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Veröffentlicht am 06.02.2025

Liebe ist grenzenlos

Damals waren wir frei
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Im Jahr 1968 besucht Elly, eine junge Frau aus Ostberlin, ein Konzert von „The Doors“ in Frankfurt am Main.Dort lernt sie Uli,einen angehenden Lehrer,kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Die Beiden ...

Im Jahr 1968 besucht Elly, eine junge Frau aus Ostberlin, ein Konzert von „The Doors“ in Frankfurt am Main.Dort lernt sie Uli,einen angehenden Lehrer,kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Die Beiden verbringen unvergessliche sieben Tage miteinander. Danach reist Elly zu ihrer Familie ,Ehemann Bernd und Sohn André zurück.Uli schreibt ihr mehrere Briefe,die sie jedoch nicht beantwortet,aber vergessen kann sie ihn nicht,vor allen Dingen ,weil ihre kurze Beziehung nicht folgenlos blieb.
Im Jahr 1988 betreibt Elly einen angesagten Tanzpalast in Ostberlin ,in welchem ihre ganze Familie tätig ist.Dort lernt ihre Tochter Mina ,die versucht im Musikgeschäft Fuß zu fassen ,Jan kennen ,einen angehenden Arzt aus dem Westen.Als Mina zufällig ein Gespräch zwischen ihrer Mutter und ihrer Großmutter belauscht, erfährt sie, dass Bernd nicht ihr leiblicher Vater ist. Zuerst ist sie entsetzt, dass ihre Mutter ihr diese Tatsache 20 Jahre lang verschwiegen hat, nach einem klärenden Gespräch ist sie jedoch fest entschlossen,auf Spurensuche zu gehen.
Die Geschichte wird nun im Wechsel auf zwei Zeitschienen erzählt, wobei es der Autorin sehr gut gelungen ist, die verschiedenen Epochen darzustellen. Die Beschreibung der einzelnen Personen war so genau,dass ich von Beginn an klare Bilder im Kopf hatte.
Da ich sowohl den Bau der Mauer , als auch die Ereignisse des 9.November 1989 ,erlebt habe,obwohl ich keine Berührungspunkte zur DDR hatte,wurden viele Erinnerungen geweckt.
Die beiden Liebesgeschichten und ihre Verbindung mit dem Zeitgeschehen,war sehr gut gelungen.Ein lesenswertes Buch,dem ich sehr gerne fünf Sterne gebe.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Langatmiger Mittelteil,trotzdem lesenswert

Demon Copperhead
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Bereits die Geburt des Protagonisten in einem Trailer ,in den Wäldern Virginias ,deutet auf ein Leben jenseits der Sonnenseite hin. Seine Mutter ist noch ein Teenie und hat gerade einen Entzug hinter sich, ...

Bereits die Geburt des Protagonisten in einem Trailer ,in den Wäldern Virginias ,deutet auf ein Leben jenseits der Sonnenseite hin. Seine Mutter ist noch ein Teenie und hat gerade einen Entzug hinter sich, der Vater ist bereits tot. Demon hat kupferrote Haare und besitzt neben einer großen Klappe einen enormen Überlebenswillen.Den wird er für sein weiteres Leben auch dringend benötigen…

Nicht nur der Titel, auch der Inhalt weisen direkt darauf hin, dass es eine Adaption von David Copperfield ist. Die Autorin hat alle Inhalte und Attribute aus der Vergangenheit, in die Gegenwart katapultiert.Die Geschichte wird aus der Sicht und mit den harten Worten des Protagonisten erzählt,alles andere als leichte Kost.Das von bitterer Armut ,Hunger,Drogensucht und vielen Verlusten jeglicher Art,geprägte Leben, lassen öfter die Frage auftauchen, wieviel Leid ein einzelner Mensch ertragen kann, ohne daran zu zerbrechen?
Das Buch ist wahrhaftig keine leichte Kost, der hohe Ekelfaktor ist manchmal an der Grenze (oder darüber hinaus) des Erträglichen.Obwohl Demon oft die Grenzen des Gesetzes, manchmal freiwillig – manchmal gezwungen, überschreitet, hat er sich doch ein gutes Herz bewahrt, obwohl es unter einem dicken Panzer versteckt ist.
Die ungeschönte Sprache ist sicher nicht jedermanns Sache, trägt aber auf jeden Fall zur großen Authenzität bei.Bis auf einige Längen im Mittelteil, hat mir das Buch gut gefallen,weshalb ich vier Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Nichts ist so ,wie es scheint

Apartment 5B
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Als Rosie und ihr Mann Chad, eine luxuriöse Wohnung,an einer angesagten Adresse,von Chads Onkel erben,wähnen sie sich als große Glückspilze.
Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, weil sich schon bald ...

