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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2025

Ein inspirierender Ratgeber

Das kleine Hotel, wo Wünsche wahr werden
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Darum geht, es:
Die Erzählerin dieser Geschichte braucht dringend eine kleine Auszeit. Sie beschließt, eine Woche in das kleine Hotel am See zu gehen. Das Hotel strahlt eine sehr besondere Aura aus. Die ...

Darum geht, es:
Die Erzählerin dieser Geschichte braucht dringend eine kleine Auszeit. Sie beschließt, eine Woche in das kleine Hotel am See zu gehen. Das Hotel strahlt eine sehr besondere Aura aus. Die Erzählerin lernt die geheimnisvolle Hotelbesitzerin Sita kennen. Ursprünglich stammt Sita aus einem Dorf am Rande des Himalaya. Nach und nach vermittelt sie die sieben Geheimnisse der Wunscherfüllung. Ein uraltes, verborgenes Wissen, das die Kraft hat, das Leben von Grund auf zu verändern.

Mein Leseeindruck:
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Die Liebe zum Detail zieht sich durch das gesamte Büchlein. Ich hatte zauberhafte Lesestunden voller inspirierender Anregungen für meinen Alltag. Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich.
Viele Stellen habe ich mir markiert. Ich habe sogar einige Seiten zweimal gelesen, um es noch intensiver zu verinnerlichen. Ohne viel Aufwand können wir unser Leben positiver ausrichten. Im Buch lernt man die Treppe zur Wunscherfüllung kennen und die dazugehörigen sieben Stufen, über die wir Schritt für Schritt gehen müssen, damit unser Traum in Erfüllung gehen kann. Sehr bewegt hat mich der Satz von Frau Gill: „Alles ist möglich, wenn du die Kraft deiner Gedanken richtig nutzt und mit dem Universum zusammenarbeitest".

Fazit:
5/5 ⭐️ Eine inspirierende Mischung aus Geschichte und Ratgeber.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Cyberkriminalität

Was wir nicht kommen sahen
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Darum geht es:
Die 18-jährige Ada begeht Suizid. Was tun, wenn die Tochter aus dem Leben schwindet? Ada verabschiedet sich an einem normalen Abend von ihren Eltern. Mit einem Sprung von der Brücke beendet ...

Darum geht es:
Die 18-jährige Ada begeht Suizid. Was tun, wenn die Tochter aus dem Leben schwindet? Ada verabschiedet sich an einem normalen Abend von ihren Eltern. Mit einem Sprung von der Brücke beendet das junge Mädchen ihr Leben. Jenny und Dominik, ihre Eltern, sind bestürzt, verstört und fassungslos. Das Ehepaar geht sehr unterschiedlich mit der Trauer um. Dominik stürzt sich in seine Arbeit, und Jenny sucht verzweifelt nach Antworten. Ada hat sich durch Online-Zocken eine unreale Welt aufgebaut. Ihre zahlreichen Follower haben ihr beim Gamen zugeschaut. Jenny stößt nach intensiver Recherche im Internet auf digitale Gewalt. Cyberkriminalität, die sich gegen Ada richtet.

Mein Leseeindruck:
Ich bin selbst Mama einer Tochter und bin immer noch tief getroffen, wie digitale Gewalt das wahre, reale Leben zerstören kann. Die Geschichte ist schwer und erdrückend, manchmal konnte ich das Gelesene kaum aushalten, und gerade deshalb ist es so wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen.
Cyberkriminalität ist aktueller denn je. Der Schreibstil von Katharina Seck ist sehr einfühlsam und gefühlvoll. Ich konnte die Trauer und Verzweiflung von Jenny und Dominik auf jeder Seite fühlen und nachempfinden. Die Gefühle wirken authentisch.
Im Prinzip habe ich ebenfalls getrauert, so hat mich die Geschichte in den Bann gezogen und mitgenommen. Der Autorin ist es gelungen, einen aktuellen und bildgewaltigen Roman zu schreiben, der mich fassungslos zurücklässt.

Fazit:
4/5 ⭐️ Eine Geschichte über digitale Gewalt, sehr einfühlsam erzählt und dennoch
macht sie fassungslos und schockiert. Leseempfehlung! Jeder sollte diesen Roman lesen! ♥️

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Magisches Wunder

Neun Tage Wunder
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Darum geht es:
Eigentlich ist die junge Anwältin Anni im Begriff auszuziehen, doch dann lernt sie im Umzugsstress ihren Nachmieter Lukas kennen. Eine etwas ungewöhnliche Situation, aber es kommt dazu, ...

Darum geht es:
Eigentlich ist die junge Anwältin Anni im Begriff auszuziehen, doch dann lernt sie im Umzugsstress ihren Nachmieter Lukas kennen. Eine etwas ungewöhnliche Situation, aber es kommt dazu, dass die beiden sich für neun Tage und Nächte die Wohnung teilen. Von der ersten Sekunde ist da etwas ganz Besonderes, etwas ganz Magisches zwischen Anni und Lukas. Sie verfallen einander. Bis Anni etwas erfährt, was alles zerbrechen lässt. Zehn Jahre später lebt Anni mit ihrem Freund Ben, dem Schriftsteller, und seiner Tochter in Glücksstadt. Sie ist scheinbar glücklich und zufrieden. Dann kommt der Tag, an dem sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird Ben lernt auf einer Party den Weltenbummler Lukas kennen. Ben steckt in einer Schreibkrise, und Lukas bietet ihm an, seine Liebesgeschichte zu erzählen. Kommt nun ein Teil von Annis Leben ans Licht, den sie bisher vor Ben verheimlicht hat und selbst verdrängt hat?

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte von Anni, Ben und Lukas hat mich vollkommen überrascht, verblüfft und in den Bann gezogen. „Neun Tage Wunder" ist eine warmherzige und sehr besondere Liebesgeschichte. Kristina Moninger hat ihre Buchfiguren lebendig werden lassen. Sie waren greifbar und lebensnah. Die Story wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Das liebe ich sehr. Anni und Ben begleiten wir in der Gegenwart, und in der Vergangenheit lesen wir von Anni und Lukas und ihren 9 Tagen voller Wunder. Durch die Zeitsprünge und die Perspektivenwechsel blieb es immer spannend. Die Autorin versteht es hervorragend, Gefühle zu beschreiben. Ich konnte mich gut in die drei Charaktere hineinversetzen. Die Handlung ist perfekt aufgebaut, unterhaltsam, amüsant, aber auch sehr tiefgründig. Lange ist nicht vorhersehbar, was genau zwischen Anni und Lukas passiert sein könnte. Nach und nach setzen die Geschehnisse sich wie ein Puzzle zusammen. Das Ende hat mich überrascht und sehr berührt.

Fazit: 4,5/5 ⭐️ Ein feinfühliger Roman, der zeigt, wie schwer es manchmal ist, seine Vergangenheit loszulassen und wie erlösend es ist, sich selbst zu vergeben. Empfehlung ❤️

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Eine Geschichte die tief bewegt!

Zeit zu verzeihen
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Darum geht es:
1945, Ostpreußen: Rosa Lipka hat nur ein Ziel. Sie möchte mit ihren drei Söhnen aus Ostpreußen flüchten. Barbara Urban verfolgt mit ihrer kleinen Tochter das gleiche Ziel. Beide Frauen wollen ...

Darum geht es:
1945, Ostpreußen: Rosa Lipka hat nur ein Ziel. Sie möchte mit ihren drei Söhnen aus Ostpreußen flüchten. Barbara Urban verfolgt mit ihrer kleinen Tochter das gleiche Ziel. Beide Frauen wollen unbedingt den letzten Zug in den Westen besteigen. Rosa wird am Bahnhof daran gehindert. Zum Glück! Barbara erwischt den Zug, doch ihre Tochter wird ihr aus den Händen gerissen. Ein russischer Offizier legt Clara am Bahnhof ab, um der Kleinen den Transport nach Sibirien zu ersparen, denn dorthin geht der Zug in Wirklichkeit. Flüchtlinge nehmen die kleine Clara mit. Fortan wächst sie bei Familie Burmeister an der Ostsee auf. Zwanzig Jahre später überbringt ein freundlicher Mann aus dem Westen die Nachricht, dass Claras leibliche Mutter aus Sibirien zurück ist und sie unbedingt noch einmal sehen möchte. Clara und der junge Mann aus dem Westen, Viktor, verlieben sich ineinander. Eine Ausreisegenehmigung wird abgelehnt. Der einzige Ausweg in den Westen ist die Flucht.

