Profilbild von Lena1808

Lena1808

Lesejury Star
offline

Lena1808 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lena1808 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2025

süße, kurzweilige Geschichte mit Protagonisten um die 30

Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche Erklärung
0

Das Cover finde ich sehr gelungen, da es sehr gut zur Geschichte passt und gleichzeitig einen Romcom-Vibe ausstrahlt. Ich finde es auch immer super, wenn die Kapitelanfänge liebevoll gestaltet sind – so ...

Das Cover finde ich sehr gelungen, da es sehr gut zur Geschichte passt und gleichzeitig einen Romcom-Vibe ausstrahlt. Ich finde es auch immer super, wenn die Kapitelanfänge liebevoll gestaltet sind – so wie hier mit Schmetterlingen

Es ist das Debüt der Autorin und somit auch mein erstes Buch von ihr. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und humorvoll.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Millie und Finn erzählt. Ich fand beide sehr sympathisch. Besonders Finn hat mich überrascht, denn hinter seiner mürrischen Art steckt ein echte Green Flag Mir hat sehr gut gefallen, dass die Protagonisten beide schon älter (Ende 20/Anfang 30) und somit reifer sind. Trotzdem haben beide mit Problemen zu kämpfen, wodurch beide auch eine schöne Charakterentwicklung durchmachen.

Das Setting im Naturkundemuseum hat mich total fasziniert. Auch wenn ich mir noch mehr davon gewünscht hätte. Das Buch ist hauptsächlich eine süße Liebesgeschichte, die zwar ein bisschen klischeehaft ist, aber trotzdem ganz anders ist, als ich es mir am Anfang vorgestellt habe. Aber auf eine positive Art und Weise. Durch den Found Family Trope fühlt man sich total wohl und angekommen.
Leider kamen für mich die Gefühle etwas zu kurz. Ich konnte die Beziehung zwischen den Charakteren leider nicht wirklich greifen. Ich hätte mir mehr Momente gewünscht, die für Schmetterlinge im Bauch sorgen.

Fazit: Wer eine süße, unterhaltsame Liebesgeschichte mit Protagonisten um die 30 sucht, wird hier fündig und sollte sich diese Geschichte merken.

Veröffentlicht am 27.04.2025

toller Auftakt, bei dem es sich lohnt dranzubleiben

A City of Flames
0

Das Cover des Buches gefällt mir am besten, man sieht sofort, dass es sich um eine Geschichte mit Drachen handelt. Aber neben den Drachenwandlern gibt es auch noch viele andere Kreaturen. Somit spielt ...

Das Cover des Buches gefällt mir am besten, man sieht sofort, dass es sich um eine Geschichte mit Drachen handelt. Aber neben den Drachenwandlern gibt es auch noch viele andere Kreaturen. Somit spielt diese Geschichte in einer Welt voller magischer Wesen, was für viel Abwechslung sorgt, da immer wieder neue Wesen auftauchen und man kennt sie vermutlich immer noch nicht alle.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptprotagonistin Nara. Diese will unbedingt Venatorin (Drachenjägerin) werden, nachdem ihr Vater von einem Drachen getötet wurde, um ihn zu rächen. Sie ist eine willensstarke Frau, die alles tun würde, um ihre Familie zu beschützen. Dennoch gibt es für sie ein Richtig und ein Falsch. Man lernt auch viele verschiedene Nebencharaktere kennen, die für mich teilweise mehr Raum hätten einnehmen können, um mehr Tiefe zu bekommen. Tibith (kleiner, süßer, fluffy Sidekick) ist mein absoluter Favorit, denn wenn ich ehrlich bin, muss man ihn einfach lieben. Aber auch die Dynamik zwischen Darius und Nara hat mir durch den vielen Schlagabtausch sehr gut gefallen.
Man wird nur langsam in die Geschichte eingeführt, was für mich zu einigen Längen am Anfang geführt hat. Jedoch steigert sich die Spannung zum Ende hin immer mehr und endet mit viel Action und Plottwists, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, um zu erfahren, wie es mit Nara weitergeht und um die offenen Fragen zu klären.

Fazit: Ein toller Auftakt, bei dem es sich lohnt dranzubleiben, auch wenn der Anfang etwas schleppend ist.

Veröffentlicht am 27.04.2025

Hightlight, das durch komplexe und einzigartige Welt überzeugt

An Ember in the Ashes
0

Bei „An Ember in the Ashes" handelt es sich um die Neuauflage des Auftaktbandes einer Reihe, die bereits unter dem Titel „Elias & Leia“ erschienen ist.

Ich habe diese Reihe schon seit Ewigkeiten auf meiner ...

Bei „An Ember in the Ashes" handelt es sich um die Neuauflage des Auftaktbandes einer Reihe, die bereits unter dem Titel „Elias & Leia“ erschienen ist.

Ich habe diese Reihe schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste und da kommt mir die Neuauflage gerade recht. Denn auch optisch ist diese viel mehr mein Fall. Daher finde ich es super, dass die englischen Cover übernommen wurden. Außerdem finde ich es toll, dass es im Buch sowohl eine Karte des Imperiums als auch der Blackcliff Academy gibt. So kann man noch schneller und tiefer in diese Welt eintauchen.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Elias und Leia geschrieben. Beide sind auf sehr unterschiedliche Weise aufgewachsen, haben aber ihren Hass auf das Imperium gemeinsam. Durch ihre Authentizität und Vielschichtigkeit sind sie mir schnell ans Herz gewachsen. Vor allem Elias gefällt mir sehr gut, weil er ein gutherziger Mensch ist, auch wenn man versucht hat, ihn zu ändern. Ich finde es toll, wie man ihre Charakterentwicklung schon am Ende des ersten Bandes erkennen kann.

