben, wurde jedoch am Ende eines Besseren belehrt,so soll es sein.

Ein kleiner Kritikpunkt zum Schluss,die Auflösung fand ich etwas zu überhastet,deshalb nur vier von fünf möglichen Sternen.

Ein besonderes Lob möchte ich für das sehr schön gestaltete Cover aussprechen.

Veröffentlicht am 05.04.2021

Mord nach literarischem Vorbild

Der Todesbruder
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Viktor Puppe vom Berliner LKA und sein Partner Ken werden zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen. Auf einem abgesperrten Gelände wurde eine Leiche gefunden, gezeichnet von ...

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Viktor Puppe vom Berliner LKA und sein Partner Ken werden zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen. Auf einem abgesperrten Gelände wurde eine Leiche gefunden, gezeichnet von schrecklichen Verbrennungen. Bei dem Toten handelt es sich um einen Botschafter des Vatikans. Am Tatort finden sie eine römische Ziffernfolge. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass der Mann während der tödlichen Folter zwar bewegungsunfähig, jedoch bei vollem Bewusstsein war. Dann taucht ein weiteres perfide ermordetes Opfer auf, getötet durch unzählige Wespenstiche ... Auch bei diesem werden römische Ziffern gefunden. Ganz offensichtlich hängen die Morde zusammen. Die Ermittlungen führen Ken und Viktor an eine Schule, wo sie jedoch auf eine Mauer des Schweigens stoßen. Und der Mörder hat gerade erst angefangen …

Meine Meinung:

In dem dritten und letzten Teil dieser Reihe hat es das bewährte Multi - Kulti Team mit Ermittlungen im kirchlichen Bereich zu tun. Das Motiv für die Tat, der rasch weitere folgen,ist Rache für sexuellen Missbrauch an Schutzbefohlenen. Der Rächer mordetet nach Motiven der göttlichen Komödie. Wie gewohnt ist der Schreibstil sehr rasant, kurze Abschnitte enden jeweils mit einem Cliffhanger,der zum Weiterlesen zwingt.

Es gibt viele neue Wendungen und Erkenntnisse, die auch zu einem Teil mit der Familie von Viktor Puppe zu tun haben. Während ich in den beiden vorigen Bändern mehrere kleine Kritikpunkte hatte, bin ich von diesem Buch ohne Einschränkung begeistert.

Veröffentlicht am 04.04.2021

Das bewährte Team ermittelt wieder

Die Todesbotin
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Inhalt übernommen:

Berlin-Neukölln: Ein Deutschtürke liegt erschossen in seinem Handyladen. Kurz darauf findet man nach einer Explosion in einer verlassenen Kinderklinik die Leiche eines jungen Flüchtlings. ...

Inhalt übernommen:

Berlin-Neukölln: Ein Deutschtürke liegt erschossen in seinem Handyladen. Kurz darauf findet man nach einer Explosion in einer verlassenen Kinderklinik die Leiche eines jungen Flüchtlings. Spuren legen eine Verbindung zu dem Mord in Neukölln nahe. Der Staatsschutz vermutet einen terroristischen Hintergrund und reißt beide Fälle an sich. Viktor Puppe und seine Kollegen vom Berliner LKA verfolgen eine ganz andere Spur, die sie zu einer zwielichtigen »völkischen Siedlung« vor den Toren der Stadt führt. Viktor schleust sich in die Gemeinschaft ein und ist bei den Ermittlungen von nun an auf sich allein gestellt …

Meine Meinung:

Das mir bereits aus dem ersten Buch bekannte Team hat es erneut mit mehreren Fällen zu tun ,die unabhängig voneinander, in gewissen Punkten zusammenpassen.Ken und Viktor haben als Team zusammengefunden und ergänzen sich gut,während Begüm,die Dritte im Bunde fast durchgehend alleine und mehr aus privaten Gründen ermittelt.Die witzigen Sprüche von Ken brachten mich das ein oder andere Mal zum Lachen,andere Aktionen seinerseits (der Griff in den Schritt seines Partners )fand ich völlig unmöglich und unnötig.Außerdem ging mir die über weite Strecken sehr ordinäre Ausdrucksweise ziemlich auf den Wecker, dafür gibt es auch einen Stern Abzug.

Durch geschickt gesetzte Cliffhanger schafft es der Autor die Spannung fast durchgehend zu halten,sodass man das Buch nur schlecht aus der Hand legen kann.

Die Themen waren zum Teil brandaktuell es wurden sogar reale Ereignisse (Angriff auf den Berliner Weihnachtsmarkt, Naziszene)in die Handlung eingebaut. Zum Schluss gab es noch einen spannenden Show-down, die Neugier auf Band 3 wurde geweckt.

Veröffentlicht am 03.04.2021

Das neue Team auf der Spur des Grauens

Der Todesmeister
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Inhalt übernommen:

An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, ...

Inhalt übernommen:

An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …

Meine Meinung:

Viktor von Puppe,der frisch zum LKA gewechselt hat ,trifft dort auf ein sehr eigenwilliges und schräges Team,an das er und auch ich als Leserin sich erst mal gewöhnen musste. Bei der sehr derben Ausdrucksweise musste ich das ein oder andere Mal schlucken.

Als die erste Wasserleiche, ausgerechnet die Nichte des Berliner Justizsenators,gefunden wird,ist schnell klar,dass hier einiges an dunklen Machenschaften im Hintergrund aktiv wird. Weitere Leichen folgen und es kristallisiert sich heraus dass der Täter nach dem Vorbild des „Grand Gauguin “ (dieser Begriff war mir bis dato völlig fremd) mordet. Wer er ist, das hat der Autor bis ziemlich zum Schluss geschickt verborgen und dadurch die Spannung hoch gehalten. Nach dem Ende der Ermittlungen, bei dem alle Beteiligten auf irgendeine Weise an ihre Grenzen gingen und Jeder auf den Anderen angewiesen war,wuchs das ungleiche Team zusammen,der Weg für neue Fälle ist offen.