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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2025

eine besondere Geschichte

Yumi and the Nightmare Painter
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Ich habe schon einige Bücher von Brandon Sanderson gelesen und bin ein großer Fan seines Schreibstils. Dieser hat mich auch hier wieder voll überzeugt. Für mich ist die Art und Weise, wie er Geschichten ...

Ich habe schon einige Bücher von Brandon Sanderson gelesen und bin ein großer Fan seines Schreibstils. Dieser hat mich auch hier wieder voll überzeugt. Für mich ist die Art und Weise, wie er Geschichten erzählt, einfach etwas Besonderes. Er schafft es mit den einfachsten Dingen meine Aufmerksamkeit zu fesseln und trifft auch immer wieder meinen Humor. Hier wird die Geschichte dann auch noch an den richtigen Stellen durch wunderschöne Illustrationen unterstützt.
Das Buch ist Teil des Kosmeer-Universums, aber da ich selbst bisher nur ein Buch dazu gelesen habe, kann ich sagen, dass man es auch gut ohne lesen kann. Auch wenn es immer wieder Anspielungen auf die anderen Welten gibt.
Die Geschichte von Yumi und Maler wird von einem allwissenden Erzähler erzählt und auch wenn ich das normalerweise nicht so mag, hat Sanderson das hier sehr gut umgesetzt. Das Problem, dass ich mich von den Protagonisten ein wenig entfernt gefühlt habe, war trotzdem. Dadurch blieben ihre Gefühle unglücklicherweise etwas auf der Strecke. Trotzdem mochte ich beide, aufgrund ihrer Authentizität und weil sie sich gut ergänzt haben.
Man wechselt immer wieder zwischen den Perspektiven von Yumi und Maler, die zwei völlig unterschiedliche Leben in verschiedenen Welten führen. Von Anfang an war ich neugierig, wie sie zusammenhängen. Im Laufe der Geschichte nähern sie sich immer mehr an und enden in einem überraschenden und großartigen Finale. Meiner Meinung nach lebt die Geschichte vom Mysterium und kommt dadurch auch ohne viel Action aus, dafür muss man sich einfach auf die anfangs skurrile Geschichte einlassen und darauf vertrauen, dass alles einen Sinn ergeben wird.

Fazit: Ein einzigartiges Buch, das ich Fantasy-Lesern empfehlen kann, die in eine mysteriöse Geschichte mit wenig Action und einer seichten Liebe eintauchen wollen.

Veröffentlicht am 10.04.2025

gute Unterhaltung

Nightwood Academy 1 - Dark Romantasy Serie
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Hier handelt es sich um den ersten Sammelband der Nightwood Academy Reihe, der vier Episoden enthält. Ich finde die Idee echt toll, denn ich lese lieber immer dickere Bände und obwohl der Inhalt der gleiche ...

Hier handelt es sich um den ersten Sammelband der Nightwood Academy Reihe, der vier Episoden enthält. Ich finde die Idee echt toll, denn ich lese lieber immer dickere Bände und obwohl der Inhalt der gleiche ist, macht es doch irgendwie einen Unterschied.
Die Aufmachung finde ich absolut gelungen und schafft sofort eine düstere Atmosphäre. Auch die Gestaltung der Innenklappen finde ich sehr passend und man bekommt einen guten Eindruck von der Akademie.

In die Geschichte bin ich anfangs etwas schwer reingekommen, obwohl mich der Prolog direkt neugierig gemacht hat. Aber als ich dann drin war, hatte das Buch absolutes Suchtpotential. Mit dem mysteriösen Tod von Abbys Mutter gibt es gleich zu Beginn ein Geheimnis, das es zu lüften gilt. Die meisten Kapitel sind aus Abbys Sicht geschrieben, aber an den richtigen Stellen wird auch immer wieder eine andere Perspektive eingeschoben.
Die Mischung der magischen Wesen finde ich echt cool, denn neben den Klassikern wie Vampiren und Werwölfen gibt es eben auch Sirenen, Feen und Gargoyles. Damit ist ein guter Grundstein gelegt, auch wenn mein Fantasyherz gerne noch mehr über die Wesen erfahren hätte, aber dafür gibt es ja noch die Folgebände.
Die Geschichte hat sich für mich etwas in die Länge gezogen, da die etwas naive Abby ihr eigentliches Ziel oft vor lauter hormoneller Lust und heißen Männern zu vergessen scheint. Wobei man Abby zugutehalten muss, das sie keinen Beschützer haben möchte und zu widerstehen versucht

Fazit: Ich würde dieses Buch am ehesten mit der "Black Dagger"-Reihe vergleichen, denn auch wenn es kein Meisterwerk ist, hat es mir viel Spaß beim Lesen gemacht und mich super unterhalten, auch wenn es oft etwas klischeehaft ist und.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2025

super Auftakt, dessen Hype zu unrealistischen Erwartungen geführt hat

Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangener der Schatten
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Ich bin absolut verliebt in die Aufmachung dieses Buches. Besonders das Hardcover ohne Schutzumschlag hat es mir angetan. Der Farbschnitt rundet das Ganze dann optimal ab. Bevor ich das Buch angefangen ...

Ich bin absolut verliebt in die Aufmachung dieses Buches. Besonders das Hardcover ohne Schutzumschlag hat es mir angetan. Der Farbschnitt rundet das Ganze dann optimal ab. Bevor ich das Buch angefangen habe, habe ich mich natürlich gefragt, warum ausgerechnet Schmetterlinge und das Geheimnis wird dann beim Lesen der Geschichte gelüftet. Auch die Weltkarte und die Aussprachehilfe im Buch finde ich hilfreich.

