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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Sehr spannend

Im Kopf des Bösen – Der Happy Face Killer
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Bremen im Juli 2024. Es geht in Bremen ein Serienmörder um. Er hat insgesamt bereits vier Frauen brutal ermordet. Da wird eine weitere Leiche gefunden und Sophie Kaiser wird mit ihrem Team angefordert. ...

Bremen im Juli 2024. Es geht in Bremen ein Serienmörder um. Er hat insgesamt bereits vier Frauen brutal ermordet. Da wird eine weitere Leiche gefunden und Sophie Kaiser wird mit ihrem Team angefordert. Sie ist Profilerin und kann durch ihren Autismus anders bewerten als andere. Doch sie ist noch nicht lange in der Stadt, als es eine weitere Tote gibt. Der Mörder wendet sich sogar an die Medien und beschreibt haarklein seine Taten. Man nennt ihn den Happy Face Killer. Die Polizisten werden von Journalisten belagert. Dann gibt es noch ein Opfer. Wird Sophie den Fall aufklären und den Mörder stoppen?


Meine Meinung
Das Buch ließ sich wieder leicht und flüssig lesen, wie es bei allen Büchern von Petra Mattfeldt ist. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Auch bin ich in die Geschichte gut hineingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Mir haben schon die beiden Vorgängerbände sehr gut gefallen und ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Sophie, ihr Kollege Leonhard sowie ihr Team tun alles um den Mörder zu finden. Mit Journalisten kann sie sich nicht anfreunden und das stört einen Reporter sehr. Doch das ist anscheinend nicht der einzige Grund warum er es auf Sophie abgesehen hat. Das Buch beruht ja auf einem tatsächlichen Fall den Axel Petermann einmal bearbeitet hat. Natürlich ist nicht alles wahr, es gibt da selbstverständlich auch Fiktion. Aber am Ende des Buches gibt es die Erklärungen dazu und das finde ich gut. Es ist spannend geschrieben, hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Enttäuscht

Meine Mutter
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Bei einer Rückkehr nach Celle, ihrer Heimatstadt, wird Bettina Flitner von Fragen überfallen, Fragen nach dem großen Unglück ihrer Mutter und einer Familienkatastrophe vor vielen Jahren. Und so begibt ...

Bei einer Rückkehr nach Celle, ihrer Heimatstadt, wird Bettina Flitner von Fragen überfallen, Fragen nach dem großen Unglück ihrer Mutter und einer Familienkatastrophe vor vielen Jahren. Und so begibt sie sich auf eine Reise durch die Zeit. Zunächst nach Wölfelsgrund in Niederschlesien jetzt Miedzygórze. Dort waren ihre Vorfahren bis 194 zu Hause. Sie stöbert in deren Tagebüchern, in eigenen Erinnerungen an das Leben ihrer Mutter und erschafft ein literarisches Meisterwerk, einen hochspannenden Familienroman. Zugleich ist er eine nachgetragene Versöhnung mit ihrer Mutter und demonstriert die erlösende Kraft des Erinnerns und des genauen Erzählens.


Meine Meinung
Ganz am Anfang ging es ja noch, und ich dachte, dass es doch besser werden müsste. Doch dann kann das chaotische. Erst etwas von der Gegenwart, also von ihr, dann plötzlich und übergangslos aus dem Leben ihrer Vorfahren und dann wieder sie selbst. So ging das fast durch das ganze Buch. Es gab nur einmal einen längeren Bericht über ihre Mutter. Im Grunde war das ganze Buch ein Lebensbericht über Vorfahren und eben ihre Mutter. Das Buch möchte ich nicht wirklich als Roman bezeichnen, auch wenn es so deklariert ist. Ich hatte ehr viel mehr erwartet und wurde sehr enttäuscht. Im Klappentext wurde das Buch als literarisches Meisterwerk bezeichnet, was ich so absolut nicht empfand. Auch Spannung wurde versprochen, die mir im ganzen Buch fehlte. Beinahe hätte ich es abgebrochen, da es mir so gar nicht gefiel. Aber ich geben jedem Buch, das ich anfange zu lesen, eine Chance, so auch diesem. Und zum Glück war es ja auch nicht unbedingt dick. Ich habe es mir nach diesem Klappentext wesentlich spannender vorgestellt. Doch der Schreibstil verdarb daran einiges. Es war eine Aneinanderreihung von Ereignissen, wirkte aufgezählt. Zumindest für mich. Daher von mir keine Leseempfehlung und zwei Sterne.

Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein interessantes Buch

Jane Austen – Stolz und Leidenschaft
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Jane Austen wächst in einem Pfarrhaus in Steventon, einem wunderschönen Ort in Hampshire mit sieben Geschwistern auf. Die Bibliothek ihres Vaters darf sie immer benutzen und erhält eine ungewöhnlich umfassende ...

Jane Austen wächst in einem Pfarrhaus in Steventon, einem wunderschönen Ort in Hampshire mit sieben Geschwistern auf. Die Bibliothek ihres Vaters darf sie immer benutzen und erhält eine ungewöhnlich umfassende Bildung. Schon früh entwickelt sie sich zu einer bemerkenswerten jungen Frau, die für sich das Recht beansprucht, ihren Partner frei wählen zu dürfen. Männer gibt es drei in ihrem kurzen Leben. Da ist ihre große Liebe Tom Lefroy, den sie aber nicht heiraten darf. Dann der reiche Mister Witherton, zu dem sie keine Zuneigung empfindet. Und dann noch der intrigante Philipp Trevelyan, der sie begehrt, aber verrät.


Meine Meinung
Das buch ließ sich leicht und flüssig lesen da es keine Unklarheiten im Text gab, die meinen Lesefluss gestört hätten. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Lange Zeit interessierte ich mich nicht für Biographien bzw. Romanbiographien, so wie dies hier eine ist. Dann bin ich vor einiger Zeit den Geschmack gekommen. Jane Austen ist eine junge erwachsene Frau als ich sie kennenlerne. Sie schreibt Romane nur zum Vergnügen. Ihre große Liebe Tom kann sie nicht heiraten, da er im Grunde arm ist und von der Gnade seines Onkels abhängig. Und der macht ihm natürlich Vorschriften. Mr. Witherton ist zwar nett, aber sie empfindet nichts für ihn, wie es ja bereits im Klappentext steht., Und dann ist da noch Philipp Trevelyan, der den Korb, den sie ihm gegeben hat, nicht akzeptieren will. Er will Jane durch eine Intrige zur Heirat zwingen. Wird ihm das gelingen? Der Mensch war mir sofort unsympathisch, wogegen mir Mr. Witherton ein bisschen leid tat. Aber auch der Mann ihrer Träume, Tom Lefroy, war mir unsympathisch geworden, da er in meinen Augen ein jämmerlicher Feigling war. Die näheren Umstände erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Es ist schön geschrieben, war spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten . Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

Veröffentlicht am 18.09.2025

Landung im Mittelalter

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein
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Achtung! Zu Beginn der verrücktesten Klassenfahrt aller Zeiten müssen alle einsteigen. Der lustigste Lehrer geht mit dem abenteuerlichsten Schulbus namens ROSINE und der 4a der Bastian-Balthasar-Bux Schule ...

Achtung! Zu Beginn der verrücktesten Klassenfahrt aller Zeiten müssen alle einsteigen. Der lustigste Lehrer geht mit dem abenteuerlichsten Schulbus namens ROSINE und der 4a der Bastian-Balthasar-Bux Schule auf Klassenfahrt, unendliche Klassenfahrt. Dieser Bus erweist sich als Portal in Parallelwelten und prompt landen die Schüler im Mittelalter. Sie haben auf Burg Hammelstein viel zu tun, denn sie müssen ein Turnier bestreiten, ihren Lehrer befreien und den Spuk beenden. Doch das ist erst der Anfang!


Meine Meinung
Dies ist ein Kinderbuch für Kinder ab etwa 8 Jahren. Es ist für das Erstlesealter gedacht und die Buchstaben im Buch sind entsprechend groß, was ich sehr gut finde. Auch ist es eine sehr schöne Geschichte, die Kinder bestimmt fesselt, hat sie ja sogar auch mich gefesselt! Die Illustrationen sind sehr schön gemacht. Super lustig und der erste Band eine Reihe. Wie gesagt, ist es für Erstleser gedacht und ich bin ja keiner. Trotzdem gefällt es mir super. Ich hatte mir auch gedacht was der Vater eines der Kinder seiner Tochter zugesteckt hat. Das sage ich hier natürlich nicht, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Vielleicht kommt er ja auch gleich drauf. Das Buch hatte genau die richtige Menge Spannung für die Erstleser und auch ich war gespannt, wie es wohl ausgeht, und auch gespannt auf den zweiten Teil! Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 16.08.2025

Die Henkerswitwe

Das Pestmädchen und der Medicus
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Augsburg 1462. Lina ist die Witwe des Henkers. Nur der Verkauf von Heilmitteln hält sie am Leen. Ihre große Liebe, den Wundarzt Ulrich, will sic nicht mit ins Unglück stürzen, versucht ihre Gefühle für ...

Augsburg 1462. Lina ist die Witwe des Henkers. Nur der Verkauf von Heilmitteln hält sie am Leen. Ihre große Liebe, den Wundarzt Ulrich, will sic nicht mit ins Unglück stürzen, versucht ihre Gefühle für ihn zu ignorieren. Auf dem Heimweg vom Markt und nur wenig später Zu Hause wird sie überfallen und entgeht knapp dem Tod. Jemand trachtet ihr nach dem Leben, das wird ihr klar. Sie ist so in Not, dass sie bei dem berüchtigten Bettlerkönig Unterschlupf sucht ohne an die Folgen zu denken. Ist er ehrlich mit ihr?


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen den keiner Unklarheiten im Text vermochten meinen Lesefluss zu stören. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dass mir nicht immer alles klar war, ist wohl selbst verschuldet, denn ich hat den ersten Band nicht gelesen. Aber mit der Zeit wurde das besser. Lina ist im Findelhaus aufgewachsen, mit sieben Jahren musste sie schon im Spital arbeiten. Sie war eines Mordes beschuldigt worden, der Henker hatte sie losgebeten und zur Frau genommen. Doch nun war Gernot tot und der Überfall auf dem Heimweg und zu Hause hatten ihr gezeigt, dass sie in Lebensgefahr schwebte. Ob es richtig war, in ihrer Verzweiflung den Bettlerkönig um Hilfe zu bitten? Der Leser wird es beim Lesen des Buches erfahren. Dann ist da auch noch der Wundarzt Ulrich, verheiratet, aber nicht glücklich. Vielleicht wüsste ich, warum er Angela geheiratet hat, hätte ich das erste Buch gelesen. Die beiden, Lina und Ulrich, taten mir richtig leid. Er verheiratet mit einer Frau, der er nicht will und sie die Witwe eines Henkers, also eine Unehrliche. Eine junge Frau, die nach ihrer Herkunft forscht, denn sie kennt weder Mutter noch Vater. Wird sie in diesem Buch etwas über ihre Eltern erfahren? Das Buch ist nur mäßig spannend, was sich jedoch steigert, aber eben doch genug, dass ich drangeblieben bin. Ich hoffte zu erfahren, warum Lina verfolgt wurde bzw. wird, wer dahintersteckt. Habe ich es erfahren? Wird nicht verraten aber ich empfehle es gerne weiter und vergebe vier Sterne.