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Veröffentlicht am 28.02.2022

Grandioser Auftakt!

Der Friesenhof
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Schon lange möchte ich ein Buch der lieben Fenja Lüders lesen. "Der Friesenhof - Auf neuen Wegen" erschienen am 23.12. 2021 im @bastei_luebbe war die Gelegenheit für mich.

Inhalt:
Ostfriesland 1949: Mit ...

Schon lange möchte ich ein Buch der lieben Fenja Lüders lesen. "Der Friesenhof - Auf neuen Wegen" erschienen am 23.12. 2021 im @bastei_luebbe war die Gelegenheit für mich.

Inhalt:
Ostfriesland 1949: Mit nicht einmal fünfzig Jahren stirbt Onno, der Vater von Gesa und Hanna an einer Blutvergiftung. Im rückständig Ostfriesland ist es undenkbar, dass eine Frau einen Hof alleine führt. Es droht der Verkauf des Familienhofes, aber die Schwestern tun alles um das Erbe zu retten. Gesa versucht als Packerin in einem Teekontor Geld zu verdienen und Hanna übernimmt das Regiment auf dem Hof. Schnell findet Gesa Anerkennung und Lob für Ihre Arbeit und wird zur rechten Hand des Juniorchefs. Der Juniorchef ist verheiratet und auch Gesa warte auf ihren Verlobten, der als in Russland verschollen gilt. Trotz schwieriger Umstände, kommen sie sich die beiden näher. Hanna ist voller Tatendrang und Leidenschaft auf dem Friesenhof tätig. Tomek, der polnische Hilfsarbeiter ist mehr als ein guter Freund für sie. Wie geht es mit dem Friesenhof weiter?

Mein Leseeindruck:
Was für ein grandioser Auftakt der Saga. Dank des flüssigen und fesselnden Schreibstil der lieben Fenja Lüders hatte mich die Geschichte sofort gefangen. Die beiden Schwestern Gesa und Hanna stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Beide Frauen sind ganz wunderbar und liebevoll gezeichnet und müssen sich in der Männerwelt behaupten. Und gleichzeitig möchten sie ihr Liebesglück finden. Die Autorin versteht es hervorragend die damalige Nachkriegszeit im friesischen Marschland einzufangen. Viele Themen werden großartig miteinander verwoben. Ich bin mit Begeisterung durch die Seiten geflogen und freue mich riesig auf den 2. Band "Der Friesenhof - Schicksalstage"
Fazit:
4,5/5 ⭐
Eine Geschichte über Zusammenhalt , Liebe, Stellung der Frau, Intrigen und Vorurteilen ❤️

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Veröffentlicht am 28.02.2022

Herzerwärmender Wohlfühlroman

Friesenwinterzauber
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Die Romane der lieben Tanja Janz bedeuten, den Alltag hinter sich lassen und wunderschöne Wohlfühlmomente beim Lesen erleben. Ihr letzter Roman "Friesenwinterzauber" ist am 21. September 2021 im @harpercollinsde ...

Die Romane der lieben Tanja Janz bedeuten, den Alltag hinter sich lassen und wunderschöne Wohlfühlmomente beim Lesen erleben. Ihr letzter Roman "Friesenwinterzauber" ist am 21. September 2021 im @harpercollinsde erschienen und hat mein Herz erwärmt.

Inhalt:
Isabel freut sich auf ihren gemeinsamen Weihnachtsurlaub, mit ihrem Freund Jens auf Hawaii. Sie versteht die Welt nicht mehr, als Jens ihr beichtet, er hätte sich verliebt und würde die Reise mit seiner neuen Freundin antreten. Isabel fürchtet sich vor einsamen Weihnachtstagen, denn sie hat keine Familie. Als ihre ältere Nachbarin Frau Osterfeld sie bittet, sie nach St.Peter-Ording zu ihrer Schwester zu begleiten, nutzt sie das Angebot, um auf andere Gedanken zu kommen. Noch ahnt Isabel nicht, was sie an der Nordsee alles erwartet.

Meine Meinung:
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Durch den flüssigen und verständlichen Schreibstil der Autorin war ich schnell mitten im Geschehen und im nordfriesischen Winter. Ich mochte die junge Isabel vom ersten Augenblick an. Sie ist natürlich und herzensgut. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe meinen Aufenthalt mit ihr auf der Insel genossen. Die Beschreibungen sind detailliert und eindringlich. Man spürt förmlich den frischen Nordseewind. Die langen Strandspaziergänge im verschneiten St.Peter-Ording waren ein Kurzurlaub für meine Seele. Auf der Insel lernt Isabel ganz wundervolle Menschen kennen. Beim attraktiven und engagierten Nils kribbelt ihr Bauch bei jeder Begegnung. Das integrierte Familiengeheimnis hat gut in die Geschichte gepasst und hat mir sehr gefallen.
Fazit:
4/5 ⭐
Ein Wohlfühlroman der das Herz erwärmt und die Werte von Familie und Zusammenhalt vermittelt.

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Veröffentlicht am 07.02.2022

Gut durchdacht und überzeugendes Ende

Der Herzgräber
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Inhalt:
Heather Evans hat gerade ihre Mutter verloren. Ihr Verhältnis war seit Jahren sehr distanziert. Als sie den Nachlass ordnet, macht sie eine seltsame Entdeckung. Michael Reave, ein vor über 20 Jahre ...

Inhalt:
Heather Evans hat gerade ihre Mutter verloren. Ihr Verhältnis war seit Jahren sehr distanziert. Als sie den Nachlass ordnet, macht sie eine seltsame Entdeckung. Michael Reave, ein vor über 20 Jahre verurteilter Serienkiller, verbüßt seine Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis. Von diesem verurteilten Mörder findet Heather zahlreiche Briefe. Briefe gerichtet an ihre Mutter. Woher kannte er ihre Mutter? Warum hat ihre Mutter Suizid begangen. Die junge Frau möchte Antworten und hat Klärungsbedarf. Sie begibt sich in große Gefahr. Zur gleichen Zeit, fangen wieder brutale Frauenmorde statt.

Mein Leseeindruck:
Ich hatte anfangs etwas Angst mit dem Buch zu beginnen, weil ich einige negative Meinungen gelesen hatte. Meine Angst und Sorge waren vollkommen unbegründet - mir hat es gefallen und der Thriller hat mich überzeugt.
Die Autorin Jen Williams hat einen flüssigen Schreibstil und erzeugt eine ganz besondere unterschwellige Spannung. Man begleitet vorrangig Heather. Sympathien für die Hauptprotagonistin hatte ich bis zum Schluss keine. Ich fand sie oftmals schwierig und seltsam, was ich aber überhaupt nicht unangenehm oder störend empfand. Mir gefiel es mit Heather den Tod ihrer Mutter aufzuklären. Noch interessanter fand ich die Rückblenden in die Vergangenheit verschiedener Charaktere u. a. Michael Reave. Dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit und gruselige, schaurige Momente die Heather erlebt, haben mein Herzschlag zum Rasen gebracht. Der Thriller hat einen genialen Plot, ist voller gelungener Wendungen und wurde raffiniert umgesetzt.
Fazit:
4/5 ⭐️
Gut durchdacht und überzeugendes Ende

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Veröffentlicht am 07.02.2022

Tiefgründige emotionale Achterbahnfahrt

Wenn die Hoffnung erwacht
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Inhalt:
31.12.1947 Nora lebt mit ihren Eltern in Regensburg. Das Mädchen kommt aus einer streng katholischen Apothekerfamilie. Ohne das Wissen ihrer Eltern, geht die 21-jährige Nora mit ihrer Freundin ...

Inhalt:
31.12.1947 Nora lebt mit ihren Eltern in Regensburg. Das Mädchen kommt aus einer streng katholischen Apothekerfamilie. Ohne das Wissen ihrer Eltern, geht die 21-jährige Nora mit ihrer Freundin Hedi, auf eine deutlich-amerikanische Silvesterfeier. An diesem Abend lernt sie den US-Soldaten William kennen und lieben. Als sie dann nach wenigen Wochen ein Kind von ihm erwartet, ist die Freude groß und ihr Glück scheint perfekt. Als William offiziell bei Noras Vater, um die Hand seiner Tochter anhalten möchte, wird er nach Amerika abkommandiert. Noras Vater ist ausser sich. Die Schande ist groß. Doch schon bald hat er eine Lösung. Er möchte sie zwangsverheiraten mit seinem Bänker. Nora, die nicht daran denkt, in seinem Plan einzuwilligen und diesen Widerling zu heiraten flüchtet mit ihrem Baby nach München. Dort trifft sie auf eine junge, verwirrte Frau und bringt diese nach Hause. Und auf einmal ändert sich so einiges im Leben, für Nora und ihren Sohn.

Mein Leseeindruck:
Ich bin verliebt in das Cover. Es hat einen hohen Wiedererkennungseffekt mit den anderen Bücher der Autorin. Lilli Beck hat es auch diesmal wieder geschafft, mit ihrem flüssigen, sehr fesselnden und angenehmen Erzählstil in den Bann zu ziehen. Mit viel Herzblut hat sie liebevolle, auch kaltherzige, aber vor allem authentische Figuren erschaffen. Die Spannungskurve ist geschickt aufgebaut und die Story entfaltet eine enorme Sogwirkung. Ich habe Nora so unheimlich gerne begleitet. Auch wenn ich nicht immer ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte, war sie mir sehr sympathisch. Ich habe an ihrer Seite geliebt, gehofft, gelacht, gebangt, gelitten und geweint. Die eine oder andere Träne ist gekullert. Die Schilderungen der Nachkriegszeit und das damalige Gesellschaftsbild wurden großartig und bildhaft von Lilli Beck erzählt.
Fazit:
5/5 ⭐️
Eine tiefgründige, emotionale Achterbahnfahrt

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Veröffentlicht am 07.02.2022

Aufschlussreicher Roman voller Liebe, Mut und Hoffnung

Die Dorfschullehrerin
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Inhalt:
1961: Helene Werner ist vor nicht allzu langer Zeit aus der DDR geflohen. Das kleine Dorf Kirchberg in der Rhön, nahe der innerdeutschen Grenze wird für die Lehrerin zur neuen Heimat. Das Leben ...

Inhalt:
1961: Helene Werner ist vor nicht allzu langer Zeit aus der DDR geflohen. Das kleine Dorf Kirchberg in der Rhön, nahe der innerdeutschen Grenze wird für die Lehrerin zur neuen Heimat. Das Leben in dem streng katholischen Örtchen ist anfangs nicht leicht. Für die taffe, moderne und angagierte Helene ist es schwer zu sehen, wie prekär die schulischen Erziehungszustände sind. Zum Glück findet sie in dem Arzt Tobias schnell einen Vertrauten. Ziemlich rasch bedeutet er ihr mehr, als ihr lieb ist. Sie hat ein Geheimnis, nicht ohne Grund, hat sie sich an diesen Ort, an der Grenzregion zur DDR versetzten lassen.

Mein Leseeindruck:
Ich liebe Romane mit historischen Inhalten. Der Auftakt der Saga konnte mich absolut überzeugen und hat mich bestens unterhalten. Der Schreibstil von Eva Völler ist durchweg flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin kann und weiß mit Worten umzugehen. Mich haben die Geschehnisse von Anfang an in den Bann gezogen. Die historischen Gegebenheiten sind extrem realitätsnah dargestellt und hervorragend recherchiert. Die Folgen von Flucht und Vertreibung werden in diesem Roman zu einer emotionalen Geschichte. Eine traurige Zeit, als Ost und West auf grausame Weise voneinander getrennt wurden. Helene ist eine mutige, sehr liebenswerte Frau. Trotz vieler Schicksalsschläge gibt sie nicht auf und verliert nicht ihre Hoffnung. Man erlebt beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle. Das unterschiedliche Leben auf beiden Seiten der Grenze bekommt eine gelungene Atmosphäre. Zum Ende hin, wird es sehr spannend und weckt Vorfreude auf die Fortsetzung (ET 27.05.2022)
Fazit:
Ein aufschlussreicher Roman voller Liebe, Mut und Hoffnung.
4,5/5 ⭐ Leseempfehlung ❤

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