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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2020

Wer hat den Sarg geklaut?

Stille Nacht in der Provence
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In Andreas‘ und Nicolas Ehe herrscht nur noch Routine. Ein Freund bietet ihnen überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Maramas-le-Vieux zu verbringen Der Ort ist malerisch aber halb verfallen ...

In Andreas‘ und Nicolas Ehe herrscht nur noch Routine. Ein Freund bietet ihnen überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Maramas-le-Vieux zu verbringen Der Ort ist malerisch aber halb verfallen und vergessen. Das Haus mutet romantisch an, auch die Nachbarn sind recht freundlich. Doch in der ersten Nacht fällt so viel Schnee, wie noch nie und am Morgen findet Andreas en eingestürztes Kellergewölbe und darin einen verfallen en Sarg plus Skelett. Er verfällt in Panik und läuft auf der Suche nach Hilfe durch das Dorf. Komischerweise reagiert niemand bis er endlich auf Milène Tanguy trifft. Sie ist eine Künstlerin, die Santons fertigt. Das sind provenzialische Krippenfiguren. Sie gehen zusammen zurück zum Gewölbe – doch der Tote ist verschwunden, spurlos…..

Meine Meinung
Von Cay Rademacher habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir alle gut gefallen haben. Auch dieses hat mich gefesselt und durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil ließ es sich auch leicht und flüssig lesen. Ich war dementsprechend schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier zunächst mal in Andreas, der den Sarg entdeckt und die Leiche gesehen hatte, auch wenn er hinterher daran zu zweifeln begann. Dann gab es da noch einen Polizisten, der wegen eines dummen Fehlers? I diesen kleinen Ort versetzt worden war. Und eben wegen dieses Fehlers war er Andres und Nicola zunächst suspekt. Andreas sah sich gezwungen auf eigene Faust Recherchen anzustellen, was ihm nicht immer gut bekam. Doch diese Recherchen hatten auch noch etwas Gutes, abgesehen von den Ermittlungsergebnissen, doch was, das verrate ich nicht. Dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich habe es genossen, es zu lesen und habe ich sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 09.10.2020

Êin Buch über eine großartige Schauspielerin

Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne (Ikonen ihrer Zeit 2)
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Niederlande 1944. Die junge Audrey Hepburn entdeckt während dieser Zeit ihre Liebe zum Tanz. Sie träumt davon eine Primaballerina zu werden in den Zeiten des Krieges und des immerwährenden Hungers. Doch ...

Niederlande 1944. Die junge Audrey Hepburn entdeckt während dieser Zeit ihre Liebe zum Tanz. Sie träumt davon eine Primaballerina zu werden in den Zeiten des Krieges und des immerwährenden Hungers. Doch dieser Traum platzt. Und doch kommt Audrey Hepburn nach Hollywood und wird ein Filmstar. Schon bald spielt sie an der Seite von großen Stars wie ‚Gregorys Peck und Humphrey Bogart. Doch die Schauspielerei verlangt ihr alles ab. Kann sie als Stern dort glänzen und sich nicht selbst dabei verlieren?

Meine Meinung
Ich kenne nicht alle Filme von Audrey Hepburn bin aber doch von ihrer Schauspielkunst begeistert. Und dieses Buch, das die Autorin Juliana Weinberg über sie geschrieben hat, musste ich unbedingt lesen. Ich möchte mal sagen, es ist ein biographischer Roman. Denn vieles, was hier erzählt wird, entspricht den Tatsachen, doch muss es mit Dialogen ausgeschmückt werden, die Audrey nicht so geführt hat, bzw. die sie hätte so führen können. Ich war auch schnell in ihrer Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Genau wie Audrey Hepburn mag ich auch Gregory Peck, mit dem sie ihren ersten Hauptrollen-Film drehte: Ein Herz und eine Krone. Sie tat mir unendlich leid sie Grund zum Trauern hatte. Doch freute ich mich mit ihr, wenn sie welchen zur Freude hatte. Das Buch ist sehr interessant geschrieben, doch konnte die Autorin natürlich nicht alles in das Buch aufnehmen. Es war sehr spannend hat mich durchaus begeistert und gut unterhalten. Dieses Buch über die berühmte Schauspielerin hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur allen empfehlen die an ihrem Leben interessiert sind. Ich bin froh es gelesen zu haben und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 09.10.2020

Vom Kleinkind bis zum Erwachsenen

Wie alles kam
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Paul Maar erinnert sich an den im Krieg verschwundenen Vater, den frühen #Tod seiner Muttern an die neue Mutter und die schöne Zeit bei seinen Großeltern. Er hatte bei seinem Vater eine strenge Erziehung ...

