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LaraJWinter

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Wenn Bachelor, Topmodel und Hunger Games ein perfektes Buchbaby hätten

Chosen – Träume aus Gold
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Wären Bücher Tennisspieler, dann wäre Chosen – Träume aus Gold definitiv Jannik Sinner: schnell, elegant, punktgenau – und unansehnlich ich es auch nicht 😇

Iris ist eine Protagonistin, die man sofort ...

Wären Bücher Tennisspieler, dann wäre Chosen – Träume aus Gold definitiv Jannik Sinner: schnell, elegant, punktgenau – und unansehnlich ich es auch nicht 😇

Iris ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt: witzig, sympathisch, schlagfertig und unglaublich nahbar. Durch die Ich-Perspektive erlebt man ihre Gedanken, Gefühle und kleinen Alltagsmomente hautnah. Ich habe mit ihr gelacht, mitgefiebert und sogar ein bisschen mitgezittert.

Die Royal Games sind clever konstruiert: Zwar erinnert die Grundidee an Selection, doch hier sorgen echte Gefahren, mögliche Verletzungen oder sogar Todesfälle für deutlich höhere Stakes. Die Mischung aus Hofintrigen, Machtspielen und strategischen Moves hält konstant auf Trab. Man ahnt zwar einige Wendungen, wird aber trotzdem immer wieder überrascht. Besonders die Szenen im geheimen Zimmer beim Ball haben mich völlig aus den Socken gehauen. Das war der Moment wo ich wusste: Dieses Buch lässt mich nicht mehr los.

Die Liebesgeschichte mit Cylus ist ein Traum: Überraschend, emotional und richtig knisternd. Anfangs hätte ich nie gedacht, dass es um ihn gehen könnte (ich lese zu selten Klappentexte, weil ich nicht gespoilert werden will) und genau das macht die Annäherung so spannend. Slow Burn trifft auf “wir lassen nichts anbrennen” – Forbidden Love as its finest. Neuer Bookboyfriend? Ganz eindeutig ja. 💛

Auch das Worldbuilding überzeugt: Fantasy-Elemente fügen sich nahtlos in die reale Welt des Königshofs ein, die Mischung fühlt sich frisch und stimmig an. Der Plottwist am Ende war völlig unerwartet und rundet das Leseerlebnis perfekt ab.

Ich habe das Buch zwar aus der Bibliothek ausgeliehen, trotzdem weiß ich jetzt schon: Ich werde es mir kaufen, weil ich es immer wieder lesen will. Iris ist so lebendig und liebenswert, dass man sie nicht mehr vergisst. Zum Glück gibt es Band 2 – ich kann es kaum erwarten, wieder in diese Welt einzutauchen.

Für mich eindeutig ein Highlight!

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wenn Heidi ihr Topmodel bei Game of Thrones suchen würde – käme Chosen raus 🤣

Chosen – Haus aus Asche
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⚠️ Spoilerwarnung Band 1: Wenn ihr den ersten Teil noch nicht kennt, enthält diese Rezi Hinweise auf die Lovestory und die Enthüllungen um Cillian und Cylus.

Chosen – Haus aus Asche hat mich von der ersten ...

⚠️ Spoilerwarnung Band 1: Wenn ihr den ersten Teil noch nicht kennt, enthält diese Rezi Hinweise auf die Lovestory und die Enthüllungen um Cillian und Cylus.

Chosen – Haus aus Asche hat mich von der ersten Seite wieder komplett eingesogen. Ich war direkt drin, ohne Umwege, und ehe ich mich versah, war ich mittendrin in den lebensgefährlichen Royal Games, die in diesem Band deutlich düsterer und blutiger sind als zuvor. Band 1 hat für mich noch etwas mehr Herzklopfen in der Lovestory geliefert, doch hier liegt der Fokus clever auf Spannung, Taktik und überlebenswichtigen Entscheidungen – inklusive richtig fieser Plottwists, die mich komplett gefesselt haben.

Iris bleibt eine Heldin, die ich liebe. Auch wenn ihre patzigen Kommentare ein kleines bisschen kürzer treten, passt es perfekt zur Geschichte: Sie muss tough und berechnend bleiben, um die Spiele zu überleben. Cylus ist innerlich zerrissen, kämpft mit seiner neuen Rolle als Thronfolger und muss Vertrauen zurückgewinnen – sein Misstrauen wirkt nachvollziehbar und macht die Lovestory gleichzeitig intensiver, weil alles weniger „rosarot“ ist.

Die Games selbst sind abwechslungsreich, spannend und voller Überraschungen – blutig, gefährlich und clever konstruiert. Das Machtspiel am Königshof ist glaubwürdig, emotional wütend machend (ich habe den König so gehasst!) und offenbart spannende Geheimnisse, die einen noch lange nachdenken lassen.

Das Ende ist stimmig, spannend bis zur letzten Seite, bittersüß und absolut befriedigend – und ja, ich würde das Buch sofort noch einmal zum ersten Mal lesen, wenn ich könnte.

Für alle, die auf eine Mischung aus Liebe, Spice, düsteren Spielen, starkem Worldbuilding, starken Charakteren und tollen Character Arcs stehen, ist die Chosen-Dielogie ein absolutes Muss. Eine Reihe, die man lieben, hassen und mitfiebern will – kurz: YA/NA in Höchstform.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Achterbahn der Gefühle mit kleinen Bremsmanövern

Faircoast: Hateful Ride | Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt
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Mit „Faircoast – Hateful Ride“ entführt uns die Autorin in eine bunte Welt voller Zuckerwatte und Adrenalin. Da ich Settings in Freizeitparks liebe, war ich unglaublich gespannt auf Jades und Kits Geschichte.

Jade ...

