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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

an den Haaren herbeigezogen

Das Signal
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Ich bin ein wirklich großer Fan von den Poznanski Büchern und konnte es kaum abwarten mit diesem Buch zu beginnen. Leider wurde ich dieses Mal ziemlich enttäuscht.
Eine junge Frau hat einen Unfall und ...

Ich bin ein wirklich großer Fan von den Poznanski Büchern und konnte es kaum abwarten mit diesem Buch zu beginnen. Leider wurde ich dieses Mal ziemlich enttäuscht.
Eine junge Frau hat einen Unfall und wacht im Krankenhaus mit einem amputierten Bein auf. Ihr Ehemann kümmert sich absolut liebenswert um sie. Das allein scheint schon verdächtig genug zu sein um ihn zu tracken. Gerade zu Beginn der Geschichte wirkt alles so an den Haaren herbeigezogen, fast ein bisschen so, als hätte die Autorin keine Idee gehabt, wie sie ihre Protagonistin an den Punkt bringen soll, an den sie kommen muss, um die Spannung mal ins Rollen zu bringen.
Nach einem holprigen Start kommt dann schon irgendwann Spannung auf und ich hatte eine recht gute Zeit beim Lesen, aber mit den bisherigen Büchern kann dieser Titel leider absolut nicht mithalten.
Den Charakteren fehlt es leider auch ziemlich an Tiefe, wodurch es schwer wird mit irgendwem großartig mitzufühlen.
Hier hat man ein wirklich tolles Konzept, das perfekt in die aktuellen technischen Entwicklungen passt, aber die Umsetzung war eher okay als gut. Total schade.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

heftig aber lohnenswert

To Cage a Wild Bird
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Oh wow, ich hatte nicht damit gerechnet, dass dieses Buch so heftig ist. Das muss man wirklich ab können, aber dann würde ich es unbedingt empfehlen.
Als großer Tribute von Panem Fan hat mich dieser Titel ...

Oh wow, ich hatte nicht damit gerechnet, dass dieses Buch so heftig ist. Das muss man wirklich ab können, aber dann würde ich es unbedingt empfehlen.
Als großer Tribute von Panem Fan hat mich dieser Titel natürlich sofort angesprochen und diese Dystopie hält auch wirklich was sie verspricht. Viele Emotionen, ein wirklich beunruhigendes Gesellschaftssystem und ein Top Spannungsaufbau.
Mir hat das World- und Gesellschaftsbuilding wirklich gut gefallen, das war sehr gut durchdacht und hat einem beim drüber Nachdenken echt eine Gänsehaut beschert. Die Charakterdynamiken waren auch wirklich toll ausgeschrieben, da war von allem etwas dabei und man hat so viele verschiedene Beziehungen gesehen, die die ganze Geschichte nur noch viel dramatischer gemacht haben. Mir wurde hier regelmäßig das Herz gebrochen. Wirklich super umgesetzt.
Ein Minuspunkt war für mich aber der Spice. Den hätte es für mich nicht gebraucht und an vielen Stellen wirkte er irgendwie nur reingequetscht, damit davon auch ein bisschen was mit drin ist. Die Dynamik wäre auch ohne deutlich genug geworden.
Ansonsten aber absolut eine Empfehlung. Gerade für Fans von diesem Spiele und Dystopie Setting genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

interessant

Gemüsepower
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Mich haben die Erzählungen über den Marktgarten total begeistert, ich finde es toll, dass es solche Konzepte gibt und wie unglaublich gut sie funktionieren.
Für Gartenanfänger würde ich das Buch glaube ...

Mich haben die Erzählungen über den Marktgarten total begeistert, ich finde es toll, dass es solche Konzepte gibt und wie unglaublich gut sie funktionieren.
Für Gartenanfänger würde ich das Buch glaube ich noch nicht empfehlen, dafür ist es teilweise doch noch zu spezifisch. Aber den ein oder anderen hilfreichen Tipp finden hier sowohl Anfänger als auch Gartenprofis. Gerade wenn man wirklich vor hat im großen Stil zu gärtnern wird man hier fündig.
Der Ratgeber lässt sich sehr angenehm Lesen und ist in immer wiederkehrende Sinnabschnitte gegliedert, sodass man gut dem Jahresverlauf folgen kann. Gerade auch die Bilder zu den einzelnen Beschreibungen haben mir gut gefallen, das hat so manche Erklärung auch für Unerfahrene leichter zu verstehen gemacht. Vor allem wenn es um Gartengeräte geht fand ich das sehr hilfreich.
Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

das Leben ist kurz

Jetzt gerade ist alles gut
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Eine kurze Erinnerung, vielleicht auch ein Weckruf daran, dass das Leben kurz ist und sich schöne Momente nicht aufschieben lassen.

Literarisch gesehen muss ich sagen hat mich dieser Titel jetzt nicht ...

Eine kurze Erinnerung, vielleicht auch ein Weckruf daran, dass das Leben kurz ist und sich schöne Momente nicht aufschieben lassen.

Literarisch gesehen muss ich sagen hat mich dieser Titel jetzt nicht umgehauen, es war ganz nett, aber nichts sehr besonderes, vielleicht auch weil es einfach sehr kurz ist.

Inhaltlich muss ich aber sagen gefällt mir die Botschaft sehr gut. Der Protagonist, knapp am Tod vorbei geschrammt, stellt fest, dass sich aufschieben nicht lohnt. Und vor allem, dass man auch viel mehr auf die kleinen Dinge im Leben achten muss, die es so schön und lebenswert machen. Ich denke, dass ist eine Botschaft, die jeder ab und an mal hören muss um wieder daran zu denken. Für jeden könnte theoretisch heute der letzte Tag sein und da ist sicher noch so viel was man noch erleben wollte, also warum nicht gleich jetzt.

Eine tiefgründige Empfehlung, gerade auch für Leute, die sonst nicht so oft die Muse zum Lesen haben.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

auf Dauer nervig

Das Dreizehnte Kind
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Eine Geschichte, die so in die Dark Academia, Fantasy, Dark Medicine Richtung geht. Die Idee für die Story ist eigentlich auch ganz gut, nur leider hat man beim Lesen immer ein bisschen das Gefühl, man ...

Eine Geschichte, die so in die Dark Academia, Fantasy, Dark Medicine Richtung geht. Die Idee für die Story ist eigentlich auch ganz gut, nur leider hat man beim Lesen immer ein bisschen das Gefühl, man hat nie so wirklich eine Ahnung wo die Geschichte hinführen soll, was durch manche echt große Zeitsprünge noch verstärkt wird.

Die Charaktere waren mir eigentlich alle unglaublich unsympathisch, da war niemand, mit dem ich wirklich mitgefühlt hätte, aber es ist ein absoluter Hotspot für wirklich toxische Verhaltensweisen und Beziehungsmuster gewesen. Zu Beginn wirkt sowas teilweise noch facettenreich, irgendwann wird es dann ehrlich gesagt nur noch nervig.

Die Idee, dass man mal eine Protagonistin hat, die falsche Entscheidungen trifft, oder zumindest Entscheidungen trifft, die sie bereut, hat mir am Anfang auch noch wirklich gut gefallen. Aber wenn sich das permanent durch das ganze Buch zieht und eigentlich das einzige Motiv ist, finde ich das auch etwas schwach gelöst.

Naja, von meiner Seite aus leider keine Empfehlung.

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