Die komplexe Welt und die magischen Wesen sind interessant und einzigartig, wodurch ich immer mehr erfahren wollte und so schnell in den Bann des Buches gezogen wurde. Man wird direkt in die brutale Welt hineingeworfen, wodurch es von Anfang an spannend ist. Neben einer sich anbahnenden Liebesgeschichte findet man hier eine unvorhersehbare, gut durchdachte und spannende Geschichte mit Intrigen, tödlichen Prüfungen und dem Wunsch nach Freiheit.

Fazit: Für mich war es ein großartiger Auftakt, der eine hervorragende Grundlage für die Folgebände schafft. Ich kann es kaum erwarten, wieder in diese einzigartige Welt einzutauchen.

Veröffentlicht am 20.04.2025

interessante Welt, deren Geschichte mich jedoch leider nicht mitreisen konnte

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
0

Optisch ist das Buch ein echter Traum. Ich liebe es wie der Titel und die Optik auch einfach fabelhaft zur Geschichte passen. Auch die Karte in der Innenklappe finde ich toll gestaltet und hat mir geholfen ...

Optisch ist das Buch ein echter Traum. Ich liebe es wie der Titel und die Optik auch einfach fabelhaft zur Geschichte passen. Auch die Karte in der Innenklappe finde ich toll gestaltet und hat mir geholfen mir die Welt besser vorstellen zu können.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wird von einer Art allwissenden Erzähler erzählt. Es gibt immer wieder Fußnoten, die Anmerkungen des Erzählers sind. Man bekommt abwechselnd die Sicht von Nara und Katso. Im Grunde ist das eine schöne Idee, aber so konnte ich zu den Charakteren irgendwie keinerlei Verbindung aufbauen. Für mich blieben sie leider auch durch das Buch weg nicht richtig greifbar.

Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, finde ich richtig toll. Gerade das Konzept mit den Seelenbüchern fand ich spannend und einzigartig. Die gesamte Geschichte ist eigentlich neutral betrachtet schon interessant, spannend und überraschend. Dennoch hat es das Buch irgendwie nicht geschafft mich in seinen Bann zu ziehen, wodurch es mich nicht so richtig packen konnte. Ich kann nicht mal genau erklären woran es lag und obwohl ich neugierig bin wie es weitergeht, werde ich die Reihe wohl nicht weiter verfolgen.

Fazit: Eine interessante Welt, deren Geschichte mich jedoch leider nicht mitreisen konnte.

Veröffentlicht am 20.04.2025

eine besondere Geschichte

Yumi and the Nightmare Painter
0

Ich habe schon einige Bücher von Brandon Sanderson gelesen und bin ein großer Fan seines Schreibstils. Dieser hat mich auch hier wieder voll überzeugt. Für mich ist die Art und Weise, wie er Geschichten ...

Ich habe schon einige Bücher von Brandon Sanderson gelesen und bin ein großer Fan seines Schreibstils. Dieser hat mich auch hier wieder voll überzeugt. Für mich ist die Art und Weise, wie er Geschichten erzählt, einfach etwas Besonderes. Er schafft es mit den einfachsten Dingen meine Aufmerksamkeit zu fesseln und trifft auch immer wieder meinen Humor. Hier wird die Geschichte dann auch noch an den richtigen Stellen durch wunderschöne Illustrationen unterstützt.
Das Buch ist Teil des Kosmeer-Universums, aber da ich selbst bisher nur ein Buch dazu gelesen habe, kann ich sagen, dass man es auch gut ohne lesen kann. Auch wenn es immer wieder Anspielungen auf die anderen Welten gibt.
Die Geschichte von Yumi und Maler wird von einem allwissenden Erzähler erzählt und auch wenn ich das normalerweise nicht so mag, hat Sanderson das hier sehr gut umgesetzt. Das Problem, dass ich mich von den Protagonisten ein wenig entfernt gefühlt habe, war trotzdem. Dadurch blieben ihre Gefühle unglücklicherweise etwas auf der Strecke. Trotzdem mochte ich beide, aufgrund ihrer Authentizität und weil sie sich gut ergänzt haben.
Man wechselt immer wieder zwischen den Perspektiven von Yumi und Maler, die zwei völlig unterschiedliche Leben in verschiedenen Welten führen. Von Anfang an war ich neugierig, wie sie zusammenhängen. Im Laufe der Geschichte nähern sie sich immer mehr an und enden in einem überraschenden und großartigen Finale. Meiner Meinung nach lebt die Geschichte vom Mysterium und kommt dadurch auch ohne viel Action aus, dafür muss man sich einfach auf die anfangs skurrile Geschichte einlassen und darauf vertrauen, dass alles einen Sinn ergeben wird.

Fazit: Ein einzigartiges Buch, das ich Fantasy-Lesern empfehlen kann, die in eine mysteriöse Geschichte mit wenig Action und einer seichten Liebe eintauchen wollen.