Als Rosie und ihr Mann Chad, eine luxuriöse Wohnung,an einer angesagten Adresse,von Chads Onkel erben,wähnen sie sich als große Glückspilze.
Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, weil sich schon bald mysteriöse Ereignisse mehren und besonders bei Rosie starke Zweifel gesät werden.Warum werden alle durch eine Abhöranlage überwacht, warum sind die Nachbarn so übergriffig und warum lügt Chad?Mysteriöse Todesfälle, plötzliche Erkrankungen und einiges mehr verwandeln, die anfängliche Freude in einen Albtraum..

Das Buch begann sehr spannend, die Beschreibung des Settings und die Vorstellung der einzelnen Personen, erweckte meine Neugier.Doch schon bald schwand meine Begeisterung ,weil die Geschichte zunehmend abstruser wurde.Die seltsamen Vorgänge und das Verhalten der Protagonisten (besonders Rosie),brachten mich mehrfach zum Kopfschütteln.Auch das ziemlich rosarote Ende fand ich unpassend.
Insofern ein Buch ,was mich nur mäßig begeistern konnte.Weil mir die Geschichte anfangs gut gefiel,vergebe ich wohlwollende drei Sterne.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Anonymer Hass

Was wir nicht kommen sahen
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Als die 18jährige Ada sich abends von ihren Eltern verabschiedet, um zu ihrer Freundin zu fahren und dort zu übernachten, ahnen diese nicht, dass sie ihre Tochter nicht lebend wiedersehen werden. Die Nachricht ...

Als die 18jährige Ada sich abends von ihren Eltern verabschiedet, um zu ihrer Freundin zu fahren und dort zu übernachten, ahnen diese nicht, dass sie ihre Tochter nicht lebend wiedersehen werden. Die Nachricht der Polizei, dass Ada von einer Brücke gesprungen ist,um ihr Leben zu beenden, trifft sie völlig ahnungslos. In den nachfolgenden Kapiteln wird nun im Wechsel aus der Sicht von Ada ,ihrer Mutter Jenny und einer sogenannten Anonymität berichtet,welche in wechselnden Personen in Erscheinung tritt.
Die verschiedenen Ereignisse,die Adas Suizid voraus gingen, werden eingehend beleuchtet. Ihre Eltern gehen unterschiedlich mit dem Verlust um. Während ihr Vater sich zurückzieht und einsam trauert, versucht ihre Mutter Antworten auf die Frage nach dem Warum zu finden.
Die Licht- und Schattenseiten des Internets,speziell der stetig wachsende Hass ,der sich in der Anonymität dieses Mediums verbreitet,wird eingehend erläutert.Die Autorin legt den Finger ganz tief in die Wunde ,rüttelt auf und fordert die Gesellschaft zum Handeln auf.
Auch wenn das Buch streckenweise durch die Vielzahl der Themen etwas überladen war,kann ich es wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Wie es früher war

Leute von früher
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Klappentext:
Die Insel Strand in nordfriesischen Wattenmeer: Marlene hat gerade ihr Studium beendet und fängt als Verkäuferin in einem Erlebnisdorf an, in dem alles so ist wie um 1900 – Brauchtum, Handwerk, ...

Klappentext:
Die Insel Strand in nordfriesischen Wattenmeer: Marlene hat gerade ihr Studium beendet und fängt als Verkäuferin in einem Erlebnisdorf an, in dem alles so ist wie um 1900 – Brauchtum, Handwerk, Kleidung. Die aufwändige Inszenierung wird von zahlreichen Saisonkräften aufrecht erhalten, die jenseits der Kostümgrenze in einfachen Baracken wohnen. Bald lernt Marlene Janne kennen, die hier aufgewachsen ist und fühlt sich ungewohnt stark zu ihr hingezogen. Doch nicht nur die Gefühle für sie, auch die Insel selbst scheint Marlenes Wahrnehmung zu verändern. Im Watt erinnern. Die Überreste der versunkenen Stadt rum heult ständig daran, welches Unheil durch den steigenden Meeresspiegel droht. Je näher sie und Janne sich kommen, desto deutlicher spürt Marlene, dass Jane ein Geheimnis hat. Und sie ist nicht die einzige. Immer öfter beobachtet Marlene merkwürdige Vorfälle, bis sie schließlich einen Zusammenhang erahnt. fühlt sich ungewohnt stark zu ihr hingezogen. Doch nicht nur die Gefühle für sie, auch die Insel selbst scheint Marlenes Wahrnehmung zu verändern. Im Watt erinnern die Überreste der versunkenen Stadt Rungholt ständig daran, welches Unheil durch den steigenden Meeresspiegel droht. Je näher sie und Jane sich kommen, desto deutlicher spürt Marlene, dass Jane ein Geheimnis hat. Und sie ist nicht die einzige. Immer öfter beobachtet Marlene merkwürdige Vorfälle, bis sie schließlich einen Zusammenhang erahnt.

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich über weite Strecken (circa über die Hälfte) überhaupt keinen Zugang zu der Geschichte gefunden habe. Der dahinplätschernde ,lapidare Schreibstil war überhaupt nicht meins.Erst gegen Ende nahm die Geschichte etwas Fahrt auf,das war mir aber deutlich zuwenig für ein positives Urteil.

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