Nun aber zur Geschichte. Vorab möchte ich noch erwähnen, dass ich durch den Hype natürlich auch hohe Erwartungen entwickelt habe.
Bisher kannte ich nichts von der Autorin. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich sehr gut und schnell in die Geschichte hinein gefunden habe. So kam ich auch unglaublich schnell voran und das Buch kam mir gar nicht so dick vor.
Die Geschichte ist ausschließlich aus der Sicht der Protagonistin Saeris geschrieben. Am Ende gibt es aber noch Bonusgeschichten aus der Sicht von Kingfisher.
Saeris hat mir sehr gut gefallen. Sie ist stark und schlagfertig und tut alles für die Menschen, die sie liebt. Fisher fand ich etwas schwierig, weil das, was man aus Saeris Sicht sieht, alles andere als positiv ist. Auch wenn man im Laufe der Geschichte einen Blick hinter die arschige Fassade bekommt, hatte ich etwas Schwierigkeiten die Beziehung zwischen den beiden nachzuvollziehen. Hier hätte ich mir vielleicht die eine oder andere kurze Sequenz aus seiner Sicht gewünscht, damit man direkt versteht, warum er sich Saeris gegenüber so unverschämt verhält. Die Nebencharaktere hingegen fand ich wieder ziemlich toll.

Die Welt und das ganze Konzept mit den verschiedenen Wesen fand ich super interessant, auch wenn ich mir noch etwas mehr Worldbuilding und Erklärungen zum Magiesystem gewünscht hätte. Alles in allem ist die Geschichte spannend, überraschend und fesselnd.


Fazit: Ein super Auftakt, von dem ich leider zu viel erwartet habe. Trotzdem absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 24.03.2025

leider nicht mein Geschmack

Breakups and Butterflies
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Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Die kleinen Details passen super zur Geschichte. Insgesamt schreit es für mich nach einer Romcom und das ist wahrscheinlich auch das Problem, denn das habe ich ...

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Die kleinen Details passen super zur Geschichte. Insgesamt schreit es für mich nach einer Romcom und das ist wahrscheinlich auch das Problem, denn das habe ich von der Geschichte erwartet, aber finde ich nicht wirklich zutreffend. Als Liebesgeschichte würde ich das Buch eigentlich nicht bezeichnen. Es enthält zwar eine Liebesgeschichte, aber der Schwerpunkt liegt in meinen Augen eher auf der Selbstfindung der Hauptprotagonistin Mara.
Positiv hervorheben kann ich wieder einmal den Schreibstil der Autorin. Das Thema an sich und die vielschichtigen Charaktere schaffen eine gute Grundlage, außerdem hat mir Marius mit seiner lockeren und offenen Art sehr gut gefallen. Generell fand ich die Liebesgeschichte schön und es gab einige tolle Momente zwischen Mara und Marius. Trotzdem blieb Marius insgesamt etwas blass und ich hatte Schwierigkeiten, mich in die Protagonistin Mara hineinzuversetzen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. So bin ich nicht wirklich in die Geschichte reingekommen und war eher weniger am Verlauf der Geschichte interessiert. Manchmal hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass ich mich im Kreis drehe. Das Ende war dann auch etwas überhastet und einige offene Fragen wurden für mich nicht wirklich beantwortet.

Gut gefallen haben mir die Annotierungen der Autorin, um ihre Gedanken zu bestimmten Momenten nachvollziehen zu können.

Fazit: Kein schlechtes Buch, aber leider nicht mein Geschmack, was auch an meiner falschen Erwartungshaltung gelegen haben könnte.

Veröffentlicht am 23.03.2025

muss man nicht gelesen haben ...

Vengeance of the Pirate Queen - Fürchte meine Rache
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Spoilerfrei zur gesamten Reihe

Die Bände 1 und 2 der Reihe haben mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auch sehr auf den dritten Band gefreut. In diesem Teil ist nun Sorinda die Hauptprotagonistin ...

Spoilerfrei zur gesamten Reihe

Die Bände 1 und 2 der Reihe haben mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich auch sehr auf den dritten Band gefreut. In diesem Teil ist nun Sorinda die Hauptprotagonistin und nicht mehr wie zuvor Alosa. Diesen Wechsel fand ich an sich spannend, aber mit Sorinda und ihrer kühlen, distanzierten Art konnte ich mich einfach nicht anfreunden. Diese liegt zwar an ihrer Vergangenheit, aber ich fand es trotzdem etwas übertrieben. Dadurch hätte es natürlich viel Potential für eine Charakterentwicklung gegeben. Die gab es auch, aber leider war es eher eine 180° Wende als eine schöne, langsame Entwicklung.


Generell hat sich die erste Hälfte des Buches für mich sehr gezogen angefühlt und die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne dass viel Relevantes passiert. In der zweiten Hälfte wurde dann der Fantasyteil der Geschichte gut umgesetzt (wobei der Klappentext, da irgendwie schon sehr viel auch spoilert). Da wurde es spannend, unvorhersehbar und interessant. Trotzdem hatte ich mir für eine Piratengeschichte eher etwas anderes vorgestellt.


Am besten gefallen hat mir wahrscheinlich Kearan (den mochte ich schon in den Vorgängerbänden) und eine andere Figur, die man schon kennt, deren Auftauchen mich positiv überrascht hat.


Die Liebesgeschichte war für mich leider auch eher ein Reinfall, da ich sie bis zur letzten Seite nicht wirklich nachvollziehen konnte. Im ersten Band fand ich die Spannung zwischen den Protagonisten so greifbar, dass ich ähnliches auch hier erwartet hatte, aber leider wurde ich enttäuscht.

Fazit: Die ersten beiden Teile haben mir wirklich gut gefallen und ich würde sie auch weiterempfehlen. Diesen Teil muss man in meinen Augen aber nicht gelesen haben.