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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2021

Berührender Roman

Solange es Schmetterlinge gibt
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Die kleine Familie der Grundschullehrerin Penelope wird durch eine Tragödie auseinandergerissen. Sie lässt ihren Mann allein und zieht sich in ein Schneckenhaus zurück. Die Außenwelt wird ausgesperrt. ...

Die kleine Familie der Grundschullehrerin Penelope wird durch eine Tragödie auseinandergerissen. Sie lässt ihren Mann allein und zieht sich in ein Schneckenhaus zurück. Die Außenwelt wird ausgesperrt. Da entdeckt sie zufällig dass ihre vierundachtzigjährige Nachbarin ein Geheimnis hat. Sie heißt Trudi Siebenbürgen und Penelope freundet sich mit ihr an. Trudi ist freundlich und lebenslustig. Sie lässt es nicht zu, dass sich Penelope weiter vergräbt. Jason ein attraktiver junger Mann ist gerade in das Dachgeschoß des Hauses eingezogen und er zeigt Penelope, dass die Welt nicht stehengeblieben sondern voller Wunder ist.


Meine Meinung
Dies ist ein wunderschöner Roman über eine junge Frau, die eigentlich – nach einem großen Verlust und Schuldgefühlen - fast mit dem Leben abgeschlossen hat. Ich bin in diese Geschichte sehr gut hineingekommen und durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin störte auch keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Hier eben hauptsächlich in Penelope die nach einem großen Verlust fast zugrunde geht und sich vor allem die Schuld daran gibt. Es war Trudis Anliegen und Jasons Aufgabe, sie von diesem Unsinn abzubringen. Was dadurch alles geschah, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Und vor allem was überhaupt alles geschah. Das Buch ließ sich sehr gut lesen, das Lesen hat mir großen Spaß gemacht und ich habe es nicht bereut. Im Gegenteil, ich möchte den Folgeband auch gerne lesen, denn ich fühlte mich durch dieses Buch gut unterhalten. Es gibt vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten und eine Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 18.07.2021

Wichtige Entscheidungen

Wir für uns
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Josie ist von Bengt schwanger. Doch dieser möchte kein Kind mehr, zumal er auch noch verheiratet ist. Aber Josie, was möchte sie? Sie hat alles immer auf später verschoben ist inzwischen Anfang vierzig. ...

Josie ist von Bengt schwanger. Doch dieser möchte kein Kind mehr, zumal er auch noch verheiratet ist. Aber Josie, was möchte sie? Sie hat alles immer auf später verschoben ist inzwischen Anfang vierzig. Kathi Mann ist plötzlich gestorben. Fast fünfzig Jahre war sie mit ihm verheiratet. Ihr Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat alles immer auf später verschoben. Josie landet durch Zufall in Kathis Küche und beide sind verwundert. Jede fühlt sich in der Gegenwart der anderen wohl, ernst genommen. Und die beiden Frauen spüren, dass sich ganz unerwartet eine Tür in ihrem Leben öffnet.


Meine Meinung
Ich glaube, dies ist das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Es ließ sich – dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin – auch leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Kathi, die nach dem Tod ihres Mannes eigentlich nichts mehr hatte, und am liebsten ihren Laden, den sie vor Jahren aufgegeben hatte, wieder öffnen würde. An Josie, die schon älter als vierzig Jahre, von einem verheirateten Mann schwanger geworden ist. Und dieser Mann will das Kind nicht. Josie ist am Überlegen: Abtreiben oder behalten? Denn es stellt sich natürlich auch die Frage, ob das Kind gesund sein wird. Denn ab ihrem Alter steigt die Gefahr eines kranken Kindes ständig. Doch das ist etwas, was man überprüfen kann. Aber will Josie das überhaupt? Will sie überhaupt das Kind bekommen? Oder Bengts Rat befolgen und zur Abtreibung greifen? All dies kann der Leser in diesem Buch nachlesen, auch was die Entscheidung dazu alles auslöst. Doch Josie und Kathi haben sich angefreundet, und die Eine hilft der Anderen bei ihren Überlegungen. Dies ist kein Buch mit großartiger Spannung. Natürlich fragt man sich: Tut sie es oder tut sie es nicht? Bekommt sie ihr Kind, oder nicht? Macht Kathi ihren Laden wieder auf oder lässt sie es bleiben? Es ist ein Unterhaltungsroman, ein Roman über Liebe und Freundschaft. Über Elternliebe und auch Kindesliebe und noch so manches mehr. Er hat mir gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Von mir dafür vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 18.07.2021

