Platzhalter für Profilbild

Lenna

Lesejury Star
offline

Lenna ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lenna über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2023

Pure Action

Seventeen
0

Normalerweise ist es ja so, dass wir die Geschichte aus der Sicht des Helden, des Ermittlers oder Agenten geschildert bekommen, zumindest in den meisten Fällen. Bei 'Seventeen' entführt uns der Autor John ...

Normalerweise ist es ja so, dass wir die Geschichte aus der Sicht des Helden, des Ermittlers oder Agenten geschildert bekommen, zumindest in den meisten Fällen. Bei 'Seventeen' entführt uns der Autor John Brownlow einmal in die andere Perspektive. Er erzählt die Geschichte eines Auftragskillers. Diese doch eher außergewöhnliche Sicht hat mich von Anfang an fasziniert und in ihren Bann gezogen.
'Seventeen' wie unser Auftragskiller genannt wird, ist eine sehr interessante und spannende Figur, die sich auch immer mal wieder direkt an die Leserin wendet. Er berichtet von seinem Alltag und das mit einem Humor, der mich jedes Mal zum Schmunzeln gebracht hat. Er nimmt sich dabei selbst nicht immer ganz ernst, sodass die Geschichte eine gewisse Leichtigkeit mit sich bringt. An Spannung fehlt es der Story auch definitiv nicht und es ist auch für genügend Action gesorgt. Wer also Lust auf einen humorvollen Auftragskiller hat, der ist mit diesem Buch an der richtigen Adresse.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2023

Schöne Liebesgeschichte mit viel Humor

Dead Romantics
0

'Dead Romantics' gehört zu diesen Büchern, die man einmal in die Hand nimmt und erst wieder loslässt, wenn man alles gelesen hat! Danach ist man dann traurig und wehmütig, weil die Geschichte so schön ...

'Dead Romantics' gehört zu diesen Büchern, die man einmal in die Hand nimmt und erst wieder loslässt, wenn man alles gelesen hat! Danach ist man dann traurig und wehmütig, weil die Geschichte so schön war und leider zu Ende gelesen ist. Die Story beginnt recht klassisch mit einer frustrierten Ghostwriterin (Florence), die keine Liebesgeschichte mehr schreiben kann, da sie aufgrund ihrer letzten gescheiterten Beziehung nicht mehr an die Liebe glaubt. Sie trifft nun auf einen unheimlich gut aussehenden Lektor (Ben) und es funkt direkt zwischen den beiden. Bis hierhin klingt die Geschichte noch sehr gewöhnlich, doch das ändert sich schnell. Denn Florence kann die Geister von Verstorbenen sehen. Und natürlich kommt es wie es kommen muss: Ben taucht vor ihr auf und dass nicht als lebendiger Mensch...
Die Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen, weil Florence zum einen eine sehr sympathische Figur ist und zum anderen unglaublich schlagfertig ist. Die Dialoge mit Ben, ihr gemeinsamer schwarzer Humor haben mich immer wieder zum Lachen gebracht! Für mich ist dieses Buch eine wirklich amüsante und schöne Geschichte gewesen, die ich sicher wieder und wieder lesen werde!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2023

Ein weiblicher Text

Ein Geist in der Kehle
0

Das erste, was meine Neugierde bei diesem Buch geweckt hat, war tatsächlich der Titel des Buches und nicht das Buchcover. Das Cover an sich ist nicht schlecht, aber durch den ungewöhnlichen Titel tritt ...

Das erste, was meine Neugierde bei diesem Buch geweckt hat, war tatsächlich der Titel des Buches und nicht das Buchcover. Das Cover an sich ist nicht schlecht, aber durch den ungewöhnlichen Titel tritt es tatsächlich eher in den Hintergrund.
Die Geschichte selbst ist in etwa so ungewöhnlich wie der Titel den sie trägt. Im Vordergrund steht eine Frau, eine junge Mutter, die ihr Alltagsleben beschreibt. Gleichzeitig setzt sich diese Frau intensiv mit einer Frau und Schriftstellerin des 18. Jahrhunderts auseinander. Immer wieder wechseln wir zwischen der Gegenwart und Recherchen zur Vergangenheit. Immer geht es um das Leben und Wirken von Frauen. Diese Beschreibungen des 'Frau-Seins', des Weiblichen haben mich von Anfang an fasziniert. Die Art des Erzählens ist dabei jedoch etwas eigensinnig. Spannung und Kurzweiligkeit sucht man Vergebens. Deswegen ist dieses Buch auch nicht für eine schnelle Lektüre geeignet. Man muss sich Zeit nehmen und die Sätze und Kapitel auf sich wirken lassen und muss eine innere Ruhe finden; für ein schnelles Lesevergnügen ist das Buch definitiv ungeeignet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2023

Für alle Fans von True Crime

Almost True Crime 1: Wer nicht liebt, muss sterben
0

Ich bin ein großer True Crime Fan, sodass ich direkt von der Geschichte begeistert war. Warum Menschen Verbrechen begehen, wird sich wohl nicht leicht und einfach beantworten lassen. Mit "Wer nicht liebt, ...

Ich bin ein großer True Crime Fan, sodass ich direkt von der Geschichte begeistert war. Warum Menschen Verbrechen begehen, wird sich wohl nicht leicht und einfach beantworten lassen. Mit "Wer nicht liebt, muss sterben" schildert Ruth Stiller eine tragische Geschichte zweier Mädchen und versucht Gründe für die Abgründe in Menschen zu finden. Sie nähert sich der Frage nach dem 'Warum' von Verbrechen und kommt, meiner Meinung nach, schon ziemlich dicht heran.
Ihre beiden Hauptfiguren sind zwei Mädchen im Teenageralter, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Durch die wechselnde Perspektive beim Erzählen bekommen wir als Leserinnen tiefe Einblicke in die beiden Welten der Mädchen. Dabei erfahren wir viel über die Einflüsse des sozialen Umfeldes. Es ist wirklich erstaunlich welche Unterschiede sich allein durch die Art und Weise des Aufwachsens und der Familienbedingungen ergeben. Dabei sind die Schilderungen dieser familiären Verhältnisse sehr authentisch, manchmal fast schon erschreckend real.
Die Katastrophe am Ende, auf die alles zusteuert, wird von Anfang an immer wieder angedeutet und auch die Personenentwicklungen und das Beziehungsgeflecht zeigen schon früh immer wieder Hinweise und Warnungen. Das Ende kommt damit natürlich nicht überraschend, aber das soll es auch gar nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2023

Thriller mit Gänsehautfaktor

Stigma (Milosevic und Frey ermitteln 1)
0

Das Buchcover von 'Stigma' von Lea Adam lässt bereits vermuten, dass es düster und zum Teil grausam zu gehen wird. Es hat meine Neugierde sofort geweckt! Und tatsächlich wird der Leserin eine düstere und ...

Das Buchcover von 'Stigma' von Lea Adam lässt bereits vermuten, dass es düster und zum Teil grausam zu gehen wird. Es hat meine Neugierde sofort geweckt! Und tatsächlich wird der Leserin eine düstere und spannende Geschichte geboten. Die Ermittler Milo und Vincent sehen sich mit grausamen Morden an Männern konfrontiert, die sich im Laufe der Geschichte selbst als Täter (Sexualstraftäter) herausstellen. Das allein könnte schon für eine Gänsehaut sorgen - was ich persönlich aber als noch viel heftiger und gewissermaßen auch berührender empfunden habe, waren die Kapitel, die aus der Sicht der weiblichen Opfer erzählt wurden. Ihre Angst und und ihre Schmerzen waren dabei zum Greifen nah und das auf eine erschreckend authentische Art und Weise - ob man so etwas lesen möchte, ist dann wirklich eine Ermessensfrage.
Die Ermittler selbst waren mir mit ihren Ecken und Kanten von Anfang an sympathisch, sodass ich mit ihnen richtig mitgefiebert habe. 'Milo' als weibliche Hauptfigur war mir jedoch an der ein oder anderen Stelle doch noch etwas zu 'einfach'. Bei ihr hätte ich mir noch etwas mehr Entwicklung gewünscht. Trotzdem fand ich den Thriller im Ganzen gesehen wirklich gut und spannend geschrieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere