vielversprechendes Debüt
Heavenly BodiesDie Optik des Buches ist richtig gelungen und durch die Sternbilder auch extrem passend. Wie sehr es passt, habe ich aber erst nach Beenden des Buches festgestellt.
„Heavenly Bodies“ ist das Debüt der ...
Die Optik des Buches ist richtig gelungen und durch die Sternbilder auch extrem passend. Wie sehr es passt, habe ich aber erst nach Beenden des Buches festgestellt.
„Heavenly Bodies“ ist das Debüt der Autorin. Ich fand den Schreibstil angenehm und konnte nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit der Story den Lesefluss und die Bildhaftigkeit genießen.
Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben und erzählt die Geschichte von Elara. Ihr wurde alles genommen und ist somit der personifizierte „Female Rage“. Ich mochte ihre kämpferische Natur und ihre Schlagfertigkeit seht. Den männlichen Protagonisten Enzo habe ich mit der Zeit so richtig lieb gewonnen. Er hat viel ertragen müssen, ist aber daran nicht zerbrochen, sondern zu einem loyalen und gutherzigen Mann geworden. Ich mochte die Dynamik zwischen den Beiden sehr gerne auch wenn es etwas gedauert hat bis der Funke übergesprungen ist. Die verschiedenen Nebencharaktere haben das Buch sehr bereichert.
Die Grundidee der Welt finde ich unglaublich faszinierend, denn die Götter sind Sterne, die über die einzelnen Reiche herrschen. Durch die Prophezeiung, die den König der Sterne mit Elara verbindet, wird ein toller Grundstein für die Geschichte gelegt. Am Anfang wird man ohne große Erklärung in die Story geworfen, wodurch ich zunächst verwirrt war und einen etwas zähen Einstieg hatte. Nachdem ich in der Welt angekommen war, fand ich sie spannend, interessant und teils überraschend. Gerade das Ende konnte mich mitreißen. Insbesondere die reichspezifischen Magien haben mich fasziniert.
Ich hoffe allerdings, dass man davon und den verschiedenen Reichen in den Folgebänden noch mehr sehen wird, denn das Worldbuilding ist bislang in meinen Augen etwas lückenhaft was jedoch zum aktuellen Punkt in der Story nicht störend ist. Zudem hat sich das Buch hin und wieder etwas in die Länge gezogen angefühlt.
Fazit: Ein toller Auftakt in eine faszinierende Welt, der mich trotz anfänglicher Schwierigkeiten und kleinen Längen überzeugen konnte.