Wieder nicht überzeugt

Nemesis 2: Vom Sturm geküsst
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Evelyn ist in der Welt der Götter gefangen, obwohl sie nur ein Abenteuer erleben wollte. Sie muss sich Feinden stellen, die auch eine Aufgabe der Götter zu erfüllen haben. Nur wenn sie diesen Wettstreit ...

Evelyn ist in der Welt der Götter gefangen, obwohl sie nur ein Abenteuer erleben wollte. Sie muss sich Feinden stellen, die auch eine Aufgabe der Götter zu erfüllen haben. Nur wenn sie diesen Wettstreit gewinnt. Kann sie diesen Ort verlassen. Und dann hat sie sich auch noch in ihren Wächter Lucian verliebt. Und er sich in sie. Schließlich weiß Eve nicht mehr wofür sie kämpfen soll. Will sie in ihre Welt zurückkehren oder in der Spielwelt bleiben?

Meine Meinung
Ich habe den ersten Band dieser Reihe gelesen und war nicht überzeugt von dem Buch. Genauso ging es mir mit diesem zweiten Band. Doch ich hatte beschlossen, der Autorin noch einmal eine Chance zu geben. Allerdings ist diese Geschichte jetzt für mich gegessen. Auch wenn es noch zwei Folgebände geben soll. Wirklich warm bin ich wieder mit keinem der Protagonisten geworden. Weder mit Evelyn noch mit Lucian oder einem der anderen Wächter. Ich konnte mich mit keinem der Protagonisten anfreunden. Es gab in dem Buch viel zu viele Passagen die nur langweilig waren. Spannung nur in sehr geringen Mengen. Auf jeden Fall stelle ich fest, dass es kein Buch für meinen Geschmack war, auch wenn ich Fantasy eigentlich liebe. Und auch ich in meinem Lesefluss nicht durch Unklarheiten im Text gestört worden bin, es sich also um einen unkomplizierten Schreibstil handelt. Daher bekommt dieses Buch von mir – und das nur mit sehr viel gutem Willen – drei von fünf Sternen, bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 17.07.2021

Ariadnes Weg

Allein durch die Sterne
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Ariadne ist sehr freiheitsliebend und tut nur was sie will. Nur Dinge, die ihre Spaß machen und sie geht nur mit Leuten um, die ihr Freude bereiten – und m mit einer Katze namens Katze. Doch plötzlich ...

Ariadne ist sehr freiheitsliebend und tut nur was sie will. Nur Dinge, die ihre Spaß machen und sie geht nur mit Leuten um, die ihr Freude bereiten – und m mit einer Katze namens Katze. Doch plötzlich sind die Menschen in ihrer Umgebung verschwunden, von jetzt auf nachher. Ariadne scheint der letzte Mensch auf Erden zu sein und sie ist völlig allein. Aber dann bekommt sie plötzlich eine Nachricht von Sanghyun. Es ist nur dumm, dass er in Schanghai wohnt, und somit auf der anderen Seite der Welt.

