Platzhalter für Profilbild

Latalia

Lesejury-Mitglied
offline

Latalia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Latalia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2026

Zu viele Flashbacks?

Insel der Ratten
0

"Insel der Ratten" ist eine post-dystopische Kurzgeschichte von "Jo Nesbø". Und kurz beschreibt es sehr gut.
Ich fand es ganz ok. Man hat einen kleinen Einblick in die Geschichte der Welt bekommen, aber ...

"Insel der Ratten" ist eine post-dystopische Kurzgeschichte von "Jo Nesbø". Und kurz beschreibt es sehr gut.
Ich fand es ganz ok. Man hat einen kleinen Einblick in die Geschichte der Welt bekommen, aber es war trotzdem sehr dürftig. Viele Fragen waren unbeantwortet. Wo kam das Virus her? Wie geht es den anderen Ländern? wo bleibt die Internationale Zusammenarbeit?

Will will seine Tochter rächen und versammelt eine Bande an Personen denen es genauso geht. man bekommt aber kaum was von dem Team mit. Man hat einfach keine Verbindung zu den einzelnen Charakteren. Es ist einem auch so egal was mit den Leuten passiert. Auch mit Will bin ich nicht warm geworden.
Die 2. Person der wir folgen ist Yvonne. Die fand ich schon etwas interessanter. Als Vize in Brads Gruppe. Aber auch sie bekommen wir kaum zu Gesicht.
Insgesamt hat es sehr Lange gedauert, bis man überhaupt gecheckt hat wer wer ist und wann das alles abspielt. Man hat mehrere Flashbacks in unterschiedliche vergangenheiten.
Ich glaube, wenn die Geschichte früher angefangen hätte und man nur den Teil vor der Pandemie in die Flashbacks gepackt hätte, wäre es besser gewesen.
Deswegen muss ich dem Buch leider 2 von 5 Sternen geben. Trotzdem vielen Dank an Netgalley für das Rezessionsexemplar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2026

Wünsch dir was

If Books Could Kill
0

Was wenn man wie Roxy plötzlich in einem Thriller steckt, statt in einer Romance? Ich wäre definitiv beim ersten Angriff gestorben.
Ich fand das Buch ganz süß geschrieben. Es war etwas wie Inception. Man ...

Was wenn man wie Roxy plötzlich in einem Thriller steckt, statt in einer Romance? Ich wäre definitiv beim ersten Angriff gestorben.
Ich fand das Buch ganz süß geschrieben. Es war etwas wie Inception. Man liest ein Buch über eine Leserin, die selber in einem Buch steckt. Also alles gestapelt und konvolutet. Aber die Story war entertaining. Man hat gemerkt, wo die typischen "Book Tropes" eingeflossen sind. Das wurde aber dadurch aufgelockert, dass die Charaktere diese Tropes selber gesehen und kommentiert haben. Es hat etwas die 4. Wand durchbrochen. Trotzdem kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben. Vielleicht wren es auch 3,5 Sterne. Aber was mich sehr aus diesem Buch gezogen hat, ist die Romance. Ich finde Roxy hätte keine Liebesbeziehung in dem Buch gebraucht. Bis diese Liebesbeziehung so aufgetischt wurde, dachte ich, dass Grant ein älterer Professor ist und Roxy eine junge Frau. Ich konnte mir bis zum Schluss nicht vorstellen, dass die beiden romantisch was voneinander wollen. Ja, dass sie eine Beziehung aufbauen, ja. Aber platonisch und nicht romantisch. Das gibt leider Punkt-Abzug. Ich fand, das kam halt schon recht aus dm nichts und die Story war auch gut ohne. Man kann auch mit Freunden Verbrechen lösen und muss sich nicht gleich in jeden Mann verlieben, der einem über den Weg läuft.
Trotzdem ein sehr gutes Buch. Empfehlenswert zu lesen.
Vielen Dank an NetGalley für ein Rezessionsexemplar im Austausch für meine ehrliche Meinung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2026

Im Kopf einer Narzisstin

Ein unheimlich guter Mensch
0

Ich hab nicht erwartet, dass mir das Buch so gut gefallen wird. Ich finde das Cover deutlich besser, als das original. Ich mag den Gesichtsausdruck der rau auf dem Cover. SO bissl die Stirn runzelnd und ...

