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Veröffentlicht am 09.03.2026

Abwechslungsreiche Fantasygeschichte mit Göttern und Mythen

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Aftermyth ist der Auftaktband einer Jugendfantasyreihe. Wir begleiten darin Penelope „Ellie“ Weaver in ihr erstes Schuljahr an der Anaximander-Akademie. Die Schülerinnen und Schüler werden jeweils einer ...

Aftermyth ist der Auftaktband einer Jugendfantasyreihe. Wir begleiten darin Penelope „Ellie“ Weaver in ihr erstes Schuljahr an der Anaximander-Akademie. Die Schülerinnen und Schüler werden jeweils einer griechischen Gottheit zugeteilt und müssen verschiedene Aufgaben bestehen. Ellie freut sich sehr auf die Schule und hat einen klaren Plan. Doch wie so oft läuft nicht alles wie erwartet. Stattdessen erlebt sie überraschende Abenteuer, findet neue Freundschaften und wächst über sich hinaus.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es macht neugierig auf den Inhalt, ohne zu viel zu verraten. Die Elemente darauf haben alle eine Bedeutung und die Symbole tauchen im Buch wieder auf. Auch der Farbschnitt passt hervorragend dazu und macht das Buch zu einem echten Blickfang.

Ellie ist eine starke Hauptfigur. Sie ist dreizehn Jahre alt, weiß was sie will und kennt ihre Stärken und Schwächen. Zu Beginn lässt sie sich noch stark von der Meinung anderer beeinflussen, doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und verändert ihren Blickwinkelt. Sie erkennt, dass nicht alles nach Plan laufen muss und auch unvorhergesehenen Dinge schön sein können.

Die Welt, die in dem Roman erschaffen wird, hat viel Potential. Die Schule ist sehr spannend mit den verschiedenen Häusern der Götter und all ihren fantasievollen Eigenheiten. Es gibt viele lustige und liebevolle Details. Wer hätte nicht gerne einen Süßigkeitenraum? Ein Abenteuer folgt auf das nächste, wodurch das Buch sehr kurzweilig ist.

Allerdings hätte ich mir manchmal mehr Hintergrundwissen gewünscht, etwa über die Welt außerhalb der Schule. Ich hätte auch gerne ausführliche Beschreibung der Unterrichtsfächer und des Schulalltags gehabt. Zudem wäre ein kleines Glossar zu den griechischen Göttern und Gebäuden gerade für jüngere Leser hilfreich. Nicht jeder ist in der griechischen Mythologie bewandert und kann mit den Begriffen etwas anfangen.

Insgesamt ein schöner Jungendroman mit vielen fantasievollen und überraschenden Elementen sowie einer sympathischen Hauptfigur.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Ein Buch zum Wegträumen

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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Die über 500 Seiten von „The French Escape“ sind nur so an mir vorbeigeflogen. Dank dem angenehmen Schreibstil konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Das Buch wird aus Sicht von Amber und Timo erzählt. ...

Die über 500 Seiten von „The French Escape“ sind nur so an mir vorbeigeflogen. Dank dem angenehmen Schreibstil konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Das Buch wird aus Sicht von Amber und Timo erzählt. Beide Sichtweisen haben mir gefallen und waren sympathisch. Was den Roman besonders macht, ist die wundervolle Beschreibung von Gefühle, der Umgebung und vor allem der Düfte. Beim Lesen träumt man sich direkt an die Côte d’Azur, springt mit Amber ins eiskalte Wasser oder spürt gemeinsam mit Timo den Fahrtwind in seinem Ford. Düfte nehmen im Buch einen großen Stellenwert ein und ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Sei es durch Einblicke in die Parfümherstellung oder das immer wieder der spezielle Duft eines Menschen oder die Düfte der Natur, wie ein Lavendelfeld, beschrieben werden.

In dem Roman gibt es zwar Drama, dieses geht aber nicht von der Liebesgeschichte aus. Diese ist einfach nur schön und kommt ganz ohne Missverständnisse aus. Im Gegenteil: Amber und Timo unterstützen sich gegenseitig, indem sie über ihre Ängste und Sorgen reden. Das fand ich sehr angenehm. Die Spannung kommt trotzdem nicht zu kurz, da beide Probleme aus ihrer Vergangenheit bewältigen müssen. Wir erfahren durch kurze Rückblicke um was es sich dabei handelt. Sie müssen lernen, für sich selbst einzustehen, und entwickeln sich im Laufe der Geschichte deutlich weiter.

Einige Reaktionen der Nebencharaktere erschienen mir jedoch etwas überzogen. Timos Bruder Gabriel, aber vor allem sein Vater, reagieren oft unfair. Woher die starke Verachtung seitens des Vaters kommt, erschließt sich mir nicht ganz. Zwar erfahren wir teilweise was in der Vergangenheit vorgefallen ist, doch Timo trägt daran keine Schuld. Möglicherweise fehlt hier noch entscheidendes Hintergrundwissen, um diese Reaktionen richtig nachvollziehen zu können.

