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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

tolle Reihe, von deren Ende ich leider etwas mehr erwartetet hatte

Tale of the Heart Queen
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Spoilerfrei für die gesamte Reihe
Ich bin absolut verliebt in die Aufmachung der Reihe. Alleine die Cover sind großartig und dann noch der Farbschnitt dazu – ein Traum. Und im Buch ist dann auch noch ...


Spoilerfrei für die gesamte Reihe
Ich bin absolut verliebt in die Aufmachung der Reihe. Alleine die Cover sind großartig und dann noch der Farbschnitt dazu – ein Traum. Und im Buch ist dann auch noch eine Karte zu finden, dafür bin ich sowieso immer zu haben.

Auch Band vier lässt sich wieder hervorragend flüssig lesen. Ich persönlich bin ein großer Fan der unterschiedlichen Perspektiven die man im Laufe der Geschichte bekommt, denn so hat man einen super Überblick über die Geschehnisse. Hauptsächlich ist die Story in der ersten Person erzählt. Vereinzelt gibt es dann auch welche in der dritten Person, je nach Charakter. Es hat mir richtig gut gefallen, die bereits bekannten Charaktere widerzusehen und deren Dynamiken zu erleben. Die Charaktere haben sich im Laufe der Geschichte deutlich weiterentwickelt, insbesondere Lor.

Ich habe etwas gebraucht wieder in die Geschichte einzufinden, da ich nicht alle Details noch im Kopf hatte. Ich finde die Welt, die die Autorin geschaffen hat richtig cool. Der Verlauf der Geschichte kam für mich teils unerwartet, was die Story spannend gemacht hat, aber irgendwie konnte es mich nicht so recht fesseln wie der Vorgänger. Stellenweise hat es sich für mich in die Länge gezogen angefühlt. Das endgültige Ende fand ich dann jedoch vorhersehbar und etwas unspektakulär nachdem so lange darauf hingearbeitet wurde. Allerdings mochte ich es sehr, dass man dann noch einen kleinen Einblick bekommt wie es in Ouranos weitergeht.

Fazit: Eine tolle Reihe, von deren Ende ich leider etwas mehr erwartetet hatte. Dennoch würde ich sie empfehlen, auch wenn es kein Must-Read für mich ist. Ich freue mich dennoch schon sehr auf die neue Reihe der Autorin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2025

guter Grundstein, aber volles Potential nicht ausgeschöpft

The Book of Azrael - Götter und Monster 1
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„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ...

„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ist definitiv eine badass Protagonistin, die für ihre Schwester alles tun würde und deshalb auch oft ihr eigenes Wohl hintenanstellt. Liam ist von seiner Vergangenheit geprägt und legt großen Wert darauf, Unschuldige zu beschützen. Beide werden ausführlich und vielschichtig dargestellt. Ich finde es großartig wie der Enemies-Part vom Enemies-to-Lovers umgesetzt wurde. Viel zu häufig habe ich das Gefühl, dass es gar keine Feinde sind, aber zwischen diesen beiden ist der Hass wirklich greifbar. Der Übergang zu Lovers ging mir nach dem langen Slow Burn jedoch etwas zu rasant, sodass ich es nicht so gut nachempfinden konnte.
Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, gefällt mir sehr gut. Es gibt viele verschiedene Wesen und auch sogar verschiedene Planeten und ich bin mir sicher, dass in den kommenden Bänden noch mehr hinzukommt. Zu Diannas Welt Ununa befindet sich auch eine Karte im Buch. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass diese detailreiche Welt noch tiefgehend erklärt wird.
Storytechnisch wird hier ein guter Grundstein für die kommenden Bände gelegt, dennoch bin ich der Meinung, dass das Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Die Geschichte ist spannend und interessant und stellenweise überraschend, teilweise jedoch langatmig und vorhersehbar.

Fazit: Ein guter Auftakt, der einen super Grundstein legt und dessen Potential hoffentlich in den kommenden Bänden voll ausgeschöpft wird. Zudem hoffe ich, dass noch mehr Zeit in das Worldbuilding und Erklärungen gesteckt wird.

Veröffentlicht am 22.05.2025

angenehme Kleinsteinatmosphäre und ganz viel Heilung

No Matter Why
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Bei “No matter when” handelt es sich um den dritten Teil der “Love Burns“-Reihe, deren Teile unabhängig voneinander lesbar sind. Dennoch würde ich es empfehlen alle hintereinander zu lesen, da die Protagonisten ...

Bei “No matter when” handelt es sich um den dritten Teil der “Love Burns“-Reihe, deren Teile unabhängig voneinander lesbar sind. Dennoch würde ich es empfehlen alle hintereinander zu lesen, da die Protagonisten Geschwister sind und es deshalb zu Überschneidungen kommt.

Ich bin ein großer Fan von dem Schreibstil von Sarah. Ihre Bücher lassen sich immer so schnell verschlingen. Es hat einfach teilweise etwas Poetisches an sich (ich sag nur Keks-Metapher). Erzählt ist diese Geschichte, wie die gesamte Reihe, abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Isaiah und Jewel.
Isaiah ist eine absolute Green Flag und ein Golden Retriever Boy. Auch wenn er wohl einen leichten Helferkomplex hat, gibt er nicht auf, wenn es mal schwer wird, sondern ist auch bereit zu helfen, wenn er weggestoßen wird.
Jewel hingegen macht aufgrund ihrer Vergangenheit am liebsten Dinge mit sich selbst aus und ist davon überzeugt niemanden zu brauchen.
Klingt nach einem perfect Match, oder? Das sind wie wohl auch, auch wenn es kein einfacher weg ist.

