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Veröffentlicht am 05.08.2019

Ein Super Finale

Queen of Air and Darkness
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Ein Bürgerkrieg bahnt sich in der Welt der Schattenkrieger an. Es gibt unversöhnlichen Hass und vor dem Ratssaal ist Blut vergossen worden, auch Blackthorn-Blut. Die Familie flieht nach Los Angeles. Doch ...

Ein Bürgerkrieg bahnt sich in der Welt der Schattenkrieger an. Es gibt unversöhnlichen Hass und vor dem Ratssaal ist Blut vergossen worden, auch Blackthorn-Blut. Die Familie flieht nach Los Angeles. Doch Julian und Emma müssen ins Feenreich, um im Auftrag das Schwarze Buch der Toten wieder zu beschaffen. Sie haben keine Wahl, da die Liebe unter Parabatai verboten ist und außerdem einen Fluch auslöst. Es gelingt ihnen ihre Liebe füreinander zu unterdrücken, zumal Julian etwas dagegen getan hat. Doch dort entdecken auf ein Geheimnis, das die ganze Welt zu vernichten droht und die beiden müssen ihre ganzen Kräfte aufbieten, um das zu verhindern.

Meine Meinung
Wieder hat es Cassandra Clare geschafft, ein Buch zu schreiben, das einen von Anfang an in seinen Bann zieht.
Es ließ sich leicht und flüssig lesen, und Unklarheiten gab es auch – wie erwartet – keine. In der Geschichte war ich, obwohl ich den Vorgänger doch schon sehr lange vorher gelesen hatte, schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Emma und Julian, die ihre Liebe geheim halten mussten. Ich konnte Julian verstehen, dass er etwas gegen seine Gefühle unternehmen wollte und das auch tat. Durch die Kohorte, deren Mitgliederzahl immer mehr anstieg war ein Mann als neuer Inquisitor gewählt worden, der dieses Amt nicht richtig, genauer gesagt, total falsch wahrnahm. Er hatte Julian und Emma ins Feenreich geschickt – ein Himmelfahrtskommando. Doch nicht nur im Feenreich landeten die beiden… Doch das soll der geneigte Leser lieber selbst lesen. In diesem Buch geht es zwar hauptsächlich im Emma und Julian, doch kommen auch viele andere Schattenjäger zu Wort. Schattenjäger, die Liebhabern dieser Bücher sehr bekannt sind. Es war, wie ich schon anfangs schrieb, spannend vom Anfang bis zum Ende. Ich war von diesem Buch gefesselt und es hat mich wieder super unterhalten. Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung sowie natürlich die volle Bewertungszahl!

Veröffentlicht am 31.07.2019

Für immer Nscho-Tschi

Ich war Winnetous Schwester
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In Deutschland ist Marie Versini aus vielen Western und Abenteuerfilmen bekannt. Sie plaudert unterhaltsam und mit vielen Anekdoten über ihren Beruf. Das Buch erzählt von schicksalhaften Begegnungen und ...

In Deutschland ist Marie Versini aus vielen Western und Abenteuerfilmen bekannt. Sie plaudert unterhaltsam und mit vielen Anekdoten über ihren Beruf. Das Buch erzählt von schicksalhaften Begegnungen und Freundschaften mit Kollegen wie Lex Barker, Pierre Brice und Charlie Chaplin. Dies ist die Lewbensgeschichte einer leidenschaftlichen Frau, die schon als Kind Winnetous Schwester sein wollte. Das Buch ist auch eine Hommage an den größten deutschan Abenteuerschriftsteller Karl May, den Marie Versini schon seit ihrer Kindheit verehrt hat. Auch feierte sie auch ihre größten Erfolge als Nscho-tschie und ging damit in die Filmgeschichte ein. Ihre Liebe zu Deutschland, zu Pferden und Indianerspielen zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Biografie.

Meine Meinung
Dieses Buch ist die Biografie von Marie Versini, der besten Nscho-tschi die es je gab. Es ließ sich sehr gut und flüssig lesen, auch wenn man etwas aufpassen muss, denn es ist nicht chronologisch geschrieben. Es erzählt aus Maries Kindheit, als sie bereits mit sieben Jahren, an ihrem Geburtstag, die Nscho-tschi spielte. Auch wenn der Bruder und der Cousin nicht das spielen wollten, das sie ihnen zuwies, siespielten mit, es war schließlich ihr Geburtstag. Weiter lesen wir, dass sie einen Schauspieler sehr verehrte, der doch bereits jung starb. Und dann die Geschichte, wie sie die Nscho-tschi auf der Leinwand wurde. Vieles in diesem Buch hat mich sehr bewegt. Auch ihre Liebe zu dem viel älteren Mann Pierre Viallet mit dem sie von 1974 bis zu seinem Tod im Jahr 2013 (was natürlich nicht in diesem Buch steht, denn es ist von 2003) verheiratet war. Les Barkers Tod hat sie sehr erschüttert ebenso der von Horst Wendlandt. Ich bin ja auch, wie jeder wohl vermuten wird, ein großer Karl-May-Fan und zwar von fast allen Büchern. Daher war diese Biografie für mich ein MUSS. Außerdem hat mich Marie Versini in ihrer Rolle als Nscho-Tschi total überzeugt. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und spreche eine Leseempfehlung aus. Außerdem vergebe ich die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Spannende Ferien

Fünf Freunde und das Burgverlies
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Julius, Richard, Anne, Georgina genannt Georg und der Hund Tim – das sind die fünf Freunde. Sie verbringen ihre Ferien auf einem alten Hof. Dieser hat früher mal zu einer Burg gehört. Sie begegnen den ...

Julius, Richard, Anne, Georgina genannt Georg und der Hund Tim – das sind die fünf Freunde. Sie verbringen ihre Ferien auf einem alten Hof. Dieser hat früher mal zu einer Burg gehört. Sie begegnen den Zwillingen Harry und Harriet, von denen sie mehr über diesen Ort erfahren. Und dann wollen sie suchen, wo die alte Burg gestanden hat. Doch es gibt noch andere Feriengäste, Amerikaner, die alles Alte am liebsten für wenig Geld kaufen und mit nach Amerika nehmen möchten. Und für die fünf Freunde beginnt das Abenteuer….

Meine Meinung
Leider konnte ich diese Bücher erst lesen, als ich schon erwachsen war. Jedoch waren sie damit nicht weniger interessant und spannend. Dieses Buch habe ich mir nun erneut vorgenommen und finde es -wie alle Fünf-Freunde-Bücher – super. Es ist unkompliziert geschrieben, genau so, wie ein Kinderbuch sein sollte. Ich konnte regelrecht mit den Freunden mitfühlen, als dieser Amerikaner und sein Sohn alles mitnehmen wollten, was nicht niet- und nagelfest war. Außerdem ließ sich Henning Junior von vorn bis hinten bedienen. Amüsiert habe ich mich köstlich, als Georg ihm diese Flausen ausgetrieben hat. Die Eltern der Zwillinge mussten jeden Pfennig umdrehen bevor sie ihn ausgeben konnten. Sie waren auf Feriengäste angewiesen. Aber das sollte sich am Ende des Buches gewaltig ändern. Wieso? Das soll der geneigte Leser selbst lesen. Die Fünf Freunde ist eine Buchreihe, die sich schon sehr lange hält – und sich hoffentlich nochmal genauso lange halten wird. Mir gefiel dieses Buch super – heute wie früher. Es hat mich – obwohl bereits früher mehrmals gelesen – gefesselt, in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten – auch wenn ich längst erwachsen bin. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Immer wieder Klasse

Jerry Cotton - Folge 3100
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Jerry Cotton und Phil Decker wurden von ihrem Chef Mr. High zur Aufklärung eines Entführungsfalles nach West Virginia geschickt. Da es kein gewöhnlicher Fall war, denn es war die Tochter eines Governors, ...