Ich hab nicht erwartet, dass mir das Buch so gut gefallen wird. Ich finde das Cover deutlich besser, als das original. Ich mag den Gesichtsausdruck der rau auf dem Cover. SO bissl die Stirn runzelnd und unzufrieden.
Lillian ist so eine selbst zentrierte Person, dass es ehrlich Spaß gemacht hat Zeit in ihrem Kopf zu verbringen. Wie sie es tatsächlich schafft alles und jeden auf sich auszurichten und sich zum Mittelpunkt jedes Geschehnisses zu machen. Für die LeserInnen mag es anstößig klingen, aber Lillian ist überzeugt von ihren Gedanken. Ganz besonders fand ich, hat man das in der Szene mit der Psychologin gesehen, wo sie erst reluktant war, überhaupt eine aufzusuchen, dann aber ihr Herz Ihrem gegenüber ausgeschüttet hat. Nur um die Person dann zu unrecht zu beleidigen, nur weil etwas gesagt wurde, was Lillian nicht passt.
Auch die Storyline von Henry war interessant. Lillian, wie sie damit umgeht die 2. Frau gewesen zu sein. Ein ganzes Leben, dass sie für sich vorgestellt hat, aber nicht bekam.
Ich fand es auch interessant zu sehen, wie sie Jamie so gnadenlos ausgenutzt hat, ohne auch nur ein Krümel an Schuldgefühl.
Es war sehr amüsant mal sich vorzustellen, wie eine solche Person tickt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2026

Towngirl and Popstar

The Iced Caramel Coffee Agreement
0

Ich hab das Buch geliebt.
Nore hat sehr viele Mädels repräsentiert. Die stillen grauen Mäuse, die nie zu lauf, zu auffällig oder zu wild waren. Die sich immer brav an die Regel gehalten haben und von allen ...

Ich hab das Buch geliebt.
Nore hat sehr viele Mädels repräsentiert. Die stillen grauen Mäuse, die nie zu lauf, zu auffällig oder zu wild waren. Die sich immer brav an die Regel gehalten haben und von allen gemocht werden. Aber trotzdem einfach niemanden finde. Jeder kann sich auf sie verlassen aber was mehr? Auch Nore hat Wünsche und Sehnsüchte nach einer Romaze und die bekommt sie. Ich finde es toll, dass trotz dessen, dass sie einen Popstar abbekommt, immer noch dieselbe bleibt. Es zeigt einfach, dass sie sich nicht zu ändern braucht. Sie muss nicht in einem Schwimmbad einbrechen wie Jude, oder crazy Sachen im Schlafzimmer machen. Es ist voll ok brav zu sein. Ich finde es toll, wie mit ihr umgegangen wurde.

Dex war dagegen eher der klassische Playboy, der von ihr geändert wurde. Das war ok, aber nichts bahnbrechendes. Man hat durch seine Perspektive schon seinen Wandel gesehen und gemerkt, wie Nore ihn geerdet hat, aber hier ging es hauptsächlich um Nore.

Alles in allem ein tolles Buch und Nore hat mir sehr gut gefallen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.04.2026

Marathon Liebesgeschichte

Rules of the Game, Band 1 - Offside
0

Eine Liebesgeschichte zwischen Bailey und Chase.

- Bailey: eine Journalistin-Studentin, die von ihrem Freund an ihrem Geburtstag fallen gelassen wird. ich sehe leider keinen Unterschied zwischen ihr und ...

Eine Liebesgeschichte zwischen Bailey und Chase.

- Bailey: eine Journalistin-Studentin, die von ihrem Freund an ihrem Geburtstag fallen gelassen wird. ich sehe leider keinen Unterschied zwischen ihr und ungesüßtem Haferbrei. Es tut mir, leid, aber sie erfüllt alle typischen Merkmale in einer Ice-Hockey Liebesgeschichte. Eine Beziehung, die zu Ende geht, ein Ex, der böse/ kontrollieren und bedrohen will. Familiäre Probleme, meißt finanziell. Freunde, die sie ebenfalls zu Beginn der Story fallen lassen. Und dann kommt der neue Typ um die Ecke.
- Chase: der neue Typ, ein aufstrebender Ice-Hockey Spieler mit Aggressionsproblemen, der ein Frauenheld ist. Bis, er das eine Mädl findet. Er macht sie an, sie weist ihn ab, er versucht es wieder. Irgendwann klappt es und sie gehen eine Beziehung ein.

Um es nicht ganz so langweilig werden zu lassen, wird immer mal wieder Drama zwischen dem ganzen Sex gemixt. Dies mal Finanzielle Probleme der Familie mit einem kompromittierenden Video von Chase. Aber Geld regelt und das hat der rettende Typ natürlich in Mengen.

Auch der Epilog ist so sehr Klischee. Sie heiraten, bekommen Kinder und Friede, Freude, Eierkuchen.

Und dieses Rezept scheint ja herrlich zu funktionieren. Ich habs ja auch konsumiert. Aber wirklich durchgekommen bin ich nur, weil es ein Hörbuch gab. Sonst, hätte es sich nach dem ersten Drittel so sehr gezogen, dass ich es aufgegeben hätte.

Wieso also trotzdem 2 Sterne? Weil es trotz allem, doch hin und wieder amüsant war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere