Leider ein etwas langatmiger Anfang
Der SternenstaubdiebWer kennt die Geschichten aus 1001 Nacht nicht? Diese Geschichten, die nach Wüstensand und Magie zu schmecken scheinen? Wahrscheinlich hat jeder schon einmal davon gehört und anschließend davon geträumt. ...
Wer kennt die Geschichten aus 1001 Nacht nicht? Diese Geschichten, die nach Wüstensand und Magie zu schmecken scheinen? Wahrscheinlich hat jeder schon einmal davon gehört und anschließend davon geträumt. Die Welt der Dschinn ist eine magische Welt voller Abenteuer und Magie. Genau so eine Welt scheint Chelsea Abdullah bei ihrem ersten Band der Sandsea Chronicles ("Der Sternenstaubdieb") im Sinn gehabt zu haben. Als Leserin begleitet man Lollie al-Nazari, die Mitternachtshändlerin, auf ihrer gefährlichen Reise nach einer verschollenenen Lampe. Und wäre die Wüste nicht schon gefährlich genug, so ist die Magie der Dschinn auch noch verboten und Loulie reist nicht mit irgendwem, nein, ihr Reisegefährte und Freund ist ein Dschinn.
Das Setting der Geschichte spielt wie angedeutet in der Wüste und hat mich an wirklich vielen Stellen an die Geschichten aus 1001 Nacht erinnert. Innerhalb der Story gab es auch immer wieder Figuren aus 1001 Nacht und viele Bezüge. Das hat mir unheimlich gut gefallen.
Leider ist die Handlung darüber hinaus in weiten Teilen etwas langatmig. Es dauert wirklich vergleichweise lange bis richtige Spannung auftritt. Ich hatte immer das Gefühl, dass sich nicht wirklich etwas "tut". Auch mit den Figuren bin ich lange nicht warm geworden. Sie blieben für mich bis zum Ende leider etwas flach und oberflächlich.
Trotz dieser Punkte freue ich mich auf den zweiten Band, da das Ende (im Gegensatz zu weiten Teilen der restlichen Geschichte) wirklich spannend war und ich mich darauf freue die Welt der Dschinn weiterzuerkunden!