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„Eisiges Glas“ ist der 2. Fall vom Team der Etage Minus Eins um die schwedische Kommissarin Leonore Asker und kombiniert Krimi, Mystery und düstere Science Fiction auf hohem Niveau.
Wie schon im ersten ...
„Eisiges Glas“ ist der 2. Fall vom Team der Etage Minus Eins um die schwedische Kommissarin Leonore Asker und kombiniert Krimi, Mystery und düstere Science Fiction auf hohem Niveau.
Wie schon im ersten Fall hat mich der Krimi total gefesselt, er war zwar insgesamt etwas langatmiger, aber zum Ende hin konnte ich ihn wieder nicht aus der Hand legen.
Leonore hat entschieden in der unteren Etage zu bleiben und nicht unter ihrer Ex-Affäre Hellmann oben bei Tageslicht zu arbeiten.
Sie wird in einen Mordfall verwickelt, da ihr eigenerer Vater Prepper-Per (der ihr damals das Leben zur Hölle gemacht hat) des Mordes verdächtigt wird. Zeitgleich erhält ihr Jugendfreund Martin Hill den Auftrag die Biografie des Unternehmers Gunnar Irving zu verfassen.
Dabei stößt er auf mysteriöse Vorkommnisse, unter anderem den „Gläsernen Mann“
Anders de la Motte hat einen fesselnden Schreibstil und kreiert eine düstere Atmosphäre, der ich mich, obwohl ich nicht an Ufos glaube, nicht entziehen konnte.
Er thematisiert die komplexen menschlichen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern bei allen Protagonisten und beleuchtet die persönlichen Verstrickungen und familiären Bindungen, dieses beeinflusst Leos berufliche Integrität und die Wahrheitsfindung. Sie hat wirklich krass zu kämpfen.
Ich finde, man sollte auf jeden Fall mit dem ersten Teil beginnen (wenn man ihn nich nicht kennt😂) um ein volles Verständnis für die Protagonisten zu bekommen.
Fazit: ein spannender Krimi, ich fand den ersten etwas besser, aber ich werde auf jeden Fall den 3. auch lesen.