Grandios!
Im NordlichtDarum geht es:
Hamburg 1914: Alice ist krank vor Kummer und Sorge. Ihre kleine 5-jährige Tochter Rosa ist verschwunden. Henk, ihr unkalkulierbarer, noch Ehemann, hat sie weggebracht. Das Mädchen ist nirgendwo ...
Darum geht es:
Hamburg 1914: Alice ist krank vor Kummer und Sorge. Ihre kleine 5-jährige Tochter Rosa ist verschwunden. Henk, ihr unkalkulierbarer, noch Ehemann, hat sie weggebracht. Das Mädchen ist nirgendwo in Hamburg zu finden. Alle Spuren und Hinweise bleiben wirkungslos. Weil Alice die Scheidung von Henk möchte, benutzt er die Kleine als Druckmittel. John steht kurz vor seiner Hochzeit. Er hadert damit, Eveline heiraten zu müssen. Sein Herz gehört Alice. Aber die Liebe zwischen Arm und Reich, darf nicht sein. Außerdem schweigt Alice über ihre qualvolle
Vergangenheit.
Mein Leseeindruck:
Nahtlos knüpft Miriam Georg an ihren ersten Band „Nordwind" an. Die Geschichte hat mich nach wenigen Seiten sofort wieder eingenommen und in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die historischen eingearbeiteten Details machen den Roman zu einem Granat. Die Autorin schafft es immer wieder auf spannungsgeladene und interessante Art und Weise, die Lebensbedingungen der damaligen Zeit aufleben zu lassen. Die akribische Recherche erwecken das Geschehen und die Charaktere zum Leben.
Miriam Georg ist Meisterin ihres Fachs!
Es ist so unfassbar, wie wenig Rechte Frauen hatten. Der Kampf einer Frau blieb in vieler Hinsicht fast aussichtslos. Das wird im Roman sehr deutlich. Die Autorin hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der gleichzeitig mit der einen oder anderen
Uberraschung aufwartet. Miriam Georg skizziert Figuren mit Tiefe und gleichzeitig mit Ecken und Kanten. Jeder hat seine eigene Geschichte. Alice und John haben mich auf ganz unterschiedliche Art begeistert.
Fazit:
5/5 ⭐️ Ich bin restlos begeistert. Für alle, die gut recherchierte, spannende historische Romane mögen, ist #nordlicht die perfekte Lektüre. Große Leseempfehlung ♥️♥️♥️