Paul Maar erinnert sich an den im Krieg verschwundenen Vater, den frühen #Tod seiner Muttern an die neue Mutter und die schöne Zeit bei seinen Großeltern. Er hatte bei seinem Vater eine strenge Erziehung genossen. Diese Erinnerungen sind zugleich Freundschaft- und Abenteuergeschichten. Es ist ein Vater- Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Er beschreibt darin das, womit er sich auskennt. Eine innere Insel, wohin sich Kinder zurückziehen. Wer in diesem Buch liest weiß, warum Paul Maar das Sams erfinden musste.

Meine Meinung
Das Buch beinhaltet Erinnerungen Paul Maars an seine Jugend, Kindheit bis zum Erwachsenen. Es war interessant zu erfahren, wie der Autor aufgewachsen ist und zeitweise hat es mich an die eigene Kindheit erinnert. Was mich jedoch durch das ganze Buch durch immer wieder gestört hat, ist der laufende Wechsel des Alters: Vom jugendlichen Paul Maar zum Kind, wieder zurück, ja sogar zum Erwachsenen und wieder zurück. etc. Ich hatte auch gehofft, mehr über den Schriftsteller Paul Maar zu erfahren. Allerdings steht ja auch beim Buchtitel: Roman meiner Kindheit. Und so durfte ich das eigentlich nicht wer warten. Die Szene mit seiner Frau Nele hat mich sehr berührt. Es hat mir gefallen, wie fürsorglich er mit ihr umging Genau gesagt hat er in dem Buch die Zeit von seiner frühen Kindheit bis zum Tod seines Vaters beschrieben. Denn erst ab dort war ihm klar, was er werden wollte. Insgesaqmt hat es mir ganz gut gefallen, doch für die dauernden Wechsel gibt es einen Stern Abzug, denn das hätte er besser machen können. Somit empfehle ich dieses Buch allen Paul-Maar-Fans und vergebe iver von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 06.10.2020

Aus dem Leben einer zweifachen Nobelpreisträgerin

Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)
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Marie Curie träumte schon als Kind davon der ihrer Heimat zu entfliehen. Polen war damals von Russland besetzt. Zwanzig Jahre später erfüllt sich der Traum, denn Marie darf in Paris an der4 Sorbonne studieren. ...

Marie Curie träumte schon als Kind davon der ihrer Heimat zu entfliehen. Polen war damals von Russland besetzt. Zwanzig Jahre später erfüllt sich der Traum, denn Marie darf in Paris an der4 Sorbonne studieren. Doch sie musste hart dafür kämpfen, denn sowas gab es nur ganz, ganz selten. Eine Frau als Wissenschaftlerin? Das war doch Männersache! Doch trotz dem männlichen Anfeindungen und Widerstände forscht sie. Sie lernt den Physiker Pierre Curie kennen und ihr Glück ist perfekt. Er wird ihre große Liebe die es so nicht oft gibt. Sie hat mit ihm riesengroße Erfolge. Doch sie zahlt dafür einen hohen Preis. Sie ahnt gar nicht, was noch alles auf sie zukommt.

