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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Runder Abschluss mit Tiefe – „In Case We Forget“ beendet die Reihe stimmig

In Case We Forget
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„In Case We Forget“, der dritte Band von Trss Tjagvads Reihe, ist ein solider und gelungener Abschluss. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen – nicht perfekt, aber definitiv lesenswert. Besonders gut gefallen ...

„In Case We Forget“, der dritte Band von Trss Tjagvads Reihe, ist ein solider und gelungener Abschluss. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen – nicht perfekt, aber definitiv lesenswert. Besonders gut gefallen hat mir die Charakterentwicklung der beiden Protagonisten. Im letzten Teil wird das besonders schön deutlich. Der Schluss hat mich überzeugt: Er bringt viele Fäden zusammen und sorgt für ein rundes, zufriedenstellendes Ende.

Das Buch ist wie die Vorgänger gut für zwischendurch – leicht geschrieben, emotional nachvollziehbar und mit einem feinen Gespür für zwischenmenschliche Entwicklungen. Allerdings empfand ich es stellenweise als etwas langatmig. Es gab einige Wiederholungen, die die Handlung unnötig in die Länge zogen. Das hat den Lesefluss manchmal ein wenig gebremst. Trotzdem: Wer die ersten beiden Bände mochte, wird mit dem Finale nicht enttäuscht sein.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Unerwartet und stimmig – „In Case We Dare“ überzeugt mit starken Figuren

In Case We Dare
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„In Case We Dare“, der zweite Band von Trss Tjagvad, hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Besonders die Charaktere Laurel und Aaron haben mich begeistert – sie wirken lebendig, greifbar und ihre Dynamik ...

„In Case We Dare“, der zweite Band von Trss Tjagvad, hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Besonders die Charaktere Laurel und Aaron haben mich begeistert – sie wirken lebendig, greifbar und ihre Dynamik trägt die Geschichte sehr stark. Auch die Story an sich war eine positive Überraschung, denn sie hat sich in eine Richtung entwickelt, die ich so nicht erwartet hätte. Das hat für frischen Wind gesorgt und mich bis zum Ende interessiert weiterlesen lassen.
Allerdings hätte ich mir stellenweise noch ein bisschen mehr Spannung und Tempo gewünscht. Manche Abschnitte wirkten etwas zu ruhig, gerade im Vergleich zu der emotionalen Kraft, die Laurel und Aaron in die Handlung bringen. Dennoch ist es ein solides Buch, gut geschrieben und angenehm zu lesen – perfekt, wenn man eine gute Fortsetzung sucht, die nicht zu schwer daherkommt.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Solider Auftakt mit Luft nach oben – „In Case We Trust“ von Trss Tjagvad

In Case We Trust
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„In Case We Trust“ von Trss Tjagvad ist ein Buch, das mich insgesamt ganz gut unterhalten hat, aber leider nicht mehr als das. Die Handlung ist stellenweise etwas langatmig, was das Lesen hin und wieder ...

„In Case We Trust“ von Trss Tjagvad ist ein Buch, das mich insgesamt ganz gut unterhalten hat, aber leider nicht mehr als das. Die Handlung ist stellenweise etwas langatmig, was das Lesen hin und wieder zäh wirken ließ. Dennoch konnte ich die Entscheidungen und Handlungen der Protagonisten oft gut nachvollziehen, was dem Buch etwas Authentizität verleiht. Der Schreibstil ist einfach und unkompliziert, wodurch es sich gut für zwischendurch eignet, wenn man keine zu große Herausforderung beim Lesen sucht. Es ist kein überragendes Werk, aber solide genug, um es weiterzuempfehlen, wenn man eine leichte Lektüre sucht, die nicht zu anspruchsvoll ist. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht und ob die Geschichte dort noch mehr Fahrt aufnimmt.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Einfühlsam, vielschichtig und spannend bis zur letzten Seite

Die spürst du nicht
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Daniel Glattauers “Die spürst du nicht” hat mich positiv überrascht – obwohl es nicht meinem üblichen Lesestil entspricht, hat mich das Buch schnell in seinen Bann gezogen.

Besonders die wechselnden Perspektiven ...

Daniel Glattauers “Die spürst du nicht” hat mich positiv überrascht – obwohl es nicht meinem üblichen Lesestil entspricht, hat mich das Buch schnell in seinen Bann gezogen.

Besonders die wechselnden Perspektiven haben mir sehr gefallen. Sie eröffnen unterschiedliche Sichtweisen auf die Handlung und die Figuren, wodurch sich ein vielschichtiges, lebendiges Bild ergibt. Glattauer schreibt klar, mit feinem Gespür für Zwischentöne und schafft es, auch ernste Themen zugänglich und spannend zu erzählen.

Die Geschichte verläuft nicht vorhersehbar. Es gibt Wendungen, die mich gefesselt haben, und Entwicklungen, die zum Nachdenken anregen. Gerade diese Mischung aus Spannung, Tiefe und menschlicher Nähe macht das Buch besonders.

Fazit: Ein empfehlenswerter Roman, der durch Perspektivenreichtum, Spannung und stilistische Klarheit überzeugt – lesenswert auch für alle, die sonst andere Genres bevorzugen.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Windstärke 17“ – Ein zäher Kampf gegen den Lesesturm

Windstärke 17
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Ich habe mir von Windstärke 17 ein spannendes Leseerlebnis erhofft – schließlich klingt der Titel nach Abenteuer und Dramatik. Leider blieb das Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Schon nach den ...

Ich habe mir von Windstärke 17 ein spannendes Leseerlebnis erhofft – schließlich klingt der Titel nach Abenteuer und Dramatik. Leider blieb das Buch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung endlos zieht. Die Autorin (oder der Autor) verliert sich immer wieder in gleichen Beschreibungen und Gedankengängen, sodass kaum Spannung aufkommt.

Was mich besonders gestört hat, waren die ständigen Wiederholungen. Es wirkte, als ob die gleichen Szenen, Sorgen oder Naturbeschreibungen immer wieder aufgewärmt wurden, ohne dass die Geschichte wirklich vorankam. Das Lesen wurde dadurch mühsam, und ich musste mich oft zwingen, weiterzumachen.

Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht warm geworden. Er wirkte auf mich schwerfällig und wenig fesselnd. Statt eines packenden Erzählflusses fühlte es sich eher an, als würde ich mich durch dichte, belanglose Passagen kämpfen.

Nach all der Mühe hatte ich wenigstens auf ein lohnendes Ende gehofft. Doch auch das Finale hat mich enttäuscht – es wirkte auf mich unbefriedigend und hinterließ mehr offene Fragen als Antworten. Es fehlte die emotionale Wucht oder der Aha-Moment, der eine lange Lektüre am Schluss doch noch rechtfertigen könnte.

Alles in allem war Windstärke 17 für mich ein zähes Buch, das ich nur mit viel Durchhaltevermögen beendet habe. Ich hätte mir mehr Dynamik, weniger Wiederholungen und ein runderes Ende gewünscht.

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