Jerry Cotton und Phil Decker wurden von ihrem Chef Mr. High zur Aufklärung eines Entführungsfalles nach West Virginia geschickt. Da es kein gewöhnlicher Fall war, denn es war die Tochter eines Governors, sollten sie behutsam vorgehen. Doch dieser behauptete, seine Tochter sei nur vermisst. Jerry und Phil waren sicher, dass hier etwas gewaltig schief lief, und noch nicht mal Mr. High konnte würde ihnen helfen können…

Meine Meinung
Ich war schon vor Jahren eine begeisterte Jerry-Cotton-Leserin. Daher habe ich bei diesem E-Book zugegriffen und es nicht bereut. Es liest sich sehr gut lesen bis auf den einen oder anderen englischen Ausdruck, der mir unklar war, da ich kein Englisch kann. Aber das war bedeutungslos. Das Buch war von Anfang an spannend, denn gleich zu Anfang las ich von der entführten Person. Ich konnte mich gut in Jerry und Phil hineinversetzen. Der Governor behauptete ja, seine Tochter sei nur vermisst. Doch die beiden wussten es ja besser und konnten seine Haltung nicht verstehen. Und dann besaß er ja auch als Governor noch diplomatische Immunität. Allerdings ermittelten die beiden und ihre Kollegen weiter und förderten einiges zutage. Im Laufe des Buches geschah dann noch ein Mord, doch es war nicht der einzige… Ich fand das Buch spannend von Anfang bis zum Ende, habe es sehr gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt, denn es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen. Vorn mir bekommt es eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 29.07.2019

Vertauscht?

Das falsche Kind
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Sasha ist endlich schwanger geworden, es ist ein Wunschkind. Doch Sasha hat eine Frühgeburt, ein Notkaiserschnitt musste3 voregenommen werden. Als Sasha wieder aufwacht und zu ihrem kleinen Jungen gebracht ...

Sasha ist endlich schwanger geworden, es ist ein Wunschkind. Doch Sasha hat eine Frühgeburt, ein Notkaiserschnitt musste3 voregenommen werden. Als Sasha wieder aufwacht und zu ihrem kleinen Jungen gebracht wird, ist sie sofort überzeugt, dass es nicht das richtige Kind ist. Leider glaubt ihr nicht einmal Mark, ihr Mann. Da sie immer wieder darauf beharrt, will man sie in die Psychiatrie einweisen, dem sie nur durch Freiwilligkeit entgeht. Sie denkt, dass sie so eher wieder dort herauskommen kann. Sasha ist überzeugt, dass ihr Kind vertauscht wurde und versucht ihr richtiges Kind in einem der anderen Bettchen zu finden. Sie kämpft ganz allein um ihr Kind….

Meine Meinung
Das Buch ist der Debütroman von Susi Fox. Es ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch gab es keine Unklarheiten, es war unkompliziert. Abgesehen von dem einen oder anderen medizinischen Ausdruck, den nicht unbedingt jeder kennt. Ich konnte mich auch gut in die Protagnonistin hineinversetzen. In Sasha, die überzeugt ist, dass man ihr ein fremdes Kind gegeben hat. Sie hat keine Gefühle für das Kind. Und ich kann auch verstehen, dass sie ihr Kind unter den anderen Säuglingen auf dieser station gesucht hat. Was ich nicht verstehe ist, dass noch nicht mal ihr Ehemann Mark an sie glaubt, ihr vertraut. Ich habe mich selbst auch immer wieder gefragt, ob Toby wirklich nicht ihr Kind ist. Und war gespannt auf den Ausgang, wie wohl der geneigte Leser auch. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, war auch teilweise spannend. Was mir absolut nicht gefiel, war der Umgang der Schwestern und Ärzte mit Sasha. Alle gingen sofort davon aus, dass diese sich irrt, dass Toby wirklich ihr Sohn ist. Keiner räumte ein, dass sowas tatsächlich mal passieren kann, obwohl es schon eher unwahrscheinlich ist, da die Babys die Namensbändchen direkt nach der Geburt angelegt bekommen. Das Ende war etwas überraschend und auch nicht so ganz realistisch. Auf jeden Fall überraschend. Im Laufe des Buches lesen wird auch etwas von der Vorgeschichte, der Zeit, bis Sasha endlich schwanger wurde. Von mir gibt es für dieses Buch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten. Zu mehr hat es leider nicht gereicht.