Handelt es sich beim neuen Werk der Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Theresa Prammer um einen Fall von metoo? Genau dies gilt es herauszufinden und so schleust sich die Schauspielschülerin Toni ...
Handelt es sich beim neuen Werk der Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Theresa Prammer um einen Fall von
metoo? Genau dies gilt es herauszufinden und so schleust sich die Schauspielschülerin Toni als „Lockvogel“ und begibt sich undercover in die Filmbranche.
Die Hauptprotagonistin Toni wurde von ihrem Freundin Felix um ihre gesamten Ersparnisse und Schmuck gebracht. Ist sie blauäugig einem Betrüger aufgesessen? Sie sucht deshalb den Privatdetektiv Edgar Brehm auf und bittet ihm um Hilfe auf der Suche nach ihrem Freund.
Zeitgleich bittet auch die Ehefrau des berühmten Regisseurs Steiner die Anschuldigungen gegen ihren Ehemann, aufgrund eines anonym erhaltenen Tagebuchs aufzudecken. Viele Fragen und Zufälle kommen auf und Brehms läuft die Zeit davon und so gehen Edgar und Toni einen ungewöhnlichen Deal ein…….
Der Schreibstil dieses Krimis ist flüssig und leicht lesbar. Die Geschichte beinhaltet neben Spannung auch einen schwarzen Humor und so begleiten wir ein liebenswertes und sympathisches Ermittlerduo bei den Ermittlungen in der Filmbranche. Mit Toni und Edgar hat die Autorin sehr gut ausgearbeitete Charaktere als Hauptprotagonisten erschaffen und den Plot aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Den Leser erwarten spannende Lesestunden um Mord, Macht und Intrigen.
Ich durfte diesen Wien-Krimi vorablesen und erhielt ein Leseexemplar des Haymon Verlags mit einem vorigen Layout. Das finale Cover des Titels, welches nun deutlich ansprechender wirkt findet ihr im zweiten Bild.
Mein Fazit: Ein Krimi, der die Debatte um das
meetoo Thema neu entfacht und mit polarisierten Charakteren überzeugen kann. Hab mich gut unterhalten gefühlt und deshalb gibt es 4 Sterne.
„Jedes Jahr im Juni“ ist eine romantische Liebesgeschichte, die passend kurz vor dem Valentinstag erschienen ist. Es geht hier um die Hauptprotagonistin Emmie, die in ihrer Jugend einen Luftballon mit ...
„Jedes Jahr im Juni“ ist eine romantische Liebesgeschichte, die passend kurz vor dem Valentinstag erschienen ist. Es geht hier um die Hauptprotagonistin Emmie, die in ihrer Jugend einen Luftballon mit einer Karte steigen ließ. Am Strand in Frankreich wird er von Lucas gefunden und er antwortet ihr daraufhin. Seitdem treffen sich die beiden jedes Jahr im Juni am Tag ihres gemeinsamen Geburtstages. Emmie’s Gefühle zu Lucas sind sehr stark und als er ihr verkündet, er müsse ihr etwas mitteilen, hofft sie auf sein Geständnis seiner Liebe zu ihr.
Doch an dem Abend ihres gemeinsamen 30. Geburtstages in dem Restaurant offenbart Lucas ihr etwas, was Emmie’s Herz zerbricht…..
Die Autorin schreibt in ihrem Buch über die innige und tiefgründige Freundschaft zwischen Emmie und Lucas, die sich im Laufe der Jahre entwickelt und intensiviert hat. Emmie’s Liebe zu ihm fühlt sich so tiefgründig an, dass sie sich so sehr wünscht, dass sich mehr entwickelt.
Die Protagonisten sind alle so herzlich und liebevoll dargestellt, so dass man alle nur gernhaben muss. Denn neben Lucas und Emmie bekommen auch der Bruder Eliot und die Vermieterin Louise eine besondere Rolle in diesem Roman. Mit diesem Buch erleben wir eine Berg- und Talfahrt der Gefühle , die mich begeistert und gefesselt haben. Die Geschichte ist so vielfältig, dass neben den herzerwärmenden Augenblicken auch berührende und traurige Momente vorkommen, doch alles genau in der richtigen Art und Weise!
Mein Fazit:
Eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft, die von mir volle Punktzahl erhält!
Könntet Ihr Euch das vorstellen, dass wenn wir die Chance hätte unser Leben anders verlaufen zu lassen, es auszuprobieren und versuchen den für Euch schönsten und leichtesten Weg zu wählen?
Vergangene ...
Könntet Ihr Euch das vorstellen, dass wenn wir die Chance hätte unser Leben anders verlaufen zu lassen, es auszuprobieren und versuchen den für Euch schönsten und leichtesten Weg zu wählen?
Vergangene Entscheidungen, die wir bereut haben, nochmals rückgängig zu machen oder einfach eine andere Wahl treffen?