Mit „Faircoast – Hateful Ride“ entführt uns die Autorin in eine bunte Welt voller Zuckerwatte und Adrenalin. Da ich Settings in Freizeitparks liebe, war ich unglaublich gespannt auf Jades und Kits Geschichte.

Jade hat mich sofort für sich gewonnen. Sie ist kein typisches Mauerblümchen, sondern ein starker, individueller Charakter – und mal ehrlich: Eine Schlange als Haustier ist einfach ein genialer Schachzug! Das gibt ihr sofort eine besondere Note. Kit hingegen ist der klassische „Good Guy“ mit Geheimnissen. Besonders der Twist, dass Kit eigentlich Sam ist, hat mir richtig gut gefallen. Er war emotional greifbar, logisch hergeleitet und hat der Geschichte die nötige Tiefe verliehen.

Der Freizeitpark als Kulisse ist liebevoll gewählt, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Atmosphäre mich noch ein bisschen mehr „einsaugt“. Manchmal ging das magische Park-Feeling zwischen den Dialogen etwas verloren.

Was das „Enemies-to-Lovers“-Thema angeht: Wer hier auf heftige Wortgefechte und langes Anschmachten hofft, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Die Annäherung der beiden verlief für meinen Geschmack etwas zu harmonisch und schnell. Es war süß, ja, aber die Funken hätten ruhig noch ein bisschen gefährlicher sprühen dürfen.

Ein paar Stolpersteine gab es für mich bei der Logik. Dass Kit aus dem Nichts über beachtliche Hacker-Skills verfügt (und wie er sich überall reinhackt) und sein vorbelasteter Name im direkten Umfeld scheinbar niemanden triggert, war für mich etwas schwer zu schlucken. Hier hätte die Geschichte durch eine straffere Erzählweise und etwas mehr Realismus gewonnen.

Fazit: Ein charmanter New-Adult-Roman für zwischendurch! Wer Lust auf ein besonderes Setting und eine herzerwärmende Lovestory hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Für Fans von tiefgründigeren Enemies-to-Lovers-Geschichten ist es eher eine „Light-Variante“, aber dennoch absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wer ist hier das Opfer und wer der Täter?

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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„Der Boss“ hat mich von der ersten Seite an neugierig gemacht, doch was mich dann in der Villa von Geoffrey Rosenberg erwartete, war weit mehr als ein einfacher Rache-Plot. Natalie als Protagonistin ist ...

„Der Boss“ hat mich von der ersten Seite an neugierig gemacht, doch was mich dann in der Villa von Geoffrey Rosenberg erwartete, war weit mehr als ein einfacher Rache-Plot. Natalie als Protagonistin ist mutig, doch die eigentliche Würze brachten für mich die Nebencharaktere wie Rosalie und Julien hinein. Die Atmosphäre im Haus war so geschickt konstruiert, dass ich mir lange unsicher war, wem man überhaupt trauen kann und wer welches Spiel spielt.

Schreibtechnisch hat Iliana Xander mich fast durchgehend abgeholt. Zwar gab es im Mittelteil eine kurze Phase, in der ich dachte „Ja, ganz nett“, aber dieser Eindruck wurde durch das fulminante Finale komplett weggewischt. Während sich die Auflösung des Haupttäters irgendwann abzeichnete, kam der Twist um Julien für mich völlig unerwartet und war das absolute Highlight. Am Ende saß ich begeistert vor dem Buch. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne in menschliche Abgründe blicken

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wenn die Vorstadt-Idylle zur Namenssuche wird

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Eigentlich ist die Vorstellung vom Eigenheim ja der absolute Traum. Doch bei Arno Strobel wird der Einzug in die Siedlung „Auf Mons“ schnell zum Albtraum – und das leider nicht nur für die Protagonisten ...

Eigentlich ist die Vorstellung vom Eigenheim ja der absolute Traum. Doch bei Arno Strobel wird der Einzug in die Siedlung „Auf Mons“ schnell zum Albtraum – und das leider nicht nur für die Protagonisten Ines und Marco Winkler, sondern stellenweise auch für mich als Leserin.

Die Grundidee eines Home-Invasion-Thrillers, bei dem man sich im eigenen Bett nicht mehr sicher fühlt, ist klassischer Strobel-Stoff und eigentlich ein Garant für Gänsehaut. Bisher mochte ich seine Bücher. Aber: Die Umsetzung bei dieser hier hat mich diesmal nicht ganz aus den Socken gehauen. Die Dialoge wirkten auf mich leider oft so hölzern wie die frisch verlegten Dielen im Neubau (zwinker)

Mein größtes Problem war jedoch die schiere Menge an Nachbarn. Ich dachte mir zwischendurch ob ich eine Namensliste erstellen soll, um den Überblick zu behalten. Als es dann zum großen Finale und dem Reveal des Täters kam, war mein erster Gedanke nicht „Oh mein Gott!“, sondern eher „Hä? Wer war das nochmal gleich?“. Wenn man beim Showdown erst einmal im Kopf das Namensregister wälzen muss, um die Verbindung herzustellen, bleibt der Nervenkitzel leider auf der Strecke. Die „Stakes“ waren mir hier einfach nicht hoch genug, und der Täter wurde mir dann doch etwas zu fix und unspektakulär abgefrühstückt.

Ein echtes Highlight und ein Lichtblick war für mich allerdings Nachbar Guido. Seine Synästhesie hat eine faszinierende, rätselhafte Note reingebracht, die mich wirklich neugierig gemacht hat. Ohne ihn wäre die Vorstadt-Idylle für mich wohl gänzlich blass geblieben.

Fazit: Ein solider Thriller für zwischendurch, aber wer bei Namen so vergesslich ist wie ich, sollte sich vielleicht eine Strichliste anfertigen und neben das Buch legen.

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