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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2025

Gwins Geheimnis

Gwin und das Herz des Drachen (Band 1)
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Als Gwin von einem schwarzen Kater auf einer Parkbank angesprochen wird, sehr unhöflich noch dazu, ist sie perplex. Er lädt sie in den Zauberladen von Madame Manou ein. Das ist ein verborgener Ort und ...

Als Gwin von einem schwarzen Kater auf einer Parkbank angesprochen wird, sehr unhöflich noch dazu, ist sie perplex. Er lädt sie in den Zauberladen von Madame Manou ein. Das ist ein verborgener Ort und Gwin ist sofort begeistert, denn hinter der Tür trifft sie auf singende Kessel, sprechende Flammen und viele andere Wesen. Und ganz tief im Herzen des Ladans lauert ein Geheimnis, das unbedingt entdeckt werden muss.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, zumal es ja auch ein Kinderbuch ab dem Alter on 9 Jahren ist. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Vor allem natürlich in Gwin, die, als sie von ihren Eltern der Obhut ihrer verhassten Tante Edith übergeben wurde, ausgerissen ist. Denn Tante Edith wollte sie sich nicht schon wieder antun. Der sprechende Kater auf der Parkbank führt sie in Madame Manous Zauberladen und Gwin ist glücklich dort. Doch dann findet sie im Keller etwas, das Madame Manou nicht gefallen würde du sie verheimlicht ihr den Fund., ja, sie belügt sie sogar. Was dann allerdings passiert, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Am Ende habe ich mich gefragt, was wohl geschehen wäre, hätte Madame Manou Gwins Geheimnis gekannt. Das Buch ist wie gesagt, ein Kinderbuch, das bemerkt man auch an dem Schreibstil, aber das ist gut so. Es ist spannend geschrieben, hat mich auch gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie vier Sterne.

Veröffentlicht am 01.07.2025

Wo ist das Motiv?

Verlorene Provence
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In Cannes finden die glamourösen Filmfestspiele statt, während im Hinterland der Provence ein Remake des Klassikers „Die Mörderischen“ gedreht wird. Da wird einer der Hauptdarsteller vor laufender Kamera ...

In Cannes finden die glamourösen Filmfestspiele statt, während im Hinterland der Provence ein Remake des Klassikers „Die Mörderischen“ gedreht wird. Da wird einer der Hauptdarsteller vor laufender Kamera erschossen. Der pensionierte Commissaire Albin Leclerc mogelt sich mit seinem Mops Tyson in die Ermittlungen. Es gibt viele Verdächtige und viele haben ein Motiv. Eifersüchtige Schauspieler, der rivalisierende Regisseur, der undurchsichtige Produzent. Da geschieht ein weiterer Mordanschlag und es ist klar: Der Killer am Set ist noch lang nicht fertig…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und ich bin gut in die Geschichte hineingekommen. Auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In die Todesschützin, die bei einem Testlauf für eine Filmszene auf den Hauptdarsteller schießen sollte. Sie war zumal auch nur ein Ersatz, weil das Original in der Maske war. Es stellt sich die Frage, wie die scharfe Munition unter die Requisiten geraten ist. Und warum ausgerechnet der Hauptdarsteller? Albin bekommt das natürlich wieder mal mit und mischt sich gleich ein. Ein weiterer Mordanschlag wird verübt, doch wo ist der Zusammenhang? Haben die beiden Hauptdarstellerinnen etwas damit zu tun? Doch beide waren zu dem Zeitpunkt nicht am Set. Und die Schützin war dies eben nur durch Zufall. Es geht hin und her, bis Albin eine Erleuchtung hat, doch welche, das verrate ich hier natürlich nicht, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch war wieder, wie von diesem Autor gewohnt, spannend. Es hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir eine Leeempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 25.06.2025

Enttäuschend

Die Sprache der Drachen
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London im Jahr 1923. Der Frieden zwischen den Menschen und den Drachen hält nun seit fünfzig Jahren, doch wird er zunehmend brüchig, denn immer mehr Menschen protestieren gegen das Klassensystem. Und Das ...

London im Jahr 1923. Der Frieden zwischen den Menschen und den Drachen hält nun seit fünfzig Jahren, doch wird er zunehmend brüchig, denn immer mehr Menschen protestieren gegen das Klassensystem. Und Das ist die Grundlage für den Friedensvertrag. Vivien Featherswallow ist entschlossen sich an die Regeln zu halten. Sie will an der Akademie für Drachensprache aufgenommen werden um ihrer kleinen Schwester Ursa das Abrutschen in die unterste Klasse zu ersparen. Doch da werden ihre Eltern eines Tages verhaftet und ihre Welt bricht zusammen. Sie kann sie nur durch einen mysteriösen Job in Bletchley Park, wo sie die Sprache der Drachen entschlüsseln soll, retten. Doch je mehr sie lernt, desto klarer wird ihr, dass alles eine Lüge ist.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch wenn ich gut in die Handlung hineingekommen bin, mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte und dachte es würde ein spannendes Buch werden, wurde ich enttäuscht. Viviens Mutter war aus Bulgarien geflohen, weil die bulgarischen Drachen praktisch das ganze Volk ausgelöscht hatten. Die Mutter ist als einzige entkommen. Auch sah es am Anfang so aus, als würde das Buch wirklich spannend werden. Dann passierte etwas, was im Moment spannend war, jedoch in der Folge für mich regelrecht langweilig wurde. Sogar als Vivien in Gefahr geriet. Erst als sie herausfand, was sie eigentlich herausfinden sollte, wurde es spannender. Sie geriet in ein Dilemma, denn würde sie der Premierministerin sagen, was sie wissen will, würde sie vermutlich die Drachen vernichten aber, angeblich, ihre Familie retten. Und ihre Freunde? Was würde mit diesen passieren? Verrät sie jedoch nichts, ja was dann? Auch sind manche der handelnden Personen nicht das, was sie zu sein vorgeben. Am Ende geht es dann ganz schnell und doch befriedigt mich dieses Ende nicht. Gibt es etwa noch einen zweiten Teil? Da das Buch für mich erst spät spannend wurde, am Anfang, wie gesagt, fast langweilig war, kann ich hier nur drei Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 12.06.2025

Auf Nonnos Spuren

Zypressensommer
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Julia Matthiesen ist Goldschmiedin und reist zum ersten Mal in die Toskana. Dort in Lucignano in der Toskana gefällt es ihr sofort, außerdem stammt ja auch ihr Nonno von hier. Seine Familie hat Oliven ...

Julia Matthiesen ist Goldschmiedin und reist zum ersten Mal in die Toskana. Dort in Lucignano in der Toskana gefällt es ihr sofort, außerdem stammt ja auch ihr Nonno von hier. Seine Familie hat Oliven angebaut, doch über seine Vergangenheit hat er nie gesprochen. Julia wandelt auf den Spuren ihres Großvaters und wird dabei von dem attraktiven Matteo unterstützt. Ihre Suche führt sie in die 40er Jahre. Zeit der Resistenza, als italienische Partisanen gegen die Faschisten kämpften. Sie führt zu zwei Brüdern, Vito und Gianni , und zu einer tragischen Liebesgeschichte…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, die auf zwei Zeitebenen spielt. Zum einen Ende der neunziger Jahre, zum anderen in den letzten Kriegsjahren ab 1943. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Gianni Conti musste praktisch als italienischer Zwangsarbeiter (auch wenn die anders genannt wurden, aber im Grunde waren sie nichts anderes) in Hamburg arbeiten. Er hatte es zum Glück noch einigermaßen gut getroffen was seine Arbeit betraf. Die Nazis gingen sehr brutal mit den Italienern um. An der Arbeitsstelle wurde er jedoch geschätzt. Aber das nützte ihm eben nur dort etwas. Im Lager ging es ihm genauso schlecht wie allen anderen. Giulias Mut hätte ich wohl nicht gehabt. Und Anna, seine kleine Schwester war wohl zu mutig, obwohl sie nicht durfte, denn sie war ja noch viel zu jung. Ich habe vieles gelesen, was ich vorher nicht wusste. Uns hatte in der Schule damals keiner beigebracht, dass die Italiener zu den Alliierten übergegangen waren, was ich ihnen nicht verübeln kann. Den die beiden Staatschefs von Italien und Deutschland standen sich in nichts nach. Und der italienische ist wohl von den Alliierten gefangen gesetzt worden und daher konnten die Italiener diesen folgen. Und von Massakern in italienischen Dörfern habe ich auch zum ersten Mal etwas gehört bzw. gelesen. Ich weiß, dass die Autorin gut recherchiert und von daher bin ich ihr dankbar, dass ich auf diese Weise über einen Teil des zweiten Weltkrieges aufgeklärt worden bin. Das Ende war nicht unbedingt überraschend, denn damit hatte ich gerechnet. Ich wusste nur nicht wie bzw. wer es war. Das hört sich jetzt mysteriös an, aber der geneigte Leser wird es verstehen, wenn er das Buch gelesen hat. Auf jeden Fall gefiel mir das Ende ausnehmend gut und im empfehle dieses spannende und fesselnde Buch gerne weiter, denn es hat mich auch noch gut unterhalten. Von mir fünf Sterne.

Veröffentlicht am 10.06.2025

Was ist passiert?

Rosenlund – Ein Sommer der Geheimnisse
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Es ist endlich Sommer in Schweden und Helena und Tom laden zum jährlichen Sommerfest ins Hotel Rosenlund ein. Auch ihre engste Freundinnen Anna, Kim und Nadja sind zugegen. Doch dann taucht ein Gast auf, ...

Es ist endlich Sommer in Schweden und Helena und Tom laden zum jährlichen Sommerfest ins Hotel Rosenlund ein. Auch ihre engste Freundinnen Anna, Kim und Nadja sind zugegen. Doch dann taucht ein Gast auf, dem Anna lieber4 nicht begegnet wäre. Allerdings wird dieser nach dem Fest als vermisst gemeldet und Daniel, der mit Anna befreundet ist, ermittelt. Sie sind sich in den letzten Wochen nähergekommen. Alle vier Freundinnen haben an dem Abend Dinge getan, über die sie nicht sprechen möchten…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Ich bin auch relativ gut hineingekommen. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Doch fand ich das Buch auf den ersten etwa 150 Seiten, ja ich möchte fast sagen, langweilig. Es passierte kaum etwas.