Mein Leseeindruck:
Die unfassbare, authentische Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven in der Ich-Form erzählt. Hera Lind gelingt es, mit ihrem flüssigen und vor allem packenden Schreibstil, auf eine angenehme Art und Weise, die Leser*innen an ihr Buch zu fesseln. Die Autorin schafft es, gekonnt, historische Fakten zu verweben. Die Protagonisten erleben so viel Leid und Kummer. Beim Lesen der Zeilen wurde mir schwer ums Herz. Es ist so unfassbar schrecklich und unmenschlich, was die Staatssicherheit der DDR getan hat. Clara musste Überwachung, Repression und Lersetzung ertragen. Wut, Angst, Trauer, Schmerz und Hoffnung haben sich in mir breitgemacht. Beim Lesen habe ich alles um mich herum vergessen. Diese Geschichte hat mich unfassbar berührt, mitgenommen und tief bewegt.

Fazit:
5/5 ⭐️ Klare Leseempfehlung von mir. Ein Roman, der berührt und tief bewegt. ♥️

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Veröffentlicht am 01.12.2024

Grandios!

Im Nordlicht
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Darum geht es:
Hamburg 1914: Alice ist krank vor Kummer und Sorge. Ihre kleine 5-jährige Tochter Rosa ist verschwunden. Henk, ihr unkalkulierbarer, noch Ehemann, hat sie weggebracht. Das Mädchen ist nirgendwo ...

Darum geht es:
Hamburg 1914: Alice ist krank vor Kummer und Sorge. Ihre kleine 5-jährige Tochter Rosa ist verschwunden. Henk, ihr unkalkulierbarer, noch Ehemann, hat sie weggebracht. Das Mädchen ist nirgendwo in Hamburg zu finden. Alle Spuren und Hinweise bleiben wirkungslos. Weil Alice die Scheidung von Henk möchte, benutzt er die Kleine als Druckmittel. John steht kurz vor seiner Hochzeit. Er hadert damit, Eveline heiraten zu müssen. Sein Herz gehört Alice. Aber die Liebe zwischen Arm und Reich, darf nicht sein. Außerdem schweigt Alice über ihre qualvolle
Vergangenheit.

Mein Leseeindruck:
Nahtlos knüpft Miriam Georg an ihren ersten Band „Nordwind" an. Die Geschichte hat mich nach wenigen Seiten sofort wieder eingenommen und in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die historischen eingearbeiteten Details machen den Roman zu einem Granat. Die Autorin schafft es immer wieder auf spannungsgeladene und interessante Art und Weise, die Lebensbedingungen der damaligen Zeit aufleben zu lassen. Die akribische Recherche erwecken das Geschehen und die Charaktere zum Leben.

Miriam Georg ist Meisterin ihres Fachs!

Es ist so unfassbar, wie wenig Rechte Frauen hatten. Der Kampf einer Frau blieb in vieler Hinsicht fast aussichtslos. Das wird im Roman sehr deutlich. Die Autorin hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der gleichzeitig mit der einen oder anderen
Uberraschung aufwartet. Miriam Georg skizziert Figuren mit Tiefe und gleichzeitig mit Ecken und Kanten. Jeder hat seine eigene Geschichte. Alice und John haben mich auf ganz unterschiedliche Art begeistert.

Fazit:
5/5 ⭐️ Ich bin restlos begeistert. Für alle, die gut recherchierte, spannende historische Romane mögen, ist #nordlicht die perfekte Lektüre. Große Leseempfehlung ♥️♥️♥️

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