Umso mehr freue ich mich darauf, gemeinsam mit Gabriel an die Côte d’Azur zurückzukehren und seine Sichtweise kennenzulernen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für den ersten Teil.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Starkes Setting

Eisnebel
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Auf dem Cover des Romans sieht man ein luxuriöses Anwesen inmitten einer idyllischen Berglandschaft zu sehen. Genau dorthin reist Conner mit seiner Verlobte Theo, um sie seiner Familie vorzustellen. Erzählt ...

Auf dem Cover des Romans sieht man ein luxuriöses Anwesen inmitten einer idyllischen Berglandschaft zu sehen. Genau dorthin reist Conner mit seiner Verlobte Theo, um sie seiner Familie vorzustellen. Erzählt wird der Roman aus Theos Perspektive, und schnell wird deutlich, dass sie viele Geheimnisse mit sich trägt und eine merkwürdige Verbindung zu diesem Ort hat.

Besonders gelungen finde ich das Setting. Eigentlich stellt man sich einen Ort umgeben von Bergen und Schnee wie einen schönen Urlaubsort vor, doch hier schlägt diese Erwartung ins komplette Gegenteil um. Durch die völlige Isolation von der Außenwelt schafft die Autorin eine durchgehend beklemmende Atmosphäre.

Es war spannend, gemeinsam mit Theo, das Rätsel um ihre Herkunft zu entschlüsseln. Immer wieder tauschen Bruchstücke aus ihrer Kindheit auf. Als Leser kann man so mit rätseln und eigene Vermutungen anstellen.

Am Ende gibt es einige überraschende Wendungen. Gerade wenn man denkt, nun ergebe alles Sinn, kommt eine neue Komponente hinzu, die den Verlauf der Ereignisse erneut verändert. Das sorgt einerseits für Spannung, erfordert andererseits aber auch aufmerksames Lesen, um nichts zu verpassen.

Insgesamt ist der Roman ein gelungener Thriller mit einem starken Setting, einer höchst dysfunktionalen Familie und vielen unerwarteten Wendungen.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Packend bis zum Schluss

Firewatch
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Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und das auch nur weil die Nacht dazwischenkam. Durch den gelungen Aufbau und den durchgehend spannenden Schreibstil kann man es kaum aus der Hand legen.

Die ...

Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und das auch nur weil die Nacht dazwischenkam. Durch den gelungen Aufbau und den durchgehend spannenden Schreibstil kann man es kaum aus der Hand legen.

Die Handlung wird unter anderem aus der Sicht von Robin erzählt, der herausfinden will, was mit seinem besten Freund Aaron geschehen ist. Um der Wahrheit näherzukommen, nähert er sich Kian, den er verdächtigt, etwas mit Aarons Verschwinden zu tun zu haben. Beim Lesen ging es mir ständig so, dass ich immer wieder meine Meinung geändert habe. Mal mochte ich Kian, dann war ich wieder überzeugt, dass er doch etwas mit Aarons Verschwinden zu tun hatte. Dieses ständige Zweifeln erzeugt eine Spannung, die dazu führt, dass man immer wissen möchte wie es mit den beiden weiter geht. Gleichzeitig wird man in einen moralischen Konflikt hineingezogen: Ist es in Ordnung, dass Robin Kian datet und ihm dabei etwas vorspielt?

Die andere Sicht ist genauso fesselnd und wird aus der Perspektive von Aaron erzählt. Wir begleiten ihn in den letzten Stunden vor seinem Verschwinden und erfahren, wie er Kian kennengelernt hat. Zusätzlich gibt es noch eine dritte, sehr mysteriöse Perspektive, die auf dunklem Papier gedruckt ist. Diese Kapitel sind sehr verwirrend und zugleich verstörend. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer sich dahinter verbirgt. Die Auflösung habe ich so nicht kommen sehen und hat mich überrascht.

Wer also einen fesselnden Thriller sucht, den man kaum aus der Hand legen kann, ist mit diesem Buch genau richtig.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Schöne Mischung für entspannte Lesestunden

Botanic Hearts
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In dem Buch werden zwei sehr schöne Themen miteinander verflochten. Einerseits die Liebe zu Büchern und die Schönheit der Natur. Dazu noch eine Prise Humor, ein bisschen Drama und natürlich Liebe.

Tansys ...

In dem Buch werden zwei sehr schöne Themen miteinander verflochten. Einerseits die Liebe zu Büchern und die Schönheit der Natur. Dazu noch eine Prise Humor, ein bisschen Drama und natürlich Liebe.

Tansys Bücherei wird durch ein Hochwasser zerstört und muss daher in den botanischen Garten verlegt werden. Jack ist dort der neue Leiter und am Anfang nicht sehr glücklich über diese Fügung des Schicksals. Die beiden geraten ständig aneinander. Doch was sich neckt, das liebt sich.

Beide Hauptfiguren haben ihre Stärken und Schwächen. Was ich schön finde, ist, dass sie sich gegenseitig ergänzen und einander Halt geben. Jeder hat einmal einen schwachen Moment. Der andere ist dann zur Stelle, um zu trösten und wieder Mut zuzusprechen. Auch die Nebenfiguren sind gut gelungen. Besonders Tansys Tochter Briar hat mir gut gefallen.

Der Roman ist eine gelungene Mischung und eignet sich perfekt für ein paar entspannte und schöne Lesestunden.

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