Es hat generell sehr viel Spaß gemacht nach den vorherigen Bänden nach Blossom Lake zurückzukehren, da natürlich die bekannten Charaktere auch wieder eine Rolle spielen. Allerdings hätte diese für mich gerne präsenter sein können.
Die Geschichte ist emotional und durch ein auf und ab geprägt, sodass es nie langweilig wird. Für mich hätte das Buch eher noch ein paar mehr Seiten haben dürfen, um der Story noch mehr Tiefe zu verleihen. Vor allem die Liebesgeschichte ging mir etwas schnell, sodass ich das Knistern leider nicht immer voll spüren konnte. Aber besonders die Thematik des Heilens hat die Autorin hervorragend in die Reihe eingebaut.
Insgesamt ein schönes Buch, jedoch bleibt Band 1 mein Favorit der Reihe.

Fazit: Eine empfehlenswerte Reihe, die eine angenehme Kleinsteinatmosphäre und ganz viel Heilung mitbringt.

Veröffentlicht am 11.05.2025

süße, kurzweilige Geschichte mit Protagonisten um die 30

Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche Erklärung
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Das Cover finde ich sehr gelungen, da es sehr gut zur Geschichte passt und gleichzeitig einen Romcom-Vibe ausstrahlt. Ich finde es auch immer super, wenn die Kapitelanfänge liebevoll gestaltet sind – so ...

Das Cover finde ich sehr gelungen, da es sehr gut zur Geschichte passt und gleichzeitig einen Romcom-Vibe ausstrahlt. Ich finde es auch immer super, wenn die Kapitelanfänge liebevoll gestaltet sind – so wie hier mit Schmetterlingen

Es ist das Debüt der Autorin und somit auch mein erstes Buch von ihr. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und humorvoll.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Millie und Finn erzählt. Ich fand beide sehr sympathisch. Besonders Finn hat mich überrascht, denn hinter seiner mürrischen Art steckt ein echte Green Flag Mir hat sehr gut gefallen, dass die Protagonisten beide schon älter (Ende 20/Anfang 30) und somit reifer sind. Trotzdem haben beide mit Problemen zu kämpfen, wodurch beide auch eine schöne Charakterentwicklung durchmachen.

Das Setting im Naturkundemuseum hat mich total fasziniert. Auch wenn ich mir noch mehr davon gewünscht hätte. Das Buch ist hauptsächlich eine süße Liebesgeschichte, die zwar ein bisschen klischeehaft ist, aber trotzdem ganz anders ist, als ich es mir am Anfang vorgestellt habe. Aber auf eine positive Art und Weise. Durch den Found Family Trope fühlt man sich total wohl und angekommen.
Leider kamen für mich die Gefühle etwas zu kurz. Ich konnte die Beziehung zwischen den Charakteren leider nicht wirklich greifen. Ich hätte mir mehr Momente gewünscht, die für Schmetterlinge im Bauch sorgen.

Fazit: Wer eine süße, unterhaltsame Liebesgeschichte mit Protagonisten um die 30 sucht, wird hier fündig und sollte sich diese Geschichte merken.

Veröffentlicht am 27.04.2025

toller Auftakt, bei dem es sich lohnt dranzubleiben

A City of Flames
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Das Cover des Buches gefällt mir am besten, man sieht sofort, dass es sich um eine Geschichte mit Drachen handelt. Aber neben den Drachenwandlern gibt es auch noch viele andere Kreaturen. Somit spielt ...

Das Cover des Buches gefällt mir am besten, man sieht sofort, dass es sich um eine Geschichte mit Drachen handelt. Aber neben den Drachenwandlern gibt es auch noch viele andere Kreaturen. Somit spielt diese Geschichte in einer Welt voller magischer Wesen, was für viel Abwechslung sorgt, da immer wieder neue Wesen auftauchen und man kennt sie vermutlich immer noch nicht alle.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptprotagonistin Nara. Diese will unbedingt Venatorin (Drachenjägerin) werden, nachdem ihr Vater von einem Drachen getötet wurde, um ihn zu rächen. Sie ist eine willensstarke Frau, die alles tun würde, um ihre Familie zu beschützen. Dennoch gibt es für sie ein Richtig und ein Falsch. Man lernt auch viele verschiedene Nebencharaktere kennen, die für mich teilweise mehr Raum hätten einnehmen können, um mehr Tiefe zu bekommen. Tibith (kleiner, süßer, fluffy Sidekick) ist mein absoluter Favorit, denn wenn ich ehrlich bin, muss man ihn einfach lieben. Aber auch die Dynamik zwischen Darius und Nara hat mir durch den vielen Schlagabtausch sehr gut gefallen.
Man wird nur langsam in die Geschichte eingeführt, was für mich zu einigen Längen am Anfang geführt hat. Jedoch steigert sich die Spannung zum Ende hin immer mehr und endet mit viel Action und Plottwists, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, um zu erfahren, wie es mit Nara weitergeht und um die offenen Fragen zu klären.

Fazit: Ein toller Auftakt, bei dem es sich lohnt dranzubleiben, auch wenn der Anfang etwas schleppend ist.