Denn genau dies ist Nora, der Hauptprotagonistin in diesem Buch passiert. Sie ist unglücklich und verzweifelt und möchte ihrem Leben eine Ende setzen und landet in einer sogenannten Zwischenwelt „Der Mitternachtsbibliothek“. Dort trifft Sie auf eine alte Bekannte und diese gibt ihr die Möglichkeit in den vielen Regalen mit unzähligen Büchern über Varianten ihres Lebens, wenn sie eine andere Entscheidung getroffen hätte.
Sie taucht in einige dieser Bücher ein und erfährt, wie ihr Leben hätte verlaufen können.
Ist das die Möglichkeit, dass Nora dort ein lebenswerteres und glücklicheres Leben finden kann?
Bereits als ich das Buch in der Hand hielt, war ich angetan von dem schön gestalteten Umschlag und der unglaublich echt dargestellten Ausleihkarte einer Bibliothek im Innenteil des Vorder- und Rückumschlags. Der Autor brachte eine Idee in sein Werk, die mich einfach nur faszinierte! Wie bei Nora, fragt man sich selbst, wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich damals die eine oder andere Entscheidung getroffen hätte. Nicht nur die Geschichten rund um Nora machen das Buch lesenswert sondern auch die philosophischen Zitate, die der Autor perfekt eingebracht hat.
Allerdings ist das Thema eines Suizides kein einfaches Thema und manchmal hatte ich den Gedanken, ob dies nicht zu einfach hier weggesteckt wird und ich fühlte mich im Nachhinein etwas beklemmt!
Da es auch keinerlei Triggerwarnungen vorab gibt, bin ich mir unsicher, ob ich dieses Buch weiterempfehlen soll, obwohl ich es absolut faszinierend und unglaublich fesselnd fand…. es war einfach etwas ganz anderes und eine ganz besondere Reise in die Mitternachtsbibliothek.
Mein Fazit:
Für mich persönlich ein absolutes Lesehighlight, fesselnd und faszinierend zugleich, aber regt sehr zum Nachdenken an beschäftigt mich auch noch einige Tage nach dem Beenden!
„Opferstille“ ist ein Werk, mit dem ich mir leider sehr schwer getan habe in den Plot zu kommen. Wie ich im Nachhinein erst erfahren habe, handelt es hierbei noch vorherige Bücher gibt, die mir sicherlich ...
„Opferstille“ ist ein Werk, mit dem ich mir leider sehr schwer getan habe in den Plot zu kommen. Wie ich im Nachhinein erst erfahren habe, handelt es hierbei noch vorherige Bücher gibt, die mir sicherlich den Bezug zur Hauptprotagonistin Colomba erleichtert hätten.
Ich denke sicherlich, dass es den nicht vorhandenem Wissen aus den Vorbänden liegt, dass ich keinen Bezug zur Story bekam. Die traumatisierte Colomba ist sehr sympathisch dargestellt und ihr Verhalten ist aufgrund ihrer dramatischen Erfahrungen in ihrer Vergangenheit und den schmerzlichen Erinnerungen voll nachzuvollziehen.
Vom Grund her ist der Schreibstil fesselnd und leicht lesbar, allerdings fehlt mir jeder Bezug zur Vorgeschichte und diese hätte mit detaillierten Rückblicken intensiver dargestellt werden können.
Mein Fazit:
Ein interessanter Plot mit einer gut dargestellten Protagonistin, allerdings ohne Vorgängerwissen für mich nicht fesselnd genug.
Mit „Lea und das Labyrinth der Zeit“ möchte ich Euch ein Jugendbuch vorstellen, das auch von meinem Patenkind gelesen wurde.
Die Hauptprotagonistin in diesem Roman ist die 14-jährige Lea, die lustlos ...
Mit „Lea und das Labyrinth der Zeit“ möchte ich Euch ein Jugendbuch vorstellen, das auch von meinem Patenkind gelesen wurde.
Die Hauptprotagonistin in diesem Roman ist die 14-jährige Lea, die lustlos die Ferien bei ihrer Tante und dem Onkel verbringen soll und das bei schlechtem Wetter, gefühlt am Ende der Welt und vor allem ohne WLAN, was für ein Teenager in der heutigen Zeit unvorstellbar ist!
Doch dann macht sie ein etwas merkwürdige Begegnung im angrenzenden Wald… sie lernt den Zeitreisenden Moritz kennen und der langweilige Urlaub scheint eine drastische Wendung zu nehmen……
Sowohl mein Patenkind als auch ich kamen nicht in den gewünschten Lesefluss und wir fühlten uns lange Zeit gelangweilt. Der Autor schaffte es nicht den Protagonisten die begeisterungsfähigen Charakterzüge zu geben und auch dem Plot fehlte schlicht die Spannung. Alleine das schön gestaltete Cover machte mich auf diese Zeitreise neugierig allerdings gelang hier einfach nicht die Umsetzung in ein fesselndes Jugendbuch… schade…
Mein Fazit: Auch wenn dieses Buch für junge Leser gedacht ist, fehlte es auch meinem Testleser deutlich an Spannung und Tiefe der Charaktere… Leider deshalb von mir für das tolle Cover und die Idee zwei Sterne.