Meine Meinung
Von der Autorin Susanna Leonhard habe ich bisher noch nichts gelesen. Dementsprechend war ich auch gespannt auf dieses Buch. Ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl es über ein Thema geschrieben wurde, von dem ich wenig oder fast gar keine Ahnung hatte. Aber der Name Marie Curie war mir natürlich ein Begriff, denn wer kennt sie nicht. Es hat mich interessiert, etwas über das Leben und die Arbeit der Physik- und Chemie-Nobelpreisträgerin zu erfahren. Und ich bin überzeugt – nach Lektüre bei Wikipedia – dass die Autorin auch tüchtig recherchiert hat. Nicht alles nahm sie in das Buch auf, es wäre sonst wohl einfach zu dick und zu fachlich geworden. Doch was ich gelesen habe, hat mich voll überzeugt. Dass der Physiknobelpreis damals an das Ehepaar Curie 2 Personen) und an Becquerel ging, kann ich ja noch verstehen, doch wieso wurde dieser nicht wie eigentlich richtig gewesen wäre, dreigeteilt statt nur durch zwei?? Allerdings hat das mit dem Buch natürlich nichts unbedingt was zu tun, es fiel mir nur ärgerlich auf. Für mich war dieses Buch spannungsgeladen vom Anfang bis zum Ende. Ich habe es begeistert gelesen, auch wenn es - fast – eine Biographie war. Eben aber nur fast, denn Biographien sind nur bedingt mein Ding. Dieses Buch hat mir gefallen, es hat die Person Marie Curie hervorragend gezeichnet und dargelegt, wie – ich würde sagen besessen – sie von ihren Forschungen war. Doch genauso auch ihren Mann Pierre, den sie abgöttisch liebte. Das Buch hat mich auch sehr gut unterhalten. Ich empfehle es jedem der sich für Marie Curie und ihre Arbeit interessiert, Von mir die volle Bewertungszahl

Veröffentlicht am 05.10.2020

Gelungenes Finale

Grandhotel Schwarzenberg – Der Beginn einer neuen Zeit
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Bad Reichenhall 1928. In dem mondänen Kurort halten die goldenen Zwanziger Einzug. Zu den angesehensten Hoteliersfamilien der Stadt gehören inzwischen auch die Schwarzenbergs. Karl eröffnet ein kleines ...

Bad Reichenhall 1928. In dem mondänen Kurort halten die goldenen Zwanziger Einzug. Zu den angesehensten Hoteliersfamilien der Stadt gehören inzwischen auch die Schwarzenbergs. Karl eröffnet ein kleines Berghotel und verwirklicht damit seinen Traum. Doch auch ein weiterer Traum geht für ihn in Erfüllung, denn er findet endlich seine große Liebe. Doch Anna ist von ihr gar nicht begeistert. Ist Karl vor Liebe blind? Aber nicht nur innerhalb der Familie tauchen Probleme auf. Alles deutet auf Krieg. Die Nationalsozialisten übernehmen immer mehr öffentliche Ämter. Wie können die Schwarzenbergs dies schreckliche Zeit überstehen?

Meine Meinung
Dies ist der letzte Roman der Trilogie um das Grandhotel Schwarzenberg. Leider habe ich das erst beim Lesen festgestellt. Aber ich habe auch festgestellt, dass man das Buch durchaus auch ohne Vorkenntnisse, also wie ein Einzelband, lesen kann. Vermutlich ist mir dadurch der Lesegenuss, den die beiden Vorgängerbände bestimmt bereitet haben, entgangen. Ich hatte es als E-Book bekommen und dabei stand leider nicht, dass es bereits der dritte Band ist. Doch das Buch hat mich nicht enttäuscht. , denn wenn sich etwas auf die Bände eins oder zwei bezog, so wurde doch eine – allerdings natürlich nicht ausführliche – ‚Erklärung mitgeliefert. Es war spannend und hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt und auch gut unterhalten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier zunächst in Franziska, die noch um ihren verstorbenen Bruder trauert, der – anscheinend durch die Schuld eines gewissen Herrn, wer sag ich nicht – ums Leben gekommen ist. Auch auch in Anna, ihre Mutter, die geschieden, jedoch wieder verheiratet war. Ihr erster Mann scheint ein Mistkerl gewesen zu sein möchte ich mal sagen. Und in Karl, Annas Sohn aus erster Ehe, den sie lange nicht gesehen hatte, denn ihr geschiedener Mann hatte ihn ihr vorenthalten. Karls Benehmen im Laufe des Buches verstand ich nicht, warum wird der Leser feststellen. Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, auch wenn es mir ab und an erschien, als seien die Sätze mur so aneinandergereiht, wie aufgezählt. Trotzdem empfehle ich es gerne weiter, würde aber trotzdem sagen, dass man die Bände eins und zwei zum besseren Verständnis vorher lesen sollte, auch wenn man es, wie ich schon sagte, auch als Einzelband lesen könnte. Ich vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.