Meine Meinung
Dies ist eine Dystopie der guten Sorte. On der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber ich bereue nicht, dieses Buch jetzt gelesen zu haben. Ich mag Dystopien, aber diese gefällt mir definitiv gut, auch wenn m mir der Anfang etwas schleppend erschien. Doch es musste so sein, um es richtig weitergehen zu lassen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Ariadne, die plötzlich allein auf der Welt zu sein scheint und ihre Freunde sehr vermisst. Doch noch hat sie Katze und dann auch noch einen Hund namens Tobi. Mit diesen macht sie sich auf den Weg zu dem Treffpunkt, den sie mit Sanghyun ausgemacht hat. Doch dieser ist nicht einfach und sie musste einige Abenteuer bestehen, bis es endlich so weit ist. Wird sie Sanghyun dort finden? Die Stadt ist groß. Doch Sanghyun geht es auch so, auch wenn man von seinem Weg nicht so viel erfährt wie von Ariadnes. Und er war ganz allein, während ja Ariadne von Katze und Hund Tobi begleitet wurde. Ob es am Ende ein Happy-End gibt? Das verrate ich hier natürlich nicht, auch nicht inwiefern es eines gewesen sein könnte. Denn eine kleine Überraschung gibt es am Schluss doch noch. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Was war spannend, fesselnd und unterhaltsam. Immer wieder fragte ich mich, was Ariadne jetzt tun wird, wenn ihr mal wieder ein kleines Missgeschick widerfahren ist. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Sehr gerne kann ich es weiterempfehlen und ich fand es super. Von mir daher die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 15.07.2021

Eher langweilig

Das Haus der Libellen
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Die 28jährige Sophie kommt nach Jahren wieder an den Ort ihrer Kindheit zurück in die alte Villa der Nachbarsfamilie von Gutenbach. Sie ist mit den Geschwistern Noah und Emilia zusammen aufgewachsen und ...

Die 28jährige Sophie kommt nach Jahren wieder an den Ort ihrer Kindheit zurück in die alte Villa der Nachbarsfamilie von Gutenbach. Sie ist mit den Geschwistern Noah und Emilia zusammen aufgewachsen und mi 17 wurden Noah und sie ein Paar. Doch Noah verließ sie nach fünf Jahren Knall auf Fall und verschwand aus ihrem Leben. Nun ruft Emilia sie nach dem Tod ihrer Eltern zurück in dieses Haus. Sie bittet sie um Unterstützung. Doch Noahs Verrat schmerzt Sophie sehr, aber schließlich ist sie einverstanden. Emilia jedoch verhält sich seltsam, verbringt die meiste Zeit mit ihrer Libellenzucht in ihrem Dschungellabro im Keller. Was verschweigt Emilia? Doch Sophie will Noah finden, ob mit oder ohne Emilias Hilfe. Sie will mit der Vergangenheit abschließen. Mitreißen erzählt Emma Behrens eine Geschichte voller Spannung und großer Gefühle.

Meine Meinung
Wenn im Klappentext behauptet wird, dass diese Geschichte voller Spannung sei, so muss ich das verneinen. Denn an Spannung fehlte es mir hier völlig, bis bereits gegen Ende des Buches endlich etwas Gravierendes passierter. Davor gab es so viel Spannung, wie ein loser Faden. Es hat auch etwas gedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war, denn es ist etwas verwirrend. Und das kommt nicht nur daher, dass sie mal in Sophies Gegenwart spielt und ein anderes Mal von ihrer Vergangenheit erzählt. Erzählt wie sie die Geschwister Gutenbach kennen gelernt hat, als sie in der Nachbarsvilla eingezogen sind. Diese Passagen haben mich eher gelangweilt und auch die Passagen, wo die 28-jhrige Sophie Emilia zu Hilfe eilt und ganz es ganz einfach zu lange dauert, bis man endlich mal erfährt, was sie eigentlich von ihr will. Und was wirklich passiert ist. Da man dies erst am Ende bzw. gegen Ende des Buches erfährt ist die Spannung nur kurzzeitig da. Auch dass Sophie sich immer wieder von Emilia vertrösten lässt und wartet, und wartet, bis sie endlich mal von ihr eine Antwort bekommt. Das Buch heißt ‚Das Haus der Libellen‘, aber die Libellen waren nicht die Hauptpersonen darin. Deshalb finde ich den Titel nicht richtig. Dass Sophie am Ende doch noch das Richtige tat, hat mich ein ganz kleines bisschen entschädigt für das für mich doch eher langweilige Buch. Es mag für Andere vielleicht nicht so rüberkommen, doch ich war froh, als es endlich zu Ende war. Von mir daher mit viel gutem Willen noch drei von fünf Sterne n bzw. sechs von zehn Punkten.