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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2023

Gut durchdachte Justizstory

Mutterliebe
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Nirgends bist du sicherer als in den Armen deiner Mutter.. so sollte es eigentlich im normalen Leben sein, deshalb schickt man die Journalistin Kiki zum Gericht und erwartet eine entsprechende Exklusivstory. ...

Nirgends bist du sicherer als in den Armen deiner Mutter.. so sollte es eigentlich im normalen Leben sein, deshalb schickt man die Journalistin Kiki zum Gericht und erwartet eine entsprechende Exklusivstory. Doch was sie da bei der Verhandlung erfährt lässt sie zweifeln und recherchiert deshalb auf eigene Faust und gerät dabei selbst in Gefahr. Hinter Kim Selvig steht ein Autorenduo, die diesen Justizkrimi zu Papier gebracht haben. Das Cover ist sehr schlicht und zeigt die Angeklagte und in ihr werden die Säulen des Gerichts sowie mit den Umrissen der angebliche Tatort dargestellt. Finde ich recht passend gewählt und weckte meine Neugier. Der Schreibstil war angenehm, allerdings las sich die Story nicht ganz so flott. Die lang gehaltenen Kapitel und der sehr ausschweifende Erzählstil trugen dazu bei. Lediglich die nicht chronologisch eingefügten Rückblicke sorgten wieder für etwas Spannung, die dann aber immer wieder abflachte. Ich hatte zwar recht schnell schon eine Vermutung in welche Richtung dieser Fall läuft, dennoch sorgten die Autoren für Überraschungsmomente. „Mutterliebe“ ist eine gut durchdachte Justizstory allerdings fehlte mir der tiefe Bezug zu den Protagonisten.

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Veröffentlicht am 15.07.2023

Solider Auftakt

Sommersonnenwende (Wolf und Berg ermitteln 1)
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„Sommersonnenwende“ ist der Auftakt einer neuen schwedischen Krimireihe des Autoren-Duo’s. Das Cover wurde passend zum Plot gewählt und sticht dem Leser direkt ins Auge. Mit dem Schreibstil tat ich mir ...

„Sommersonnenwende“ ist der Auftakt einer neuen schwedischen Krimireihe des Autoren-Duo’s. Das Cover wurde passend zum Plot gewählt und sticht dem Leser direkt ins Auge. Mit dem Schreibstil tat ich mir zu Beginn etwas schwer und ich brauchte relativ lange um in die Geschichte eintauchen zu können. Die Darstellung der Protagonisten gefiel mir jedoch sehr gut und gerade Thomas Wolf mit seinem Trauma und seiner neonazistischen Vergangenheit war sehr authentisch. Positiv ins Auge fiel mir auch die ehrgeizige und sympathische Journalistin Vera, die im Laufe der Geschichte sehr mit ihrem Privatleben zu kämpfen hatte und dennoch immer auf der Suche nach einer exklusiven Story war. So stoßen beide irgendwann auf diesen Fall und machten bald gemeinsame Sache. Dabei stoßen sie in Gesellschaften und Aktivitäten, die für den Leser keine leichte Kost sind. Den Spannungsaufbau empfand ich etwas „zäh“ und der Plot war durchweg ziemlich düster und beklemmend.

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Veröffentlicht am 15.07.2023

Intrigen der Höchstklasse

Wenn sie wüsste
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Bereits die Aufmachung dieses Thrillers ist ein „Eyecatcher“, denn den im Cover gewählten knalligen Grünton findet man im Buchschnitt wieder. So erweckte der Titel aufgrund seiner Aufmachung und der spannend ...

Bereits die Aufmachung dieses Thrillers ist ein „Eyecatcher“, denn den im Cover gewählten knalligen Grünton findet man im Buchschnitt wieder. So erweckte der Titel aufgrund seiner Aufmachung und der spannend und neugierig machenden Inhaltsangabe meine volle Aufmerksamkeit. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil. Die Kapitel sind kurz und dadurch hatte ich auch das Gefühl regelrecht durch die Seiten zu fliegen. Die Spannung ist von Beginn an gegeben und aufgrund er vielen Wendungen konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Ebenfalls zum flüssigen Lesefluss trugen auch das bildlich sehr gut dargestellte Setting und die gute Ausarbeitung der Protagonisten. Auch wenn ich ab einem gewissen Punkte eine Vorahnung über das Ende hatte, konnte mich die Autorin trotzdem überzeugen. „Wenn sie wüsste“ ist ein spannendes Buch voller Geheimnissen, Intrigen und vor allem Lügen und ich freue mich auf einen weiteren Band von der "The Housemaid"-Reihe.

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Veröffentlicht am 15.07.2023

Schwere Kost!

Unwesen
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Mit „Unwesen“ erhalten wir einen recht „dicken Schinken“, der mich aber aufgrund der Inhaltsangabe reizte. Das Cover wirkt düster und beklemmend und zeigt den Schauort des Settings. Die dunklen aufziehenden ...

Mit „Unwesen“ erhalten wir einen recht „dicken Schinken“, der mich aber aufgrund der Inhaltsangabe reizte. Das Cover wirkt düster und beklemmend und zeigt den Schauort des Settings. Die dunklen aufziehenden Wolken wirken bedrohend und passend sehr gut zum Plot. Ich kannte vorher noch kein Buch des Autors und war gespannt auf den Schreibstil, da er ja direkt mit Stephen King verglichen wird. So erwartete ich ein spannendes und nervenaufreibendes Buch aus dem Genre „Horror“. Doch dem war nicht so und die Fesselung dieses Romans ließ zu wünschen übrig. Ich hatte anfangs sehr große Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen und mich an den doch anstrengenden Schreibstil zu gewöhnen. Im Focus dieser Story stehen sechs völlig unterschiedlichen Protagonisten, denen ihre Geschichte wir intensiv kennen lernen. Es sind Charaktere aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und wir begleiten diese auf ihren Problemen Die zeitlichen Wechsel machten das Lesen nicht einfacher und forderten volle Konzentration, welche mir bei diesem doch recht umfangreichen Buch etwas schwer fiel. Es gab zwischendurch immer mal gute Spannungsmomente, die dann doch wieder in eine zähe Erzählweise wechselten. Hinter „Unwesen“ steckt ein tiefgründiger Roman mit aktueller Brisanz, doch konnte mich die Botschaft dahinter sowie die Umsetzung leider nicht abholen.

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Veröffentlicht am 15.07.2023

Der zweite Kein-Thriller

Elternabend
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Nachdem Sebastian Fitzek bereits mit „Der erste letzte Tag“ erfolgreich einen Bestseller hinlegte, folgt nun mit diesem Titel sein zweiter humorvoller Roman. Wer Kinder hat und schon so manchen Elternabend ...

Nachdem Sebastian Fitzek bereits mit „Der erste letzte Tag“ erfolgreich einen Bestseller hinlegte, folgt nun mit diesem Titel sein zweiter humorvoller Roman. Wer Kinder hat und schon so manchen Elternabend in der Schule verbracht hat, weiß anstrengend und gemein diese manchmal so sein können. Deshalb hat der unter seinem Titel „Elternabend“ auf dem Cover die Beschreibung >kein Thriller – auch wenn der Titel nach Horror klingt< eingebracht. Auch die Gestaltung ist gut gelungen, so werden die beiden Protagonisten Sascha und Wilma in schönen Farben und mit Glanzeffekten dargestellt. Doch auch die Innengestaltung der Klapplektüre gefällt mir gut und so erscheint jedes Kapitel mit einem Motiv, welches in dem jeweiligen Abschnitt eine Bedeutung hat. Die Story wird aus der Perspektive von Sascha erzählt und so bekommt man direkt einen Bezug zu ihm. Ich mochte sein Wesen und seinen Humor. Der Schreibstil ist wie von Fitzek gewohnt sehr flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Auch wenn es sich hierbei um keinen Thriller handelt, schafft er es trotzdem, dass ich an den Seiten klebte, denn plötzlich erhielt die Story tiefgründige Themen und es gab eine unerwartete Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet habe. Klar, manche Szenen sind mega übertrieben und völlig absurd, doch trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten.

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